Freitag, Oktober 9, 2026
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Philipp Treu kehrt zum SC Freiburg zurück

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Philipp Treu (Archiv), via dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Der SC Freiburg hat Philipp Treu verpflichtet. Das teilte der Verein am Montag mit.

Der 24-jährige Außenbahnspieler kommt vom FC St. Pauli zurück in den Breisgau. Treu, gebürtig aus Heidelberg, hatte bereits in der Freiburger Fußballschule seine Ausbildung begonnen und mit der U19 2018 den DFB-Juniorenpokal gewonnen. Ein Jahr später stieg er in die U23 auf und feierte mit der Mannschaft 2021 den Aufstieg in die 3. Liga.

Insgesamt bestritt Treu 68 Pflichtspiele für Freiburgs Zweite, bevor er nach der Vizemeisterschaft 2023 zum FC St. Pauli in die 2. Bundesliga wechselte. Mit den Norddeutschen gelang ihm der direkte Aufstieg in die Bundesliga, wo er in der vergangenen Saison in 35 Pflichtspielen zum Einsatz kam. Sportdirektor Klemens Hartenbach äußerte sich erfreut über die Rückkehr Treus und lobte dessen konsequente Verteidigung sowie die Fähigkeit, Torgefahr zu initiieren.

Philipp Treu selbst zeigte sich optimistisch und erklärte, dass er sich auf St. Pauli gut weiterentwickeln konnte und nun mit Freiburg die nächste Ebene erreichen wolle. Er freue sich besonders auf die Bundesligasaison und die Spiele in der Europa League. Über die Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart, Treu erhält beim SC Freiburg die Rückennummer 29.


Foto: Philipp Treu (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax trotz überraschend positiven Inflationsdaten schwächer

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax Verluste gemacht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.909 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„Die Marktteilnehmer haben die schlechter als erwartet ausgefallenen Einzelhandelsumsätze in Deutschland ignoriert“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Verbraucherpreise aus Deutschland fallen dagegen mit einem Anstieg von 2,0 Prozent etwas besser als die befürchteten 2,2 Prozent aus.“

Die Marktteilnehmer benötigten aktuell jedoch mehr Fleisch am Knochen. „Die Tendenz zu Gewinnmitnahmen ist doch ausgeprägter als gedacht. Angeführt werden die Gewinner von den Technologie-Werten. Weniger gefragt sind dagegen die Aktien der Banken- und Automobilwerte. Die klassischen zyklischen Branchen locken heute keinen Investor hinter ihren Klimageräten hervor“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1750 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8511 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.288 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 89,97 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 67,62 US-Dollar, das waren 15 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Frei dämpft Erwartungen an Gegenfinanzierung von Stromsteuersenkung

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Moderne Stromzähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Bundeskanzleramts, Thorsten Frei (CDU), hat Zweifel daran geäußert, ob eine Senkung der Stromsteuer für alle durch eine Reform des Bürgergelds gegenfinanziert werden könnte.

„Ich weiß nicht, ob das konsensfähig ist innerhalb der Koalition“, sagte Frei im Nachrichtensender „Welt“. „Und das ist eben maßgeblich. Nicht das, was ich für sinnvoll und tunlich halte. Deswegen glaube ich, machen Spekulationen jetzt wenig Sinn. Wir werden uns über das Thema unterhalten müssen, und dann werden wir am Ende sehen, ob wir tatsächlich einen Weg finden können.“

Ganz generell komme es bei der Suche nach einer möglichen Gegenfinanzierung für eine Stromsteuersenkung auf Einvernehmlichkeit an, sagte Frei: „Natürlich können wir schauen, ob wir andere Mittel, Wege und Möglichkeiten finden und ob die dann für den konkreten Fall auch tatsächlich funktionieren. Klar ist, dass wenn man so etwas machen will, dass so etwas nur einvernehmlich in der Koalition geht. Und deswegen werden wir da auch gemeinsam drauf schauen müssen.“

Frei sagte, man habe noch etwas Zeit, eine Lösung zu finden – aber das werde nicht einfach werden: „Tatsächlich ist es so, dass wir Ende Juli den Haushaltsplan im Kabinett verabschieden werden und erst im Herbst damit im Parlament sind. Und insofern muss man sehen, ob man Möglichkeiten findet. Das ist sehr schwierig, das will ich sagen, weil wir uns ja nicht ohne Not auf diesen Kompromiss verständigt haben im Kabinett. Es ist schwierig, alles, was wir an Wünschen und Vorstellungen haben, tatsächlich auch haushalterisch darzustellen. Nichtsdestotrotz verbietet das nicht das Nachdenken.“


Foto: Moderne Stromzähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Insa: Fast 70 Prozent bewerten Stimmung im Land negativ

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Menschen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine große Mehrheit der Deutschen bewertet die aktuelle Stimmung in der Gesellschaft negativ. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von T-Online. Demnach nehmen 69 Prozent die Stimmung sehr oder eher negativ wahr. 25 Prozent haben dagegen einen sehr oder eher positiven Eindruck.

Dieser Trend ist bei den Wählern aller Parteien zu beobachten, wobei die Stimmung unter den Unionsanhängern noch am positivsten gesehen wird. Dort haben 57 Prozent der Befragten einen negativen Eindruck von der Stimmung, 40 Prozent sehen sie positiv. AfD-Wähler haben dagegen einen deutlich schlechteren Eindruck. Hier sehen 84 Prozent ein negatives Stimmungsbild.

Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den gesellschaftlichen Schichten. Lediglich 13 Prozent der Menschen von geringerem sozioökonomischen Status blicken positiv auf die Stimmung. In der „Mittelschicht“ steigt dieser Anteil auf knapp über 20 Prozent, in der „Oberschicht“ sogar auf knapp über 50 Prozent.

Der negative Blick auf die Stimmung in Deutschland verteilt sich erwartungsgemäß umgekehrt: Gut 44 Prozent der Menschen, die sozioökonomisch höher gestellt sind, bewerten die Stimmung in Deutschland als schlecht. In den beiden schwächer gestellten Bevölkerungsgruppen liegt dieser Anteil jeweils bei mehr als 75 Prozent.

Im Osten Deutschlands bewerten 75 Prozent der Menschen die Stimmung im Land als sehr negativ oder eher negativ, im Westen sind es sechs Prozentpunkte weniger (69 Prozent). Und auch zwischen den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Fast 29 Prozent der Männer sehen positiv auf die Stimmung im Land, nur knapp über 20 Prozent der Frauen sind diesbezüglich optimistisch.


Foto: Menschen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steinmeier und Merz kondolieren zum Tod von Wolfgang Böhmer

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Friedrich Merz am 27.06.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin/Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Hinterbliebenen des ehemaligen Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, kondoliert.

„Mit Professor Wolfgang Böhmer verliert unser Land einen Mann, der sein ganzes Leben lang Verantwortung für andere Menschen übernommen hat“, so der Bundespräsident. Er sei ein „Brückenbauer zwischen Ost und West, zwischen Tradition und Aufbruch“ gewesen.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nahm von seinem früheren Parteikollegen Abschied. „In Wolfgang Böhmer verlieren Sachsen-Anhalt und wir einen verlässlichen Politiker mit klarem Kurs“, sagte Merz. „So wurde er zum anerkannten Landesvater seiner Heimat. Wir trauern um ihn.“

Der Landtagspräsident von Sachsen-Anhalt, Gunnar Schellenberger (CDU), würdigte Böhmer ebenfalls. Böhmer sei ein prägender Gestalter des Landes gewesen, sagte Schellenberger.

Der Landtagspräsident würdigte Böhmer als Politiker mit „großer Integrität“, der über Parteigrenzen hinweg Respekt genossen habe. Sein Mitgefühl gelte den Angehörigen. Der Landtag werde das Vermächtnis des Verstorbenen in Ehren halten, so Schellenberger.


Foto: Friedrich Merz am 27.06.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Ex-DGB-Chef Michael Sommer gestorben

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DGB-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, ist tot. Er starb in der Nacht zu Montag im Alter von 73 Jahren, teilte der DGB am Montag mit.

Unermüdlich habe er sich für Solidarität und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eingesetzt, hieß es weiter. Dabei habe ihm das Prinzip der Einheitsgewerkschaft am Herzen gelegen.

„Mit Leidenschaft hat er über viele Jahre gegen die Hartz-IV-Reformen und die massive Ausweitung von prekärer Beschäftigung gekämpft. Sein größter politischer Erfolg war die Durchsetzung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns, der ein Jahr nach dem Ende seiner Amtszeit eingeführt wurde“, so der DGB.

Sommer war von 2002 bis 2014 Vorsitzender des Gewerkschaftsbundes. Zuvor war er 2001 maßgeblich an der Gründung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beteiligt, zu deren stellvertretenden Bundesvorsitzenden er gewählt wurde.


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Timo Horn verlängert Vertrag beim VfL Bochum bis 2027

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Timo Horn (VfL Bochum) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Der VfL Bochum hat die Vertragsverlängerung mit Torhüter Timo Horn bekannt gegeben. Der 32-Jährige bleibt dem Bundesligaabsteiger bis Sommer 2027 erhalten, wie der Verein am Montag mitteilte.

„Timo ist ein absoluter Teamplayer, hat sich mit seiner Qualität durchgesetzt und ist unsere unumstrittene Nummer eins“, sagte VfL-Geschäftsführer Dirk Dufner. Horn selbst zeigte sich glücklich über die vorzeitige Verlängerung und bekräftigte seine Verbundenheit mit dem Verein und den Fans.

Der erfahrene Keeper wechselte im Sommer 2024 zum VfL Bochum und hat sich in der Rückrunde als Stammtorhüter etabliert.


Foto: Timo Horn (VfL Bochum) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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16-Jähriger nach Tod von Frau und Kleinkind in Dorsten festgenommen

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturDorsten (dts Nachrichtenagentur) – Nach den Leichenfunden einer Frau und eines Kleinkinds in Dorsten hat die Polizei einen jugendlichen Tatverdächtigen festgenommen.

Wie die Staatsanwaltschaft Essen und das Polizeipräsidium Recklinghausen am Montag mitteilten, stellte sich am Sonntagabend der 16-jährige Ukrainer, der ebenfalls in Dorsten wohnt, bei den Einsatzkräften am Tatort und räumte eine Tatbeteiligung ein. Er wurde daraufhin festgenommen.

Eine 32-jährige Ukrainerin und ihre 1 Jahr und 7 Monate alte Tochter waren am Sonntag leblos in Dorsten-Holsterhausen aufgefunden worden. Die Obduktionsergebnisse bestätigten nun den Verdacht der Gewalteinwirkung, hieß es weiter. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Die Spurensicherung am Tatort dauerte am Sonntag bis in die Abendstunden an, inzwischen wurde die Absperrung aufgehoben. Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung gingen laut Polizeiangaben bei den Ermittlern ein, die nun ausgewertet würden. Ein Zusammenhang mit einem Raubdelikt vom 26. Juni konnte bisher nicht festgestellt werden, hieß es.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate sinkt leicht auf 2,0 Prozent

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Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Juni 2025 leicht abgeschwächt.

Die Inflationsrate wird voraussichtlich 2,0 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Im März hatte die Inflationsrate bei 2,2 Prozent und im April bei 2,1 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat veränderten sich die Verbraucherpreise im sechsten Monat des Jahres voraussichtlich nicht.

Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, ist unterdessen voraussichtlich von 2,8 Prozent im Mai auf 2,7 Prozent im Juni gesunken. Damit liegt sie weiterhin deutlich höher als der Gesamtindex.

Die Energiepreise waren im Juni erneut niedriger als im Vorjahresmonat (3,5 Prozent). Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag im Jahresvergleich bei 2,0 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,3 Prozent.


Foto: Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unionsfraktionsvize dämpft Erwartungen bei Stromsteuer-Entlastung

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Sepp Müller (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) hat Erwartungen auch aus der Union zu einer schnellen Entlastung von Privatkunden bei der Stromsteuer gedämpft. „Privatkunden und Mittelstand müssen entlastet werden“, sagte Müller der „Welt“. Das koste pro Jahr allerdings rund sechs Milliarden Euro. „Wir prüfen derzeit mit Hochdruck, wie wir dieses Geld in den Haushalt einstellen können, da geht Genauigkeit vor Schnelligkeit.“

Zudem sagte Müller: „Wer den Hinweis anführt, man habe vorab gewusst, dass dieses Versprechen teuer wird, vergisst, dass der Bund gerade die größte Steuerentlastung der letzten 20 Jahre auf den Weg gebracht hat und dabei zusätzlich den Ländern und Kommunen entgegenkommt. Außerdem wird gerne übersehen, dass wir Privatkunden und Mittelstand bei den Energiepreisen bereits über die Senkung der Gasspeicherumlage und der Netzentgelte entlasten.“ Seiner Meinung nach komme die Senkung der Gasspeicherumlage für energieintensive Unternehmer wie die der Papier-, Glas- oder Grundstoff-Industrie in der Chemie zum 1. Januar 2026 sogar zu spät, das müsste vorgezogen werden.

Jan Redmann, CDU-Fraktionschef im Landtag von Brandenburg sowie CDU-Landesvorsitzender, bekräftigte unterdessen den Beschluss der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz, auch Privathaushalte bei der Stromsteuer zu entlasten. „Die Entlastung aller Verbraucher bei der Stromsteuer ist eine Frage der Fairness und der Glaubwürdigkeit“, sagte er der „Welt“.

„Wir können nicht einfach nur bestimmte Gruppen entlasten, das haben wir im Wahlkampf anders angekündigt und ist im Koalitionsvertrag anders vereinbart worden. Das Argument, es sei nicht genug Geld für eine Senkung der Stromsteuer auch für Privatkunden da, greift nicht“, so Redmann. „Ich sehe absolut Bereiche, in denen Einsparungen möglich sind.“ Ihm sei das „Engagement“ von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) beim Bürgergeld entschieden zu zurückhaltend. „Auf die, die arbeiten könnten, es aber nicht tun, wird weiterhin zu wenig Druck ausgeübt. Wenn die Arbeitsministerin erklärt, sie sehe da keine Einsparungsmöglichkeiten, lässt das eindeutig auf zu wenig Ambition schließen.“

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach sagte: „Es geht keineswegs nur um die Frage, ob die Senkung des Strompreises nur für die Industrie oder auch für private Haushalte gelten soll. Im Kern geht es um die Frage, wie glaubhaft und verlässlich politische Zusagen sind. Das Argument `Ui, das wird aber teuer` überzeugt mich nicht. Die Kosten einer flächendeckenden Reduzierung müssen schon vorher bekannt gewesen sein.“


Foto: Sepp Müller (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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