Dienstag, September 22, 2026
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Promillegrenze für Radfahrer: Union will Verschärfung

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Zwei Männer auf Fahrrad (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hält eine schärfere Promillegrenze für Radfahrer für zwingend notwendig und fordert zugleich höhere Bußgelder.

Der Verkehrspolitiker Christoph Ploß (CDU) sagte der „Rheinischen Post“ (Samstag): „Es darf nicht sein, dass man ohne Konsequenzen sturzbetrunken mit dem Rad herumfahren kann.“

Ploß ergänzte: „Denn dabei werden vor allem Fußgänger, aber auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Promillegrenze für Radfahrer sollte deutlich gesenkt werden.“

Darüber hinaus sagte Ploß, dass auch die Strafen für Trunkenheit auf dem Rad verschärft werden müssten. „Die Bußgelder für betrunkene Rambo-Radler sollten erhöht werden“, sagte das Mitglied des Verkehrsausschusses des Bundestages.

Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates spricht sich eine Mehrheit für eine schärfere Promillegrenze für Radfahrer aus.


Foto: Zwei Männer auf Fahrrad (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Wirft man alle dominanten Faktoren des noch jungen Börsenjahrs 2026 in einen Topf – die Grönland-Angst, die nachlässt, die Zolldrohungen, die zurückgenommen wurden, das Rekordhoch nach der längsten Dax-Gewinnserie in der Geschichte – dann befindet sich der Dax bei rund 24.900 Punkten in einem neutralen Bereich“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Es ist exakt die Mitte zwischen Jahrestief und Rekordhoch. Für einen Anstieg über 24.900 Punkte wollen die Anleger jetzt die Rückversicherung der Unternehmen haben, dass ihre starken Gewinnerwartungen für 2026 realistisch sind. Die nachlassende Grönland-Angst eröffnet Anlegern dabei die Möglichkeit, sich stärker der anstehenden Berichtssaison zu widmen.“

„Dax-Anleger rechnen für das kommende Jahr mit einem Gewinnwachstum der 40 Dax-Konzerne von 15  Prozent – mehr als im S&P 500 Index, der 2026 wohl nur auf ein Plus von etwa 13,5  Prozent kommt. Angesichts milliardenschwerer Infrastruktur- und Rüstungsprogramme der Bundesregierung setzen Anleger auf ein Comeback der deutschen Wirtschaft. Sollten die Unternehmenszahlen diesen Erwartungen jedoch nicht standhalten, könnte der derzeitige Optimismus schnell kippen.“

„Der Goldpreis nähert sich in großen Schritten der 5.000-Dollar-Marke. Bei den Edelmetallen gilt: Dabei sein ist alles – und die Angst, eine historische Rally zu verpassen, dürfte ein zunehmender Kurstreiber hinter den Anstiegen sein. Gold-Anleger werden jedoch auch fast im Tagesrhythmus mit guten Nachrichten versorgt – zuletzt durch die Ankündigung der polnischen Zentralbank, weitere 150 Tonnen Gold kaufen zu wollen. Zentralbanken und Privatanleger bieten bei Gold um die Wette, und das treibt den Preis immer schneller nach oben. 5.000 Dollar im Gold und 100 Dollar im Silber – das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1731 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.912 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,39 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Höherer Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November

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Baustelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im November 2025 gegenüber Oktober 2025 kalender- und saisonbereinigt um 8,5 Prozent gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, nahm der Auftragseingang im November 2025 im Vormonatsvergleich im Hochbau um 7,2 Prozent und im Tiefbau um 10,1 Prozent zu. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der kalender- und saisonbereinigte Auftragseingang von September 2025 bis November 2025 um 3,8 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor (Hochbau: +5,1 Prozent; Tiefbau: +2,6 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 stieg der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2025 um 4,1 Prozent. Im Hochbau nahm der Auftragseingang um 9,5 Prozent zu und im Tiefbau um 0,4 Prozent ab. Der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang lag 5,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im November 2025 um 4,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Der nominale Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 6,8 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro.

In den ersten elf Monaten 2025 stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 2,1 Prozent, nominal um 4,6 Prozent.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen nahm im November 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent zu, so die Statistiker.


Foto: Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Etwas mehr versteuerte Zigaretten im letzten Jahr

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Zigarette (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 66,4 Milliarden Zigaretten versteuert.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 0,2 Prozent oder 0,1 Milliarden Stück mehr als im Jahr 2024. Im langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz allerdings um mehr als die Hälfte zurück.

Der Pro-Kopf-Verbrauch lag im Jahr 2025 bei 795 Zigaretten (1991: 1.831). Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent auf 24.864 Tonnen. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Stück.

Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2025 auf 1.162 Tonnen und sank damit um 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit dem Inkrafttreten der geänderten Tabaksteuerverordnung zum 1. Juli 2024 sind für Wasserpfeifentabak wieder alle Packungsgrößen zulässig, die zum 1. Juli 2022 eingeführte Packungshöchstmenge von 25 Gramm wurde aufgehoben. Im Unterschied zum Wasserpfeifentabak stieg der Absatz von klassischem Pfeifentabak um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 323 Tonnen.

Die Menge der im Jahr 2025 versteuerten Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug 1,5 Millionen Liter. Damit war die abgesetzte Menge an Tabak-Substituten um 18,2 Prozent höher als im Vorjahr, so Destatis.


Foto: Zigarette (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Vermögensverwalter kritisieren Rentenpolitik der Bundesregierung

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Strand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Chefs der deutschen Vermögensverwalter Union Investment und Lupus Alpha kritisieren die Rentenpolitik der Bundesregierung.

„Von der Frühstartrente hätte ich mir mehr erhofft: zehn Euro monatlich ab sechs Jahren sind zu wenig, um echte Wirkung zu entfalten“, sagte Ralf Lochmüller, Geschäftsführer des Fondshauses Lupus Alpha, dem Wirtschaftsmagazin Capital. Es müssten unbegrenzte Zuzahlungen möglich sein, forderte er. „Die Frühstartrente macht erst dann richtig Sinn, wenn man sie mit dem Altersvorsorgedepot zusammen denkt. Wir müssen die private Altersvorsorge von sechs bis 66 Jahre betrachten“, sagte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

In den neuesten Statistiken zum Anlageverhalten der Deutschen sei erkennbar, dass jüngere Menschen in Deutschland mittlerweile stärker am Kapitalmarkt vertreten seien. „Sie vertrauen der gesetzlichen Rente nicht mehr und wissen, dass sie vorsorgen müssen“, so Reinke. „Allerdings gehen sie oft direkt in alternative Anlagen oder Kryptowährungen, investieren also sehr riskant.“ Es fehle an finanzieller Bildung, was zu Fehlern führe, die später teuer werden könnten.

Die bisherigen Bundesregierungen haben aus Sicht Lochmüllers versagt, die Altersvorsorge zu reformieren. „Mittlerweile lautet für mich das Fazit: Die erste Säule, also die umlagefinanzierte gesetzliche Rente, lässt sich nicht reformieren. Zum Leidwesen der jungen Generation.“ Einen Staatsfonds, mit dessen Dividenden die aktuellen Renten gezahlt werden, hält er für unrealistisch. „Für diesen Weg ist es meines Erachtens zu spät, mit dem Aufbau eines Staatsfonds hätten wir vor 30 Jahren anfangen sollen, wie andere Länder auch“, so Lochmüller.

Während Reinke sich für eine Stärkung der privaten Altersvorsorge ausspricht, plädiert Lochmüller für eine verbesserte betriebliche Altersvorsorge: „Sie hat eine große Akzeptanz in der Bevölkerung. Hier muss es eine möglichst große Verbreitung geben, bis zu 90 Prozent.“


Foto: Strand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Alabali Radovan sucht "strategische Allianzen" mit Golfstaaten

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Reem Alabali Radovan (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) will „strategische Allianzen“ mit Golfstaaten eingehen. „Es geht um punktuelle Zusammenarbeit entlang gemeinsamer Interessen, etwa beim Wiederaufbau in Gaza oder auch in Syrien“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe).

Man müsse mit allen ins Gespräch kommen, die sich in der Entwicklungszusammenarbeit einsetzten, so Alabali Radovan. „Alles andere wäre ein strategischer Fehler.“ Insgesamt sollten deutsche Interessen klarer benannt werden.

Dennoch sagte die Entwicklungsministerin, dass eine wertegeleitete Entwicklungspolitik auch von dieser Regierung weiter vorangetrieben werde. „Die Entwicklungszusammenarbeit muss feministisch bleiben. Viele reiben sich an der Begrifflichkeit, aber mir geht es um das, was drinsteckt: Wenn es darum geht, Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen, treffe ich niemanden, der sagt, das sei falsch“, erklärte die SPD-Politikerin.

Sie will angesichts nationaler und internationaler Budgetkürzungen die Entwicklungszusammenarbeit mit der EU und weiteren Partnern stärken. „Als Bundesregierung senden wir ein klares Signal: Deutschland bleibt verlässlicher Partner und steht zur regelbasierten Weltordnung“, sagte Alabali Radovan. „Aber klar ist auch: Wir können den Rückzug der USA nicht kompensieren – weder allein noch als EU.“ Ihre Reformvorhaben seien auf die Welt im Umbruch eine passende Antwort. „Die Einschnitte sind hart, aber notwendig“, sagte Alabali Radovan.


Foto: Reem Alabali Radovan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Heizungsgesetz: Grüne fürchten Kostenfalle wegen Gas-Abhängigkeit

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Neue Gasheizung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben die Bundesregierung vor zu großen Änderungen am Heizungsgesetz gewarnt. „Sollte sie die 65-Prozent-Regel abschaffen, verschärft sie unsere Abhängigkeit und lässt Hausbesitzer sehenden Auges in eine Kostenfalle laufen, wenn die Gasnetzentgelte steigen“, sagte Michael Kellner, Sprecher der Grünen-Fraktion für Energiepolitik, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Heizungsbauer sind längst weiter als unsere Regierung: Industrie und Handwerk stehen bereit für eine Modernisierungsoffensive“, so Kellner. „Wenn es ums Heizen geht, sollten wir weder von Trumps noch von Putins Gas abhängig sein.“

Die Industrie forderte die Politik dazu auf, zügig Regelungen vorzulegen. „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sinnvolle und funktionierende Regelungen erhalten bleiben“, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe, Martin Sabel, der Zeitung. „Die Wärmepumpe war 2025 das meistverkaufte Heizsystem, was zeigt, dass sich Handwerk, Industrie und viele Verbraucher auf das aktuelle Gebäudeenergiegesetz eingestellt haben.“ In seinen Augen biete der Gebäudesektor ein „erhebliches Potenzial für wirtschaftliches Wachstum aus heimischer Wertschöpfung“.

Schwarz-Rot hat sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, das Heizungsgesetz abzuschaffen und durch das Gebäudemodernisierungsgesetz zu ersetzen. Kernpunkt des Heizungsgesetzes ist derzeit noch, dass künftig ein Anteil von 65 Prozent der Heizenergie aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Strittig ist vor allem, ob die 65 Prozent auch noch im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz stehen bleiben.


Foto: Neue Gasheizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Gold deutlich teurer

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.384 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.913 Punkten 0,6 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.518 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Wie bereits am Mittwoch zeigten sich die Marktteilnehmer erleichtert über die Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf Grönland. Trump hatte am Donnerstag auf seiner persönlichen Plattform geschrieben, auf Grundlage eines Treffens mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte habe man einen Rahmen für ein künftiges Abkommen geschaffen. Wie dieses Abkommen aussehen soll, ist bislang nicht offiziell bekannt. Medienberichten zufolge soll jedoch darin vorgesehen sein, dass Dänemark die Souveränität über kleine Gebiete Grönlands abtreten soll, in denen US-Militärstützpunkte errichtet würden. Der grönländische Ministerpräsident, Jens-Frederik Nielsen, erklärte am Donnerstag, er kenne die Einzelheiten der diskutierten Vereinbarung nicht. Wie auch Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete er Fragen der Souveränität jedoch als „rote Linie“.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1750 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8511 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte stark profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.920 US-Dollar gezahlt (+1,8 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,62 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 64,05 US-Dollar, das waren 119 Cent oder 1,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Europa League: AS Rom besiegt Stuttgart dank Pisilli-Doppelpack

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Finn Jeltsch (Archiv), via dts NachrichtenagenturRom (dts Nachrichtenagentur) – Die AS Rom hat am siebten Tag der Ligaphase das Europa-League-Spiel gegen den VfB Stuttgart im Stadio Olimpico mit 2:0 gewonnen und dabei trotz spielerischer Vorteile der Gäste ihre Effizienz ausgespielt.

Die Entscheidung fiel durch Niccolo Pisilli, der die Römer in der 40. Minute erstmals in Führung brachte. Nach einem präzisen Zuspiel aus dem Mittelfeld setzte sich der Mittelfeldspieler im Strafraum durch und überwand VfB-Torwart Alexander Nübel mit einem platzierten Abschluss. Stuttgart hatte zuvor mehr Spielanteile, ließ aber mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Schwaben am Drücker, scheiterten jedoch mehrfach an Roma-Keeper Mile Svilar oder an der eigenen Abschlussschwäche. Als der VfB in der Schlussphase alles nach vorne warf, nutzte die Roma einen Konter eiskalt aus: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf erneut Pisilli und machte mit seinem zweiten Tor des Abends den Heimsieg perfekt.


Foto: Finn Jeltsch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IWF lobt Reformprogramm in Paraguay und gibt weiteres Geld frei

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Präsidentenpalast in Paraguay (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington/Asuncion (dts Nachrichtenagentur) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat großes Lob für die Entwicklung in Paraguay – und gibt weiteres Geld frei.

Nach einer wiederholten erfolgreichen Überprüfung der aktuellen Reformprogramme stünden den Behörden nun weitere rund 117 Millionen US-Dollar zur Verfügung, teilte der IWF am Donnerstag mit. Man markiere damit den „erfolgreichen Abschluss einer umfassenden, eigenständig entwickelten Reformagenda“.

Die paraguayische Wirtschaft zeigt sich nach Ansicht des IWF trotz globaler Unsicherheiten weiterhin robust. Das reale BIP-Wachstum in Paraguay dürfte 2026 und darüber hinaus dank makroökonomischer Stabilität und einer Vielzahl laufender Reformen weiterhin stark bleiben. Die Inflation sei unter Kontrolle und werde voraussichtlich 2026 das Ziel der Zentralbank von 3,5 Prozent erreichen. Die Leistungsbilanz dürfte sich zwar kurzfristig aufgrund von Importen im Zusammenhang mit ausländischen Direktinvestitionen abschwächen, sich aber mittelfristig mit dem Anlaufen neuer Exporte verbessern. Die Devisenreserven lägen weiterhin über den erforderlichen Schwellenwerten, so der IWF. „Die Risiken sind ausgewogen.“

Die Vollendung des Haushaltskonsolidierungsplans sei weiterhin unerlässlich für die Aufrechterhaltung der makroökonomischen Stabilität. Die Behörden erzielten aber stetige Fortschritte bei der Reduzierung des Haushaltsdefizits auf 1,5 Prozent des BIP bis 2026 und hielten an diesem Ziel fest, lobt der IWF. „Kontinuierliche Bemühungen zur Stärkung der Steuereinnahmen, zur Steigerung der Effizienz der Regierung und zur Sicherung der Nachhaltigkeit des öffentlichen Rentensystems sollten dazu beitragen, Spielraum für Entwicklungsprioritäten zu schaffen und gleichzeitig die Ziele der Haushaltskonsolidierung zu unterstützen.“

Paraguays aktuelle Regierung unter Präsident Santiago Pena peitscht nun seit etwas über zwei Jahren ein wirtschaftsliberales Reformprogramm durch, unter teils heftigem Protest der Bevölkerung. Dabei setzt der Ökonom insbesondere auf stabile fiskalische Politik, weniger Staatsausgaben und eine Positionierung von Paraguay als Investitionsstandort.

Für besonders viel Ärger sorgten dabei verschiedene Änderungen am Rentensystem, das neuerdings auch erlaubt, angesparte Gelder in Anleihen und andere Finanzinstrumente zu investieren – das hatte der IWF gefordert. Soziale Gruppen und die Opposition rufen immer wieder zu Protesten auf, einerseits gegen die Reform an sich, andererseits aber auch gegen eine grassierende Korruption und soziale Ungleichheit.

Paraguay gehört außerdem neben Argentinien, Brasilien und Uruguay zu den Mercosur-Staaten, mit denen die EU kürzlich ein jahrzehntelang ausgehandeltes Freihandelsabkommen unterzeichnet hatte – das aber noch nicht in Kraft ist. Nicht nur in der EU, auch in Paraguay gibt es dagegen Bedenken.


Foto: Präsidentenpalast in Paraguay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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