Montag, März 23, 2026
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Sorare und Major League Baseball, MLB Players, Inc.  launchen exklusives NFT-Spiel

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Sorare wendet sein NFT-Spielkonzept erstmalig auf eine Nationalsportart der USA an 

Die Major League Baseball (MLB), MLB Players, Inc. und Sorare geben heute ihre Partnerschaft bekannt. Gemeinsam bringen sie in diesem Sommer das erste NFT-basierte Major League Baseball Free-To-Play-Spiel auf den Markt.

Als offizieller NFT-Baseball-Spielpartner der MLB bietet die Partnerschaft mit Sorare den Fans eine Plattform, um ihre Leidenschaft für Baseball in einer internationalen Community mit mehr als 1,8 Millionen registrierten Nutzer*innen auszuleben. Dabei haben Nutzer*innen die Möglichkeit, Top-Baseball-Spieler als NFTs zu sammeln. 

Sorare, Pionier der NFT-Gaming-Kategorie, wendet sein Spielkonzept mit dieser Partnerschaft zum ersten Mal auf eine andere Sportart als Fußball an und weitet den Fokus auf eine Nationalsportart der USA aus. Sorare stärkt damit seine Marktführerschaft im Bereich NFT-basierter-Gaming-Plattformen und untermauert seine Ambitionen, nie dagewesene digitale Erlebnisse für Sportfans weltweit zu schaffen.

„Die Leidenschaft der Amerikaner und Amerikanerinnen für den Baseball ist ungebrochen. Deshalb sind wir stolz darauf, dass die MLB und die MLBPA Sorare ausgewählt haben, um den Fans weltweit ein NFT MLB Game zu liefern“, sagt Nicolas Julia, Mitbegründer und Chief Executive Officer bei Sorare. „Die MLB ist seit Jahrzehnten führend bei interaktiven Games und Baseball gehört zu den ältesten und etabliertesten Sportarten. Gemeinsam zeigen wir den Fans, dass das Spiel ihnen gehört, sie daran teilhaben und ihr eigenes Spiel gestalten können. Digitale Angebote und spannende Technologien werden für die neue Generation immer wichtiger und unsere Partnerschaft hilft dabei, eine neue und breitere Fanbase zu erschließen.”

Das Ziel von Sorare’s NFT-basiertem MLB-Managerspiel ist, dass die Nutzer*innen das bestmögliche Team mit den digitalen Sammelkarten zusammenzustellen, welche allesamt reale Spieler der Major League Baseball darstellen. Das Online-Game verbindet sich mit den Athleten, den Baseball-Vereinen und der Liga während des Live-Events. Weitere Details zum Spiel werden kurz vor der Produkteinführung im Sommer bekannt gegeben.

„Die Verbindung, die wir zu unseren Fans aufbauen, ist für uns von entscheidender Bedeutung und Sorare versteht genau, wie wichtig diese Bindung ist“, ergänzt der Commissioner of Baseball Robert D. Manfred, Jr. „Sorare bietet der Fangemeinde mit der innovativen Kombination aus Sport, Technologie und Gaming eine einzigartige Möglichkeit, sich zusätzlich mit ihren Lieblingsspielern und Lieblingsvereinen auseinanderzusetzen. So können wir die Liebe zum Baseball mit noch mehr Fans auf der ganzen Welt teilen.”

Von Anfang an hat Sorare ein Erlebnis für Fans entwickelt, das über das einfache Sammeln von NFTs hinausgeht und sich vor allem auf die spielerische Komponente konzentriert. Damit schafft Sorare eine weitere Möglichkeit für Fans, um mit ihren Lieblings-Teams und Spielern auf innovative Weise zu interagieren. Das Spiel kombiniert digitale Assets mit Free-to-Play-Games. Nutzer*innen können ihre Lieblingsspieler also nicht nur managen, sondern ebenso wöchentlich Preise gewinnen, zum Beispiel seltene NFT-Karten oder Eintrittstickets zu Sportevents. Der Nutzwert der Sorare-NFTs wird dadurch maximiert. 

Das Sorare MLB-NFT-Spiel ist für Baseball eine Chance, neue Fans weltweit zu gewinnen. Genauso können sich bestehende Baseballfans mit der Sorare-Community von über 1,8 Millionen registrierten Nutzer*innen in 185 Ländern verknüpfen.

Das Unternehmen verzeichnete in den letzten 12 Monaten ein rasantes Wachstum von über 32 Prozent, gemessen am Zuwachs der monatlich aktiven Nutzer*innen, und geht davon aus, dass die jüngere digitale Nutzerschaft in den USA mit dem Anschluss der MLB an Sorare vergrößert wird. 

„Sorare hat ein neues Baseball-Spielerlebnis entwickelt, das die Fans begeistern wird. Sie können die NFTs der Sportler sammeln, mit ihnen erfolgreiche Teamaufs aufstellen und mit ihren Teams gegen Baseballfans auf der ganzen Welt antreten“, sagt Tony Clark, Executive Director der Major League Baseball Players Association. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Sorare, das damit erstmals eine US-amerikanische Sportart in seinem Spiel integriert und so zum weiteren globalen Wachstum unseres Sports beiträgt.”

OneTeam, der Partner der MLBPA für Spielerlizenzen, vermittelte den Vertrag. „Wir sind stolz darauf, mit visionären Partnern wie Sorare zusammenzuarbeiten, die mit ihren NFT-basierten Spielen das Fanerlebnis neu definiert haben. Die Partnerschaft wird die Fans nicht nur noch näher an die beliebten MLB-Spieler bringen, sondern wir erkunden damit auch neue Formen des Gamings und der Sammelleidenschaft von Fans“, kommentiert Henry Lowenfels, Chief Product Officer von OneTeam.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Openers

Inflationsangst treibt Anleger aus Aktien und Bitcoin

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Frankfurt, 12. Mai (Reuters) – Die hartnäckige Inflation zehrt an den Nerven der Anleger und zwingt Europas Börsen in die Knie. Nach dem Ausverkauf an den US-Aktienmärkten gingen am Donnerstag auch Dax und EuroStoxx50 auf Talfahrt. Der deutsche Leitindex verlor am Vormittag 2,5 Prozent auf 13.489 Punkte, sein europäisches Pendant sackte 2,7 Prozent auf 3548 Zähler ab. Auch zahlreiche Firmenbilanzen enttäuschten. Anleger flüchteten in die als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen und kauften Dollar, während Kryptowährungen unter die Räder gerieten.

Ausgelöst wurden die Schockwellen von den am Mittwoch veröffentlichten US-Verbraucherpreisen, die weniger stark zurückgegangen waren als erwartet. „Die Hoffnungen der Investoren, die Preisspirale würde langsam zum Stillstand kommen, haben sich nicht erfüllt“, sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst vom Online-Broker CMC Markets. Nun geht Börsianern zufolge die Angst um, dass die Notenbanken mit größeren Zinsanhebungen gegensteuerten und damit das Wirtschaftswachstum abgewürgt wird.

Anleger richteten nun ihre Aufmerksamkeit auf die US-Erzeugerpreise. Experten erwarten für April eine Teuerung im Jahresvergleich von 8,9 Prozent nach 9,2 Prozent im Vormonat. Sollte auch diese Zahl höher ausfallen als gedacht, dürfte dies den Spekulationen auf drastischere Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed weitere Nahrung geben. Derzeit taxieren Investoren die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um 0,75 Prozentpunkte auf 77 Prozent.

DOLLAR IS KING – AUSVERKAUF BEI BITCOIN

BitcoinBTC= rutschte um mehr als sechs Prozent auf 26.600 Dollar auf den tiefsten Stand seit knapp anderthalb Jahren. Im Vergleich zum Vorwochenschluss hat die Kryptowährung rund ein Drittel ihres Wertes verloren. „Die Furcht vor raschen Zinserhöhungen insbesondere durch die US-Notenbank entzieht Bitcoin und Co einen der wichtigsten Nährböden aus den vergangenen Monaten“, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. „Es herrscht die absolute Ausverkaufsstimmung am Markt.“

Der Dollar-Index.DXY, der die Weltleitwährung zu anderen wichtigen Devisen misst, kletterte indes um 0,5 Prozent auf 104,52 Punkte – den höchsten Stand seit Ende 2002. Obwohl auch die Erwartungen an einen Zinsschritt der Europäischen Zentralbank im Juli steigen, bleibt der EuroEUR= Experten zufolge angeschlagen. „Die Gefahr einer Energiekrise im Euroraum und einer daraus resultierenden Rezession belastet derzeit den Euro“, fassten die Analysten der Commerzbank zusammen. Die Gemeinschaftswährung sank mit 1,0422 Dollar zeitweise auf ihren tiefsten Stand seit Januar 2017.

Auch die weiter angespannte Corona-Lage in China verunsicherte die Anleger. Der Volatilitätsindex.V2TX, der auch als Angstbarometer bekannt ist, zog auf 33 Punkte an. In Schanghai wurden zwei Neuinfektionen in Vierteln entdeckt, die zuvor als „Covid-frei“ ausgewiesen wurden. Die Wirtschaftsmetropole befindet sich seit sechs Wochen im Lockdown. Dementsprechend griffen Investoren bei Staatsanleihen zu: im Gegenzug fiel die Rendite der zehnjährigen BundespapiereDE10YT=RR um rund neun Basispunkte auf 0,874 Prozent. Die US-PapiereUS10YT=RR rentierten bei 2,82 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Wochen.

SIEMENS UND HEIDELCEMENT FALLEN BEI ANLEGERN DURCH

Belastungen aus dem Rückzug aus Russland und durchwachsene Quartalsergebnisse lasteten Börsianern zufolge auf den Aktien von SiemensSIEGn.DE. Die Titel fielen um bis zu 7,4 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 108,18 Euro. Die Profitabilität der Bereiche Digital Industries und Smart Infrastructure sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben, hieß es bei JP Morgan. „Außerdem hatten manche vielleicht auf eine Prognoseanhebung gehofft“, sagte ein Händler.

Nach einem Gewinneinbruch im Quartal verloren die Anteilsscheine von HeidelbergCementHEIG.DE bis zu 7,7 Prozent auf ein Vier-Wochen-Tief von 50,50 Euro. „Wir denken, dass die Zahlen nicht gerade berauschend sind, insbesondere im Vergleich zur Leistung der Mitbewerber im ersten Quartal“, erklärte JP Morgan.

Enttäuscht von einem schwachen Ausblick auf das zweite Quartal sprangen Anleger auch bei VartaVAR1.DE ab. Die Papiere des Batterieherstellers brachen um bis zu 15,4 Prozent ein und notierten so niedrig wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Inflationsangst treibt Anleger aus Aktien und Bitcoin

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

 Nur für Hafer-Leckermäulchen gemacht!

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  +++ Schluck für Schluck ein unverfälschter und kernig-cremiger Genuss:Frische Bio-Haferdrink-Kreationen direkt vom Brandenburger Feld. Fusion der Haferdrink-Start-ups Havelmi & Kornwerk erfolgreich abgeschlossen +++

Die Anfang 2022 erfolgreich abgeschlossene Fusion der Start-ups Havelmi eG (Brandenburg a.d. Havel) und Kornwerk GmbH (Berlin) bringt für Haferdrink-Fans schmackhafte Vorzüge: Mit dem Zusammenschluss beider Start-ups wird die Verfügbarkeit von frischer Bio-Hafermilchaus ursprünglichen, regionalen Hafersorten ausgebaut. Die nun vergrößerte Anbaufläche fördert die Sortenvielfalt und Biodiversität für eine Landwirtschaft der Zukunft. Mit dem Zusammenschluss konnte zudem die Absatzmenge bereits deutlich gesteigert werden.

Ab Mai 2022 werden die Sorten Frischer Haferdrink, Frische Hafer Cuisine, Frischer Barista Haferdrink und Frischer Haferkakao, produziert und abgefüllt in bis zu 50 Mal wiederverwendbaren Mehrweg-Glasflaschen und in u.a. Berlin, Potsdam, Hamburg und Dresden, z.B. bei BioCompany, der LPG in Berlin und in vielen Bio-Fachgeschäften verfügbar sein.

Im Rahmen einer Umfrage zu beliebten Milchalternativen in Deutschland gaben rund drei Viertel der befragten Personen an, Hafermilch als Milchersatz zu nutzen. Auf Mandelmilch griffen etwas mehr als zwei Drittel der Befragten zurück. Andere Milchalternativen wie Erbsen-, Dinkel- oder Hanfmilch sind dagegen eher Nischenprodukte. Der Markt für Milchersatzprodukte boomt, nicht nur bei Veganern, gesundheitsbewussten Foodies oder ernährungssensiblen Konsumenten. Weitere starke Motive, um auf Milchalternativen zurückzugreifen, basieren auf einem aktiven Beitrag zum Tier-, Umwelt- oder Klimaschutz.

Denn im Vergleich zu pflanzlichen Milchalternativen ist der CO2-Fußabdruck von Kuhmilch drei- bis viermal so hoch. Auch der Flächen- und Wasserverbrauch ist bei Pflanzendrinks deutlich geringer als bei Kuhmilch. (Quelle POSpulse, Vö: Statista 2022). Doch Nachhaltigkeitsgedanke und Ressourcenschutz hin oder her – nicht jedem Verbraucher fällt der Umstieg auf eine pflanzliche Milchalternative leicht. Denn manche Pflanzendrinks schmecken im Vergleich etwas fad und wenig „Milch-cremig“.

Dank der Fusion der Haferdrink-Start-ups Havelmi & Kornwerk landet ein kernig-cremiger und noch dazu unverfälschter Haferdrinkgenuss in Biolandqualität wie frisch vom Feld direkt in der Lieblingstasse oder in der Breakfast-Bowl. Auch als Porridge-Zugabe, im Smoothie oder zum Kochen und Backen lässt sich der Bio-Hafer-Frischdrink ganz easy verwenden. Hafer-Fans genießen den frischen Drink aber auch gern ganz einfach pur im Glas. 

Der nachhaltig angebaute und „gebraute“ Bio-Haferdrink von Havelmi & Kornwerk enthält wertvolle Vitamine und Nährstoffe wie Biotin, Zink, B1 und B6. Dazu kommen ein hoher Eisen- und Magnesiumgehalt, Calcium, Eisen, Eiweiß, Folsäure und Protein. Hafer pflegt überdies die Darmflora, insbesondere in unbehandelter Bio-Qualität und kann so sogar krebsvorbeugend wirken. Ob Frischer Bio-Haferdrink oder als Cuisine, Barista oder Fairtrade Kakao-Variante: Alle Bio-Drinks sind gänzlich ohne zusätzliche Zuckerbeigabe produziert. Die Getränke enthalten ausschließlich eine natürliche Süße, die bei der Fermentation entsteht.

Jedes Getränk aus 11 Prozent Vollkornhafer wird schonend pasteurisiert, nicht ultrahocherhitzt, wie viele herkömmliche Pflanzendrinks. Aufgrund der schonenden Verarbeitung ohne weitere Stabilisatoren, Zusatz- oder Konservierungsstoffe ist die Bio-Haferdrink-Produktrange wie eine herkömmliche Frischmilch zu behandeln:  In den Biomärkten und Bio-Fachgeschäften lagern die Hafergetränke im Frische-Kühlregal; zuhause dann im Kühlschrank. In die Mehrweg-Glasflaschen fließt ein Frische-Produkt: Frische, pure Bio-Hafermilch, die mild und doch kernig, cremig und so ganz einzigartig vollmundig und handgemacht schmeckt. 

Havelmi & Kornwerk Haferdrink: Einzigartig nachhaltig, Bio-lecker und wie frisch vom Feld.

In der neugegründeten Manufaktur Havelmi & Kornwerk, mit Sitz in Brandenburg an der Havel, vereint sich ab sofort das gebündelte Wissen rund um alte, fast vergessene Hafersorten, werden bereits bestehende, nord- und ostdeutschlandweite Vertriebs -und Lieferwege gebündelt und weiter ausgebaut und zudem das Wirtschaften nach Sinnstiftung, zertifizierter Gemeinwohlökonomie und die Förderung der Biodiversität vorangetrieben. 

Innovativ sind die schonenden Verarbeitungs- und kurzen Abfüllungswege, die das Superfood, das unter anderem direkt vor den Toren Berlins wächst, dabei durchläuft. Denn hier wird wahre Pionierarbeit geleistet: Nach der Ernte der alten, unbehandelten Bio-Hafersorten, wie Heidegold oder Sabotkaer Fahnenhafer, werden die hochwertigen Körner nach der Ernte von einer kleinen Mühle im Spreewald aufbereitet und anschließend in Brandenburg an der Havel zum frischen Bio-Haferdrink verarbeitet und in wiederverwendbare Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt. 

Mission & Vision: Ein klimafreundliches Konzept und Förderung der Biodiversität.

Havelmi und Kornwerk gründeten sich unabhängig voneinander vor etwa zwei Jahren. Beide Jungunternehmen waren damals Pioniere in der Herstellung frischer Bio-Milchalternativen. Seit 2022 entscheidet und handelt man nun zukünftig gemeinsam als ein Unternehmen, als eine Manufaktur, um die führende Biofachhandelsmarke für frische Haferdrinks in Nord- und Ostdeutschland zu werden. Das Herzstück aller Aktivitäten bleibt dabei gleich: Alte Sorten sollen wieder salonfähig, also markt- und verbrauchernah, gemacht werden, um damit die Biodiversität in der Landwirtschaft nachhaltig zu fördern. Diese so entstandenen Sorten nennen sich heute ‘alte Sorten’ –  in Abgrenzung zu den modernen auf Hochleistung und Ertrag gezüchteten Varianten. 

„Jene Verpflichtung beinhaltet, dass die Verarbeitung von Rohstoffen aus der Region und die Naturbelassenheit aller Ursprungsprodukte auch zukünftig garantiert bleiben. Zudem fördern wir auch zukünftig eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Landwirt*innen und Abnehmer*innen. Wir sind eine Genossenschaft und mit unserer Gemeinwohlbilanzierung zeigen wir transparent nach außen, dass wir ehrlich nachhaltig agieren.

Uns ist ein ganzheitlicher Ansatz einer nachhaltigen Unternehmensführung im Dreiklang von Ökologie, Soziales und Ökonomie als ein einheitliches und vor allem gelebtes Konstrukt immens wichtig“, sagt Paavo Günther, Mitbegründer bei Havelmi.

Beide Start-ups identifizierten Parallelen in der jeweiligen Unternehmensphilosophie und insbesondere Überschneidungen bei Produktentwicklung und Vertriebswegen. Und so lag der Fusionsgedanke schon länger auf dem Tisch. Die Pandemie, der voranschreitende Klimawandel und die sich verschärfenden Rohstoffprobleme machten die Entscheidung für eine gemeinschaftliche Liaison perfekt. Mitbegründer von Havelmi, Achim Fießinger ist überzeugt: “Wir stärken regionale Wertschöpfungsketten im Sinne einer Kreislaufwirtschaft und wollen ein starkes Unternehmen werden, um mit unseren veganen, regionalen Milchalternativen die Ernährungswende voranzutreiben.” 

„Leider haben wir in den letzten 100 Jahren schon über 90 Prozent der Sortenvielfalt unserer Nutzpflanzen verloren. Dieser Verlust an Agrar-Biodiversität birgt ein extremes Risiko für unsere Gesellschaft. Diese Sorten wieder in Verwendung zu bringen und großflächig anbauen zu lassen, war das Ziel der Entwicklung und Gründung von Havelmi & Kornwerk.

Wir haben ein eigenes Verfahren zur Herstellung frischer Hafermilch entwickelt und eine eigene Produktion aufgebaut, um die Wertschöpfungsketten in unserer Region zu stärken und in unserer Region wertige Arbeitsplätze zu schaffen mit der Herstellung zukunftsfähiger Produkte“, fügt Dr. Swenja Rosenwinkel, Mitbegründerin von Kornwerk, hinzu. „Wir unterstützen die kleinbäuerliche Landwirtschaft für eine Landwirtschaft mit Zukunft. Denn einmal verloren gegangene biologische Vielfalt ist nicht wiederherstellbar“, bringt es Dr. Miriam Boyer, Mitbegründerin bei Kornwerk, auf den Punkt.

Ausblick: Eine Gläserne Produktion in Brandenburg ist bereits in Planung. Zukünftig sollen die aus der Produktion anfallenden Bio Hafer-Trester im Sinne des Zero Waste Gedankens zu Keksen, Brot und weiteren Haferkreationen weiterverarbeitet werden. 

www.kornwerk.com

www.havelmi.org

Titlebild Fotograf/Copyright Sascha Hilgers

Quelle censusPR

Ukraine will Gaspipeline nach Europa erst bei Transtikontrolle wieder öffnen

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Kiew, 12. Mai (Reuters) – Die Ukraine will Gas von Russland nach Europa über die unterbrochene Schlüsselroute Sochranowka erst bei Garantien weiterleiten. Kiew müsse erst die Kontrolle über sein Gastransitsystem wiedererlangen, wie der Netzbetreiber GTSOU am Donnerstag auf Nachfrage gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters erklärte.

GTSOU zufolge floss bislang über Sochranowka fast ein Drittel des Erdgases, das von Russland über die Ukraine nach Europa geleitet wird. Am Mittwoch wurde aber ein Stopp verkündet. Die Gaspipeline verläuft durch die ukrainische Region Luhansk, von der ein Teil seit 2014 unter der Kontrolle von Separatisten steht, die von Russland unterstützt werden. Russland ist am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert und hat Landesteile im Osten und Süden besetzt.

Der GTSOU-Vertreter Sergey Makogon betonte, dass die Kapazität des staatlichen russischen Gaskonzerns Gazprom ausreiche, um all seine nach Europa gehenden Mengen über die Sudscha-Transitstrecke als Ausweichroute zu liefern. Diese bleibe offen. Gazprom habe offenbar nicht gewusst, dass die von Moskau unterstützten Separatisten im Osten begonnen hätten, durch die Ukraine fließendes Gas zu stehlen. Das hatte die Ukraine als einen der Gründe dafür genannt, diese Schlüsselroute zu schließen.

Ukraine will Gaspipeline nach Europa erst bei Transtikontrolle wieder öffnen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Merck legt kräftig zu – Life-Science-Geschäft brummt weiter

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Frankfurt, 12. Mai (Reuters) – Eine hohe Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für die Arzneimittelherstellung hat Merck zum Jahresstart Schub gegeben. Zwar bekommt das Darmstädter Unternehmen vorerst keinen zusätzlichen Rückenwind mehr durch Geschäfte im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Im Segment Life-Science, das Produkte für die Pharmaforschung und Arzneimittelherstellung anbietet, erzielte Merck aber erneut ein Rekordquartal.

„Das herausragende Quartal von Life Science ist ein Beleg dafür, dass unser Kerngeschäft ein beeindruckendes Wachstum unabhängig vom Covid-19-bedingten Geschäft erzielen kann“, erklärte Merck-Chefin Belen Garijo am Donnerstag.

Im vergangenen Jahr hatte die Pandemie für eine nie dagewesene Nachfrage bei Merck gesorgt, vor allem von den Entwicklern von Covid-19-Impfstoffen. So ist das Unternehmen etwa Lieferant von Lipiden für das Vakzin von BioNTech und Pfizer. Doch inzwischen flaut der Boom ab. Garijo erwartet für dieses Jahr nun noch einen Beitrag aus Covid-bedingten Umsätzen von bis zu 700 Millionen Euro statt von bis zu 900 Millionen Euro (Vorjahr: 1,15 Milliarden). Man habe nun mehr Sichtweite, etwa über den Einsatz von Boostern, sagte sie.

Für das Gesamtjahr präzisierte Garijo die Ziele des Pharma- und Life-Science-Konzerns. Merck erwartet 2022 nun einen Umsatz zwischen 21,6 und 22,8 (Vorjahr: 19,7) Milliarden Euro und ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) zwischen 6,6 und 7,1 (6,1) Milliarden Euro. Wesentlicher Wachstumsträger soll dabei das Life-Science-Geschäft sein. Bislang war ein starkes organisches Wachstum von Umsatz und bereinigtem Ergebnis in Aussicht gestellt worden.

Die Prognose sieht Garijo angesichts des Krieges in der Ukraine, steigender Kosten, Unterbrechungen der Lieferketten und der Corona-Lockdowns in China mit einer erhöhten Unsicherheit behaftet. Von den Lockdowns in China erwartet sie im laufenden Quartal höhere Auswirkungen, sieht diese aber als zeitlich begrenzt an und geht von einer Normalisierung spätestens im Juni aus.

Um sich zu wappnen, lege Merck unter anderem mehr Vorräte für kritische Rohstoffe an und nutze Produktionsstandorte außerhalb der von den Abriegelungen betroffenen Gebiete. Auch für ein mögliches Embargo von russischem Gas sieht sich Merck gerüstet. „Wir sind recht zuversichtlich und optimistisch, dass wir unsere Produktion in Darmstadt halten können“, sagte Garijo. 

Im ersten Quartal legte der bereinigte Betriebsgewinn um fast acht Prozent auf rund 1,63 Milliarden Euro zu. Analysten hatten im Schnitt mit 1,62 Milliarden gerechnet. Der Umsatz erhöhte sich um gut zwölf Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Merck profitierte auch von kräftigen Zuwächsen bei seinen Krebsmedikamenten sowie im Geschäft mit der Halbleiterindustrie. Rückenwind kam zudem von positiven Wechselkurseffekten. Unter dem Strich fuhr Merck einen Gewinn von 884 Millionen Euro ein, ein Plus von gut 18 Prozent.

Merck legt kräftig zu – Life-Science-Geschäft brummt weiter

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Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

Neuer Fonds zielt auf Kunststoffabfälle als Anlagegelegenheit ab

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Fond Lombard Odier Investment

Kapitalmärkte spielen für die Skalierung nachhaltiger Lösungen zur Vermeidung von Kunststoffabfällen eine wesentliche Rolle.

Die Alliance to End Plastic Waste („Alliance“) und Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) geben heute bekannt, einen neuen Fonds für die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft, den Circular Plastic Fonds, einführen zu wollen. Damit sollen USD 500 Mio. an Kapital von institutionellen und anderen zugelassenen Anlegern beschafft werden, um skalierbare Lösungen für die Beseitigung von Kunststoffabfällen aus der Umwelt, mehr Recycling und die Förderung des globalen Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft in der Kunststoff-Wertschöpfungskette zu schaffen. Die Alliance wird im Rahmen dieses Fonds als Ankerinvestor fungieren.

Nach einer umfassenden Ausschreibung hat die Alliance LOIM mit der Entwicklung und Verwaltung des Fonds beauftragt, der positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft sowie attraktive finanzielle Erträge erzielen soll.

Hier bieten sich ausgezeichnete Gelegenheiten, Kunststoffabfälle zu einer Ressource zu machen und dabei günstige Skaleneffekte sowie wirtschaftliche Erträge zu erzielen. Laut Branchenschätzungen birgt der Übergang zu einer kreislaufwirtschaftlichen Wertschöpfungskette für Kunststoffverpackungen bis 2030 auf weltweiter Ebene ein wirtschaftliches Potenzial in Höhe von USD 1 Bio.


Der Fonds wird auf zentrale Themen abzielen, die einer Kunststoff-Kreislaufwirtschaft auf direkte Weise förderlich sind und die Möglichkeiten, die in der gesamten Abfallwirtschaft (sowohl in vor- als auch in nachgelagerten Bereichen) vorhanden sind, beschleunigen können.

Unter anderem betrifft dies die Infrastruktur für das Sammeln und Sortieren von Abfällen, eine technologiegestützte Recycling-Infrastruktur und Konzeptlösungen für eine erhöhte Langlebigkeit, Wiederverwendung und Wiederverwertbarkeit von Kunststoffen. Darüber hinaus sollen Innovationen in der Kunststoffchemie und -produktion vorangetrieben werden, mit denen die Entsorgung am Ende des Lebenszyklus des Produkts vereinfacht oder rationalisiert werden kann

Erschließung von Kapital für Investitionsmöglichkeiten

Die Hindernisse bezogen auf das Recycling sind allseits bekannt. Nur 9 % des weltweit hergestellten Kunststoffs werden recycelt. Der größte Teil landet unterdessen in der Müllverbrennung, auf offenen Müllhalden, auf Deponien oder gelangt als Kunststoffabfall in die Umwelt.

Obschon es Lösungen für diese Probleme gibt – von der Infrastruktur und den Sammelsystemen über die Skalierung innovativer Technologien bis hin zur systematischen Eliminierung von Marktineffizienzen und der Umwandlung linearer Lieferketten in einen geschlossenen Kreislauf –, bleibt weiterhin viel zu tun, um das Problem des Kunststoffabfalls zu bewältigen. All diese Lösungen erfordern beträchtliche Kapitalinvestitionen.

Jean-Pascal Porcherot, Co-Head von LOIM und Managing Partner der Lombard Odier Group erläutert: „LOIM ist stolz darauf, in Zusammenarbeit mit der Alliance einen bahnbrechenden Fonds zu entwickeln und zu verwalten, der das Problem der Kunststoff-Kreislaufwirtschaft mit handfesten Lösungen zu bewältigen sucht. Dieses wichtige Mandat ist Ausdruck der von der Alliance und von LOIM geteilten Werte und trägt unserem umfassenden Fachwissen und den höchsten Qualifikationen im Bereich nachhaltiger Investitionen Rechnung.

Diese Strategie bietet eine überzeugende Anlagemöglichkeit. Sie wird auf sämtliche Segmente des Private-Equity-Spektrums abzielen, einschließlich Direkt- und Co-Investitionen, wobei das Ziel darin besteht, das Problem des Kunststoffabfalls weltweit zu verringern und dabei attraktive finanzielle Erträge und Nachhaltigkeitsergebnisse zu erzielen.“

Neuer Fonds zielt auf Kunststoffabfälle als Anlagegelegenheit ab

Foto von Jean-Pascal Porcherot (Quelle: Lombard Odier IM)

Weitere wichtige Entwicklungen in der Ukraine.

Sento.io gewinnt top US-Investor und schließt Finanzierungsrunde über €9 Millionen ab

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Sento

Sento basiert auf der Überzeugung, dass B2B-Integration so einfach sein sollte wie das Versenden einer Freundschaftsanfrage auf Social-Media-Plattformen. Das Team hat es sich zur Mission gemacht, die führende Plattform für strukturierten Datenaustausch im B2B-Handel zu entwickeln.

Die Gründer Felix Krauth, Lucian Riediger und Nimar Blume wollen es nicht nur FMCG-Brands ermöglichen, sich problemlos mit Einzelhändlern zu verbinden, sondern wollen die Software-Kategorie der “Data Sharing Experience Plattform” (DSX) prägen. Das neue Kapital wird Sento dazu befähigen, ihre Mission durch schnelles Teamwachsum und Produktentwicklung voranzutreiben.

„Unsere Lösung macht Unternehmen unabhängiger von manuellen B2B-Prozessen per Fax, E-Mail oder veralteten Integrationstechnologien. Unsere Vision ist es, eine globale Infrastruktur zu schaffen, die die Art und Weise, wie Unternehmen Daten miteinander austauschen, grundlegend verändert – 100% cloud- und API-basiert“, erklärt Mitgründer und CEO Felix Krauth.

Die Entscheidung, nur sechs Monate nach der Pre-Seed-Runde zusätzliches Kapital aufzunehmen, basierte auf dem Erreichen wichtiger Meilensteine, v.a. rapidem Wachstum. Sento ermöglicht heute die problemlose Anbindungen an rund 85% des DACH-Lebensmittelhandels und hat die Anzahl der Kunden seit November 2021 verachtfach. Dazu zählen u.a. „Rising Stars“ wie Waterdrop, vly, the nu company, KoRo und Greenforce, aber auch Größen wie Markant Services International. Jeden Monat werden mehrere Millionen Euro Umsatz über Sento abgewickelt.

„Die Next-Generation EDI-Plattform von Sento hat bereits jetzt das Potenzial, ein globaler Datenlayer für B2B-Transaktionen zu werden“, sagt Rachel Geller, Managing Director bei Insight Partners. „Das überwältigend positive Kundenfeedback, das starke Gründerteam und die Vision von Sento, einen sehr veralteten Bereich zu revolutionieren, haben diese Investition für Insight extrem spannend gemacht. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Felix, Lucian und Nimar.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Lea Schramm | PR & Communication

AG5 erlangt € 1,2 Mio. von Peak, um Skills-gap zu schließen

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AG5

Schlechte Aufzeichnung von Mitarbeiterqualifikationen geht mit Problemen mit Rechtsvorschriften einher

AG5 mit Sitz in Berlin erlangte in einer Investitionsrunde € 1,2 Mio. von Frühphasen-Technikinvestor Peak.

Mithilfe der Investition wird AG5 ihre Qualifikationsmanagement-Software weiterentwickeln und weltweit auf den Markt bringen. Schon heute benutzen internationale Körperschaften, wie Jacobs Douwe Egberts , KLM und Toyota Boshoku, AG5, um die Fähigkeiten von Arbeitnehmer(inne)n aufzuzeichnen, damit sie korrekt eingeplant und rechtzeitig weitergebildet werden, sowie um sicherzustellen, dass sie internationalen Rechtsvorschriften genügen. 

Körperschaften der ganzen Welt wenden sich, manchmal über große Beratungsagenturen wie Accenture, an AG5. Alle hatten sie dieselbe Herausforderung: Aufzeichnung der Fähigkeiten und der zugehörigen ‚Skills-gap’ (Qualifizierungslücke) der Arbeitnehmer(innen). Aufgrund der schnellen Entwicklung der Technologie ist die ständige Weiterbildung der Arbeitnehmer(innen) erforderlich. Darüber hinaus wird die Einhaltung der Rechtsvorschriften anhand von strikten Audits überprüft.

„Wir bemerken, dass es Körperschaften schwerfällt, sichtbar zu machen, welche(r) Mitarbeiter(in) für die Bedienung einer bestimmten Maschine qualifiziert ist oder für die Arbeit an einer Fertigungsanlage,” sagt Rick van Echtelt, Gründer von AG5. “Aufgrund der technologischen Entwicklung nimmt der Kompetenzmangel zu und wird die Qualifikation komplizierter. Das bestätigt die Europäische Union mit der Europäischen Kompetenzagenda, mit der sie € 85 Milliarden in die Entwicklung digitaler Kompetenzen am Arbeitsplatz investiert.”

Den ‚Skills-gap’ weltweit schließen
AG5 hat Niederlassungen in Berlin und Amsterdam und konzentriert sich seit 2019 auf Qualifikationsmanagement. Mit 21 Arbeitnehmer(inne)n arbeitet AG5 an ihrer Qualifikationsmanagement-Plattform, die inzwischen in 15 Sprachen erhältlich ist. Die Plattform ermöglicht technische Integrationen mit Dutzenden Parteien im Bereich des HRM, E-Learning, der Planungssysteme und Lernmanagementsysteme, unter anderem SAP (als zertifizierter Partner), Moodle und Cornerstone. Die Firma arbeitet für internationale Körperschaften wie Jacobs Douwe Egberts, KLM, Olympus, Tata Steel und Toyota Boshoku.

Die Investition von € 1,2 Mio. vom Investoren Peak ermöglicht es AG5, die Plattform noch mehr zu internationalisieren und multinationale Firmen kontinentübergreifend zu unterstützen. Die Firma will das Team innerhalb von zwei Jahren verdoppeln und die Kundenzahl vervierfachen. Zur Wachstumsförderung wirbt AG5 Mitarbeiter(innen) für wichtige Stellen an.

“Der Skills-gap wächst weltweit und immer mehr Körperschaften müssen strengeren Anforderungen mit Bezug auf Zertifizierung, Konformität und Nachhaltigkeit (ESG) genügen. AG5 hat eine skalierbare SaaS-Lösung, die den Skills-gap pro Team, Standort oder Region sichtbar macht. Somit können Arbeitnehmer(innen) aufgrund ihrer Qualifikationen eingeplant und, fristgerecht weitergebildet werden, und kann sichergestellt werden, dass die Körperschaft den internationalen Rechtsvorschriften der jeweiligen Branche genügt. Wir freuen uns darauf, dem AG5-Team im Rahmen der Realisierung ihrer ehrgeizigen Wachstumsziele zu helfen,” sagt Johan van Mil, Mitgründer von Peak.

„In Peak fanden wir unseren Wachstumspartner. Dank seiner gründlichen Marktanalyse sahen wir ein, dass weltweit ein größeres Bedürfnis nach unserer Plattform vorliegt, als wir je hätten vorhersehen können. Das Wissen und die fachliche Kompetenz, die wir bezüglich des internationalen Wachstums von SaaS-Plattformen besitzen, ist gemeinsam mit den Menschen und der Unternehmenskultur, die perfekte Kombination, diesem Bedürfnis zu genügen,” sagt Van Echtelt.

Auf dem Foto (von links nach rechts): AG5-Gründer Mathieu van Echtelt (CPO), Wouter Gazendam (Head R&D) und Rick van Echtelt (CEO)

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Crisp Communications Amsterdam

Parloa sammelt 4 Mio. EUR, um dem Kundenservice-Wahnsinn ein Ende zu setzen

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Parloa, eine führende SaaS-Plattform für Conversational AI, gibt heute eine Finanzierungsrunde in Höhe von 4 Millionen Euro bekannt. 

Newion, Senovo, Michael Wax und Erik Muttersbach (Mitgründer von Forto), Nicolas Peters (Mitgründer von Signavio) und andere renommierte Business Angels sowie weitere Gründer von Unicorn-Unternehmen investierten in dieser Seed-Runde. Parloa ermöglicht Unternehmen, ihre marktführende KI-Technologie einfach und schnell in ihren jeweiligen Kundenservice zu integrieren, um einzigartige Kundenerlebnisse an allen relevanten Kundenservice-Touchpoints zu schaffen und dabei Unternehmen viel Zeit und Geld zu sparen.

Mit der jüngsten Finanzierungsrunde plant Parloa seinen Betrieb sowie seine internationale Präsenz weiter auszubauen, um Unternehmen weltweit dabei zu helfen, ihre Call Center kosteneffizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kundenbindung zu erhöhen. 

Malte Kosub, Mitgründer und CEO von Parloa: „Wir wollen Unternehmen dabei helfen besser mit ihren Kunden zu kommunizieren und dem Call-Center-Wahnsinn ein Ende zu setzen. Bisher waren EndkundInnen gezwungen, Nummern plump in einem Tonwahlmenü zu drücken, bis ihr Anliegen bearbeitet wurde. Oft ist dies mit langen Wartezeiten verbunden; auch weil AgentInnen 30-40% ihrer Zeit mit redundanten Aufgaben wie Authentifizierungen oder Weiterleitungen verbringen müssen.

Die Ineffizienz in vielen Call Centern führt nicht nur zu frustrierenden Kundenerlebnissen und unzufriedenen AgentInnen, was dem Ruf eines Unternehmens erheblich schadet, sondern auch zu sehr hohen Kosten. Mit Parloa bieten wir eine einzigartige KI-Lösung mit der Unternehmen ihren Kundenservice intelligenter und kosteneffizienter gestalten können, was zu zufriedeneren und loyaleren KundInnen führt.“ 

Stefan Ostwald, Mitbegründer und CTO & CPO bei Parloa, fügt hinzu: „Wir haben zunächst als Agentur für Künstliche Intelligenz begonnen und die Technologie von Parloa aus unserem eigenen Cashflow und unseren Gewinnen heraus entwickelt. Nach der enormen Nachfrage nach unserer Lösung, haben wir uns dazu entschlossen Parloa auszugliedern, in eine SaaS-Plattform zu verwandeln und in den letzten Jahren erfolgreich in ein Multimillionengeschäft ausgebaut.

Wir sind sehr stolz darauf, so renommierte Investoren und Business Angels begrüßen zu dürfen, die uns in unserem Bestreben, die Kundenkommunikation intelligenter, effizienter und unterhaltsamer zu gestalten, unterstützen.“

So funktioniert Parloa

Die Software von Parloa kombiniert automatische Spracherkennung und natürliches Sprachverständnis und ermöglicht es Unternehmen, automatisierte Dialoge für Telefon, Chat, Sprachassistenten und Messenger zu erstellen – und das alles an einem Ort. Heute ist die KI von Parloa in der Lage, die gleiche Menge an Wörtern und Kontexten zu verstehen wie ein Callcenter-Agent und ermöglicht es Unternehmen, die Technologie auf das spezifische Vokabular des Unternehmens zu trainieren, so dass die Lösung jeden Tag besser, intelligenter und effizienter wird.

Parloa verfolgt einen Low-Code sowie einen API-First-Ansatz und lässt sich daher nahtlos in jedes Tech-Stack integrieren und von jedem Mitarbeiter, auch ohne technischen Hintergrund, nutzen und schulen. Unternehmen wie Ergo, SwissLife, Decathlon, Admiral Direkt, HSE oder das Deutsche Rote Kreuz vertrauen bereits auf Parloa, um Anrufe zu automatisieren, ihre Kundenkommunikation in ihren Call Centern zu optimieren und dadurch im Durchschnitt eine Minute pro Kundenanfrage zu sparen. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Parloa GmbH

Koa sammelt 10 Millionen USD für den Bau der grössten Kakaofrucht-Fabrik Afrikas

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Das Schweizer-Ghanaische Startup Koa sichert sich 10 Millionen US-Dollar Wachstumskapital, um das innovative Upcycling-Geschäft rund um die Kakaofrucht zu fördern.

Die Finanzierungen ermöglichen Koa, die Produktionskapazität um das Zehnfache zu erhöhen und mit zusätzlichen 10’000 Kleinbauern in Ghana zusammenzuarbeiten.

Koa vollzieht den nächsten Schritt, um seinen Einfluss im Kakaosektor zu verstärken. Heute gibt das Schweizer-Ghanaische Startup den erfolgreichen Abschluss seiner «Series A» Eigenkapitalrunde so- wie zusätzlicher Darlehen in Höhe von insgesamt 10 Millionen US-Dollar von institutionellen und privaten Investoren bekannt. «Wir freuen uns, dass wir starke und renommierte Partner für das weitere Wachstum unseres Unternehmens gewinnen konnten.

Es zeigt, dass wir mit unserer Art, verantwortungsvoll zu wirtschaften, und unser Leistungsversprechen den Nerv der Zeit treffen. Mit dieser Finanzierung werden wir Afrikas grösste Anlage zur Verarbeitung von Kakaofruchtfleisch in Westafrika, dem grössten Kakaoanbaugebiet der Welt, errichten», sagt Benjamin Kuschnik, Mitgründer und Group Finance Director von Koa.

Das 2017 gegründete Unternehmen Koa revolutioniert die Kakaobranche durch sein innovatives Up- cycling der Kakaofrucht. Koa ist das erste Unternehmen in Westafrika, das eine neue Wertschöpfungskette rund um das bisher weggeworfene Kakaofruchtfleisch erschlossen hat. In enger Zusammenarbeit mit Kleinbauern reduziert Koa die Kakao-Abfälle, generiert zusätzliches Einkommen für die Kakaobauern und bietet der Lebensmittel- und Getränkeindustrie einzigartige neue Zutaten für Anwendungen wie Schokolade, Süsswaren, Eiscreme sowie Getränke.

Private und institutionelle Investoren zusammen für sozialen Impact

Um die nächsten Expansionspläne zu finanzieren, hat Koa seine «Series A» Runde erfolgreich abgeschlossen und insgesamt 4,7 Millionen US-Dollar an Eigenkapital erhalten. Die Investitionsrunde wurde von der Haltra Group angeführt, einer Investmentgesellschaft aus Luxemburg, der sich eine Gruppe weiterer gleichgesinnter Family Offices angeschlossen haben. Die Investoren teilen die Überzeugung von Koa, ein Unternehmen aufzubauen, das echten Impact schafft und gleichzeitig profitabel und nachhaltig im Sinne der Triple-Bottom-Line «People, Planet, Profit» agiert.

«Als familiengeführte Investmentgruppe, die sich auf die Verwaltung von Vermögenswerten und positiven Impact konzentriert, fördern wir das Entstehen disruptiver und nachhaltiger Wirtschaftsmodelle für zukünftige Generationen. Wir freuen uns sehr, an diesem spannenden Projekt an der Schnitt- stelle von Kreislaufwirtschaft und Ernährungswende – zwei unserer zentralen Anlagethemen teilzunehmen und zu den lokalen Gemeinschaften in Ghana beizutragen», sagt Matthieu Baumgartner, Mitgründer von Haltra.

Die Kapitalrunde wird durch eine langfristige Fremdfinanzierung in Höhe von 3,5 Millionen US-Dollar durch Impact Fonds sowie Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2,0 Millionen US-Dollar ergänzt. Die langfristige Fremdfinanzierung wird gemeinsam von Landscape Resilience Fund und IDH

Farmfit Fund geführt. Die Fonds haben sich für diese Investition in einer einzigartigen Partnerschaft zusammengeschlossen, um die Einkommen von Kleinbauern zu verbessern und die Umstellung auf eine klimaresistente Landwirtschaft zu ermöglichen.

«Die Innovation von Koa ermöglicht Kakaobauern, ihr Einkommen durch den Verkauf ihrer Abfallprodukte erheblich zu steigern, ohne dass sie zusätzliche Investitionskosten auf ihren Farmen tätigen müssen», sagt Barbara Visser, COO des IDH Farmfit Fund. «Koa zielt ausserdem darauf ab, gleichberechtigte Beschäftigungsmöglichkeiten in ländlichen Gemeinden zu schaffen, und strebt an, 40% Bäuerinnen zu erreichen, was im Einklang mit den Kernzielen des IDH Farmfit Fund steht.

Wir freuen uns sehr, dass die heutige Investition Koa bei der verantwortungsvollen Wertschöpfung in der Ka- kaowertschöpfungskette unterstützen wird. Diese Art von bahnbrechenden und innovativen Lösungen sind der Schlüssel, um den Systemwandel zu katalysieren, der notwendig ist, um das Leben der Kakaobauern zu verbessern.»

Angesichts der Stärkung der Klimaresistenz von Kakaobauern betont Urs Dieterich, Geschäftsführer des Landscape Resilience Fund: «Mehr Investitionen im Bereich Klimaanpassung rettet und verbessert viele Leben in den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Gemeinschaften. Darum geht es bei der heutigen Investition: Ein inspirierendes, sozial und ökologisch verankertes Unternehmen dabei zu unterstützen, grössere Erfolge zu erzielen und eine noch stärkere Klimawirkung zu erzielen.»

Verzehnfachung der Produktionskapazität zur Deckung der Kundennachfrage

Koa investiert die Finanzierungsmittel in eine neue Produktionsstätte in Akim Achiase in der Eastern Region von Ghana. Dies wird die zweite Fabrik von Koa sein, welche sich bereits im Bau befindet und bis Ende 2022 in Betrieb genommen werden soll. «Da die Lebensmittelindustrie die Kakaofrucht neu entdeckt, ist es wichtig, dass wir entsprechend der Nachfrage unserer Kunden wachsen. Sobald die neue Fabrik vollständig in Betrieb ist, wird sie unsere Produktionskapazität verzehnfachen, 250 neue Arbeitsplätze im ländlichen Ghana schaffen und es uns ermöglichen, unsere Kakaofrucht-Verwertung auf weitere 10’000 Kakaobauern auszudehnen», sagt Daniel Otu, Production & Operations Director bei Koa.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild (c) KO Photography

Quelle Koa Switzerland AG