Sonntag, April 19, 2026
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Europa League: AS Rom besiegt Stuttgart dank Pisilli-Doppelpack

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Finn Jeltsch (Archiv), via dts NachrichtenagenturRom (dts Nachrichtenagentur) – Die AS Rom hat am siebten Tag der Ligaphase das Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart im Stadio Olimpico mit 2:0 gewonnen und dabei trotz spielerischer Vorteile der Gäste ihre Effizienz ausgespielt.

Die Entscheidung fiel durch Niccolo Pisilli, der die Römer in der 40. Minute erstmals in Führung brachte. Nach einem präzisen Zuspiel aus dem Mittelfeld setzte sich der Mittelfeldspieler im Strafraum durch und überwand VfB-Torwart Alexander Nübel mit einem platzierten Abschluss. Stuttgart hatte zuvor mehr Spielanteile, ließ aber mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Schwaben am Drücker, scheiterten jedoch mehrfach an Roma-Keeper Mile Svilar oder an der eigenen Abschlussschwäche. Als der VfB in der Schlussphase alles nach vorne warf, nutzte die Roma einen Konter eiskalt aus: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf erneut Pisilli und machte mit seinem zweiten Tor des Abends den Heimsieg perfekt.


Foto: Finn Jeltsch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IWF lobt Reformprogramm in Paraguay und gibt weiteres Geld frei

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Präsidentenpalast in Paraguay (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington/Asuncion (dts Nachrichtenagentur) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat großes Lob für die Entwicklung in Paraguay – und gibt weiteres Geld frei.

Nach einer wiederholten erfolgreichen Überprüfung der aktuellen Reformprogramme stünden den Behörden nun weitere rund 117 Millionen US-Dollar zur Verfügung, teilte der IWF am Donnerstag mit. Man markiere damit den „erfolgreichen Abschluss einer umfassenden, eigenständig entwickelten Reformagenda“.

Die paraguayische Wirtschaft zeigt sich nach Ansicht des IWF trotz globaler Unsicherheiten weiterhin robust. Das reale BIP-Wachstum in Paraguay dürfte 2026 und darüber hinaus dank makroökonomischer Stabilität und einer Vielzahl laufender Reformen weiterhin stark bleiben. Die Inflation sei unter Kontrolle und werde voraussichtlich 2026 das Ziel der Zentralbank von 3,5 Prozent erreichen. Die Leistungsbilanz dürfte sich zwar kurzfristig aufgrund von Importen im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen abschwächen, sich aber mittelfristig mit dem Anlaufen neuer Exporte verbessern. Die Devisenreserven lägen weiterhin über den erforderlichen Schwellenwerten, so der IWF. „Die Risiken sind ausgewogen.“

Die Vollendung des Haushaltskonsolidierungsplans sei weiterhin unerlässlich für die Aufrechterhaltung der makroökonomischen Stabilität. Die Behörden erzielten aber stetige Fortschritte bei der Reduzierung des Haushaltsdefizits auf 1,5 Prozent des BIP bis 2026 und hielten an diesem Ziel fest, lobt der IWF. „Kontinuierliche Bemühungen zur Stärkung der Steuereinnahmen, zur Steigerung der Effizienz der Regierung und zur Sicherung der Nachhaltigkeit des öffentlichen Rentensystems sollten dazu beitragen, Spielraum für Entwicklungsprioritäten zu schaffen und gleichzeitig die Ziele der Haushaltskonsolidierung zu unterstützen.“

Paraguays aktuelle Regierung unter Präsident Santiago Pena peitscht nun seit etwas über zwei Jahren ein wirtschaftsliberales Reformprogramm durch, unter teils heftigem Protest der Bevölkerung. Dabei setzt der Ökonom insbesondere auf stabile fiskalische Politik, weniger Staatsausgaben und eine Positionierung von Paraguay als Investitionsstandort.

Für besonders viel Ärger sorgten dabei verschiedene Änderungen am Rentensystem, das neuerdings auch erlaubt, angesparte Gelder in Anleihen und andere Finanzinstrumente zu investieren – das hatte der IWF gefordert. Soziale Gruppen und die Opposition rufen immer wieder zu Protesten auf, einerseits gegen die Reform an sich, andererseits aber auch gegen eine grassierende Korruption und soziale Ungleichheit.

Paraguay gehört außerdem neben Argentinien, Brasilien und Uruguay zu den Mercosur-Staaten, mit denen die EU kürzlich ein jahrzehntelang ausgehandeltes Freihandelsabkommen unterzeichnet hatte – das aber noch nicht in Kraft ist. Nicht nur in der EU, auch in Paraguay gibt es dagegen Bedenken.


Foto: Präsidentenpalast in Paraguay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP will kürzere Ferien für Schüler mit schlechtem Deutsch

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Kinder in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Chef Christian Dürr plädiert für eine verpflichtende Sommerschule für Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen. „Eine solche gezielte Ferienverkürzung muss in allen 16 Bundesländern stattfinden“, sagte er dem „Focus“.

Gute Deutschkenntnisse seien „die Grundlage für Integration, echte Teilhabe und reale Aufstiegschancen für Kinder“, so Dürr. Mehrsprachigkeit sei zwar eine Bereicherung, „doch in der Realität werden noch immer zu viele Kinder eingeschult, die am Ende keine Sprache wirklich gut beherrschen“. Eine vielfältige Gesellschaft brauche eine gemeinsame Sprache. „Und das ist bei uns Deutsch.“ Der FDP-Chef verlangt zudem verbindliche Sprachtests für alle Kinder spätestens zwei Jahre vor der Einschulung.

Auch bei der Finanzierung setzt Dürr an. „Statt immer mehr Geld für bürokratische Subventionen zu verschwenden, müssen die Bildungsausgaben auf mindestens 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Deutschland erhöht werden“, fordert er. „Das ist ein elementarer Teil des Aufstiegsversprechens der FDP.“


Foto: Kinder in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eigenanteil: Pflegebevollmächtigte sieht Klingbeil in der Pflicht

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Pflegebeauftragte (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler (CSU), sieht angesichts des steigenden Eigenanteils für einen Platz im Pflegeheim die Länder, aber auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) in der Pflicht. „Die Eigenanteile in der vollstationären Pflege steigen – das kann so nicht weiter gehen“, sagte sie dem “Stern“.

„Alleine können viele Pflegebedürftigen das nicht mehr stemmen“, mahnt die Pflegebevollmächtigte. „Deswegen sind einerseits auch die Länder gefragt, Wege zu finden, deutlich mehr Investitionskosten zu übernehmen. Andererseits ist auch der Bundesfinanzminister gefordert, Möglichkeiten zu finden, beispielsweise die Ausbildungskosten der Pflegefachkräfte über Steuermittel zu bezahlen.“ Hier die Last der Eigenanteile auf breitere Schultern zu verteilen, „wäre für mich gerecht und sozialverträglich“, sagte die CSU-Politikerin.

Hintergrund ist eine aktuelle Auswertung des Verbands der Ersatzkassen mit Stand zum 1. Januar. Demnach müssen Pflegebedürftige im Bundesdurchschnitt im ersten Jahr in der Einrichtung monatlich 3.245 Euro aus eigener Tasche zahlen. Das waren im Monat 137 Euro mehr als zum 1. Juli 2025 und 261 Euro mehr als Anfang des vergangenen Jahres.


Foto: Pflegebeauftragte (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Europa League: Freiburg schlägt Tel Aviv

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Igor Matanovic (Archiv), via dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Der SC Freiburg hat in der Europa League einen knappen Heimsieg gefeiert und Maccabi Tel Aviv am siebten Spieltag der Ligaphase mit 1:0 besiegt.

Vor dem Europa-League-Publikum im Europa-Park-Stadion tat sich der Sport-Club lange schwer gegen die tief stehenden Gäste, die fast ausschließlich auf Defensive setzten. Freiburg kontrollierte über weite Strecken Ball und Raum, erspielte sich im Verlauf der Partie jedoch zunächst nur Halbchancen und scheiterte mehrfach an Maccabis Torhüter Roy Mishpati oder an der eigenen Ungenauigkeit im Abschluss.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster deutlich das Tempo und kam zu einer Reihe guter Möglichkeiten. Der entscheidende Treffer fiel schließlich spät: In der 82. Minute köpfte Igor Matanovic nach einer Flanke von Christian Günter zur verdienten Führung ein.

In der langen Nachspielzeit verteidigte Freiburg den Vorsprung konzentriert und ließ keinen gefährlichen Ausgleich mehr zu. Mit dem siebten ungeschlagenen Spiel bleibt der SC Freiburg in der Europa League weiter auf Kurs.


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Bundesgerichtshof erhält neuen Strafsenat in Leipzig

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Bundesgerichtshof (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Wegen Überlastung bekommt der Bundesgerichtshof (BGH) einen neuen Strafsenat. Das sagte der Vorsitzende des dritten Strafsenats, Jürgen Schäfer, der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe) auf Anfrage. „Es soll ab dem 1. Juli 2026 einen neuen Strafsenat am BGH geben, das ist dann der siebte Strafsenat“, teilte Schäfer mit.

Legten früher durchschnittlich 3.100 Verurteilte im Jahr Revision gegen ihr Urteil ein, waren es 2024 über 3.700. „Der Zuwachs hält an. Wir werden im Jahr 2025 wohl über 3.900 Eingänge haben“, erklärte Schäfer. Während die Strafsenate also einen Sprung um 26 Prozent zu verkraften haben, gehen bei den Zivilsenaten des BGH die Eingangszahlen deutlich zurück. Die Einführung des siebten Strafsenats ist die Folge.

Der neu zu gründende siebte Strafsenat des BGH soll allerdings nicht am Hauptsitz Karlsruhe angesiedelt werden, sondern in Leipzig. Grund ist die sogenannte Rutschklausel, die bei der Wiedervereinigung im Jahr 1990 vereinbart wurde. Damals wurde festgelegt, dass sowohl Bundesverfassungsgericht als auch BGH ihren Sitz in Karlsruhe behalten. Dafür muss jeder neue Strafsenat des BGH seinen Sitz in Leipzig haben. Während damals nur der fünfte Strafsenat im Osten ansässig war, kam dann 2020 der neu gegründete sechste Strafsenat dazu. In diesem Jahr soll nun der siebte seine Arbeit dort aufnehmen.

Zudem soll es Richterwechsel geben. Es sei beabsichtigt, dass dem neuen Strafsenat neben dem Vorsitzenden sechs Richter angehören, deren Planstellen derzeit dem Zivilbereich zugeordnet sind, erklärte Schäfer weiter.


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Merz dankt Trump für Abkehr von Grönland-Plänen

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Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat US-Präsident Donald Trump für die Abkehr von dessen Annexionsplänen für Grönland gedankt. „Ich bin sehr dankbar, dass Präsident Trump Abstand von seinen ursprünglichen Plänen genommen hat, Grönland zu übernehmen, und ich bin auch dankbar, dass er davon Abstand genommen hat, jetzt am 1. Februar zusätzliche Zölle aufzuerlegen“, sagte er vor der informellen Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag.

Das alles sei ein Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten, einen Weg zu finden, wie man gemeinsam in den schwierigen Zeiten vorankomme, so Merz. „Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können.“

Merz sprach sich dafür aus, zu versuchen, die Nato zu erhalten. „Dieses transatlantische Bündnis gibt man nicht einfach einmal so auf. Wir haben es über 75 Jahre hinweg aufgebaut“, sagte der CDU-Politiker. Es sei das erfolgreichste politische Bündnis, das es jemals zwischen Europa und den USA gegeben habe. „Es ist kein reines Militärbündnis, sondern es ist ein politisches Bündnis.“ Trump habe allerdings damit recht, dass die Europäer mehr für die Verteidigung tun müssten.


Foto: Nuuk auf Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Netto-Kapitalzuflüsse nach Deutschland erstmals seit 2003 positiv

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Euro- und Dollarscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2025 sind die Kapitalzuflüsse nach Deutschland erstmals seit 2003 wieder größer gewesen als die Kapitalabflüsse. Das geht aus einer Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Demnach übertrafen die Zuflüsse die Abflüsse um zehn Milliarden Euro. 2019 etwa hatte noch ein Minus von 85 Milliarden Euro in der Bilanz gestanden. „Die Bilanz sieht ganz passabel aus“, sagte IW-Forscher Jürgen Matthes. „Für ausländische Unternehmen scheint Deutschland durchaus ein attraktiver Standort zu sein.“

96 Milliarden Euro an Direktinvestitionen flossen im Vorjahr nach Deutschland, auch das war deutlich mehr als im Durchschnitt seit der Jahrtausendwende. Es gebe Qualitäten, die Investoren an Deutschland schätzten, trotz Problemen mit Überbürokratisierung, Rechtssicherheit und Kalkulierbarkeit, sagte Matthes. „In einer immer unsichereren Welt wird langweilige Berechenbarkeit offenbar sexy.“

Manager bestätigten, dass das Interesse an Deutschland zuletzt gestiegen sei. Das Interesse von US-Investoren an deutschen Unternehmen sei „enorm“, sagte Michael Kotzbauer, der Firmenkundenvorstand der Commerzbank. „Und es hat im vergangenen Jahr sogar noch zugenommen.“ Wegen der erratischen Politik von US-Präsident Donald Trump seien insbesondere US-Investoren auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten, um ihr Risiko zu diversifizieren. „Wenn es gelingt, die Infrastruktur-Investitionen zu realisieren und dann auch noch Reformen in Deutschland umzusetzen, könnte das Auslandsinvestitionen einen Schub verleihen“, so Claudio de Sanctis, Privatkundenvorstand der Deutschen Bank.


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Selenskyj verkündet Einigung mit Trump auf US-Sicherheitsgarantien

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Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts NachrichtenagenturDavos (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Einigung auf Sicherheitsgarantien der USA für sein Land verkündet. „Wir alle haben gesagt, dass die Sicherheitsgarantien geklärt sind“, sagte er nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Donnerstag in Davos.

Das Dokument für die Sicherheitsgarantien werde jedoch erst nach Kriegsende unterzeichnet werden. Das Dokument müsse dann von den Präsidenten unterzeichnet werden und anschließend die nationalen Parlamente in den Vereinigten Staaten und in der Ukraine passieren.

Zudem kündigte Selenskyj ein Treffen an, zu dem am Wochenende Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammenkommen sollen. Es ist das erste Treffen dieser Art seit Kriegsbeginn. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte zuvor bereits seine Reise nach Abu Dhabi bekannt gegeben.

In seiner Rede in Davos verglich der ukrainische Präsident die Situation der Ukraine mit dem Film „Groundhog Day“. „Niemand würde so leben wollen: Wochen, Monate und natürlich Jahre lang immer dasselbe zu wiederholen. Und doch ist es genau das, wie wir jetzt leben“, sagte er. Es habe sich im vergangenen Jahr nichts verändert. „Wir befinden uns immer noch in einer Situation, in der ich dieselben Worte sagen muss.“ Selenskyj wiederholte unter anderem seine Kritik an den andauernden Öllieferungen Russlands in die EU sowie daran, dass die eingefrorenen russischen Vermögen nicht für die Ukraine genutzt werden.

Er kritisierte insbesondere die europäischen Staats- und Regierungschefs. In Europa gebe es immer etwas, das dringender sei als Gerechtigkeit. „Eines der größten Probleme im heutigen Europa – auch wenn das nicht oft angesprochen wird – ist die Frage der Einstellung“, sagte er. „Manche Europäer sind wirklich stark, das stimmt, aber viele sagen, wir müssen stark bleiben, und sie wollen immer, dass irgendjemand anders ihnen sagt, wie lang sie so stark bleiben müssen – idealerweise bis zur nächsten Wahl. Aber so funktioniert große Macht nicht. Meiner Meinung nach müssen politische Führungspersonen sagen: Wir müssen europäische Interessen verteidigen. Aber sie hoffen, dass jemand anders für sie tun wird“, so Selenskyj.

„Sie sagen alle, wir brauchen etwas, was an die Stelle der alten Weltordnung tritt. Aber wer von all diesen Führungspersonen ist tatsächlich bereit, aktiv zu werden, an Land, in der Luft, auf dem Meer, um eine neue Weltordnung zu schaffen?“, fragte er. Europa könne und müsse eine bessere Welt aufbauen. „Eine Welt ohne Krieg natürlich, aber dafür benötigt Europa Kraft und dafür müssen wir gemeinsam handeln und dafür müssen wir schnell handeln. Und vor allem müssen wir den Mut haben, zu handeln.“


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Dax legt deutlich zu – Hoffnung auf geopolitische Entspannung

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.856 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem sehr freundlichen Start hielt sich der Dax stabil im Plus.

„Die Hoffnung auf eine nachhaltige Entspannung an gleich zwei geopolitischen und einer geldpolitischen Front hat heute im Dax für eine positive Gegenreaktion auf die 1.000-Punkte-Talfahrt der Handelstage zuvor gesorgt“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Nach dem Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands und den im Gegenzug von Trump zurückgenommenen Zollankündigungen kommt scheinbar auch wieder Bewegung in die Friedensverhandlungen um die Ukraine. Und als dritte positive Nachricht der vergangenen 24 Stunden sorgten die Zweifel des Obersten Gerichts der USA an der rechtmäßigen Entlassung der Gouverneurin Cook und die Betonung der Unabhängigkeit der Fed für die Rückkehr von etwas mehr Risikoneigung unter den Anlegern.“

Dass sie dennoch der potenziellen Halbwertzeit aller noch so positiven Entwicklungen misstrauen, zeigten eindrucksvoll die anhaltende Flucht in den sicheren Hafen Gold, so Romar. „Nach anfänglichen Verlusten hat das Edelmetall relativ schnell wieder Kurs auf die 5.000-Dollar-Marke genommen. So sollte auch die Bewegung im Dax wieder Richtung 25.000 Punkte noch nicht als der große Befreiungsschlag gewertet werden. Lediglich der `Taco`-Trade hat wieder einmal funktioniert.“

Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Volkwagen, Porsche und Heidelberg Materials an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Rheinmetall-Aktien wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 38 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 64,29 US-Dollar, das waren 95 Cent oder 1,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1742 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8516 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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