Dienstag, September 22, 2026
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2. Bundesliga: Hannover 96 siegt knapp gegen Fortuna Düsseldorf

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Fans von Hannover 96 (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Hannover 96 hat am 19. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga Fortuna Düsseldorf mit 2:1 besiegt.

Bereits in der vierten Minute brachte Daisuke Yokota die Gastgeber in Führung, als er nach einem Doppelpass mit Kolja Oudenne im Strafraum ins rechte untere Eck abschloss. Kurz nach der Halbzeit erhöhte Benjamin Källman auf 2:0, nachdem er von Elias Saad bedient wurde und die Verwirrung in der Düsseldorfer Abwehr ausnutzte.

Doch die Gäste aus Düsseldorf gaben nicht auf und verkürzten in der 49. Minute durch Elias Egouli, der eine Freistoßflanke von Christian Rasmussen per Kopf verwandelte. Das Spiel war geprägt von zahlreichen gelben Karten und intensiven Zweikämpfen. In der 58. Minute sah Elias Egouli von Düsseldorf die Gelb-Rote Karte, was die Chancen der Gäste weiter schmälerte. Trotz der Unterzahl kämpfte Düsseldorf tapfer weiter, konnte jedoch den Ausgleich nicht mehr erzielen. In den Schlussminuten hatte Hannover noch einige Möglichkeiten, das Ergebnis zu erhöhen, doch die Düsseldorfer Abwehr und Torhüter Florian Kastenmeier verhinderten weitere Treffer.

Neben dem Spiel in Hannover gab es auch spannende Begegnungen in Karlsruhe und Fürth. Der Karlsruher SC trennte sich in einem packenden Spiel 2:2 von Hertha BSC. In Fürth endete das Duell zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Eintracht Braunschweig torlos, obwohl beide Teams Chancen auf den Sieg hatten. Besonders Fürth hatte nach einer frühen roten Karte für Maximilian Dietz Schwierigkeiten, das Spiel zu kontrollieren.


Foto: Fans von Hannover 96 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Pistorius widerspricht Trump-Aussagen zu Afghanistan-Einsatz

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Boris Pistorius am 20.01.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) widerspricht US-Präsident Donald Trump, der den europäischen Nato-Soldaten einen angeblich schwachen Einsatz im Afghanistankrieg vorgeworfen hatte.

Pistorius sagte der „Bild“: „Unsere Bundeswehr stand bereit, als unsere amerikanischen Verbündeten nach dem islamistischen Terroranschlag von 2001 um Unterstützung gebeten haben. Für diesen Mut und den hochprofessionellen Einsatz ist Deutschland unserer Bundeswehr sehr dankbar.“

Nachdem Trump behauptet hatte, die europäischen Soldaten wären „ein Stück abseits der Frontlinien“ im Einsatz gewesen, erinnerte Pistorius daran, das gemeinsame Ziel der USA, Deutschlands und weiterer Nato-Verbündeter sei „die Bekämpfung der Basis des internationalen islamistischen Terrorismus“ gewesen. Deutschlands Soldaten seien insgesamt 19 Jahre lang in Afghanistan im Einsatz gewesen, und Deutschland habe „einen hohen Preis bezahlt“: „59 Soldaten und drei Polizisten sind in Gefechten, durch Anschläge oder Unfälle ums Leben gekommen. Zahlreiche Verwundete leiden bis heute unter den Verletzungen aus dieser Zeit. Seelisch wie körperlich. Genauso wie ihre Angehörigen, die den Schmerz ein Leben lang in sich tragen werden.“ Pistorius verspricht: „Wir werden den Einsatz und Mut unserer Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan in Ehren halten. Ganz egal, von wem das infrage gestellt wird. Sie sind nie vergessen.“

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) äußerte sich gegenüber der „Bild am Sonntag“ ähnlich: „Unsere Soldaten haben Leib und Leben riskiert, viele sind dabei leider gestorben. Sie haben im Dienst für unser Land, die Demokratie und den Frieden Großartiges geleistet – und unseren höchsten Respekt verdient. Jeder einzelne Verlust trifft uns bis heute extrem hart.“

Der Wehrbeauftragte Henning Otte (CDU) zeigte sich irritiert über Trump: Bislang sei die Einsatzbereitschaft Deutschlands „von unseren amerikanischen Freunden stets anerkannt“ worden. „Umso unverständlicher ist Präsident Trumps Aussage – ob aus politischem Kalkül oder aus Unkenntnis. Die Stärke der Nato liegt im Zusammenhalt.“

Noch deutlicher wird Hendrik Hoppenstedt (CDU), Parlaments-Geschäftsführer der Unionsfraktion. Hoppenstedt sagte der „Bild am Sonntag“: „Präsident Trump vergiftet nicht nur weiter die transatlantische Freundschaft. Seine Herabsetzung des europäischen Afghanistan-Einsatzes ist eine Verhöhnung unserer Gefallenen, eine Beleidigung der Hinterbliebenen und eine inakzeptable Herabwürdigung unserer Streitkräfte insgesamt. Wir sollten uns weiterhin so schnell wie möglich von der US-Abhängigkeit lösen. Die ersten Schritte gehen wir bereits durch die massive Aufrüstung.“


Foto: Boris Pistorius am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Claren: Europa und USA geht es nicht um iranisches Volk

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Anti-Iran-Protest (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsch-iranische Menschenrechtsaktivistin Mariam Claren ist angesichts der massiven Tötungswelle im Iran seit der vergangenen Woche schwer enttäuscht von Deutschland, Europa und den USA.

Die Nachrichten, die tröpfchenweise aus dem Iran durchdrängen, ließen die schlimmsten Befürchtungen wahr werden. „Die Stimmen aus dem Iran sagen einheitlich: Es ist noch viel schlimmer, als ihr denkt“, sagte die Tochter der deutsch-iranischen Architektin Nahid Taghavi, die vier Jahre lang im Teheraner Evin-Gefängnis einsaß, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

In den vergangenen Tagen habe sie direkte Nachrichten erhalten. Die Rede sei von kriegsähnlichen Zuständen und von wahllosen Erschießungen auf der Straße und an der Haustür. „Sie gehen von Haus zu Haus, nehmen alle fest, die teilgenommen haben. In einem Fall haben sie nicht festgenommen, sondern an der Haustüre erschossen“, zitiert Claren einen ihrer Gesprächspartner aus dem Iran. Die Menschen trauten sich nicht, das Haus zu verlassen. Die Straßen seien militarisiert, es herrsche quasi das Militär. Ein Gesprächspartner habe erklärt: „Wir haben Angst, beim Einkaufen erschossen zu werden.“

Angesichts dieser Lage sei das Schweigen der internationalen Gemeinschaft umso enttäuschender. Die Äußerung von US-Präsident Donald Trump, inmitten der Proteste zu sagen: „Help is on the way“, sei unverantwortlich. Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), das Regime sei dem Ende geweiht, sei eine leere Floskel. Nicht nachvollziehbar sei auch das Verhalten Italiens, Frankreichs und Spaniens, eine EU-Terrorlistung der Islamischen Revolutionsgarde, also jene, die für die brutale Repression in Iran verantwortlich seien, zu blocken.

Die Meldungen über US-Kriegsschiffe, die auf dem Weg seien, führten zu höchster Alarmbereitschaft. „Hat sich mal einer der Verantwortlichen überlegt, was dieses Katz-und-Maus-Spiel mit dem iranischen Volk macht? Wir wissen nicht, was die nahe Zukunft bringt, und welche geopolitischen Interessen siegen werden, aber eines ist klar: Niemandem geht es um das iranische Volk und ihr Recht auf Freiheit.“


Foto: Anti-Iran-Protest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Nagel verurteilt Trumps Vorgehen gegen Fed-Chef

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Baustelle am Sitz der Federal Reserve, via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, hat die persönlichen Angriffe von US-Präsident Donald Trump auf den US-Notenbank-Chef Jerome Powell scharf verurteilt.

„Das ist ein Unding“, sagte Joachim Nagel dem Tagesspiegel. Er kenne Powell gut, schätze seine Art und Arbeit. „Die Art, wie er politisch angegangen wird, erschüttert mich bis ins Mark, denn es waren die USA, die uns nach dem Zweiten Weltkrieg die Bedeutung unabhängiger Zentralbanken gelehrt haben.“ Die USA hätten 1948 mit der Bank deutscher Länder in Frankfurt am Main das Fundament für die Deutsche Bundesbank gelegt. Die sei wiederum eine Blaupause für die EZB geworden.

Trump hat zuletzt massiv den politischen und juristischen Druck auf Notenbankchef Powell erhöht. So prüft das US-Justizministerium eine Anklage gegen Powell, weil angeblich die Sanierungskosten für das Fed-Gebäude zu hoch seien. Hinter dem Vorgehen wird vermutet, dass Trump die Zinspolitik der Fed beeinflussen will. Wiederholt drohte er, Powell zu entlassen.

Angriffe auf die Unabhängigkeit europäischer Notenbanken erwartet Nagel jedoch nicht. „Nein, alle Regierungen im Euroraum bekennen sich klar zur Unabhängigkeit“, sagte der Karlsruher auf eine entsprechende Frage. Um sie zu bewahren, nahm er die EU-Bürger in die Pflicht. „Die Unabhängigkeit der Geldpolitik muss von der Bevölkerung getragen werden.“


Foto: Baustelle am Sitz der Federal Reserve, via dts Nachrichtenagentur

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Dänemarks Armee rückt näher an Bundeswehr heran

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Dänische Soldaten auf Grönland am 20.01.2026, via dts NachrichtenagenturNuuk (dts Nachrichtenagentur) – Der dänische Armeechef Michael Wiggers hat angekündigt, die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr in der Arktis und auf Grönland nach der Erkundungsmission vor wenigen Tagen auszuweiten.

„Wir werden unsere Zusammenarbeit in der Arktis vertiefen“, sagte der General dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Deutschland hält es für sinnvoll, dort Übungen durchzuführen, weil es um das Training für den Einsatz in der Arktis geht. Wir werden die Grundlagen für weitere gemeinsame Übungen in und um Grönland schaffen, nicht zwangsläufig nur an Land, sondern auch im Luftraum und auf See.“ Er lobte: „Deutschland hat uns in dieser und anderen Angelegenheiten sehr unterstützt und sich als äußerst zuverlässiger Partner erwiesen.“

Zudem wies der Militärchef Forderungen zurück, zur Verbesserung der Sicherheit der Arktis die regionalen Nato-Verteidigungspläne zu überarbeiten und auszuweiten. „Die Verteidigungspläne sind auf dem neuesten Stand, wir müssen sie jetzt aber auch in den Übungen umsetzen“, sagte Wiggers.

Der ranghöchste Militär des Landes lobte US-Präsident Donald Trumps Vorstoß, den Raketenschutzschirm „Golden Dome“ auf Grönland zu errichten. „Der Golden Dome dient in erster Linie dem Schutz der Vereinigten Staaten, und es ist eine sehr gute Idee, so etwas zu haben“, so der oberste General Dänemarks. „Er würde für die Verteidigung des gesamten nordamerikanischen Territoriums nützlich sein.“


Foto: Dänische Soldaten auf Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesbank erlebt jede Minute 5.000 Cyberangriffe

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Deutsche Bundesbank (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bundesbank ist jeden Tag einer Vielzahl digitaler Angriffe ausgesetzt.

„Allein auf die IT-Systeme der Bundesbank erleben wir jede Minute mehr als 5.000 Cyberangriffe“, sagte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel dem Tagesspiegel. Auf das Jahr hochgerechnet seien das zweieinhalb Milliarden Fälle, die an der Firewall der Bundesbank abprallen würden. „Es ist ein ständiger Wettlauf.“

Die Bundesbank habe eine ganze Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen, um ihre IT-Landschaft so sicher wie möglich zu machen. „Das fängt beim sicherheitsgeprüften Personal an und geht über gesicherte IT-Systeme bis zur Cyberabwehr und dem Business-Continuity-Management“, sagte Nagel. So sei die Bundesbank zu einer Art IT-Dienstleister geworden und übernehme mit anderen Zentralbanken eine wichtige Rolle für das gesamte Eurosystem.

Trotzdem kann die Bundesbank kein absolutes Sicherheitsversprechen geben. „Niemand kann Ihnen garantieren, dass nie was passiert“, sagte Nagel: „Aber wir haben höchste Sicherheitsstandards.“


Foto: Deutsche Bundesbank (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Fahnder nehmen mutmaßlichen Waffenschmuggler der Hamas am BER fest

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Flughafen BER bei Nacht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Ermittlungen gegen eine Gruppe mutmaßlicher Waffenbeschaffer der Hamas ist es zu einer weiteren Festnahme gekommen. Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf Ermittlerkreise schreibt, verhafteten Einsatzkräfte der Polizei am Freitag gegen 23 Uhr am Flughafen Berlin den 36-jährigen Mohammad S.

Der im Libanon geborene S. war aus Beirut nach Berlin geflogen und stand auf der Fahndungsliste des Bundeskriminalamts. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, Mitglied der Hamas zu sein und einem Team sogenannter Auslandsoperateure anzugehören, das Schusswaffen und Munition für Anschläge gegen israelische und jüdische Einrichtungen in Europa beschafft. Den Fahndern zufolge soll S. rund 300 scharfe Patronen für die Gruppe besorgt haben.

In dem Ermittlungskomplex hatte es bereits mehrere Festnahmen gegeben: So waren im Oktober drei mutmaßliche Hamas-Mitglieder bei einer Waffenübergabe in Berlin verhaftet worden. Weitere mutmaßliche Waffenschmuggler der Gruppe setzten die Fahnder in London und bei der Einreise aus Tschechien fest.

Der aktuell festgenommene Mohammad S. soll nun aus Berlin nach Karlsruhe gebracht und einem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Seine Verteidigung war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.


Foto: Flughafen BER bei Nacht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wahlplakate trotzen laut Umfrage Sozialen Medien

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Wahlplakate zur Bundestagswahl (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die klassischen Wahlplakate taugen offenbar immer noch, wenn es um die Sichtbarkeit politischer Parteien geht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.

Demnach konnten sich fast alle befragten Wahlberechtigten (93 Prozent) nach der Bundestagswahl 2025 an Plakatwerbung von mindestens einer Partei erinnern. Es folgten die Wahlwerbung im Briefkasten (58 Prozent), Werbestände auf der Straße (54 Prozent), Printanzeigen (47 Prozent) sowie Werbung in Sozialen Medien (42 Prozent). „Wer clever ist, klebt – nämlich Plakate“, sagte Studien-Autor Jochen Roose dem RND.

Wahlwerbung in den Sozialen Medien und in Printanzeigen hinterließ der Studie zufolge nach dem Wahlkampf 2025 einen bleibenderen Eindruck als 2021, Wahlwerbung in Briefkästen war dagegen etwas weniger nachhaltig. Bei den übrigen untersuchten Kommunikationskanälen gibt es kaum Unterschiede. Überdurchschnittlich oft konnten sich die Befragten an die Werbung der Partei erinnern, die sie schließlich auch wählten. „Man sieht insgesamt sehr deutlich, dass Wahlwerbung auch ankommt – und auch über verschiedene Wege“, sagte Roose.

Die Studie untersuchte die von den Parteien platzierte Wahlwerbung und legte den Fokus auf die Wahrnehmung dieser Werbung, nicht auf deren Einfluss auf die Wahlentscheidung. Die Befragten sollten darlegen, von welcher Partei und in welcher Form sie Wahlwerbung gesehen haben.

Die Telefonumfrage wurde vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut IPSOS im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung unter den Wahlberechtigten in Deutschland vorgenommen. Insgesamt 4.001 Personen wurden den Angaben zufolge nach der Bundestagswahl 2025 in der Zeit vom 25. Februar bis zum 14. April 2025 zufällig ausgewählt und telefonisch befragt.


Foto: Wahlplakate zur Bundestagswahl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Handelsausschusschef: Zoll-Abstimmung am Montag könnte scheitern

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Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des EU-Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), hat sich skeptisch gezeigt, ob am Montag der Senkung der Zölle auf US-Industriegüter zugestimmt wird.

„Selbst wenn wir am Montag die Zollsenkungen entscheiden – wovon ich noch nicht überzeugt bin – kann das Parlament frühestens im Februar entscheiden“, sagte der Ausschussvorsitzende dem Pro-Newsletter Industrie & Handel des Nachrichtenmagazins POLITICO.

Die EU hatte den USA im Handelsdeal vom vergangenen Sommer Zollfreiheit für US-Güter zugesichert. Die Abstimmung dazu war diese Woche wegen der zu diesem Zeitpunkt angedachten Grönland-Zölle von US-Präsident Donald Trump auf Eis gelegt worden. Beim EU-Sondergipfel am Donnerstag sagte die EU-Kommission, dass man sich nach Absage der Grönland-Zölle wieder an die Umsetzung des Deals gebunden fühle.

Doch Lange sieht noch Klärungsbedarf. „Es gibt in den Fraktionen noch unterschiedliche Meinungen, warum wir die Zollsätze auf null senken sollen, wenn die Stahlzölle noch gar nicht verhandelt sind“, sagte er. „Motorenhersteller sagen uns, sie verstehen das nicht und zahlen sicherheitshalber 50 Prozent Zölle“, sagte Lange. „Denen können wir nicht erklären, dass die Harley-Davidson bald mit Nullzoll nach Europa kommt.“

Lange ergänzte, dass nach einer Parlamentsentscheidung – frühestens im Februar – auch noch ein Trilog mit Rat und Kommission anstünde. „Im ICE-Tempo geht das nicht“, sagte Lange. Seine Prognose: „Die Zollsenkungen würden frühestens April oder Mai in Kraft treten.“


Foto: Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hubig will digitalen Voyeurismus auch in Sauna und Spa unterbinden

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Sauna (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will Spanner-Fotos und -Videos aus öffentlichen Saunen und Spas unterbinden.

„Viele Formen des digitalen Voyeurismus stehen schon heute unter Strafe – zum Beispiel das heimliche Fotografieren unter den Rock oder in den Ausschnitt. Das heimliche Filmen in der öffentlichen Sauna ist nach geltendem Recht hingegen nicht strafbar. Darin sehen viele eine Schutzlücke – was ich teile“, sagte die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

„Voyeuristische Nacktaufnahmen von anderen sind inakzeptabel, auch dann, wenn sie an öffentlichen Orten entstehen, in der Sauna, am Badesee oder im Spa.“ Die Ministerin kündigte an, „zeitgemäße strafrechtliche Regeln gegen digitalen Voyeurismus zu schaffen“ und ergänzte: „Keine Frau muss sich gefallen lassen, dass sie zum Objekt von Spanner-Fotos gemacht wird, nur weil das Smartphone mit Kamera immer griffbereit ist. Unser Staat hat hier eine Schutzverantwortung.“

Allerdings dürfe man auch nicht überziehen. „Wie immer bei der Schaffung neuer Straftatbestände müssen wir dabei sehr genau vorgehen und uns auf die Sanktionierung strafwürdigen Verhaltens beschränken“, sagte die frühere Richterin. „Im konkreten Zusammenhang heißt das: Natürlich geht es nicht um beiläufiges Fotografieren, es geht uns um digitale Spanner-Aufnahmen – und um nichts anderes.“


Foto: Sauna (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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