Montag, September 21, 2026
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Ersthelfer verrät neue Details zu tödlichem Angriff auf Schaffner

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Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts NachrichtenagenturLandstuhl (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Prügel-Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat sich nun erstmals der Bundeswehrsoldat, der Erste Hilfe leistete, zu Wort gemeldet. Der tatverdächtige Grieche sei „von Anfang an sehr aggressiv“ gewesen, sagte der 23-jährige Soldat dem Nachrichtenportal „T-Online“. Der Helfer ist Hauptgefreiter in der 4. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken und will nicht mit vollem Namen genannt werden. Seine Kompanie bestätigte, dass er der Ersthelfer in dem Zug war.

Der mutmaßlichen Täter habe bereits während der Ticketkontrolle mehrfach gesagt, dass er Kampfsporterfahrung habe, sagte der Hauptgefreite, der nach eigenen Angaben nur wenige Reihen hinter dem Tatverdächtigen saß: „Der Täter setzte mehrere Schläge gezielt in Richtung des Kopfes des Zugbegleiters.“

Nach der Prügel-Attacke habe er gemeinsam mit einem weiteren Mann Erste Hilfe geleistet und den Zugbegleiter Serkan C. in die stabile Seitenlage gebracht. Zunächst habe C. noch geatmet, kurz vor der Ankunft im Bahnhof Homburg aber habe seine Atmung ausgesetzt: „Er hatte plötzlich keinen Puls mehr“, so der 23-jährige Soldat, der seit Juni 2024 bei der Bundeswehr ist. Dann hätten Polizisten die weiteren Rettungsmaßnahmen übernommen.

„Bei der Bundeswehr beschäftigen wir uns oft mit Vitalzeichen und Erster Hilfe, damit wir in Stresssituationen sicher handeln können. Ich habe mich einfach an das gehalten, was ich gelernt habe“, sagte der Soldat. „Für mich ist es generell selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen. Es sollte bei jedem so sein, dass man gegenseitig aufeinander achtet. Ich würde zu 100 Prozent wieder so handeln.“


Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Eckpunkte für neues Heizungsgesetz sollen Ende Februar kommen

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Neue Gasheizung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schon lange versprochenen Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz sollen nun bald kommen.

„Beim Heizungsgesetz werden wir in der kommenden Sitzungswoche die Eckpunkte vorstellen“, sagte SPD-Fraktionschef Matthias Miersch der FAZ. Diese findet Ende Februar statt. Eigentlich waren die Eckpunkte bereits für Ende Januar angekündigt – der gesamte Zeitplan mit einer Verabschiedung bis zum Sommer gilt nun als kritisch.

Es gehe dabei nicht darum, Ambitionen im Klimaschutz zurückzufahren, auch wenn dies im Interesse von Teilen der Union sei. „In der Union ist das Schleifen der Klimaziele kein Konsens. Teile von CDU und CSU wollen das möglicherweise, aber es gibt auch eine Strömung, die auf die Bewahrung der Schöpfung ausgerichtet ist“, sagte Miersch. Der Koalitionsvertrag sei klar und entspreche der zweiten Haltung.

Das Verhältnis zu Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hob Miersch positiv hervor. „Zwischen Jens Spahn und mir herrscht absolute Verbindlichkeit“, sagte er. „Nachdem es vor der Richterwahl nicht gut lief, bekomme ich nun frühzeitig gespiegelt, wo in der Unionsfraktion mögliche Probleme liegen“, so Miersch.

Auch den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lobte Miersch. Dieser sei „der Garant dafür, dass die Brandmauer der CDU steht. Mit ihm als Kanzler setzen sich die Teile der CDU, die offener für die AfD sind, nicht durch“, so Miersch.


Foto: Neue Gasheizung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Fünf Frauen besetzen Top-5 der Single-Charts

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Raye (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Zum ersten Mal seit vier Monaten stehen weder Taylor Swift noch ein Weihnachtslied auf Platz eins der offiziellen Deutschen Single-Charts. Wie GfK Entertainment am Freitag mitteilte, meldet sich stattdessen Ayliva aus ihrer kurzen Kreativpause zurück – und läuft allen davon. Die Sängerin feiert mit der emotionalen Nummer „Renn“ ihren fünften Nummer-1-Hit nach „Sie weiß“ (mit Mero), „Hässlich“, „Lieb mich“ und „Wunder“ (mit Apache 207).

Dank Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, zwei), Zara Larsson („Lush Life“, drei), Raye („Where Is My Husband!“, vier) und HUNTR/X („Golden“, fünf) besetzen weibliche Artists die komplette Top 5.

Als prominenter Neuzugang präsentiert „The Boss“ Bruce Springsteen an 87. Stelle den Protestsong „Streets Of Minneapolis“ – eine Anspielung auf seinen Welthit „Streets Of Philadelphia“. Immer weiter nach oben geht`s für eine ganze Reihe an Karnevalshits: Dazu gehören u. a. „Tirol“ (DJ Ötzi, zwölf), „Gute Laune“ (GroßstadtEngel, 24), „Karnevalsmaus“ (Druckluft, 35), „Baby Bell“ (Breitner, 45) und „Rakete“ (Mätropolis & DJ Aaron, 61).

In den Album-Charts entscheiden die Toten Hosen das Rock-Duell gegen die Böhsen Onkelz für sich. Ihre 30-Jahre-Jubiläumsbox zur Kultplatte „Opium für`s Volk“ landet an erster Stelle, die 40-Jahre-Jubiläumsedition der „Mexico“-EP auf dem Silberplatz.

Jede Menge ist auch dahinter los: Die Indie-Bands Kaffkiez („Wir“, drei), und Only The Poets („And I`d Do It Again“, sechs), der Soundtrack zur fünften Staffel der Erfolgsserie „Stranger Things“ (vier), die Rapper Ufo361 („Beware“, fünf) und Don Toliver („Octane“, zehn) sowie die Dino-Metal-Gruppe Heavysaurus („Metal“, neun) erobern allesamt die Top 10.

Die offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) ermittelt, sie sollen 90 Prozent aller Musikverkäufe abdecken. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von rund 2.600 Händlern und Filialen sämtlicher Absatzwege.


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Etliche Tote nach Anschlag auf Moschee in Islamabad

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Pakistan (Archiv), via dts NachrichtenagenturIslamabad (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Anschlag auf eine Moschee in Islamabad sind am Freitag mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen.

Wie die lokalen Behörden mitteilten, ereignete sich die Explosion während des Freitagsgebets in der Khadijatul-Kubra-Moschee im Stadtteil Tarlai Kalan. Mehr als 169 Personen wurden verletzt, was zu einem Notfall in den Krankenhäusern der Stadt führte.

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den Vorfall und äußerte tiefes Mitgefühl für die Opfer. Die Polizei vermutet, dass ein Selbstmordattentäter die Explosion verursachte, als er am Eingang der Moschee gestoppt wurde. Augenzeugen berichteten von einem Schusswechsel zwischen den Angreifern und den Sicherheitskräften der Moschee, bevor der Sprengsatz gezündet wurde.

Die Sicherheitskräfte haben das Gebiet abgesperrt und Ermittlungen eingeleitet. Pakistans Präsident Asif Ali Zardari sagte: „Ein Angriff auf unschuldige Zivilisten ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die Regierung hat alle Krankenhäuser in Islamabad und Rawalpindi in Alarmbereitschaft versetzt, um die Verletzten zu versorgen.


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Behörden warnen vor Hackerangriffen auf Politik, Militär und Presse

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen vor einer Angriffswelle „wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteure“.

Das geht aus einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestags hervor, über das der „Spiegel“ berichtet. Demnach stünden „hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland und Europa“ im Fokus der Hacker.

Die Angreifer haben es darauf abgesehen, Nachrichten ihrer Zielpersonen beim Messenger Signal abzugreifen. Den Dienst benutzen auch viele Journalisten und Politiker, weil er als besonders sicher gilt. Chats und Telefonate über die App sind verschlüsselt. Laut BSI und Verfassungsschutz haben die Hacker Wege gefunden, wie sie durch sogenanntes Phishing an die Signal-Konten ihrer Opfer gelangen können.

Die Angriffskampagne sei „insbesondere im Hinblick auf hochrangige Zielpersonen als sicherheitsrelevant einzustufen“, heißt es in der Warnung der Behörden. Ein erfolgreicher Hackerangriff auf die Messenger-Konten ermögliche „nicht nur die Einsicht in vertrauliche Einzelkommunikation, sondern potenziell auch die Kompromittierung ganzer Netzwerke über Gruppen-Chats“. Die Erkenntnisse ließen sich „für weitergehende nachrichtendienstliche und/oder kriminelle Maßnahmen“ nutzen.


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Bundesregierung weiter für "geschlechtergerechte Sprache"

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Wörterbuch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Gender-Urteil im Fall einer Mitarbeiterin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) verteidigt die Bundesregierung die sogenannte „geschlechtergerechte Sprache“. Deren Verwendung in der Amtssprache sei „selbstverständlich“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Das gelte nicht erst seit dieser Legislaturperiode.

Den Ausführungen zufolge sieht die Bundesregierung allerdings einen klaren Unterschied zur sogenannten „Gendersprache“ mit Sternchen oder Doppelpunkt. Im Gegensatz zu „geschlechtergerechter Sprache“, worunter die Bundesregierung Doppelnennungen wie „Kolleginnen und Kollegen“ versteht, dürften nämlich in der Amtssprache des Kanzleramts „und der meisten Ministerien“ keine Sonderzeichen innerhalb von Wörtern verwendet werden. Das stehe auch im Einklang mit Empfehlungen des Deutschen Rechtschreibrates, sagte der stellvertretende Regierungssprecher.

Das zuständige Bundesverkehrsministerium verwies darauf, dass es im Fall der Kündigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt angeblich „nicht ums Gendern“ gegangen sei. Außerdem sei es „ein Arbeitsgerichtsprozess, zu dem wir uns nicht äußern werden“, sagte ein Sprecher auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Im konkreten Fall war der Strahlenschutzbeauftragten des Bundesamtes für Seeschifffahrt durch die Bundesbehörde gekündigt worden, weil sie in einem amtlichen Dokument, der Strahlenschutzanweisung, nicht durchgängig „geschlechtergerechte Sprache“ verwenden wollte – was im konkreten Fall bedeutete: entweder geschlechtsneutrale Formulierungen verwenden oder beide Geschlechter nennen. Stattdessen verwendete sie nach eigener Aussage zum Beispiel den Begriff des „Strahlenschutzbeauftragten“ – also ihre eigene Funktion – im Generischen Maskulinum. Daraufhin mahnte das Bundesamt sie zweimal ab und sprach schließlich eine fristlose Kündigung aus.

Das Landesarbeitsgericht (LAG) hatte die Bundesbehörde wie schon die Vorinstanz mit der Kündigung abblitzen lassen, allerdings nicht weil eine entsprechende Vorgabe durch den Arbeitgeber nicht zulässig sei. Vielmehr habe das Gendern, bzw. das Verwenden „geschlechtergerechter Sprache“, nicht zum Zuständigkeitsbereich der Mitarbeiterin gehört. Grundsätzlich seien entsprechende Dienstanweisungen durchaus zulässig und auch zu befolgen, ließ das Gericht durchblicken.


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Zahl der Asylerstanträge zu Jahresbeginn weiter gesunken

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Asylbewerberunterkunft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland verzeichnet zum Start ins Jahr 2026 offenbar einen weiteren massiven Rückgang bei den Asyl-Erstanträgen.

Laut Informationen der „Bild“ aus dem Bundesinnenministerium stellten im Januar 2026 nur noch 7.649 Menschen einen Erstantrag auf Asyl. Im Vorjahresmonat (Januar 2025) waren es noch 14.920 Anträge. Damit haben sich die Zahlen innerhalb von zwölf Monaten nahezu halbiert (-48,7 Prozent).

Ein Asyl-Erstantrag ist das offizielle Gesuch einer Person auf Schutz in Deutschland, wenn sie hier zuvor noch nie ein Asylverfahren durchlaufen hat. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht durch die Zahlen seinen politischen Kurs bestätigt. Er sagte der „Bild“: „Die Migrationswende geht auch im Januar weiter.“


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Bundesregierung drückt deutschem Olympia-Team die Daumen

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Deutscher Olympischer Sportbund (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung drückt dem deutschen Olympia-Team bei den am Freitag offiziell startenden Winterspielen die Daumen.

Man wünsche den Sportlern Glück, „aber auch Erfahrungen, die wohl einmalig sind, die auch nicht so viele Menschen in ihrem Leben erleben dürfen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer der dts Nachrichtenagentur, „wir freuen uns sehr auf diese Spiele“.

Der Kanzler sei „sportbegeistert, vielleicht sogar sportverrückt“, sagte Meyer. Man sage, dass er manchmal „heimlich in Sitzungen“ nach Sportergebnissen schaue. Das gelte unter anderem für Spiele von Borussia Dortmund und für den Handball. „Und er wird das sicherlich auch bei den Olympischen Spielen so handhaben“, sagte der Sprecher.


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Dax am Mittag im Plus – Staatsanleihen wieder attraktiver

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Freitag nach einem zurückhaltenden Start in den Handelstag bis zum Mittag ins Plus bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.635 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

„Wir erleben aktuell eine regelrechte Flucht aus dem Bitcoin“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Doch nicht alle fliehen freiwillig. Diejenigen, die mit Fremdkapital in den Bitcoin investiert haben, müssen hohe Summen nachschießen oder werden zwangsliquidiert. Und jeder Kursrückgang heizt die Spirale aus Margin-Calls, Verkäufen und weiteren Kursverlusten weiter an.“

„Diejenigen, die ihre Margin-Calls bedienen, müssen dafür häufig in anderen Assetklassen verkaufen. Und so frisst sich der Bitcoin-Crash in andere Assetklassen hinein.“

„Der Volatilitätsindex des NASDAQ 100 hat im gestrigen Handel die Marke von 30 erreicht.“ Das zeige, wie groß die Unsicherheit unter den Anlegern aktuell sei. „Zum Vergleich: Der Durchschnittskurs der vergangenen zwei Jahre liegt bei knapp 21. Und das zeigt, mit welcher Verunsicherung Anlegerinnen und Anleger aktuell agieren. Und verunsicherte Marktteilnehmer drücken deutlich schneller auf den Verkaufsknopf.“

„Unterdessen gewinnen Staatsanleihen gerade ein Stück weit ihren Ruf als sicherer Hafen zurück. Aufgrund der aktuell extrem hohen Unsicherheit werden Staatsanleihen als zumindest weniger risikoreich wahrgenommen und wieder gekauft. Dazu kommt, dass sich die Erwartung an den zukünftigen Notenbank-Präsidenten Kevin Warsh gestern extrem verschoben hat. Die Erwartung einer Zinssenkung hat gestern immens zugenommen. Auf dem Parkett wird jetzt eine unmittelbare Senkung erwartet, wenn Warsh im Juni erstmals eine Zinssitzung leitet. An den Tagen zuvor lag die Senkungswahrscheinlichkeit noch 40 Prozent niedriger“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1787 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8484 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.892 US-Dollar gezahlt (+2,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 133,44 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 67,58 US-Dollar, das waren 3 Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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SPD will DB Sicherheit verstaatlichen

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DB Sicherheit am 04.02.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Innenpolitiker der SPD-Fraktion im Bundestag fordern die Verstaatlichung der DB Sicherheit GmbH und eine Bündelung aller Sicherheitsaufgaben bei der Bundespolizei.

Das geht aus einem Positionspapier hervor, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Es datiert bereits auf den 13. Januar, ist nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in dieser Woche aber hochaktuell. Es sei „sicherheitspolitisch geboten, Schutz- und Sicherungsaufgaben im Bereich kritischer Infrastruktur langfristig verlässlich, bundeseinheitlich und staatlich verantwortet zu organisieren“, heißt es in dem Dokument.

Die SPD-Innenpolitiker schlagen vor, innerhalb der Bundespolizei einen eigenständigen „Zentralen Objektschutz Bahn (ZOS Bahn)“ zu schaffen und die DB Sicherheit in diesen zu überführen. Der Systemrelevanz und der „potenziellen Verwundbarkeit“ der Bahn werde man so am besten gerecht, heißt es weiter. Aufgrund der verschärften Sicherheitslage dürften Schutzleistungen „nicht weiter staatlichen Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten durch die Übernahme durch Private entzogen werden“, schreibt die AG Inneres der Fraktion. „Sicherheitsstandards dürfen nicht von betriebswirtschaftlichen Interessen abhängen.“

Die DB Sicherheit GmbH ist ein Tochterunternehmen des Bahnkonzerns, inklusive Subunternehmen kommt sie auf etwa 5.000 Beschäftigte. Sie verfügen über das Hausrecht in allen Zügen, Objekten und Anlagen der Deutschen Bahn. Gleichzeitig ist die Sicherheit im Bahnverkehr hoheitliche Aufgabe der Bundespolizei, die in der Regel an den Bahnhöfen stationiert ist.

Nach Analyse der SPD ist die Sicherheit bei der Bahn derzeit „von parallelen Zuständigkeiten und einem Nebeneinander unterschiedlicher Akteure geprägt“, heißt es in dem Positionspapier. „Unterschiedliche Standards, Befugnisse und Verantwortlichkeiten führen zu Koordinationsproblemen, Reibungsverlusten und einem uneinheitlichen Schutzniveau.“


Foto: DB Sicherheit am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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