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Mittwoch, Dezember 7, 2022

Sportartikel-Hersteller Under Armour senkt Gewinnausblick

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Bangalore/Berlin, 03. Aug (Reuters) – Der Sportartikel-Hersteller Under Armour zahlt den Preis für steigende Transport- und Rohstoffkosten in Folge der Corona-Krise und des Ukraine-Kriegssowie höhere Marketingausgaben und dampft sein Gewinnziel ein. Damit schließt sich der US-Konzern dem deutschen Konkurrenten Adidas an, der seinen Ausblick bereits Ende Juli wegen der Auswirkungen der frischen Corona-Lockdowns in China gekappt hatte. Die trüben Aussichten in der Volksrepublik haben bereits auch den weltgrößten Sportartikel-Konzern Nike vorsichtig gemacht.

Under Armour rechnet nun für das Ende März endende Geschäftsjahr 2022/23 mit einem Betriebsgewinn zwischen 300 und 325 Millionen Dollar statt der bisher angepeilten 375 bis 400 Millionen Dollar. Der Umsatz soll allerdings weiterhin zwischen fünf und sieben Prozent zulegen. Laut Under Armour nehmen die Lieferengpässe inzwischen ab. Vorbörslich stieg die Aktie an der Wall Street leicht.

Im ersten Geschäftsquartal stagnierten die Erlöse bei 1,3 Milliarden Dollar. Das lag allerdings noch über den Erwartungen von Analysten. Der Betriebsgewinn fiel deutlich auf knapp 34,5 Millionen Dollar nach 121,2 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Übergangschef Colin Browne sagte, die Marke Under Armour bleibe im derzeitigen Umfeld stark. Maximal bis Jahresende will sich das Unternehmen nun Zeit nehmen, um einen Nachfolger für Browne zu finden, der die Zügel nur vorübergehend nach dem Weggang von Patrik Frisk übernommen hat.

Sportartikel-Hersteller Under Armour senkt Gewinnausblick

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto

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