Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.894 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start rutschte zügig der Dax ins Minus. Im weiteren Verlauf schwankte der Index um den Vortagesschluss.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1973 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8352 Euro zu haben.
„Ein Euro auf dem Weg in Richtung 1,20 zum US-Dollar ist das, was Deutschlands Exporteure derzeit so gar nicht gebrauchen können“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Und da es davon einige im Dax gibt, hat der deutsche Leitindex in den vergangenen Tagen und auch heute das Nachsehen gegenüber der Wall Street, die nach dem Grönland-Schock und der leichten Entwarnung in Davos jetzt wieder Tritt gefasst hat. Gerade die Technologieaktien führen im Vorfeld wichtiger Zahlen morgen und am Donnerstagabend die Gewinnerliste an und treiben den Nasdaq-Index in Richtung Allzeithoch“, so die Analystin.
„Zwar fliehen die Investoren wegen der politischen Turbulenzen in den Vereinigten Staaten aus dem Dollar, die sich potenziell fortsetzende Gewinndynamik bei US-Big-Tech wollen sie aber nicht verpassen. Von Gewinndynamik ist hierzulande allerdings nicht viel zu spüren, während die Aussicht auf eine stärkere Gemeinschaftswährung im Vorfeld der startenden Berichtssaison auf die Stimmung drückt“, so Romar. „Das Thema dürfte in jedem Fall eine Rolle bei den Ausblicken spielen.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von Rheinmetall und Fresenius an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Qiagen, Deutscher Börse, Porsche, SAP und GEA wieder.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,69 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Achim Brötel, hat sich hinter die Reformempfehlungen der Sozialstaatskommission gestellt, aber zugleich geringere Pflichten für die Kommunen im Sozialbereich gefordert. „Die Landkreise stehen für eine kraftvolle Umsetzung der Empfehlungen bereit“, sagte Brötel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittagausgabe). „Unverändert bleibt allerdings: Eine Lösung der dramatischen kommunalen Finanzlage ist damit noch nicht verbunden“, bemängelte er.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt nach den jüngsten geopolitischen Turbulenzen auf rasche Veränderungen in der Europäischen Union.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben eine Aktuelle Stunde im Bundestag beantragt, um über den Vorstoß des Wirtschaftsflügels der Union, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, zu diskutieren. Die Bundesregierung und die sie tragenden Fraktionen müssten im Bundestag klar dazu Stellung beziehen, ob sie diesem „Misstrauensantrag der Mittelstandsunion an die Leistungsbereitschaft“ der Arbeitnehmer folgen, sagte Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, zu „T-Online“ am Dienstag.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält die Reformvorschläge der Sozialstaatskommission für grundsätzlich unterstützenswert. „Viele Punkte im Kommissionsbericht sind unterstützenswert, das gilt insbesondere für die Grundtendenz“, sagte Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Denn der Sozialstaat muss zwar einfacher werden, aber das Schutzniveau darf nicht herabgesetzt werden.“
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Lobby- und Branchenverband Balpro beziffert die finanziellen Auswirkungen eines drohenden Namensverbots für Fleischalternativen auf einen dreistelligen Millionenbetrag.
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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU wird bei ihrem Parteitag im Februar nicht darüber abstimmen, ob die Definition von Klimaneutralität verwässert werden soll.
Wolfsburg/Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefs von VW und Mercedes, Oliver Blume und Ola Källenius, begrüßen das Handelsabkommen zwischen Indien und der EU, das auch eine schrittweise Absenkung der Autozölle beinhaltet.