Mittwoch, März 18, 2026
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Perfood erhält einstelligen Millionenbetrag

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Perfood entwickelt personalisierte, ernährungsbasierte Gesundheitsanwendungen zur digitalen Therapie dieser Krankheiten.

Der Münchner Impact Investor BonVenture investiert einen einstelligen Millionenbetrag in das E-Health-Startup Perfood. Mit dem gewonnenen Kapital wird die Perfood GmbH die digitale Migräneprophylaxe sinCephalea auf den Markt bringen und gleichzeitig klinische Studien zu Krankheiten vorantreiben, die mit einem stark schwankenden Blutzucker in Verbindung gebracht werden.

Perfood hat auf Basis von Forschungsarbeiten der Universität Lübeck ein KI-gestütztes Verfahren entwickelt, das personalisierte, Blutzucker-stabilisierende Ernährungstherapien erstellt. Für die Markteinführung ihrer Migräneprophylaxe sinCephalea hat das Lübecker Unternehmen jetzt eine Finanzierungsrunde mit dem Münchner Impact Investor BonVenture abgeschlossen.

Mit dem Kapital wird Perfood zusätzlich seine Forschung zu Typ-2-Diabetes und anderen Krankheiten vorantreiben, um mittelfristig weitere digitale Medizinprodukte auf den Markt zu bringen. Von der Wirksamkeit des Therapiekonzeptes hatte sich auch BonVenture-Beirat Dr. Horst Goß überzeugen lassen. Mit Hilfe der freiverkäuflichen App MillionFriends, Perfoods Ernährungsprogramm für Gesunde, hat er bereits 13 Kilogramm abgenommen.

Größere Patientensouveränität, nachhaltige Therapien

Die digitalen, personalisierten Ernährungstherapien von Perfood liefern eine Ergänzung oder Alternative zu Medikamenten, die oft unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen. Patient*innen können damit ihre Behandlung teilweise selbst in die Hand nehmen und die Ursachen ihrer Erkrankung bekämpfen. Die gesteigerte Patientensouveränität durch Perfood ist ein Hauptgrund für die Finanzierung durch den Münchner Impact-Investor BonVenture. Anna Sophie Blistein, Investment Director bei BonVenture: “Perfood ist ein Paradebeispiel für ‚Patient Empowerment‘. Patientinnen und Patienten erfahren heute beispielsweise nur eine ungenügende Behandlung ihrer Migräne-Erkrankung obwohl 15 Prozent der Frauen (5,2 Millionen) und 6 Prozent der Männer (2 Millionen) in Deutschland von Migräne betroffen sind.

Etwa 2,5 Millionen Menschen davon erleiden an vier oder mehr Tagen pro Monat einen Anfall. Durch die digitale Therapie von Perfood sind sie informiert, wie sie ihrer Krankheit besser vorbeugen und ihre Gesundheit stärker selbst in die Hand nehmen können. Das führt zu gesteigerter Lebensqualität, weniger Fehltagen und letztlich auch zu einer Entlastung des Gesundheitssystems.”

KI liefert personalisierte Therapien auf Ernährungsbasis

Mit Hilfe eines Blutzucker-Sensors und einer App kombiniert Perfood Messdaten zum Blutzuckerspiegel mit Tagebucheinträgen zu körperlicher Aktivität, Schlaf und Krankheitssymptomen. So berechnet die Perfood-KI die Auswirkungen von Nahrungsmitteln und Verhaltensweisen auf den Blutzuckerspiegel und erstellt eine personalisierte Ernährungstherapie. Die Häufigkeit von Migräne-Attacken etwa konnten die Teilnehmer*innen einer Anwendungserprobung mit der sinCephalea-Therapie um durchschnittlich 60 Prozent verringern. Gleichzeitig beugt eine Blutzucker-stabilisierende Ernährung weiteren Krankheiten im Zusammenhang mit dem Blutzuckerspiegel vor, verhindert also Komorbiditäten.

“Die Erkenntnisse der letzten Jahre zur Individualität des Glukosestoffwechsels stellen für uns einen Paradigmenwechsel in der Therapie vieler Erkrankungen dar“, so Dominik Burziwoda, CEO bei Perfood. „Würde sich jeder Mensch personalisiert ernähren und so seinen Blutzuckerspiegel niedrig-stabil halten, würde er seinem Körper ein nachhaltiges Rüstzeug gegen viele Erkrankungen mitgeben. Für mich ist das die Therapie der Zukunft, weil die Menschen nach Alternativen zu Medikamenten suchen. In einfachen, aber gezielten Ernährungsanpassungen haben wir einen ganz neuen Wirkstoff gefunden, der an der Wurzel vieler Stoffwechselproblematiken ansetzt.

Blutzuckerspiegel beeinflusst Darmkrebs, Diabetes, Migräne, Schuppenflechte, Demenz oder PCOS

Stoffwechselmedizinische Erkenntnisse der letzten Jahre haben einen schwankenden Blutzuckerspiegel als einen wichtigen Faktor für das Entstehen unterschiedlicher Krankheitsbilder identifiziert, etwa Darmkrebs, Typ-2-Diabetes, Migräne, Schuppenflechte, Demenz oder PCOS (hormonelle Erkrankung an den Eierstöcken bei Frauen). Studien zeigen außerdem, dass Blutzuckerreaktionen auf Nahrungsmittel vollständig individuell sind und ernährungsbasierte Therapien deswegen nicht pauschalisiert werden können. „Ärzte raten als Teil einer Therapie oft zu Ernährungsumstellungen.

Allerdings bleiben die Anstrengungen vieler Betroffener wirkungslos, da die Ernährung nicht auf ihren persönlichen Stoffwechsel zugeschnitten ist“, so Dr. Dr. Torsten Schröder, Chief Medical Officer bei Perfood. “Außerdem halten viele Menschen krasse pauschale Umstellungen der Ernährung langfristig nicht durch – gezielte, personalisierte Anpassungen auf Basis des gewohnten Speiseplans schaffen eine deutlich höhere Therapietreue.”

Lifestyle-Produkt MillionFriends ist schon auf dem Markt

Eine Blutzucker-stabilisierende Ernährung dient aber nicht nur als Therapie bei Krankheiten. Sie verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden sowie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei gesunden Menschen. Darüber hinaus beugt sie allen mit dem Blutzucker zusammenhängenden Krankheiten vor, gerade im Laufe des Älterwerdens. Als erstes Produkt hat Perfood deswegen schon die App MillionFriends auf den Markt gebracht. MillionFriends richtet sich an gesunde Menschen, die ihren Stoffwechsel besser kennenlernen und Voraussetzungen für langfristige Gesundheit schaffen wollen.

Titelbild: Anna Sophie Blistein BonVenture

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Sichtbarmacher

inne schließt Finanzierungsrunde mit 10 Mio. USD ab

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Inne bietet Frauen einen Einblick in ihren Hormonhaushalt, wodurch sie mehr über ihre Gesundheit erfahren und entsprechend handeln können

Medizintechnik-Startup inne, das Technologie einsetzt, um Frauen einen besseren Einblick in ihre reproduktive Gesundheit zu ermöglichen, kündigt heute an, dass es Finanzen in Höhe von weiteren 10 Mio. USD von einem Konsortium unter Leitung von DSM Venturing beschafft hat. An der Runde nahmen auch Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie die renommierten Unternehmensengel Taavet Hinrikus (Wise), Dr. Fiona Pathiraja und Rolf Schromgens (Trivago) teil.

Diese Mittel wird inne verwenden, um sein Minilab und seine Plattform weiterzuentwickeln und mehr Bereichen der Frauengesundheit zu dienen sowie in die USA zu expandieren. 

2017 wurde inne von Eirini Rapti, die vorher mehrere Jahre im Gesundheitswesen gearbeitet hatte, gegründet, um Frauen zu helfen, durch die Macht der Technologie den Hormonspiegel ihres Körpers besser zu verstehen. Auf dem finanziell stark vernachlässigten Bereich der Frauengesundheit – von den 198 Mrd. USD Investitionen in pharmazeutische Forschung des Jahres 2020 wurde nur 1 % für andere Aspekte der weiblichen Gesundheit als Brustkrebs ausgegeben – gibt inne Frauen die Flexibilität und Freiheit, ihre Gesundheit zu beurteilen und zu verstehen.

Mit dem Ziel, Frauen in jedem Stadium ihres Lebens zu helfen, erweitert inne nun die Progesteron-Test-Funktion durch eine exklusive US-Partnerschaft mit Phenology, der neuen Marke für Frauengesundheit des Teams von Hologram Sciences, und ein Tracking der Perimenopause. Im Rahmen dieses Angebots wird das Minilab genutzt, um Frauen beim Tracking hormoneller Veränderungen in der Perimenopause – dem ersten Stadium der Wechseljahre – zu helfen. 

Dies ist nun erstmals mit einem personalisierten, zu Hause einsetzbaren Testgerät möglich. Frauen und Ärzte haben oftmals Schwierigkeiten damit, den Beginn der Wechseljahre zu erkennen, da der weibliche Zyklus in diesem Stadium unregelmäßig sein kann. Frauen können die Daten des Minilabs verwenden, um mehr über den Eisprung und die Zusammenhänge zu verstehen, wie ihr Progesteronspiegel bestimmte Symptome verursachen oder verschlimmern kann. Sie erhalten die erforderlichen Informationen, um Änderungen in ihrem Lebensstil zur Minimierung der Nebenwirkungen vorzunehmen.

inne wird nicht nur seine Beobachtung der Perimenopause erweitern, sondern durch einen speziellen Kortisol-Teststreifen auch die Möglichkeit einer Stressanalyse integrieren. Frauen jeden Alters berichten nach einer zweijährigen Phase der Remotearbeit, in denen Betreuungs- und Pflegefunktionen meist automatisch auf sie entfallen sind, einer Zeit voller Sorgen über die Covid-19-Pandemie und jetzt über den aktuellen Krieg, über ein höheres Stressniveau.

Ein anhaltend erhöhter Kortisolspiegel wirkt sich auf den Körper durch eine Senkung des Östrogenspiegels aus, was zu Gewichtszunahme, nächtlichem Schwitzen, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen führen kann. Durch eine Beobachtung des Kortisolspiegels können Frauen diese Erkenntnisse nutzen, um ihren Lebensstil anzupassen und ihre Gesundheit langfristig zu verbessern. Das kann besonders dann nützlich sein, wenn sie versuchen, schwanger zu werden oder Symptome der Perimenopause in den Griff zu bekommen.

Quelle Anna Lubitz PR & Communications

Explodierende Nahrungsmittelpreise treffen EU-Länder im Osten stark

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Berlin, 25. Mai (Reuters) – Die seit dem Ukraine-Krieg massiv steigenden Lebensmittelpreise belasten in der EU vor allem Verbraucher in den östlichen Staaten. So mussten Menschen in Litauen im April 22,1 Prozent mehr für Nahrungsmittel zahlen als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. In Bulgarien zogen die Preise um 21 Prozent an und in Lettland um 17,7 Prozent. Auch in Ungarn, Estland, Rumänien und der Slowakei verteuerten sich Lebensmittel mit mehr als 14 Prozent deutlich und damit stärker als im EU-Durchschnitt von 8,9 Prozent. In Deutschland lag der Preisanstieg mit 8,5 Prozent so hoch wie seit März 2008 nicht mehr. Die EU-weit geringsten Zuwächse verzeichneten Irland (+3,6 Prozent) und Frankreich (+4,3 Prozent).

Russland und die Ukraine gehören zu den führenden Exporteuren von Weizen und anderem Getreide. Der Krieg und die Sanktionen des Westens gegen die Regierung in Moskau haben viele Rohstoffe sowie Energie verteuert und sorgen für Lieferengpässe. In der Folge verteuern sich Essen und die gesamte Lebenshaltung spürbar. Davon sind wichtige Grundnahrungsmittel betroffen. So verteuerten sich Speisefette und Speiseöle im April EU-weit um 23 Prozent zum Vorjahr, in Spanien (+48,4 Prozent), Portugal (+43,8 Prozent) und Bulgarien (+43,6 Prozent) sogar etwa doppelt so stark. In Deutschland ging es hier 27 Prozent bergauf. 

Für Gemüse mussten die EU-Verbraucher im Schnitt 10,7 Prozent mehr zahlen, in Deutschland neun Prozent mehr. Die kräftigsten Erhöhungen gab es in Zypern (+44,2 Prozent), Litauen (+36,9 Prozent) und Bulgarien (+32,4 Prozent). Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse stiegen allgemein um zehn Prozent, die für Fleisch um gut neun Prozent. Auch hier waren laut Amt östliche EU-Länder stark betroffen. So mussten Verbraucherinnen und Verbraucher in Bulgarien, Litauen und Ungarn über 20 Prozent mehr für Brot und Getreideprodukte ausgeben (Deutschland: +8,8 Prozent). In Polen, Bulgarien und Ungarn verteuerten sich Fleischwaren um über 15 Prozent (Deutschland: +11,8 Prozent).

Östliche EU-Staaten sind auch deshalb stark betroffen, weil die privaten Haushalte dort anteilig am meisten für Nahrungsmittel ausgeben. So entfielen bei Haushalten in Rumänien 2022 rund 28 Prozent der Konsumausgaben auf Nahrungsmittel, in Lettland fast ein Viertel (23,4 Prozent), in der Slowakei und in Bulgarien je gut ein Fünftel. In Deutschland war der Anteil mit 11,1 Prozent nur etwa halb so groß, in Luxemburg (10,9 Prozent) sowie Irland (10,8 Prozent) sogar noch etwas kleiner.

Explodierende Nahrungsmittelpreise treffen EU-Länder im Osten stark

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Dax kämpft sich an 14.000 Punkte heran

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Frankfurt, 25. Mai (Reuters) – Der Dax hat sich am Mittwoch wieder an die Marke von 14.000 Punkten herangetastet. Der deutsche Leitindex stand am Morgen rund ein halbes Prozent höher bei 13.998 Punkten. Ein trüber Ausblick des Betreibers des US-Messenger-Dienstes Snapchat hatte die Aktienanleger am Dienstag schockiert und die zum Wochenbeginn gestartete Börsenerholung abgewürgt. In den USA hatten die Indizes im Handelsverlauf aber wieder Boden gutgemacht. „Die 14.000 bleibt eine hart umkämpfte Marke“, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann. Ein nachhaltiges Überschreiten könne die Stimmung zumindest etwas aufhellen. 

Mit Spannung blicken Anleger auf das am Abend (MESZ) erwartete Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung, wo die erste Leitzinsanhebung um 50 Basispunkte seit 22 Jahren beschlossen worden war. Der Markt erhofft sich nun weitere Hinweise auf den künftigen Zinspfad.

Am deutschen Aktienmarkt gingen Nordex nach einer Prognosesenkung auf Talfahrt und gaben rund neun Prozent nach. Der Windturbinenhersteller begründete die Senkung mit negativen Effekten des Ukraine-Krieges auf sein Geschäft, Lieferkettenstörungen in China sowie zusätzlichen Kosten im Zusammenhang mit einem Cyberangriff Ende März.

Dax kämpft sich an 14.000 Punkte heran

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Hohe Energiepreise bremsen Stromkonzern EVN

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Wien, 25. Mai (Reuters) – Der niederösterreichische Energieversorger EVN hat im ersten Halbjahr 2021/22 die Verwerfung an den Energiemärkten mit den historisch hohen Preisen zu spüren bekommen. Bei um 65,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegenen Erlösen schrumpfte der operative Gewinn (Ebit) um 17,1 Prozent auf 211,0 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Unter dem Strich sank der Gewinn um 27,6 Prozent auf 127,4 Millionen Euro. Zu schaffen machten dem mehrheitlich im Besitz des Landes Niederösterreich stehenden Konzern die hohen Preise für Primärenergie, CO2-Emissionszertifikate sowie für Grund- und Spitzenlaststrom. 

Zudem sei der Ergebnisanteil der at equity einbezogenen Unternehmensbeteiligungen um etwa ein Drittel auf 85,2 Millionen Euro gesunken. Der Rückgang sei vor allem auf die gestiegenen Beschaffungskosten von Strom und Erdgas zurückzuführen, wodurch sich der Ergebnisbeitrag der Vertriebsgesellschaft EVN KG sowie des Erdgasspeicherunternehmens RAG verringerte. 

An den Zielen für das bis Ende September laufende Gesamtjahr hält der Konzern fest. Das Konzernergebnis werde unverändert in einer Bandbreite von etwa 200 bis 240 Millionen Euro erwartet. Stärkere oder länger anhaltende Verwerfungen an den Energiemärkten könnten das erwartete Ergebnis jedoch negativ beeinflussen, erklärte der Konzern.

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Asiatische Börsen vor Fed-Protokollen kraftlos

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Frankfurt/Tokio, 25. Mai (Reuters) – Die Stimmung an den asiatischen Börsen bleibt angesichts anhaltender Konjunktursorgen angespannt. Schnäppchenjäger verhinderten am Mittwoch in Tokio allerdings größere Verluste, in China ging es leicht aufwärts. „Es gab keine Anzeichen, die die Sorgen über eine Konjunkturabschwächung zerstreuen würden, aber inländische Aktien sind auf ein Niveau gefallen, auf dem Anleger sie günstig kaufen könnten“, sagte Stratege Shuji Hosoi vom Handelshaus Daiwa Securities. Der japanische Leitindex Nikkei<.N225> lag 0,2 Prozent tiefer bei 26.688 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index<.TOPX> verlor 0,1 Prozent.

Die Anleger hielten sich vor der am Abend geplanten Veröffentlichung der Fed-Protokolle der vergangenen Mai-Sitzung der US-Notenbank zurück, sagten Händler. Die Währungshüter beschlossen Anfang des Monats einstimmig eine Erhöhung um einen halben Prozentpunkt auf die neue Zins-Spanne von 0,75 bis 1,00 Prozent – der größte Zinssprung seit 22 Jahren. Sie signalisierten, weitere kräftige Schritte nach oben folgen zu lassen. 

Bei den Einzelwerten folgten einige Tech-Titel den schwachen US-Vorgaben. So fielen die Titel des Tech-Investors SoftBank Group<9984.T> um 1,9 Prozent. Aktien von Toshiba<6502.T> lagen 2,5 Prozent im Plus. Der Staatsfonds Japan Investment Corp (JIC) prüft einem Agenturbericht zufolge die Übernahme des japanischen Mischkonzerns.

Die Börse in Shanghai<.SSEC> notierte 0,9 Prozent fester. Chinas Investoren schwankten zwischen der Sorge vor den negativen Folgen der Corona-Lockdowns für die Wirtschaft und der Hoffnung auf staatliche Konjunkturhilfen, sagten Börsianer.

Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen ausgewählter Aktienindizes und Währungen:

Indizes StandVeränderung in Prozent
Nikkei<.N225>26.681,13 -0,3 
Topix<.TOPX>1.876,58 -0,1 
Shanghai<.SSEC>3.098,15 +0,9 
CSI300<.CSI300>3.971,92 +0,3 
Hang Seng<.HSI>20.147,72 +0,2 
Kospi<.KS11>2.619,10 +0,5 
Euro/Dollar<EUR=>1,0702 
Pfund/Dollar<GBP=>1,2528 
Dollar/Yen<JPY=>126,99 
Dollar/Franken<CHF=>0,9620 
Dollar/Yuan<CNY=>6,6702 
Dollar/Won<KRW=>1.264,02 

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Konsumstimmung bleibt trotz leichtem Anstieg im Keller – Rezessionsangst geht um

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Berlin, 25. Mai (Reuters) – Im Schatten von Ukraine-Krieg und hoher Inflation bleibt die Stimmung der Verbraucher trotz leichter Besserung stark eingetrübt. Das Barometer der Nürnberger GfK-Marktforscher signalisiert für Juni nach dem jüngsten Einbruch nur einen kleinen Anstieg.

Es legt demnach um 0,6 Zähler zu auf minus 26,0 Punkte, wie die GfK am Mittwoch mitteilte. „Damit verbessert sich das Konsumklima zwar geringfügig, die Konsumstimmung ist aber nach wie vor an einem absoluten Tiefpunkt“, erklärte GfK-Experte Rolf Bürkl, dessen Institut im Mai ein Rekordtief gemessen hatte. Trotz weiterer Lockerungen coronabedingter Beschränkungen drückten der Ukraine-Krieg und vor allem die hohe Inflation schwer auf die Stimmung der Verbraucher.

Nach zwei Monaten mit spürbaren Einbußen legt die Konjunkturerwartung im Mai wieder moderat zu. Dennoch fürchteten die Verbraucher immer noch eine Rezession: „Lieferkettenprobleme und fehlende Halbleiter verhindern derzeit eine nachhaltige Erholung weiter Teile der deutschen Wirtschaft“, erklärte Bürkl.

Nachdem die Einkommenserwartung im Vormonat auf den niedrigsten Wert seit fast 20 Jahren abgestürzt war, legte sie im Mai wieder zu. Trotz der Verbesserung bleibe das Niveau weiterhin enorm niedrig, erklärten die Nürnberger Konsumforscher.

Wesentlicher Grund für die schwachen Einkommensaussichten sei neben der Verunsicherung durch den Ukraine-Krieg vor allem die hohe Inflation: „Explosionsartig gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise knabbern an der Kaufkraft der Haushalte und verhindern derzeit eine bessere Entwicklung des Einkommensindikators.“

Als Folge schwacher Konjunktur- und Einkommensaussichten bleibe auch die Konsumneigung der Verbraucher spürbar gedämpft. Hohe Preise für Energie und Lebensmittel sorgten dafür, dass entsprechend weniger Geld für andere Anschaffungen zur Verfügung stehe.

Die Inflationsrate liegt aktuell bei 7,4 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 1981.

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Douglas schüttelt Folgen der Corona-Krise ab

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Düsseldorf, 25. Mai (Reuters) – Die Parfümeriekette Douglas lässt die Folgen der Corona-Krise hinter sich. Durch die Lockerung der Corona-Auflagen in zahlreichen europäischen Ländern und die Wiedereröffnung von Filialen steigerte Douglas den Umsatz von Januar bis März um über 30 Prozent auf 719 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz habe damit auch über dem Niveau vor der Corona-Krise gelegen. Das operative Konzernergebnis (bereinigtes Ebitda) stieg nach einem Verlust im Vorjahr auf 25 Millionen Euro. „Wir erleben die Rückkehr des stationären Geschäfts und spüren zugleich weiterhin eine starke Online-Nachfrage“, sagte Douglas-Chefin Tina Müller.

Douglas-Mehrheitseigner CVC hatte in der Vergangenheit Möglichkeiten für eine Rückkehr der Parfümeriekette an die Börse ausgelotet. Ein Börsengang sei für Douglas „immer eine Option“, hatte Müller erst im Februar gesagt.

Douglas schüttelt Folgen der Corona-Krise ab

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Unternehmen planen vermehrt Neueinstellungen

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Berlin, 25. Mai (Reuters) – Trotz vieler Unsicherheiten wie dem Krieg in der Ukraine und den Corona-Lockdowns beim wichtigsten Handelspartner China planen die Unternehmen in Deutschland vermehrt Neueinstellungen. Das Beschäftigungsbarometer kletterte im Mai um 1,2 auf 104,0 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner monatlichen Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte. „Die robuste Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zeigt sich auch auf dem Arbeitsmarkt“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Der Fachkräftemangel bleibt indes hoch. Die Unternehmen können nicht alle offenen Stellen besetzen.“

In der exportabhängigen Industrie ist das Beschäftigungsbarometer deutlich gestiegen: Insbesondere der Maschinenbau und die Elektroindustrie suchen hier nach Personal. Bei den Dienstleistern erreichte der Indikator sogar den höchsten Wert seit Oktober 2018. Tourismus und Gastgewerbe suchen demnach dringend nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um den pandemiebedingten Nachholbedarf zu decken. Dagegen ist im Handel sowie im Baugewerbe die Einstellungsbereitschaft eher schwach ausgeprägt.

Die Arbeitsagenturen gehen davon aus, dass sich der Erholungskurs sowohl mit Blick auf die Arbeitslosigkeit als auch hinsichtlich der Beschäftigung fortsetzt. „Aufgrund der Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine ist der Ausblick auf die nächsten Monate aber mit deutlich größerer Unsicherheit verbunden als in der Vergangenheit“, räumte die Bundesagentur für Arbeit in diesem Monat ein.

Trotz der Risiken ist die Zahl der Erwerbstätigen erstmals wieder höher als vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Im ersten Quartal waren rund 45,1 Millionen Personen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit lag die Zahl „erstmals über dem Vorkrisenniveau“, wie das Statistische Bundesamt ermittelte. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019 – dem letzten Vierteljahr vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland – arbeiteten 43.000 Personen oder 0,1 Prozent mehr.

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Börsengang der Immobilienfirma Epic Suisse kommt zustande

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Zürich, 25. Mai (Reuters) – Der Börsengang der Gewerbeimmobilienfirma Epic Suisse der Schweiz SIX ist trotz eines schwierigen Marktumfeldes in trockenen Tüchern. Der Ausgabepreis wurde auf 68 Franken pro Aktie festgelegt, wie Epic am Mittwoch mitteilte. Dies liegt nahe am unteren Ende der anfänglich angepeilten Preisspanne von 67 bis 77 Franken.

Epic kommt damit vor der Ausübung der Mehrzuteilungsoption auf eine Marktkapitalisierung von 693 Millionen Franken. Den Bruttoerlös des Börsengangs von rund 183 Millionen Franken solle neben der Ablösung von Bankkrediten und Gesellschafterdarlehen auch zur Finanzierung der laufenden Entwicklungsprojekte sowie möglicher künftiger Akquisitionen verwendet werden. Handelsstart an der SIX sei am heutigen Mittwoch um neun Uhr.

Börsengang der Immobilienfirma Epic Suisse kommt zustande

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