Sonntag, November 8, 2026
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Zwei Kinder und ein Erwachsener sterben bei Unfall nahe Freiburg

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B3/B31 bei Freiburg sind am Samstagabend drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder.

Wie die Polizei Freiburg am Sonntag mitteilte, fuhr ein 46-Jähriger mit sechs weiteren Insassen auf einen Lastwagen auf, der auf einem Parkplatz nach der Abzweigung in Richtung Besanconallee abgestellt war. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Pkw in Brand.

Mehrere Ersthelfer konnten die sieben Insassen aus dem brennenden Fahrzeug retten. Die eintreffenden Rettungskräfte versorgten die Verletzten, jedoch erlagen ein 27-jähriger Mann und ein sechs Jahre altes Kind noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Ein 13-jähriges Kind verstarb wenig später in einem Krankenhaus. Die weiteren Verletzten wurden mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken geflogen.

Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Freiburg haben die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die B3/B31 war für über eine Stunde voll gesperrt; eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ex-Justizminister Buschmann bezweifelt Dobrindt-Ankündigungen

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Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) bezweifelt, dass der designierte Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) eine härtere Gangart in der Migrationspolitik direkt nach seinem Amtsantritt auch umsetzen kann.

Buschmann sagte der „Rheinischen Post“ (Montag): „Ich bin sehr gespannt, inwieweit die Ankündigungen des Oppositionspolitikers Dobrindt mit den Taten des Innenministers Dobrindt übereinstimmen werden.“

Dobrindt hatte erklärt, die ersten Entscheidungen würden bereits am kommenden Mittwoch getroffen. Der „Bild am Sonntag“ sagte er, dazu würden Grenzkontrollen hochgefahren und die Zahl der Zurückweisungen gesteigert. Grenzschließungen werde es aber nicht geben, so der CSU-Politiker.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

The Commercial Content Revolution

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commercial content Buch hält Anabel Ternès von Hattburg in der Hand

The Commercial Content Revolution (Will Not Be Televised) von Norbert Henning und Florian Sievers

1. Worum geht es in diesem Buch?

Dieses Buch ist ein Weckruf – eine Revolution, die nicht im Fernsehen, sondern in unseren Köpfen, unseren Smartphones und unserer Art zu kommunizieren stattfindet. Norbert Henning und Florian Sievers nehmen uns mit auf eine fesselnde Reise durch die tiefgreifenden Veränderungen in der Welt des kommerziellen Contents. Sie zeigen auf, wie Unternehmen, Marken und Kreative neue Narrative erschaffen müssen, um in einer Zeit des radikalen Wandels relevant zu bleiben.

Die Kernbotschaft: Die alten Werbeformate sterben aus. Werbung allein reicht nicht mehr – stattdessen brauchen Marken authentische, emotionale und durchdachte Inhalte, die Menschen berühren, inspirieren und in Bewegung setzen.

2. Warum ist dieses Buch entstanden?

Die Autoren haben erkannt, dass wir uns mitten in einer Content-Revolution befinden. Konsumenten sind nicht länger passive Zuschauer, sondern selbst Akteure, die Inhalte mitgestalten, selektieren und hinterfragen. Klassische Werbung verliert an Wirkung, während glaubwürdige, bedeutungsvolle Geschichten immer mehr an Wert gewinnen.

Dieses Buch entstand aus der Notwendigkeit, Unternehmen, Marken und Kreative zu befähigen, in dieser neuen Ära nicht nur mitzuhalten, sondern sie aktiv zu gestalten. Es ist ein Manifest für eine mutige, intelligente und innovative Content-Strategie – eine, die auf Echtheit, Kreativität und Bedeutung setzt.

3. Wer steckt hinter den Autoren?

Norbert Henning und Florian Sievers sind keine gewöhnlichen Werbestrategen – sie sind Visionäre, die tief in der Welt des Contents verwurzelt sind. Henning ist ein erfahrener Content-Experte, der Markenstrategien entwickelt hat, die globale Reichweite erzielen. Sievers ist ein kreativer Storyteller, der mit journalistischer Präzision und künstlerischer Leidenschaft Marken eine neue Stimme verleiht.

Beide bringen jahrzehntelange Erfahrung in der Medien-, Marken- und Werbebranche mit und haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine neue Ära der Content-Kultur einzuläuten.

4. Die 7 besten Tipps aus dem Buch

  1. Story first – immer!
    Guter Content beginnt mit einer Geschichte, nicht mit einer Verkaufsbotschaft. Menschen wollen Emotionen, keine Werbeslogans.
  2. Relevanz schlägt Lautstärke
    Es geht nicht darum, am lautesten zu schreien, sondern darum, die richtigen Menschen mit der richtigen Botschaft zur richtigen Zeit zu erreichen.
  3. Authentizität ist die neue Währung
    In einer Welt voller Fake News und Werbelügen gewinnen Marken, die echt, nahbar und transparent sind.
  4. Content muss Menschen bewegen
    Nur Inhalte, die berühren, inspirieren oder aufrütteln, hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
  5. Formatvielfalt nutzen
    Text, Video, Podcast, Social Media – wer heute erfolgreich sein will, muss Geschichten in verschiedenen Formaten erzählen können.
  6. Engagement statt Monolog
    Menschen wollen mit Marken interagieren, nicht nur passive Empfänger von Botschaften sein. Interaktion ist der Schlüssel zur Community-Bildung.
  7. Mut zur Lücke, Mut zur Meinung
    Perfektion ist langweilig. Echte, kantige und polarisierende Inhalte bleiben im Gedächtnis.

5. Die 5 besten Zitate aus dem Buch

  1. „Die Revolution wird nicht im Fernsehen laufen – sie passiert in Echtzeit auf unseren Smartphones.“
  2. „Content ist keine Werbung. Content ist ein Versprechen – an deine Zielgruppe, an deine Community, an dich selbst.“
  3. „Menschen kaufen keine Produkte. Sie kaufen Geschichten, Werte und Identität.“
  4. „Wer Aufmerksamkeit will, muss relevant sein. Wer Relevanz will, muss Bedeutung schaffen.“
  5. „Die Zukunft gehört nicht den Lautesten, sondern den Klügsten – denjenigen, die verstehen, wie man echte Verbindungen schafft.“
Fazit

The Commercial Content Revolution (Will Not Be Televised) ist mehr als ein Fachbuch – es ist ein Manifest für eine neue Art des Denkens. Es zeigt eindrucksvoll, warum klassische Werbung nicht mehr funktioniert und was es braucht, um in der heutigen Medienlandschaft echte Wirkung zu erzielen.

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Ex-Finanzminister Eichel traut Klingbeil neues Amt zu

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Lars Klingbeil (Archiv), via dts NachrichtenagenturKassel (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) hat seinen wahrscheinlichen Amtsnachfolger Lars Klingbeil zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen ermahnt. „Das Geld muss sinnvoll eingesetzt, nicht etwa für Agrardieselsubventionen oder Mehrwertsteuersenkung für Restaurants verplempert werden“, sagte Eichel dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe).

„Dafür ist die ganze Regierung verantwortlich, aber der Finanzminister muss das überwachen.“ Der Fonds müsse ein Sanierungs- und Zukunftsprogramm für Deutschland werden. Aus seiner Sicht hat der künftige Vizekanzler das Zeug zum Finanzminister. „Lars Klingbeil besitzt große Politikerfahrung“, sagte Eichel. Das sei unbestreitbar. Deshalb traue er ihm das Amt „selbstverständlich“ zu. „Wenn das nicht so wäre, wäre er nie Parteichef der SPD geworden.“

Eichel hält auch einen späteren Sprung ins Kanzleramt für denkbar. „Wenn Lars Klingbeil für gutes Regieren sorgt und die SPD mitnimmt, dann hat er das Zeug dazu“, sagte Eichel dem „Tagesspiegel“. Der 83-Jährige wies allerdings darauf hin, dass das nur zwei Finanzminister geschafft hätten – Helmut Schmidt und Olaf Scholz.

Hans Eichel war 16 Jahre Oberbürgermeister von Kassel und acht Jahre Ministerpräsident von Hessen, bevor er 1999 Bundesfinanzminister unter Gerhard Schröder wurde.


Foto: Lars Klingbeil (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Richterbund will mehr Schutz der Justiz vor politischen Eingriffen

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Justicia (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Richterbund hat die künftige Regierungskoalition dazu aufgerufen, die Justiz besser gegen autoritäre Kräfte zu sichern. „Der verbesserte Schutz des Bundesverfassungsgerichts vor gezielten politischen Eingriffen kann nur ein erster Schritt gewesen sein“, sagte Richterbund-Geschäftsführer Sven Rebehn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

„Es wird immer klarer, dass es weitere Initiativen braucht, um den Rechtsstaat wetterfest zu machen und die Unabhängigkeit der Justiz gegen Durchgriffsversuche illiberaler Kräfte zu sichern.“ Konkret warnte Rebehn vor einem politischen Missbrauch der Strafverfolgung. „Das aus dem vorletzten Jahrhundert stammende Weisungsrecht der Justizminister für Ermittlungen der Staatsanwaltschaften ist Gift für das Vertrauen der Menschen in eine objektive Strafjustiz“, sagte der Bundesgeschäftsführer.

Die neue Bundesregierung solle dem Beispiel Österreichs folgen und den Justizminister aus der Weisungskette bei der Strafverfolgung herausnehmen. „In den falschen Händen wäre ein politisches Durchgriffsrecht auf konkrete Strafverfahren fatal“, so Rebehn.

Der Richterbund dringt zudem darauf, die Besetzung von Richterstellen neu zu regeln. Das Verfahren sei so auszugestalten, dass es nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden könne. „Um das zu gewährleisten, braucht es vor allem starke Mitbestimmungsrechte der Justiz bei Einstellungen und Beförderungen“, forderte Rebehn.


Foto: Justicia (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dobrindt: Schärfere Grenzkontrollen und Abschiebungen ab Mittwoch

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Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Einen Tag nach seinem Amtsantritt wird der künftige Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) verstärkter Zurückweisungen von Migranten und vermehrter Kontrollen an allen deutschen Außengrenzen anordnen. „Die ersten Entscheidungen werden nach Amtsantritt an diesem Mittwoch getroffen. Dazu werden die Grenzkontrollen hochgefahren und die Zurückweisungen gesteigert“, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“.

Grenzschließungen werde es nicht geben. „Die Zahlen bei der illegalen Migration müssen runter. Damit Humanität und Ordnung gleichermaßen gelingt, braucht es Kontrolle, Klarheit und Konsequenz. Dazu bereiten wir nationale und europäische Entscheidungen vor“, so Dobrindt.

Laut „Bild am Sonntag“ sollen zu den aktuell 11.000 eingesetzten Bundespolizisten noch mehrere tausend Beamte zusätzlich als Verstärkung für Grenzkontrollen eingesetzt werden.

Auch die Länder unterstützen die Kontrollen an den Grenzen teilweise. Thomas Strobl (CDU), Innenminister von Baden-Württemberg, kündigte „nochmals deutlich verstärkte Kontrollen im Grenzbereich durch die Landespolizei“ an. Schon jetzt sei die Landespolizei vor allem im Grenzvorland zur Schweiz im Einsatz mit Straßenkontrollen und Schleierfahndung.

Zudem werde eine flexible Taktik verstärkt: die Überwachung aus der Luft. Dabei werde im Umfeld von Kontrollen im Grenzland per Hubschrauber überwacht, auf welche Routen die Schleuser ausweichen, um Kontrollen entsprechend verlegen zu können.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Insa: Mehrheit für AfD-Verbot

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Protest gegen die AfD (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextrem durch das Bundesamt für Verfassungsschutz spricht sich die Mehrheit laut einer Erhebung für ein Verbot der Partei aus. In einer Insa-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ sind 48 Prozent der Befragten nach Bekanntwerden des Verfassungsschutz-Gutachtens dafür, dass die AfD jetzt verboten wird. 37 Prozent sind dagegen, 15 Prozent wissen es nicht.

Die Insa-Befragung zeigt auch, dass 61 Prozent der Deutschen die AfD für eine rechtsextremistische Partei halten. 31 Prozent tun dies nicht, acht Prozent wissen es nicht. 35 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass ein AfD-Verbot der Demokratie helfen würde, 39 Prozent glauben, es würde der Demokratie in Deutschland schaden, 16 Prozent erwarten keine Auswirkungen. Zehn Prozent wissen es nicht.

An ihrer Einschätzung zur AfD ändert die Neu-Bewertung der AfD durch den Verfassungsschutz bei zehn Prozent der Befragten etwas, für 79 Prozent der Befragten ändert sich die Einschätzung zur AfD nicht. 41 Prozent sind der Auffassung, dass die Debatte um ein Verbot der AfD hilft, je 22 Prozent glauben, dass die Debatte keine Auswirkungen haben oder der Partei schaden werde.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Insa insgesamt 1.001 Personen im Zeitraum vom 2. Mai bis zum 3. Mai 2025.


Foto: Protest gegen die AfD (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Remis in Köln besiegelt Regensburg-Abstieg

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Fußball (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Am 32. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Köln zuhause gegen Jahn Regensburg mit 1:1 unentschieden gespielt und damit den Abstieg der Gäste besiegelt.

Die Mannschaft aus Bayern hielt zu Beginn noch gut dagegen: In der zweiten Minute lenkte Pollersbeck einen von Wurm abgefälschten Ball routiniert um den Pfosten und in der 19. Minute prüfte Ernst im Anschluss an einen Freistoß aus 15 Metern Schwäbe.

Der Effzeh erspielte sich nach und nach ein Übergewicht, echte Chancen waren aber Mangelware. Entsprechend enttäuscht war das Publikum, als es ohne Tore in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Geißböcke weiter schwer, bis zur 59. Minute: Waldschmidts Flanke nickte Lemperle gegen Pollersbecks Laufrichtung mustergültig ein.

Rondic hätte in der 73. Minute alles klar machen können, doch Ziegele klärte auf der Linie mit der Hacke vor dem einschussbereiten Angreifer. So kam es wie es in der 75. Minute kommen musste: Suhonens Flanke köpfte Ganaus zwar auf Schwäbe, durfte im Nachschuss aber doch noch einnetzen.

Die Struber-Elf rannte verzweifelt an, doch es blieb bei der für beide enttäuschenden Punkteteilung. Köln hat damit als Zweiter nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang, während Regensburg als Letzter vorzeitig als Absteiger in die 3. Liga feststeht.


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Klingbeil kritisiert Esken-Debatte in SPD als "beschämend"

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Lars Klingbeil und Saskia Esken (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat die innerparteiliche Debatte über die Ministertauglichkeit seiner Co-Vorsitzenden Saskia Esken als „beschämend“ kritisiert. „Ich finde es beschämend, wie Diskussionen in den letzten Wochen gelaufen sind“, sagte Klingbeil der „Bild am Sonntag“.

„Ich erlebe jetzt seit Tagen eine öffentliche Debatte über Saskia Esken. Das ist ein Stil, den ich in der SPD überhaupt nicht mag, wo ich immer dafür gekämpft habe, dass es den nicht gibt.“ Er „greife zum Hörer“ und „sorge dafür, dass Stimmen abklingen“.

Klingbeil kündigte an, dass er gemeinsam mit Esken entscheiden werde, ob sie Ministerin in der neuen Regierung werde. „Saskia Esken und ich, wir reden viel, wir treffen Entscheidungen zusammen. Das werden wir auch tun über die Frage, wie das künftige Kabinett aussieht.“

Die Kabinettsqualitäten von Saskia Esken öffentlich zu bewerten, lehnte Klingbeil ab: „Was ich sicher nicht tun werde, ist, dass ich jetzt über einzelne Personen rede, ob sie ministerfähig sind. Ich finde nicht, dass im Jahr 2025 Männer über Frauen urteilen, was sie können oder nicht.“

Dafür versprach Klingbeil, der bis Montag die Regierungsmannschaft der SPD zusammenstellt, die Geschlechterquote bei den sieben Ministerämtern und zwei Staatsminister-Posten einzuhalten: „Wenn wir jetzt ein Kabinett bilden, wird es von unserer Seite natürlich mehr Frauen als Männer geben.“

Angesprochen auf seine eigene Zukunft als SPD-Chef und eine erneute Kandidatur beim SPD-Parteitag im Juni, erklärte Klingbeil: „Ich bin sehr gerne Parteivorsitzender. Das ist ein Amt, was ich als große Ehre empfinde.“ An der Doppelspitze der SPD aus Frau und Mann will Klingbeil festhalten. „Die Doppelspitze halte ich für richtig“, so der Parteivorsitzende.


Foto: Lars Klingbeil und Saskia Esken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Spielfreudiges Dortmund zerlegt müde Wolfsburger

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Karim Adeyemi (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Am 32. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund vor heimischer Kulisse gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0 gewonnen.

Die Borussia stellte die Weichen bereits in der dritten Minute auf Sieg, als Guirassy einen eigentlich verrutschten Brandt-Pass perfekt serviert bekam und nach Verzögerung Grabara keine Chance ließ.

Darauf reagierte die Hasenhüttl-Elf zunächst couragiert, in der zehnten Minute verpasste Wimmer aus spitzem Winkel, in der elften Minute kam Lukas Nmecha nicht an Kobel vorbei.

Danach holte sich der BVB aber die Spielkontrolle zurück und brachte die knappe Führung ungefährdet in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Kovac-Truppe am Drücker und erhöhte in der 59. Minute: Groß narrte auf der rechten Seite gleich drei Gegenspieler mit einer Körpertäuschung, legte für Guirassy auf und der Ex-Stuttgarter netzte humorlos ein.

Kurz darauf kam Konterspezialist Adeyemi in die Partie und besorgte die Entscheidung: Der Angreifer wurde in der 69. Minute von Bensebaini geschickt und blieb allein vor Grabara eiskalt. In der 73. Minute schnürte er bereits den Doppelpack, denn nach einer Kombination mit Brandt durfte der Flügelflitzer erneut allein vor dem Kasten abschließen und ließ sich wieder nicht zweimal bitten.

Den Niedersachsen schien spätestens danach der Stecker gezogen, die Hausherren fuhren einen unterm Strich völlig ungefährdeten Sieg ein.

Damit klettert Dortmund vorerst auf Champions-League-Platz vier, Wolfsburg bleibt im Niemandsland der Tabelle Zwölfter.


Foto: Karim Adeyemi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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