Scholz befürchtet weltweit Schaden durch Russlands Angriff auf Ukraine

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Berlin, 02. Apr (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz hat Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeworfen, mit dem russischen Angriff auf die Ukraine weltweit Schaden zu verursachen. Der Krieg verstärke die ökonomischen und sozialen Probleme, die es weltweit schon durch die Corona-Pandemie gegeben habe, sagte Scholz am Samstag auf einer SPD-Wahlveranstaltung in Essen. „Er ist eine Zerstörung von Zukunft weit über Russland und die Ukraine hinaus.“ Putin folge einer „imperialistischen Vision früherer Jahrhunderte“. Man werde aber dagegen halten.

Putin habe sich verrechnet, sagte der SPD-Politiker. Man werde die Ukraine weiter unterstützen, auch mit Waffen zur Verteidigung. Eine große Einheit der demokratischen Staaten in der Welt habe schnell reagiert und harte Sanktionen gegen Russland verhängt. Putin sorge nicht nur für Tod und Zerstörung in der Ukraine. „Er zerstört auch die Zukunft Russlands. Das ist der große, große Fehler von Präsident Putin“, sagte Scholz. Es werde alles dafür getan, dass der Krieg schnell ende und dass es wieder eine europäische Friedensordnung gebe, in der Grenzen nicht mehr verletzt würden. 

Scholz verwies auf die früheren SPD-Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt. Diese hätten gewusst, dass man selbst stark sein müsse, damit Gewalt nicht das Recht brechen könne. Deshalb spreche man sich in der Nato ab, deshalb stärke man nun die Bundeswehr, sagte er in Anspielung auf den geplanten 100 Milliarden Euro schweren Fonds für die Ausrüstung der Bundeswehr.

Scholz befürchtet weltweit Schaden durch Russlands Angriff auf Ukraine

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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