Mittwoch, Mai 20, 2026
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Dax gibt Eröffnungsgewinne wieder ab – Ernüchterung nach Zoll-Deal

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Montag nach einem freundlichen Start in den Handelstag bis zum Mittag einen Großteil seiner Eröffnungsgewinne wider abgegeben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.285 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Infineon, MTU und Sartorius, am Ende BMW, Volkswagen und Rheinmetall.

„Die Investoren scheinen nicht ganz so glücklich über den Kompromiss zwischen der EWU und den USA zu sein“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Es gebe einige schwerwiegende Asymmetrien, die zulasten der europäischen Wirtschaft wirken werden. „Insbesondere die starke Einseitigkeit lässt den Charakter der getroffenen Vereinbarungen in einem anderen Licht erscheinen.“ Die europäischen Handelsvertreter hätten ordentlich Federn lassen müssen. „Die erkaufte Deeskalation im Handelskonflikt zwischen Europa und den USA lastet nun stark auf den Aktien der deutschen Autowerte.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1667 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8571 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 69,10 US-Dollar; das waren 66 Cent oder 1,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Reiche plant Beraterkreis zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik

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Katherina Reiche (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) wird einen Beraterkreis zur Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in ihrem Haus einrichten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Politico unter Berufung auf Angaben aus dem Wirtschaftsministerium.

Mitglieder werden demnach Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, René Obermann, Aufsichtsratsvorsitzender von Airbus, Nico Lange, Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz und Generalleutnant a.D. Jürgen-Joachim von Sandrart.

Die Experten sollen das BMWE dahingehend beraten, einen schnellen Hochlauf der Verteidigungsindustrie zu ermöglichen. Der Fokus liegt auf der Hochtechnologie, Raumfahrt, KI, Robotik, Satellitenkommunikation sowie auf neuen Technologien.

Der Beraterkreis soll „wissenschaftliche Konzepte sowie Empfehlungen zu aktuellen Fragestellungen im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungswirtschaft“ erarbeiten und die Hausleitung in der Umsetzung beraten, hieß es laut Politico aus dem Ministerium. Die vier Männer sollen ehrenamtlich tätig werden.

Bereits im Juni hatte Reiche ein Beratergremium von Ökonomen eingerichtet. Zu diesem Kreis gehören Veronika Grimm, Volker Wieland und Justus Haucap. Einen wissenschaftlichen Beirat hat das BMWE zudem weiterhin.


Foto: Katherina Reiche (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Söder lehnt zusätzliche EU-Steuern ab

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Markus Söder (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat als Reaktion auf den Zoll-Deal zwischen den USA und der Europäischen Union seine Ablehnung zusätzlicher Steuern auf EU-Ebene bekräftigt.

„Mit dem Zoll-Deal wurde das Schlimmste verhindert. Darüber sind wir erleichtert“, schrieb er am Montag bei X/Twitter. „Aber: Die Situation ist besonders für die Automobilindustrie nun schwieriger als vorher.“ Deshalb müsse klar sein: „In Europa darf es keine zusätzlichen Steuern geben, wie es die EU derzeit plant.“

Stattdessen brauche es Entlastungen, um die höheren Zölle auszugleichen, so Söder. Die Strompreise müssten runter, beispielsweise durch einen Industriestrompreis für die Chemie- und die Autoindustrie, fügte der CSU-Chef hinzu.


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Umfrage: Start-ups setzen voll auf KI

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KI-Nutzung am Arbeitsplatz, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Künstliche Intelligenz ist die wichtigste Technologie für Tech-Start-ups in Deutschland. Inzwischen nutzen 82 Prozent KI, vor einem Jahr waren es 76 Prozent, 2023 sogar erst 49 Prozent, wie aus einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom hervorgeht, die am Montag veröffentlicht wurde.

Weitere 16 Prozent planen oder diskutieren demnach den KI-Einsatz. Zugleich halten 89 Prozent KI für die wichtigste Zukunftstechnologie (2024: 80 Prozent). 55 Prozent sind sicher, dass Start-ups, die KI nicht nutzen, keine Zukunft haben – vor einem Jahr lag der Anteil nur bei 39 Prozent. Und 43 Prozent meinen, dass sie ohne KI ihre Produkte und Dienstleistungen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr anbieten könnten.

Start-ups nutzen derzeit KI gleichermaßen zur Unterstützung ihres Geschäftsbetriebs (63 Prozent) wie zur Verbesserung ihrer Produkte oder Dienstleistungen (62 Prozent). Die große Mehrheit der Start-ups, die KI einsetzt, verwendet dabei auch generative KI (87 Prozent): 71 Prozent zur Unterstützung des eigenen Geschäftsbetriebes, 54 Prozent als Teil des Produktangebots. Ein möglicher Grund dafür: Fast drei Viertel (74 Prozent) haben festgestellt, dass Start-ups, die KI in ihren Produkten integriert haben, leichter Finanzierungen bekommen. Allerdings räumt auch rund ein Drittel (35 Prozent) ein, dass KI die großen Erwartungen bislang nicht erfüllt hat.

Die europäische KI-Regulierung durch den AI Act wird von vielen Start-ups kritisch gesehen. Fast zwei Drittel (63 Prozent) warnen, dass übertriebene Regulierung der Grund dafür ist, dass besonders starke KI-Lösungen kaum in der EU entwickelt werden. 45 Prozent sind sich sicher, dass der AI Act ihr Start-up in der Nutzung oder Entwicklung von KI einschränken wird. Und 43 Prozent beklagen, dass ihr Start-up durch den AI Act einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Unternehmen aus anderen Ländern wie den USA oder China hat. Dabei teilen 71 Prozent die Hoffnung, dass Europa im globalen Wettlauf um KI eine Spitzenposition erreichen kann.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research online 152 Tech-Start-ups aus Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von der 12. bis zur 21. Kalenderwoche 2025 statt.


Foto: KI-Nutzung am Arbeitsplatz, via dts Nachrichtenagentur

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Außenstaatsminister hofft auf neues Momentum für Zweistaatenlösung

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Florian Hahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Außenstaatsminister Florian Hahn (CSU) hofft darauf, dass die von Frankreich und Saudi-Arabien ausgerichtete hochrangige Konferenz zur Umsetzung der Zweistaatenlösung in New York Bewegung in den Nahostkonflikt bringen wird.

„Um den Konflikt langfristig zu lösen, bleibt die Zweistaatenlösung die einzige Maßnahme, auf die man sich international verständigt hat und die sowohl Palästinensern wie auch Israelis ein Leben in Frieden, Sicherheit und Würde ermöglicht“, sagte Hahn am Montag vor seiner Abreise nach New York. Deswegen nehme er am Montag und Dienstag an der Konferenz teil. „In New York wollen wir dem Prozess hin zur Zweistaatenlösung neues Momentum verleihen.“

„Ich werde bei der Konferenz Deutschlands Ansatz und konkrete Beiträge zur Umsetzung der Zweistaatenlösung unterstreichen – geleitet von unserem unverhandelbaren Eintreten für die Sicherheit Israels“, fügte er hinzu. Es brauche dafür auch eine neue Sicherheitsarchitektur in Gaza und konkrete Day-After-Szenarien. „Aber klar ist auch, dafür ist die Voraussetzung die Freilassung aller Geiseln, das Niederlegen der Waffen und die Aufgabe jedes zukünftigen Machtanspruchs durch die Hamas.“


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Klüssendorf unzufrieden mit Einigung im Zollstreit

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Industrieanlagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf sieht die Einigung im Handelsstreit zwischen der EU und den USA kritisch. „Ich bin nicht zufrieden mit dieser Einigung“, sagte Klüssendorf den Sendern RTL und ntv.

„Ich muss ganz klar sagen, dass gerade das, was Stahl und Aluminium angeht, aber insgesamt auch das Ergebnis für die europäische Seite, dass das sicherlich erst der erste Schritt sein kann und wir da auch in Zukunft weiter verhandeln müssen, unsere Interessen vertreten müssen“, so der Generalsekretär weiter.

US-Präsident Donald Trump habe seiner Ansicht nach nicht auf ganzer Linie gesiegt. Beide Seiten seien sich, wie in Verhandlungen üblich, entgegengekommen. „Aber wir müssen trotzdem konstatieren, dass niemand dadurch profitiert, dass Europa und die USA sich wirtschaftspolitisch so auseinanderdividieren lassen. Und das ist etwas, was wir mit Sorge sehen“, sagte der SPD-Politiker.

„Ich glaube, dass wir am Ende nur profitieren werden, wenn wir einerseits europäisch geschlossen auftreten, wenn wir unsere Interessen vertreten, andererseits aber auch wieder mit den Amerikanern ein gemeinsames Verständnis davon entwickeln, dass beide Seiten profitieren, je weniger Handelsbarrieren es gibt“, sagte Klüssendorf.


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Dax startet nach Zoll-Deal im Plus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag mit Kursgewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.360 Punkten berechnet und damit 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Sartorius, Merck und Porsche, am Ende Rheinmetall, Siemens Energy und Eon.

Die Anleger reagierten am Morgen unter anderem auf den Zoll-Deal zwischen den USA und der EU. „Mit der Einigung ist der befürchtete Zoll-Hammer von 30 Prozent vom Tisch“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Die 30 Prozent hätten den Wettbewerb für deutsche Unternehmen mehr oder weniger aussichtslos gemacht. Die 15 Prozent erhalten die USA als Absatzmarkt.“ Es werde aber zu Einbußen in Form niedrigerer Absatzmengen und geringerer Gewinnmarken kommen.

„Das Positivste an dem Deal ist sicherlich, dass die in der EU ansässigen Unternehmen jetzt endlich wieder Planungssicherheit haben“, so Altmann. In der Summe sei der Deal für die USA klar vorteilhafter als für die EU. „Bei der Bewertung des Deals sollte aus europäischer Sicht nicht isoliert die Halbierung der 30 Prozent gefeuert werden. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass der durchschnittliche Zoll auf deutsche Produkte vor dem Beginn der zwei Trump-Ära bei nur gut ein Prozent lag.“ Trotz Handelsvereinbarungen entferne sich die Welt immer weiter von einem echten Freihandel.

„Europas Börsen reagieren positiv auf den Deal. Auch wenn der Freudensprung überschaubar bleibt“, fügte der Marktexperte hinzu. Der Deal liege im Rahmen des Erwarteten und orientiere sich ein gutes Stück weit am Deal zwischen den USA und Japan aus der vergangenen Woche.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1718 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8534 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,90 US-Dollar; das waren 46 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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SPD-Generalsekretär lehnt Anhebung des Renteneintrittsalters ab

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Tim Klüssendorf (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zurückgewiesen, die gefordert hatte, wegen der gestiegenen Lebenserwartung länger und härter zu arbeiten.

„Nein, da gehe ich nicht mit. Das ist ja auch bekannt, dass die Sozialdemokratische Partei da eine ganz andere Position dazu hat“, sagte Klüssendorf den Sendern RTL und ntv. „Wir haben andere Vorstellungen.“ Es geht darum, die Zahl der Einzahlenden zu erhöhen, indem Frauen zum Beispiel in die Lage versetzt werden, mehr zu arbeiten, wenn sie denn wollen. „Aber auch, indem wir darüber sprechen, wer zum Beispiel in die Deutsche Rentenversicherung, in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt.“

„Und da werden wir unsere Vorstellungen austauschen. Aber eine Renteneintrittsaltersanhebung kommt für uns nicht infrage“, so der SPD-General weiter. „Wenn wir jetzt das Renteneintrittsalter auf gesetzlicher Ebene weiter erhöhen würden, dann würde es nichts anderes bedeuten als eine Rentenkürzung. Und das ist etwas, was mit uns nicht zu machen ist“, sagte der SPD-Politiker.


Foto: Tim Klüssendorf (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berliner Linke will Hauptstadt sauberer machen

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Party-Überreste (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berliner Linke will die Hauptstadt sauberer machen.

„Die Leute sind genervt davon, dass die Stadt immer dreckiger wird“, sagte Kerstin Wolter, Co-Vorsitzende des Landesverbands, dem Tagesspiegel (Montagsausgabe). Dabei seien die Parks und die Grünflächen wichtig, um zusammenzukommen. „Sauberkeit ermöglicht Teilhabe, die wollen wir allen ermöglichen“, sagte Wolter weiter.

Sie forderte mehr Angebote, etwa für die Entsorgung von Sperrmüll. „Entsorgen Sie als Rentner mal ein altes Sofa“, sagte sie. Es brauche „mehr Angebote, die in den Kiezen selbst die Möglichkeit zur Entsorgung“ bieten.

Dabei wolle man die Bürger miteinbeziehen: „Darüber hinaus wollen wir mit den Berlinerinnen und Berlinern beraten, wie sie sich selbst mehr um ihre Kieze kümmern können“, sagte sie. Es müsse „ein Wechselspiel aus eigener Verantwortung und besseren Angeboten der Stadt“ geben.

Ihr Co-Vorsitzender Maximilian Schirmer kritisierte die politischen Schwerpunkte des schwarz-roten Senats. „Die Armut in der Stadt wächst, Jugendclubs werden geschlossen, trotz Rekordhaushalt“, sagte er. Wenn der Senat weiter auf „Showprojekte wie NFL-Spiele“ setze, die soziale Schieflage in der Stadt aber ignoriere, seien die Prioritäten „falsch gesetzt“. Er prognostizierte: „Solange die Probleme der Menschen ungelöst bleiben, wird der Bedarf an linker Politik steigen.“

Schirmer äußerte sich zurückhaltend zu einem erneuten Bündnis zwischen Grünen, SPD und Linken nach der Abgeordnetenhauswahl 2026. „Einen Automatismus für Koalitionen hat es nie gegeben“, sagte er. Wolter ergänzte, entscheidend sei, ob es eine gemeinsame Idee davon gebe, wohin sich die Stadt in den kommenden Jahren entwickeln soll. Ein „generelles Nein zum Regieren“ seitens ihrer Partei höre sie kaum. „Unsere Mitglieder haben einen hohen Anspruch ans Regieren, und das finde ich auch richtig so“, sagte sie.


Foto: Party-Überreste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehr plant Entwicklung von neuen Langstrecken-Drohnen

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr will künftig Drohnen im eigenen Arsenal haben, die in der Lage sind, Ziele tief im Hinterland eines Gegners zu treffen. Eine entsprechende Anforderung für diese sogenannten Deep-Strike-Drohnen hat die Luftwaffe laut eines Berichts des „Handelsblatts“ an führende deutsche Rüstungshersteller und Start-ups gestellt.

Drei Konsortien sollen bereits an konkreten Konzepten arbeiten. So hat sich dem Bericht zufolge Airbus Defence mit dem US-Start-up Kratos verbündet und Rheinmetall mit dem Drohnenspezialisten Anduril. Auch das Münchener Start-up Helsing soll im Rennen sein.

Konkret bestätigen wollte Helsing-Chef Gundbert Scherf das auf Nachfrage des „Handelsblatts“ nicht, sagte aber: „Wir denken stark über das Thema Luftdominanz nach. Wir denken darüber nach, wie wir technologische Lücken schließen können, die sich auftun.“ Unbemannte Systeme spielten dabei eine zentrale Rolle. Helsing baut zwar seit einiger Zeit Kampfdrohnen, aber noch keine Deep-Strike-Drohnen.

Das Verteidigungsministerium bestätigte die Vorbereitungen. „Es gibt erste Informationsgespräche zu diesem Themenbereich“, erklärte das Ministerium auf Anfrage des „Handelsblatts“. „Zu internen Details zur Fähigkeitsplanung“ könne man aber noch keine Auskünfte geben. Auch eine konkrete Ausschreibung gebe es bislang nicht.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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