Sonntag, Mai 10, 2026
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Dax lässt nach – Euro-Stärke belastet Exporteure

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.894 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start rutschte zügig der Dax ins Minus. Im weiteren Verlauf schwankte der Index um den Vortagesschluss.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1973 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8352 Euro zu haben.

„Ein Euro auf dem Weg in Richtung 1,20 zum US-Dollar ist das, was Deutschlands Exporteure derzeit so gar nicht gebrauchen können“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Und da es davon einige im Dax gibt, hat der deutsche Leitindex in den vergangenen Tagen und auch heute das Nachsehen gegenüber der Wall Street, die nach dem Grönland-Schock und der leichten Entwarnung in Davos jetzt wieder Tritt gefasst hat. Gerade die Technologieaktien führen im Vorfeld wichtiger Zahlen morgen und am Donnerstagabend die Gewinnerliste an und treiben den Nasdaq-Index in Richtung Allzeithoch“, so die Analystin.

„Zwar fliehen die Investoren wegen der politischen Turbulenzen in den Vereinigten Staaten aus dem Dollar, die sich potenziell fortsetzende Gewinndynamik bei US-Big-Tech wollen sie aber nicht verpassen. Von Gewinndynamik ist hierzulande allerdings nicht viel zu spüren, während die Aussicht auf eine stärkere Gemeinschaftswährung im Vorfeld der startenden Berichtssaison auf die Stimmung drückt“, so Romar. „Das Thema dürfte in jedem Fall eine Rolle bei den Ausblicken spielen.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von Rheinmetall und Fresenius an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Qiagen, Deutscher Börse, Porsche, SAP und GEA wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,69 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Landkreistag will Entlastung bei Eingliederungs- und Jugendhilfe

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Vier junge Leute auf einer Treppe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Landkreistags, Achim Brötel, hat sich hinter die Reformempfehlungen der Sozialstaatskommission gestellt, aber zugleich geringere Pflichten für die Kommunen im Sozialbereich gefordert. „Die Landkreise stehen für eine kraftvolle Umsetzung der Empfehlungen bereit“, sagte Brötel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittagausgabe). „Unverändert bleibt allerdings: Eine Lösung der dramatischen kommunalen Finanzlage ist damit noch nicht verbunden“, bemängelte er.

Notwendig seien weitere Reformen, auch dort „wo aktuell die großen Kostentreiber sind“, mahnte der kommunale Spitzenvertreter, der auch Landrat im Neckar-Odenwald-Kreis ist. „In diesem Zusammenhang sind insbesondere die Eingliederungshilfe, die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Hilfe zur Pflege zu nennen.“

Die von der Kommission empfohlene Zusammenführung von Sozialleistungen befürwortete Brötel jedoch. „Ein einheitliches Sozialleistungssystem mit weniger Zuständigkeiten und Schnittstellen bietet einen Mehrwert für alle: Es erleichtert den Menschen den Zugang zu Unterstützung und es entlastet zugleich die Verwaltung“, sagte er. „Gerade die Zusammenführung von Wohngeld, Kinderzuschlag, Bürgergeld und Sozialhilfe wird deutlich mehr Übersicht schaffen und Brüche im Leistungsbezug vermeiden.“

Die Ausgaben der Kommunen für die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen sind laut Zahlen des Landkreistags im Jahr 2024 um 13,6 Prozent gestiegen, die Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe um 17,1 Prozent. Der Anstieg von Sozialausgaben trug zu dem wachsenden Finanzierungsdefizit der Kommunen bei. Diese dürfte nach verbreiteter Einschätzung im abgelaufenen Jahr auf rund 30 Milliarden Euro gewachsen sein.


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Klingbeil plant "Europa der zwei Geschwindigkeiten"

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) drängt nach den jüngsten geopolitischen Turbulenzen auf rasche Veränderungen in der Europäischen Union.

„Jetzt ist Zeit für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten“, sagte er bei einer Veranstaltung der „Welt“ am Dienstag in Berlin. Es gelte, auf eigene Stärken zu setzen. „Deutschland wird gemeinsam mit Frankreich und anderen Partnern deshalb jetzt vorangehen, um Europa stärker und unabhängiger zu machen.“

Klingbeil kündigte an, zur Vorbereitung des für den 12. Februar geplanten EU-Sondergipfels an diesem Mittwoch in einer Videokonferenz mit seinen Amtskollegen aus Frankreich, Italien, Spanien, Polen und den Niederlanden über die Stärkung der Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit zu beraten. „Als sechs große Volkswirtschaften in Europa können wir jetzt die Antreiber sein“, sagte Klingbeil. Er habe der „Gruppe der E6“ einen Vier-Punkte-Plan vorgeschlagen, wie die Kapitalmarktunion vorangetrieben, der Euro gestärkt, Investitionen in Verteidigung besser abgestimmt und Rohstoffe gesichert werden könnten.


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Grüne wollen im Bundestag über Teilzeit-Vorstoß diskutieren

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Bundestagssitzung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben eine Aktuelle Stunde im Bundestag beantragt, um über den Vorstoß des Wirtschaftsflügels der Union, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken, zu diskutieren. Die Bundesregierung und die sie tragenden Fraktionen müssten im Bundestag klar dazu Stellung beziehen, ob sie diesem „Misstrauensantrag der Mittelstandsunion an die Leistungsbereitschaft“ der Arbeitnehmer folgen, sagte Irene Mihalic, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, zu „T-Online“ am Dienstag.

Mihalic warf der Union „Bevormundungspolitik“ vor, die auch schwere Folgen für die Wirtschaft hätte. „Der implizite Vorwurf an Millionen von Menschen, sie seien faul und nicht engagiert, ist nicht nur eine bodenlose Frechheit, sondern offenbart die Abgehobenheit und Lebensferne der CDU und der Mittelstandsunion“, fügte sie hinzu. Anstatt die realen Probleme von Menschen, die Kinder erzögen, oder die Pflege von Angehörigen organisierten, zu lösen, schlage die CDU ihnen Türen zu und mache ihr Leben noch schwieriger.

Die „Lifestyle-Verunglimpfung der Mittelstandsunion“ sei ein „Schlag ins Gesicht“ von Millionen Arbeitnehmern in Teilzeit, so die Grünen-Politikerin weiter. Arbeit in Teilzeit künftig nur noch von „Gnaden der CDU“ sei völlig lebensfremd und für viele faktisch ein Zwang, in Vollzeit zu arbeiten oder die Berufstätigkeit ganz aufzugeben.

In dem am Wochenende bekannt gewordenen Papier mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) eine Reform des Rechtsanspruchs auf Teilzeit. Dieser solle künftig „nur bei Vorliegen einer besonderen Begründung gelten“, beispielsweise bei der Erziehung von Kindern oder Pflege von Angehörigen. Der Vorstoß stieß auf Kritik – auch in den Reihen der Union.


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SoVD begrüßt "Grundtendenz" der Vorschläge für Sozialstaatsreform

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Kinder in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält die Reformvorschläge der Sozialstaatskommission für grundsätzlich unterstützenswert. „Viele Punkte im Kommissionsbericht sind unterstützenswert, das gilt insbesondere für die Grundtendenz“, sagte Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Denn der Sozialstaat muss zwar einfacher werden, aber das Schutzniveau darf nicht herabgesetzt werden.“

Die Vorschläge sehen unter anderem vor, dass Leistungen wie Wohngeld und Kinderzuschlag künftig aus einer Hand kommen und dafür nicht mehr unterschiedliche Anträge gestellt werden müssen. „Auch uns ist wichtig: Wenn sich mit mehr Effizienz in der Verwaltung Geld sparen lässt, ist das gut“, sagte Engelmeier.

Leistungskürzungen erteilte sie eine klare Absage. „An den Menschen darf nicht gespart werden“, so die SoVD-Vorstandsvorsitzende. Mehr Digitalisierung, vereinfachte und gebündelte Auszahlungen und die richtigen Arbeitsanreize seien aber eine „gute Kombination“. Engelmeier geht davon aus, dass die Umsetzung der Reformen Jahre dauern werde. „Daher muss es jetzt schnellstmöglich in die Umsetzung gehen.“


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Veggie-Branche erwartet 250 Millionen Euro Kosten bei Namensverbot

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Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Lobby- und Branchenverband Balpro beziffert die finanziellen Auswirkungen eines drohenden Namensverbots für Fleischalternativen auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

„Allein für die Hersteller von Fleisch- und Wurstalternativen sprechen wir über rund 250 Millionen Euro Schaden“, sagte Claudia Hauschild, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Balpro, dem „Spiegel“. Das Bundeslandwirtschaftsministerium schließt nicht aus, dass es tatsächlich zum Verbot kommt.

Für viele Unternehmen machten die betroffenen Produkte mehr als 50 bis teilweise 100 Prozent des Gesamtumsatzes aus. „Ein Bezeichnungsverbot würde damit also nicht nur einzelne Produkte, sondern ganze Geschäftsmodelle gefährden“, sagte Hauschild. Umstellungsphasen von mehreren Monaten würden zusätzlich zu erheblicher Unsicherheit führen und Investitionen sowie Wachstum bremsen, warnt sie.

Kosten entstünden laut Verband unter anderem durch die Umstellung auf neue Produktnamen, neue Verpackungen müssten produziert und alte entsorgt werden. Noch schwerer dürften laut dem Verband entgangene Umsätze wiegen – etwa weil Verbraucher die Produkte nicht mehr sofort erkennen und seltener kaufen. Insbesondere werde es schwerer, neue Kunden zu gewinnen.

„Langfristig bedeutet ein Bezeichnungsverbot daher eine strukturelle Wachstumsbremse bis hin zur Gefährdung der gesamten Kategorie“, sagte Hauschild.

Die Zahlen hat Balpro auch dem Bundeslandwirtschaftsministerium übermittelt. „Die Bundesregierung darf einem EU-Bezeichnungsverbot nicht zustimmen, ohne die realen wirtschaftlichen Folgen zu berücksichtigen“, sagte Hauschild. „Wir erwarten, dass Deutschland in Brüssel rote Linien zieht und sich für Rechtssicherheit, Verbraucherorientierung und eine faktenbasierte Regulierung einsetzt.“

Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums teilte mit, Deutschland sehe die EU-Pläne zu Namensverboten kritisch. „Anlass unserer Kritik sind zum einen die mit einem Fleischbezeichnungsschutz verbundenen bürokratischen Lasten sowie die hierzulande bereits gut etablierten Leitsätze.“ Bei vielen Mitgliedstaaten der EU stießen die Vorschläge zum Fleischbezeichnungsschutz jedoch grundsätzlich auf Unterstützung. „Inwiefern sich Deutschland mit seiner bürokratiearmen Position durchsetzen kann, bleibt daher abzuwarten“, so der Ministeriumssprecher.

Die Trilogverhandlungen, in denen sich EU-Parlament, Rat und Kommission endgültig einigen müssen, ob das Verbot kommt, sollen in den kommenden Wochen stattfinden.


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Merz verspricht Dänemark und Grönland "Solidarität"

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Frederiksen, Nielsen und Merz am 27.01.2026, Handout Bundesregierung/Jesco Denzel via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Dänemark und Grönland erneut die Unterstützung Deutschlands versprochen.

Der Kanzler hatte sich am Dienstag am Rande einer Medienveranstaltung in Berlin mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen getroffen und ausgetauscht.

„Dabei sicherte Bundeskanzler Merz Dänemark und Grönland erneut Deutschlands Solidarität zu“, sagte ein Regierungssprecher. „Er machte wiederholt deutlich, dass auch Deutschland als europäischer Nato-Verbündeter mehr für die Sicherheit im Hohen Norden im Rahmen der Nato tun werde.“ Das sei „ein gemeinsames transatlantisches Interesse“.


Foto: Frederiksen, Nielsen und Merz am 27.01.2026, Handout Bundesregierung/Jesco Denzel via dts Nachrichtenagentur

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CDU will Fußball-WM 2042 nach Deutschland holen

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Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2042 nach Deutschland holen.

Wie die „Rheinische Post“ (Mittwoch) berichtet, geht dies aus einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag im Februar hervor. In dem Papier heißt es: „Die CDU Deutschlands befürwortet eine Bewerbung Deutschlands bei der Fifa als Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft (Fifa World Cup) der Männer für das Jahr 2042.“

Weiterhin wird die Bundesregierung aufgefordert, ein Konzept für Deutschland als Austragungsort zu erarbeiten und eine Bewerbung des DFB zu unterstützen. Laut Zeitung soll dem Parteitag die Annahme des Antrags empfohlen werden.

In der Begründung wird unter anderem auf positive Aspekte der WM 2006 und der Fußball-EM 2024 in Deutschland verwiesen. „Eine Austragung ist eine Einladung an die Welt, Kultur kennenzulernen und Gastfreundschaft in Deutschland mitzuerleben“, heißt es. Inzwischen gebe es eine Vielzahl an Bewerbungen und Ausrichtungen durch autoritäre Länder, etwa Katar 2022 und Saudi-Arabien 2034, die die Fußball-Weltmeisterschaft nutzen wollten, „um ihr Image aufzupolieren“. Daher sollte es gerade für Deutschland ein großes Anliegen sein, „als Ausrichtungsland die Werte des Fußballs wie zum Beispiel Fairplay als Rechtsstaat und Demokratie zu vertreten“.


Foto: Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Parteitag: CDU will Klimaneutralität doch nicht umdefinieren

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CDU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU wird bei ihrem Parteitag im Februar nicht darüber abstimmen, ob die Definition von Klimaneutralität verwässert werden soll.

Stattdessen einigte man sich parteiintern laut der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) auf einen Antrag, der die Bedeutung des Klimaschutzes unterstreiche und hervorhebe, dass dieser in Einklang gebracht werden müsse mit der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Hintergrund ist ein Antrag, den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) am kommenden Parteitag hatten einbringen wollen. Danach sollte Klimaneutralität neu definiert werden, als eine Senkung der Emissionen nicht um 100 Prozent, sondern nur um 90 Prozent bis 2050. Nach aktueller Gesetzeslage muss Deutschland bis 2045 klimaneutral sein.

Dieser Vorschlag ist nun nach großem innerparteilichen Protest offenbar vom Tisch. In dem Antrag, der jetzt eingebracht werden soll, heißt es „Klimawandel und die Gefährdung der biologischen Vielfalt“ seien eine existenzielle Bedrohung. Klimaschutz könne nur mit gemeinsamer globaler Anstrengung gelingen. „Auf Basis des Pariser Klimaabkommens und mit verstärkter internationaler Zusammenarbeit müssen alle ihren jeweiligen Beitrag leisten.“ Wirtschaft, Klimaschutz und sozialen Ausgleich verstehe die Partei dabei nicht als Gegensätze.


Foto: CDU-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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VW und Mercedes begrüßen Handelsabkommen mit Indien

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Straßenszene in Neu-Delhi (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg/Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefs von VW und Mercedes, Oliver Blume und Ola Källenius, begrüßen das Handelsabkommen zwischen Indien und der EU, das auch eine schrittweise Absenkung der Autozölle beinhaltet.

Mercedes-Chef Källenius sagte am Dienstag dem Nachrichtensender „Welt“: „Das ist eine sehr gute Nachricht, sowohl für die EU, für Deutschland, aber auch für Indien. Wenn wir die Handelsbeziehungen mit dieser sehr stark wachsenden Wirtschaft stärken können, dann stützt das auch die deutsche Exportindustrie. Ich finde, das ist die beste Nachricht des Tages.“

Källenius verwies darauf, dass Mercedes schon länger in den Wachstumsmarkt Indien investiere. Nun sei das eine Chance, das Engagement noch zu erweitern: „Wir machen sowohl Forschung und Entwicklung dort als auch Produktion, und wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen. Wenn jetzt der Markt noch weiter geöffnet wird, dann haben wir eine Chance, dort unseren Footprint weiter auszubauen.“

Auch der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Oliver Blume, begrüßte die Einigung auf das Handelsabkommen mit Indien. Ebenfalls im Nachrichtensender „Welt“ sagte Blume: „Wir sehen das positiv. Der Volkswagen-Konzern ist ein global agierendes Unternehmen. Wir unterstützen jede Initiative zu Handelsabkommen in den Regionen der Welt. Indien ist mittlerweile der drittgrößte Automobilmarkt der Welt. Wir werden jetzt ganz genau prüfen, wie die Details des Handelsabkommens aussehen. Indien ist sehr dynamisch in der Entwicklung – und insofern gibt es dort auch Möglichkeiten für den Volkswagen-Konzern.“


Foto: Straßenszene in Neu-Delhi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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