Donnerstag, März 19, 2026
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Ventech, HTGF und Business Angels investieren mehr als 4 Mio. EUR in das Berliner Retail-Tech Unternehmen 7Learnings

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7Learnings

Seit 2019 bietet das Startup 7Learnings Händlern eine SaaS-Lösung für die auf Machine Learning basierende Preis- und Marketingoptimierung

Das Start-up wurde 2019 von Martin Nowak, Eiko van Hettinga und Felix Hoffmann gegründet. Felix Hoffmann, zuvor Produktmanager für den Pricing-Algorithmus von Zalando, hatte die Idee, kleinen und mittleren Händlern eine Lösung der nächsten Generation der Preisoptimierung anzubieten. Für Händler ist dies eine wichtige Stütze im Wettbewerb mit großen Plattformen wie Amazon.

Mit Hilfe der SaaS-Lösung von 7Learnings können Händler Machine Learning Algorithmen für eine intelligente Preis- und Marketingsteuerung nutzen. Die Software maximiert Gewinne und erfüllt gleichzeitig die festgelegten Absatzziele des Unternehmens.

„Obwohl Händler für produktspezifische Discounts und Marketing fast genauso viel Geld ausgeben wie für den Einkauf ihrer Produkte, werden Entscheidungen hier nicht optimal aufeinander abgestimmt. Viele Händler treffen Preis- und Marketingentscheidungen heute noch völlig losgelöst voneinander, obwohl sie auf die gleichen Ziele einzahlen. Auf diese Weise lassen sie Gewinn- und Umsatzpotenziale ungenutzt. Heute gibt es keine Lösung am Markt die Pricing- und Marketingentscheidungen ausreichend verzahnt – diese Lücke schließen wir“, sagt Felix Hoffmann, CEO von 7Learnings.

„Inflation, Lieferengpässe und eine Verlagerung des Kaufverhaltens auf Online-Kanäle erhöhen den Druck auf die Händler, in Preisgestaltungs- und Optimierungstechnologien zu investieren. Mit unserem auf Vorhersagen basierenden Ansatz helfen wir Händlern, in diesem hochdynamischen Marktumfeld die Nase vorn zu haben. Dabei optimiert 7Learnings Entscheidungen im D2C Bereich über mehrere Vertriebskanäle hinweg – auf Online Shops, im stationären Geschäft und auf Marktplätzen“, ergänzt Felix Hoffmann.

Eiko van Hettinga erklärt, was das Unternehmen mit dieser Finanzierung vorhat: „Wir bauen die führende Plattform für Retail Optimization. Es ist unsere Vision für alle Händler neueste KI-Technologie nutzbar und bezahlbar zu machen. Mit den zusätzlichen Mitteln wollen wir unsere Software weiter entwickeln und stark in Wachstum investieren. Insbesondere wollen wir in Märkte außerhalb von DACH expandieren. Mit unserem neuen Lead-Investor Ventech haben wir einen erfahrenen B2B-SaaS-Investor gewonnen, der uns auf diesem Weg perfekt unterstützen wird.”

Nicolas Barthalon von Ventech kommentiert: „Bei der Preisgestaltung verlassen sich viele Händler auf regelbasierte Systeme und orientieren sich an den Preisen der Wettbewerber. Eigene Geschäftsziele werden dabei kaum berücksichtigt. 7Learnings stellt den Status quo in Frage und verändert die Situation für europäische Einzelhändler,

indem es Preisgestaltung und Marketingoptimierung zusammenführt. Wir bei Ventech freuen uns, innovative Unternehmer wie Felix, Eiko und Martin zu unterstützen, die eine klare Vision haben und von jahrelanger Erfahrung in den Bereichen Preisgestaltung, E-Commerce und Data Science profitieren.“

Neben Ventech als Leadinvestor, investiert auch der Bestandsinvestor HTGF erneut in das Unternehmen. Zusätzlich beteiligen sich Business Angels und führende Manager des Münchner Decacorns Celonis, Remy Lazarovici, erster Mitarbeiter des Unternehmens und heute SVP Sales, sowie Sebastian Walter, VP Customer Success, an 7Learnings. In der Pre-Seed Runde hatten bereits Szenegrößen, wie u.a. Elmar Broscheit, CFO Gorillas, in das Startup investiert.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle 7Learnings GmbH

60 Millionen Dollar für KI-Startup

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buildots

60 Millionen Dollar für KI-Startup: Neue Lösung bietet Echtzeit-Wissen über den gesamten Bauprozess

Nachdem das Bautechnologie-Startup Buildots vor neun Monaten erfolgreich die Series-B-Finanzierungsrunde mit 30 Millionen Dollar abgeschlossen hat, wurde nun die nächste Hürde der C Serie mit doppeltem Erfolg, demnach 60 Millionen Dollar, verkündet. Das Unternehmen mit der Gesamtlösung für Bauprojekte, basierend auf Künstlicher Intelligenz und Computer Vision, erweitert damit die Software um weitere Funktionen: Eine Zwei-Wege-Integration mit den Planungsplattformen Oracle Primavera P6, Asta Powerproject und Microsoft Project ermöglichen eine sofortige Aktualisierung der Zeitleiste für eine genaue Projektplanung. Für die kaufmännischen Bereiche liefert Buildots genaue monatliche Fortschrittsberichte, die die Zahlungsanträge von Subunternehmern innerhalb von Sekunden validieren, was die Transparenz verbessert und die Zusammenarbeit in der Branche fördert. Roy Danon, Mitbegründer und CEO von Buildots, berichtet über die Finanzierungsrunde und die neuen Funktionen.

Buildots, das Bautechnologie-Startup aus Tel Aviv, benutzt Künstliche Intelligenz und Computer Vision, um das Baumanagement zu modernisieren.

Heute gab das Unternehmen eine 60-Millionen-Dollar-Runde der Serie C bekannt, die von Viola Growth und O.G. Tech Partners gemeinsam mit den bestehenden Investoren TLV Partners, Lightspeed Venture Partners, Future Energy Ventures und Maor Investments geführt wird. Die neuen Mittel, die weniger als ein Jahr nach der Serie-B-Runde des Unternehmens gewonnen wurden, werden dazu genutzt, um die bestehende Lösung für Bauprozesse zu erweitern und mehr Arbeitsabläufe innerhalb von Bauteams zu unterstützen.

Die Lösung für den optimierten Bauprozess

Buildots bietet eine Gesamtlösung für Informationsbeschaffungen für Baustellenaktivitäten. Durch die Erfassung von Daten mit an Helmen befestigten 360°-Kameras und die Verarbeitung dieser Daten mit KI ermöglicht die Lösung den Bauteams, den Zeitplan einzuhalten und Fehler in Echtzeit zu erkennen. Nachdem das Startup bei großen Unternehmen wie Build Group, Wates und NCC für eine bessere und schnellere Bauausführung bei Wohn- und Gewerbeprojekten gesorgt hat, erfreut sich das Unternehmen derzeit eines enormen Wachstums und ist in ganz Nordamerika, Europa und im Nahen Osten erfolgreich.

Mehr Informationen auch für Zahlungsanträge

Jetzt erweitert Buildots sein Produktangebot über die Aktivitäten auf der Baustelle hinaus, um kaufmännische und Planungsteams zu unterstützen. Für die Planung ermöglicht eine Zwei-Wege-Integration mit den Planungsplattformen Oracle Primavera P6, Asta Powerproject und Microsoft Project eine sofortige Aktualisierung der Zeitleiste, was Hunderte von Stunden spart und den Entscheidungsträgern eine genaue Projektplanung ermöglicht. Für die kaufmännischen Bereiche liefert Buildots genaue monatliche Fortschrittsberichte, die die Zahlungsanträge von Subunternehmern innerhalb von Sekunden validieren, was die Transparenz verbessert und die Zusammenarbeit in der Branche fördert.

„Diese Finanzierungsrunde ermöglicht eine wesentliche Erweiterung unseres Produktangebots, die uns unserer Vision des vernetzten Bauens näherbringt“, sagt Roy Danon, Mitbegründer und CEO von Buildots. „Eine bessere Entscheidungsfindung für Bauteams zu ermöglichen, ist ein wichtiger Schritt, um die gesamte Branche zu mehr Zusammenarbeit und Effizienz zu bewegen.“

Mehr Vertrauen in die Digitalisierung durch Innovationen

Buildots verbindet jeden Teil der Bauindustrie mit den Aktivitäten auf der Baustelle. Die Lösung ermöglicht es dem gesamten Bauteam, fundierte Entscheidungen auf der Grundlage genauer Informationen zu treffen. In größerem Umfang stärkt sie auch das Vertrauen der Unternehmen in die Digitalisierung und die frühzeitige Einführung von KI. „Traditionelle Märkte wie das Baugewerbe setzen verstärkt auf die digitale Transformation“, sagt Natalie Refuah, General Partner bei Viola Growth, die auch dem Verwaltungsrat von Buildots beitreten wird. „Mit erstklassiger Technologie und einem hervorragenden Team bietet Buildots ein immenses Potenzial in Bezug auf Effizienz und Rentabilität.

Wir freuen uns auf den weiteren Erfolg des Unternehmens, das sich diesen Markt zunutze macht.“ Auch Ziv Kop, Managing Partner bei O.G. Tech Partners ist von dem innovativen Startup überzeugt: „Buildots ist das Herzstück eines einheitlichen Bau-Ökosystems, und seine datenzentrierte Lösung hat das Potenzial, ein fester Bestandteil jedes Bauprojekts zu werden.“

Weitere Informtionen finden Sie hier

Quelle Fullstop PR Deutschland GmbH

Omikron-Untervariante treibt Corona-Fallzahlen in den USA wieder an

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New York, 18. Mai (Reuters) – In den USA schnellen die Corona-Fallzahlen angesichts der Ausbreitung einer Omikron-Untervariante wieder deutlich in die Höhe. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters stiegen die Infektionen am Dienstag um mindestens 77.209 auf insgesamt 82,77 Millionen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich binnen eines Tages um mindestens 264 auf mehr als eine Million.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC schätzt, dass etwa die Hälfte der Infektionen in der vergangenen Woche von der Unterlinie BA.2.12.1 der Omikron-Variante stammen, die seit Mitte April auf dem Vormarsch ist und bereits in weiten Teilen der Ostküste dominiert.

„Das Virus befällt zunehmend Menschen, die wesentlich älter und gebrechlicher sind, Grunderkrankungen haben oder deutlich immungeschwächt sind“, sagte William Schaffner, Experte für Infektionskrankheiten am Vanderbilt University Medical Center in Nashville. „Aber wir haben jetzt bessere Behandlungsmöglichkeiten, und viele dieser Menschen werden das Krankenhaus vertikal statt horizontal verlassen.“

Der Einsatz des Covid-Medikaments Paxlovid von Pfizer, das Hochrisikopatienten vor einem schweren Verlauf schützen soll, sprang in den vergangenen vier Wochen um 315 Prozent in die Höhe. Laut einer Reuters-Zählung gibt es in den USA durchschnittlich fast 97.000 neue Fälle pro Tag – vor einer Woche waren es noch 73.000. Seit dem jüngsten Tiefstand von 30.000 Neuinfektionen pro Tag Ende März ist die Zahl der Fälle wieder allmählich gestiegen.

New York setzte die Corona-Warnstufe am Dienstag wieder auf „hoch“. Dort rät die Gesundheitsbehörde inzwischen dringend dazu, in öffentlichen Gebäuden und überfüllten Räumen Masken zu tragen, wenn man älter als 65 Jahre ist und ein hohes Risiko bei einer Infektion hat. Unternehmen wie der iPhone-Hersteller AppleAAPL.Olegen derweil ihre Pläne aufs Eis, ihre Mitarbeiter wieder in die Büros zu holen. Laut einem Bloomberg-Bericht verschiebt Apple seinen Plan auf unbestimmte Zeit, wonach Mitarbeiter wieder drei Täge im Büro arbeiten müssen. 

Nach Einschätzung von Schaffner stehen die Gesundheitsbehörden vor der Herausforderung, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass Booster-Impfungen sinnvoll sind. „Wir müssen weiter impfen, denn es hat den Anschein, dass der Schutz vor schweren Krankheiten im Laufe der Monate mehr oder weniger nachlässt“, sagte er. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gab am Dienstag grünes Licht für eine Auffrischimpfung mit dem Vakzin von BioNTechBNTX.O/PfizerPFE.N für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren. Die Regierung verschickte zudem rund 360 Millionen Corona-Tests an Haushalte im ganzen Land.

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Ampel streicht Alt-Kanzler Schröder das Büro

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Schröder Rosneft Schröder Gazprom
Former German Chancellor Gerhard Schroeder attends the award ceremony for the 2011 CCTV Chinese Annual Economic Figures in Beijing, China, 12 December 2011.

Berlin, 18. Mai (Reuters) – Die Ampel-Koalition will SPD-Altkanzler Gerhard Schröder die bisherige Ausstattung mit Mitarbeitern und Büros im Bundestag vorerst streichen. Die Versorgungsbezüge und den Personenschutz soll der 78-Jährige aber behalten dürfen, wie die haushaltspolitischen Sprecher von SPD, Grünen und FDP am Mittwoch mitteilten. Formal werde das Büro des früheren Bundeskanzlers ruhend gestellt. „Gerhard Schröder nimmt keine fortwirkende Verpflichtung aus dem Amt als ehemaliger Bundeskanzler mehr wahr“, erklärten Dennis Rohde, Sven-Christian Kindler und Otto Fricke. „Somit entfällt der Grund für die personelle und räumliche Ausstattung des ehemaligen Bundeskanzlers.“ Einen entsprechenden Beschlussvorschlag werde die Ampel-Koalition in die sogenannte Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses am Donnerstag einbringen.

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten für Personal und Reisen der Mitarbeiter im Büro des Alt-Kanzlers auf knapp 419.000 Euro. Ausgaben für die Büroräume und deren Ausstattung sind dabei nicht berücksichtigt.

Auf Schröders Russland-Kontakte und den Ukraine-Krieg gingen die Haushaltspolitiker nicht ein. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar war Schröder wegen seiner Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin verstärkt in die Kritik geraten. Auch die SPD-Führung ging auf Distanz und forderte ihn auf, alle seine Posten bei den russischen Energieunternehmen Nord Stream und Rosneft aufzugeben. Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler einer rot-grünen Bundesregierung.

Laut dem Vorschlag der Ampel-Koalition soll sich die Amtsausstattung ehemaliger Kanzler und Kanzlerinnen künftig generell aus ihren Verpflichtungen ergeben. „Der Haushaltsausschuss fordert die Bundesregierung auf, sicherzustellen, dass die Amtsausstattung ehemaliger Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler nach der fortwirkenden Verpflichtung aus dem Amt erfolgt und nicht statusbezogen“, heißt es in dem Reuters vorliegenden Entwurf des Ampel-Antrages für den Haushaltsausschuss. Was das für die Amtsausstattung von Alt-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bedeutet, blieb zunächst offen.

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Glasverpackungsfirma Vetropack streicht in der Ukraine rund 400 Stellen

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Zürich, 18. Mai (Reuters) – Die Schweizer Glasverpackungsfirma Vetropack will in ihrem ukrainischen Werk Hostomel rund zwei Drittel der etwa 600 Stellen streichen. „Wir sind uns der Bedeutung dieses Schrittes für unsere Mitarbeitenden in der Ukraine sehr bewusst – sehen aber derzeit keine Alternative“, erklärte Vetropack-Chef Johann Reiter am Mittwoch.

Wegen Kriegsschäden sei eine Wiederaufnahme der Produktion nicht mehr absehbar. Eine Gehaltsfortzahlung bei gleichzeitiger Freistellung, wie dies nach dem Beginn des russischen Angriffs gemacht wurde, sei nur zeitlich begrenzt möglich. „Die Finanzierung dieser Arbeitsplätze hängt bei uns direkt mit der Produktion und dem Verkauf von Glasverpackungen zusammen“, sagte Reiter. „Ohne eine Produktion können wir sie deshalb nicht aufrechterhalten.“

Vetropack will zwar an dem Werk festhalten, sieht die Rahmenbedingungen für eine Instandsetzung in naher Zukunft aber nicht gegeben. Bei der Belegschaft handle es sich überwiegend um Männer in wehrfähigem Alter, die das Land nicht verlassen dürften und deshalb nicht in anderen Vetropack-Werken eingesetzt werden könnten.

Seit Beginn der russischen Invasion am 24. Februar sind in der Ukraine nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) rund 4,8 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen, entsprechend. Die Arbeitsplatzverluste entspreche damit etwa 30 Prozent der ukrainischen Erwerbsbevölkerung vor Kriegsbeginn.

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18.Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Frankfurt, 18. Mai (Reuters) – Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.34 Uhr – Der Rauswurf aus einem US-Index für nachhaltige Unternehmen verstärkt den Verkaufsdruck bei Tesla. Die Aktien des Elektroautobauers bauen ihre Verluste aus und geben drei Prozent nach. Der Index-Anbieter S&P Dow Jones Indices hat das Unternehmen den Angaben zufolge aus dem Index S&P 500 ESG genommen. Grund hierfür sei der Umgang Teslas mit Untersuchungen von Unfällen im Zusammenhang mit der Autopilot-Funktion der Fahrzeuge und Rassismus-Vorwürfe. In ESG-Indizes werden nur Firmen aufgenommen, die bestimmte Kriterien bei Umweltschutz (Environmental), sozialem Engagement (Social) und verantwortungsvoller Unternehmensführung (Governance) erfüllen.

16.37 Uhr – Prenetics wird beim Börsendebüt an der Wall Street von Anlegern nicht gerade positiv aufgenommen. Die Aktien des Hongkonger Anbieters von Corona-PCR-Tests fallen um zehn Prozent auf sieben Dollar. Das Unternehmen fusionierte sich durch den Zusammenschluss mit einer Unternehmenshülle (SPAC) an die Börse. Dabei wurde Prenetics mit 1,25 Milliarden Dollar bewertet.

16.10 Uhr – Ein Quartalsergebnis unter Markterwartungen brockt Triumph den größten Kursrutsch seit eineinhalb Jahren ein. Die Aktien des Luftfahrtindustrie-Zulieferers fallen an der Wall Street um 22 Prozent auf 17,06 Dollar. Das Unternehmen machte den Angaben zufolge bei einem Quartalsumsatz von 405,2 Millionen Dollar einen Gewinn von 0,39 Dollar je Aktie. Das Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2022/2023 enttäuschte mit 0,40 bis 0,60 Dollar je Aktie ebenfalls, moniert Analystin Sheila Kahyaoglu von der Investmentbank Jefferies.

15.55 Uhr – Die Beteiligung der Kinokette AMCan National Cinemedia ermuntert weitere Anleger zum Einstieg bei der Kinowerbefirma. Die Aktien steigen an der Wall Street um mehr als 21 Prozent auf 1,76 Dollar, so stark wie zuletzt vor mehr als einem Jahr. Einer Pflichtveröffentlichung zufolge ist AMC mit 6,8 Prozent nun der drittgrößte Eigner von Cinemedia.

14.20 Uhr – Spekulationen auf eine sinkende Nachfrage setzen dem Höhenflug des Weizenpreises ein vorläufiges Ende. Der europäische Future fällt um ein knappes Prozent auf 428 Euro je Tonne. Sein US-Pendant gibt 2,5 Prozent auf 12,445 Dollar je Scheffel nach. Offenbar dämpften die gestiegenen Preise die Nachfrage, sagte Warren Patterson, Chef-Rohstoffanalyst der ING Bank. Gleichzeitig taxierte die Beratungsfirma Ikar die kommende russische Weizenernte auf 85 Millionen Tonnen, von denen 39 Millionen für den Export bestimmt seien.

10.35 Uhr – ABN Amro kann die Anleger mit seinem Jahresauftakt nicht überzeugen. Die Aktien des niederländischen Geldhauses tauchen in Amsterdam um bis zu 9,9 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 10,73 Euro ab. „Die Ergebnisse von ABN für das erste Quartal sind unserer Ansicht nach enttäuschend“, schreibt Jefferies. Das liege vor allem an den überraschend hohen Kosten. Die Analysten von JP Morgan und RBC monierten das ebenso und bezeichneten die Zahlen insgesamt als durchwachsen.

10.28 Uhr – Die Vereinbarung einer langfristigen Partnerschaft im Frachtbereich mit der CMA CGM Gruppe hilft Air France-KLM. Die Aktien der Fluggesellschaft steigen in Paris um rund drei Prozent. Die Kooperation mit dem französischen Schifffahrts- und Logistikunternehmen, das im Zuge dessen auch neuer Ankeraktionär bei der Airline wird, ist exklusiv auf zehn Jahre ausgelegt. Beide Firmen erhoffen sich dadurch „erhebliche Umsatzsynergien“. Eine kartellrechtliche Genehmigung steht noch aus.

10.15 Uhr – Nach einem enttäuschenden Ausblick werfen Anleger Aktien von Experian aus den Depots. Die Titel des weltweit größten Kreditdatenunternehmens fallen in London um knapp drei Prozent. Für das kommende Jahr erwartet die Firma ein organisches Umsatzwachstum im Bereich von sieben bis neun Prozent, mit einer leichten Verbesserung der Marge bei konstanten Wechselkursen. Einige Analysten hätten auf eine optimistischere Prognose gehofft, kommentierten die Experten des Vermögensverwalters Hargreaves Lansdown.

09.50 Uhr – Die Aussicht auf eine komplette Übernahme durch die Muttergesellschaft Siemens Energy treibt Siemens Gamesa. Die Aktien der spanischen Windkraft-Tochter steigen um 11,5 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 15,75 Euro. Siemens Energy erwägt eigenen Angaben zufolge ein Übernahmeangebot für die restlichen Anteile seiner Tochter mit einem anschließenden Delisting. Es sei aber noch offen, ob es dazu komme. Die Analysten der Credit Suisse sehen klare Argumente, die dafür sprächen, wie Synergien und eine direkte Kontrolle über die Geschäftsführung von Gamesa. Papiere von Siemens Energy stehen 3,8 Prozent im Plus bei 17,45 Euro.

09.22 Uhr – Rational zählen zu den größten MDax-Gewinnern. Die Papiere legen bis zu 5,1 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 583 Euro zu. Händler verweisen auf eine Kaufempfehlung. Die Analysten von HSBC hätten die Titel auf „Buy“ von „Hold“ heraufgesetzt.

07.20 Uhr – Folgende Unternehmen werden am Mittwoch mit Dividendenabschlag gehandelt:

Deutsche UnternehmenAngaben in EuroSchlusskursDividende
Software AG30,300,76
Norma Group SE24,860,75

18.Mai 2022 Der Börsen Vormittag

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Mehr im Bereich: Marktentwicklungen

Shanghai erlaubt nach Lockdown Banken Normalbetrieb

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Shanghai, 18. Mai (Reuters) – Nach wochenlangem Lockdown zur Eindämmung von Corona-Infektionen darf Insidern zufolge der Finanzsektor in Shanghai größtenteils wieder in den Normalbetrieb. Die Behörden hätten 864 Finanzinstituten die Wiederaufnahme ihrer Arbeit genehmigt, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Dabei seien die Börsen berücksichtigt worden und die Banken, die landesweite Geschäfte machen oder den Unternehmen bei der Wiederaufnahme ihrer Arbeit finanzielle Unterstützung leisteten. 

Demnach stehen auf der Liste der Genehmigungen die Börsen China Foreign Exchange Trade System, die Shanghai Stock Exchange, die Shanghai Futures Exchange und die China Financial Futures Exchange. Zudem dürfen den Insidern zufolge unter anderem die Bank of Communications601328.SS, die Bank of China601988.SS, die Industrial and Commercial Bank of China 1398.HK und die Agricultural Bank of China1288.HK ihre Arbeit wieder aufnehmen. 

Die Regierung von Shanghai war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Die staatliche Zeitung Shanghai Securities News hatte zuvor von den Öffnungsschritten berichtet. Die Bank of Communications teilte mit, eine Filiale im Bezirk Jinshan habe am Mittwoch den Betrieb wieder aufgenommen. 

Mehr als 20.000 Banker, Händler und andere Arbeiter übernachten seit Ende März in ihren Bürotürmen im Stadtteil Lujiazui in Shanghai, um Chinas riesiges Finanzzentrum während des Lockdowns am Laufen zu halten.

Im März hatte Shanghai, Chinas bevölkerungsreichste Stadt mit mehr als 25 Millionen Einwohnern, wegen wieder aufflammender Corona-Infektionen einen weitgehenden Lockdown verhängt. Das öffentliche Leben wurde in zwei Stufen bis zum 05. April heruntergefahren. Mitte April wurde wichtigen Herstellern aus Bereichen wie der Autoindustrie, den Biowissenschaften, der Chemie und dem Halbleiter erlaubt, die Produktionen wieder aufzunehmen.

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OMV-Tochter Borealis und Adnoc bringen Kunststoff-Joint-Venture an Börse

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Wien/Dubai, 18. Mai (Reuters) – Die OMV-Chemietochter Borealis und die Ölgesellschaft Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc) machen mit ihren Plänen für einen Börsengang ihres Kunstoff-Joint-Ventures Borouge ernst. Etwa drei Milliarden Aktien oder zehn Prozent des Aktienkapitals sollen an der Börse in Abu Dhabi (ADX) notieren, teilte Borealis am Mittwoch mit. Die Angebotsfrist startet am 23. Mai und läuft für Privatanleger bis zum 28. Mai, für institutionelle Käufer bis zum 30. Mai. Erwartet werde, dass die Aktien am 3. Juni zum Handel zugelassen werden. 

Borouge will seinen Aktionären halbjährlich Dividenden zahlen, wobei die Ausschüttung von den Investitionsplänen und den Marktbedingungen abhänge. Für das laufende Geschäftsjahr soll eine Dividende in Höhe von 325 Millionen Dollar ausgeschüttet werden und weitere 650 Millionen Dollar im März folgen. Für 2023 seien Dividenden von nicht weniger als 1,3 Milliarden Dollar geplant. 

Borealis gehört zu 75 Prozent der teilstaatlichen OMV und zu 25 Prozent der staatlichen Investmentgesellschaft Mubadala aus Abu Dhabi. An dem petrochemischen Joint-Venture Borouge ist Adnoc zu 60 Prozent beteiligt, Borealis hält 40 Prozent. Das Spezialkunststoffunternehmen stellt sogenannte Polyolefine her, Kunststoffe, die in Verpackungen bis hin zum Automobilbau oder im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen.

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Zahl der Erwerbstätigen erstmals über Vor-Corona-Niveau

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Berlin, 18. Mai (Reuters) – Trotz Ukraine-Kriegs ist die Zahl der Erwerbstätigen erstmals wieder höher als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Im ersten Quartal waren rund 45,1 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig – das sind saisonbereinigt 217.000 oder 0,5 Prozent mehr als im Schlussquartal 2021. Damit lag die Zahl „erstmals über dem Vorkrisenniveau“, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 – dem letzten Vierteljahr vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland – arbeiteten 43.000 Personen oder 0,1 Prozent mehr.

Der Aufwärtstrend dürfte sich ungeachtet der erhöhen konjunkturellen Unsicherheit aufgrund des russischen Einmarsches in der Ukraine fortsetzen. Aktuell gibt es 1,74 Millionen offene Stellen und damit so viele wie noch nie, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) feststellte. Ukraine-Krieg und Lieferengpässe könnten aber die wirtschaftliche Entwicklung dämpfen. 

Verantwortlich für den Aufwärtstrend zu Jahresbeginn sind vor allem die Dienstleister, die besonders unter den Corona-Auflagen litten und nach deren weitgehenden Wegfall nun wieder im Aufwind sind. In diesem Sektor lag die Beschäftigung zwischen Januar und März um 650.000 oder 2,0 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne meldeten die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit 242.000 Personen (+2,1 Prozent), gefolgt von dem Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit 190.000 Personen (+2,0 Prozent) sowie den Unternehmensdienstleistern mit 112.000 Personen (+1,9 Prozent).

Im Produzierenden Gewerbe gab es ein Plus von 14.000 Beschäftigten oder 0,2 Prozent. Im Baugewerbe gab es einen Zuwachs von 30.000 Personen oder 1,2 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank die Zahl der Erwerbstätigen dagegen um 7000 Personen oder 1,3 Prozent.

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US-Vorgaben treiben Nikkei-Index – China-Börsen schwächeln

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Frankfurt/Tokio, 18. Mai (Reuters) – Die freundliche Börsenstimmung in den USA hat die Anleger am japanischen Aktienmarkt am Mittwoch in Kauflaune versetzt. In Tokio stieg der Nikkei<.N225>-Index um 0,9 Prozent auf 26.902 Punkte, der breiter gefasste Topix-Index<.TOPX> kletterte um ein Prozent.

Auch jüngste Konjunkturdaten halfen: Die japanische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal langsamer als erwartet. Lieferengpässe und erneute Virus-Ausbrüche drückten zwar die Ausgaben von Unternehmen, der private Konsum zeigte sich aber widerstandsfähig. „Nach dem Einbruch in der letzten Woche könnten Aktien kurzfristig weiter steigen“, sagte Shane Oliver vom Vermögensverwalter AMP Capital.

„Aber die Risiken im Zusammenhang mit der Inflation, der Straffung der Geldpolitik, dem Krieg in der Ukraine und dem chinesischen Wirtschaftswachstum sind nach wie vor hoch und deuten auf weitere Kursverluste an den Aktienmärkten hin.“

Zu den größten Gewinnern in Tokio gehörten Aktien des Chipherstellers Tokyo Electron<8035.T> mit einem Plus von 2,7 Prozent. Titel der medizinischen Dienstleistungsplattform M3 <2413.T> gewannen knapp drei Prozent.

An den chinesischen Börsen kochten die Sorgen vor einem Konjunktureinbruch wieder etwas hoch, nachdem die Aussicht auf staatliche Stützungsmaßnahmen zuvor die Gemüter beruhigt hatte. Der Leitindex in Shanghai<.SSEC> trat mehr oder weniger auf der Stelle. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen<.CSI300> notierte 0,1 Prozent höher. Unter die Räder gerieten vor allem Immobilien-Aktien. „Die Immobilienpreise fielen im April in weiteren Städten. Der Sektor befindet sich in einer Krise“, sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management.

Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen ausgewählter Aktienindizes und Währungen:

Indizes StandVeränderung in Prozent
Nikkei<.N225>26.911,20 +0,9 
Topix<.TOPX>1.884,69 +1,0 
Shanghai<.SSEC>3.104,17 +0,3 
CSI300<.CSI300>4.016,05 +0,3 
Hang Seng<.HSI>20.711,18 +0,5 
Kospi<.KS11>2.627,37 +0,3 
Euro/Dollar<EUR=>1,0535 
Pfund/Dollar<GBP=>1,2472 
Dollar/Yen<JPY=>129,08 
Dollar/Franken<CHF=>0,9942 
Dollar/Yuan<CNY=>6,7420 
Dollar/Won<KRW=>1.266,61 

US-Vorgaben treiben Nikkei-Index – China-Börsen schwächeln

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