Samstag, Juni 27, 2026
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Dax startet zurückhaltend – Edelmetalle bleiben im Fokus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.475 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax könnte nach den Verlusten der letzten Tage zu einer technischen Gegenbewegung ansetzen“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Die Untergrenze der Handelsspanne der vergangenen gut drei Wochen ist erreicht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Käufer zumindest kurzfristig einen Einstieg wagen könnten. Einen klaren Trend bleibt der Dax den Anlegern jedoch weiterhin schuldig. Bis zur oberen Begrenzung der Pendelbörse wären immerhin rund 500 Punkte Platz. Der Dax wird derzeit vor allem von kurzfristig und technisch orientierten Händlern dominiert.“

„Silber hat es im asiatischen Handel fast zerrissen. Die Unterstützung bei 70 Dollar wurde gebrochen, und Silber sank zeitweise fast bis auf 64 Dollar. Die befürchteten Schockwellen der neuen Silbertiefs bleiben jedoch aus. Stattdessen kehrt die Risikobereitschaft der Anleger zurück, die die tiefen Kurse nutzten, um einzusteigen. Offenbar ging der Ausverkauf vielen Anlegern kurzfristig einfach zu weit. Silber hat sich vom Rekordhoch bis zum Nachttief nahezu halbiert.“

Alle Augen der Edelmetallhändler richteten sich nun auf das Zentralbank-Update aus China am Wochenende. Die Hoffnung sei, dass Chinas Notenbank trotz der Rekordpreise im Januar weiterhin Gold gekauft habe. Das Narrativ, das den Goldpreis über 5.000 Dollar trieb, basiere auch auf einem „Um-die-Wette-Bieten“ zwischen Zentralbanken und privaten Anlegern. „Ein Rückgang der chinesischen Käufe – gerade jetzt – wäre also ein gewisser Schock.“

„Nachdem Christine Lagarde einer Zinssenkung der EZB eine Absage erteilt hat, verlagert sich die Hoffnung der Anleger auf positivere Signale aus den USA. Nach den Kursverlusten dieser Woche dürfte es bereits genügen, wenn die Inflations- und Arbeitsmarktdaten der kommenden Woche die Tür zu weiteren Zinssenkungen der amerikanischen Notenbank im Jahr 2026 nicht gänzlich zuschlagen“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1789 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.867 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,28 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Arbeitnehmeranteil an Sozialbeiträgen wächst

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Schweißer bei der Arbeit (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Arbeitnehmer tragen heute einen größeren Anteil an den Sozialabgaben als früher, während die relative Belastung der Arbeitgeber gesunken ist.

Das geht aus einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Behörde im Auftrag des Büros von Linkenfraktionschefin Heidi Reichinnek erstellt hat. Die Auswertung, über die der „Spiegel“ berichtet, weist für jedes Jahr seit 1991 die Gesamtsumme aller Entgeltzahlungen sowie getrennt davon die Sozialbeiträge von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden aus.

Als Sozialbeiträge erfasst die Statistik nicht nur die klassischen Sozialversicherungsbeiträge, sondern auch etwa Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder betriebliche Ruhegeldverpflichtungen.

Von 1999 bis 2024 sind demnach die Anteile der Sozialbeiträge der Arbeitgebenden an der Gesamtsumme der Entgelte um 1,5 Prozentpunkte gesunken – von 19,2 Prozent auf zuletzt 17,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum stiegen die entsprechenden Beitragsanteile für Arbeitnehmende um 1,5 Prozentpunkte – von 12,3 Prozent im Jahr 1999 auf zuletzt 13,8 Prozent.

Auf dieser Grundlage übt Reichinnek scharfe Kritik an der Union. Im Streit über Sozialkürzungen wirft sie CDU und CSU vor, ein irreführendes Bild zu zeichnen. Das „andauernde Stöhnen über eine angeblich zu hohe Beitragslast“ sei „die reinste Farce und entbehre jeder Grundlage“, sagte sie. Das Klagen der Arbeitgeberseite wertet sie als „dreisten Versuch, die Lohnkosten zu drücken, um ihre Profite zu sichern“.


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Wehrbeauftragter Otte fordert Kurswechsel bei Auslandseinsätzen

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Henning Otte (CDU), drängt auf eine deutlich stärkere Priorisierung von Bündnis- und Landesverteidigung.

Angesichts von „17 Auslandseinsätzen auf drei Kontinenten“ und „weit über 2.000 Soldatinnen und Soldaten“ warnt Otte: „Wir müssen uns auf den Kernauftrag konzentrieren. Das ist Bündnisverteidigung und Landesverteidigung. Die Truppe darf nicht überdehnt werden“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

Otte fordert eine Neubewertung einzelner Mandate und nennt dabei auch den Südsudan. „Wir müssen vielleicht überlegen, wie wir eine strategische Präsenz erfüllen, ohne immer gleich die Heimatarmee dort vor Ort ausbilden zu müssen“, sagte er. Entscheidend sei „eine Abwägung“ – „kein Automatismus“.

Mit Blick auf den Irak-Einsatz, dessen Mandat der Bundestag erst vergangene Woche verlängert hatte, nun aber wegen der Lage im Iran Truppen evakuiert werden, sagt Otte: „Nein, ich kritisiere die Entscheidung des Deutschen Bundestags nicht“, es „mutet schon zum Nachdenken an“, wenn kurz darauf erklärt werde: Diesen Auftrag könne man so nicht erfüllen.

Beim neuen Wehrdienst warnt Otte vor Zeitdruck. „Ja, das Gesetz ist beschlossen. Aber die Voraussetzungen werden jetzt erst aufgebaut“, sagte er – Musterungsstrukturen müssten erst entstehen. Und: Wenn Ende 2026 klar werde, „dass der Aufwuchs zum Aufbau auch der Stammtruppe nicht ausreicht, dann muss die Debatte nochmal geöffnet werden“.

Für eine mögliche Friedenssicherung in der Ukraine mahnt Otte Zurückhaltung bei Zusagen an: „Deutschland muss und wird auch einen Beitrag leisten“, aber „eine vorschnelle Zusicherung, vielleicht sogar mit ganz konkreten Zahlen, würde andere davon befreien, ihren Beitrag zu leisten“.

Zugleich fordert Otte mehr zivile Vorsorge: „Wir brauchen einen militärischen Operationsplan, wie auch einen zivilen Operationsplan“, sagte er – und appellierte nach einem Gespräch mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Gesamtverteidigung als „gesamtstaatliche Aufgabe“ zu behandeln.


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Tausende bundeseigene Wohnungen stehen leer – Linke macht Druck

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Leerstehende Wohnung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 3.192 Wohnungen im Besitz des Bundes stehen derzeit leer. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Caren Lay, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet.

Das sind rund neun Prozent des gesamten Wohnungsbestandes des Bundes: Die Immobiliendienstleisterin des Bundes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet nach Angaben von August 2025 rund 37.000 Wohnungen für Bundesbedienstete, also etwa Bundespolizisten.

Ein großer Teil der Wohnungen ist mängelbehaftet oder befindet sich in der Sanierung, Fluktuation zwischen zwei Vermietungen macht hingegen nur einen kleinen Teil aus. Weitere 955 leerstehende Wohnungen gelten zudem als nicht marktaktiv, sie stehen dem Mietmarkt also nicht mehr zur Verfügung.

„Angesichts des Mietennotstandes ist es absolut unverantwortlich, dass der Bund eigene Wohnungen leer stehen lässt“, sagte die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Caren Lay, T-Online und beklagt: „Es kann nicht sein, dass Mängel nicht sofort behoben werden“. Als ein Problem macht die Vorsitzende des Bauausschusses im Bundestag aus, dass die BImA hohe Beträge an den Bundeshaushalt abführen müsse und deswegen zu wenig Mittel für Sanierungen behalten dürfe.

Besonders groß ist der Leerstand darüber hinaus bei den Gewerbeflächen: Fast die Hälfte der bundeseigenen Flächen aus dem Bereich „Gewerbe und sonstige Liegenschaften“ steht leer. Insgesamt hält die BImA in dem Bereich rund 5,5 Millionen Quadratmeter – 2,6 Millionen davon sind unbenutzt. Dazu zählen etwa Büro-, Lager- und Produktionsflächen.

Lay fordert mit Blick auf die Wohnungsknappheit in vielen Städten: „Die Sanierungen bundeseigener Wohnungen müssen schnell begonnen und fertiggestellt werden“. Die Linken-Politikerin drängt zudem auf eine schnellstmögliche Vermietung leer stehender Wohnungen.


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Blitzeis legt Betrieb am Flughafen BER weiter lahm

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Flughafen BER (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am Berliner Flughafen BER können auch am frühen Freitagmorgen zunächst keine Maschinen starten.

Aufgrund von Blitzeis und anhaltendem Eisregen seien aktuell weder Starts noch Landungen möglich, teilte der Betreiber am Freitag mit. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die komplette Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, jedoch erfolglos, da sie weiterhin spiegelglatt seien. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei derzeit unklar.

Zum Schutz von Passagieren und Mitarbeitern sei der Flugbetrieb vorübergehend eingestellt worden. Passagiere werden gebeten, ihren Flugstatus vor Anreise regelmäßig zu prüfen. Bereits am Vorabend waren aufgrund von Blitzeis keine Starts und Landungen möglich gewesen.

Schon im Laufe des Donnerstags hatte es am Flughafen BER eine Reihe von Problemen gegeben. Zunächst konnten am Morgen nach gefrierendem Regen keine Maschinen starten. Das Enteisen der Flugzeuge nahm jeweils bis zu einer Stunde in Anspruch, sodass der erste Flieger erst am späten Vormittag abhob. Im Flugplan kam es anschließend zu erheblichen Verzögerungen und zahlreichen Ausfällen. Fluggäste mussten zum Teil lange Wartezeiten in Kauf nehmen.


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Politbarometer: AfD büßt ein – Grüne legen zu

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Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im ZDF-Politbarometer büßt die AfD in der Wählergunst ein.

Wenn am nächsten Sonntag tatsächlich Bundestagswahl wäre, käme die Partei in der neuesten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen auf 24 Prozent (-1). Die Grünen gewinnen dagegen einen Punkt und klettern auf 13 Prozent.

Die restlichen Parteien zeigen keine Veränderung. Die Union bleibt bei 26 Prozent, die SPD deutlich dahinter bei 15 Prozent. Die Linke kommt weiter auf zehn Prozent, während die übrigen Parteien zusammengenommen bei zwölf Prozent stehen.


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Pastewka war in Eichhorn statt in Anke Engelke verknallt

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Anke Engelke und Bastian Pastewka (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Der Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka hat sich von der „dümmsten Phishing-Mail überhaupt“ ins Bockshorn jagen lassen. „Es ging um mein Konto und ich habe sofort bei meiner Bank angerufen, um meine PIN-Nummern zu sperren“, sagte Pastewka der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Die wollten mich in irgendeinen obskuren Finanzdeal quatschen.“

Der Kundenbetreuerin gegenüber habe Pastewka auf die gefälschte E-Mail verwiesen, woraufhin diese „rümpf-nasig“ nachgehakt habe: „Herr Pastewka, sind Sie auf eine Phishing-Mail reingefallen? Mit dem Unterton: Meine Güte, wir hätten Sie eigentlich für schlauer gehalten. Ich habe mir die Mail noch mal angeguckt und gesagt: Die sieht schon ziemlich echt aus. Nein, sieht sie nicht, hat die Frau gesagt, und mir eine richtige Mail von der Bank geschickt. Kein Unterschied.“

Die Tücken des Internets lernt der Komiker auch beim Googeln kennen. Wenn er seinen eigenen Namen eingebe, so Pastewka, dann „denkt man, ich heiße Bastian Pastewka-Schlaganfall. Das stand bei mir immer ganz oben, sogar mit so einem Bindestrich. Wenn man draufklickt, erfährt man, dass Bastian Pastewka bislang keinen Schlaganfall hatte. Das hat mich immer sehr beruhigt. Man soll ja nicht über Google seinen Gesundheitszustand checken.“

Auf die häufig gestellte Google-Frage, ob er und Anke Engelke je ein Paar gewesen seien, antwortete Pastewka: „Nach unserer Serie `Perfekt verpasst` könnte man das denken. Aber wir waren es nie.“ Auch als Kind sei er zwar Fan des ZDF-Ferienprogramms gewesen, habe aber nie für die Moderatorin Anke Engelke geschwärmt. „Ich war in Puschel, das Eichhorn verknallt“, gestand Pastewka. „Aber nicht in Anke, die Puschel anmoderiert hat.“


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Sachsens Ministerpräsident fordert stärkere Braunkohleverstromung

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Kraftwerk (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts sich leerender Gasspeicher und hoher Importe von US-Flüssigerdgas (LNG) fordert Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), vermehrt auf heimische Braunkohle zu setzen.

„Wir haben ein Ziel, das absolut richtig ist. Wir wollen CO2 einsparen. Es muss aber auch ökonomisch und sozial funktionieren“, sagte der CDU-Politiker dem Tagesspiegel. Neben der Diversifizierung der LNG-Importe müsse auch die Braunkohle wieder stärker in den Fokus genommen werden. „Wir brauchen einen unverstellten Blick auf unsere Energiepolitik“, sagte Kretschmer.

Er erinnerte daran, dass der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung damals einhergehen sollte mit dem Bau von Gaskraftwerken, weil Gas nur halb so viel CO2 ausstoße wie die heimische Braunkohle. „Der Weg, den wir damals für unsere Energiewende eingeschlagen haben, hat sich durch den Wegfall von russischem Gas verändert“, sagte der Ministerpräsident und ergänzte: „Das LNG hat einen ähnlichen Klimaeffekt wie die heimische Braunkohle.“

Kretschmer fordert daher, den CO2-Preis auf Braunkohle auszusetzen, um diese konkurrenzfähig zu erhalten. „Es ist aus meiner Sicht Unsinn, diesen Energieträger jetzt durch CO2-Abgaben extrem zu verteuern und gleichzeitig LNG, das einen ähnlichen Klimafaktor hat und aus dem Ausland transportiert werden muss, zu bevorzugen“, sagte Kretschmer dem Tagesspiegel. Mit der Braunkohleverstromung sei man vom Ausland unabhängig, erhalte die eigenen Arbeitsplätze und nutze eine bereits vorhandene Infrastruktur. „Wir bauen gerade an bestehenden Kohlekraftwerken neue Gaskraftwerke, ohne damit einen Klimaeffekt zu erzielen. Das müssen wir kritisch miteinander besprechen, sonst schaden wir unserer Volkswirtschaft“, so Kretschmer.


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Justizministerin erwägt mehr Schutz für Zugbegleiter

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Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will einen Gesetzentwurf zum besseren Schutz von Einsatz- und Rettungskräften unter Umständen abändern und auf das Zugpersonal ausweiten.

„Die Tötung des Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz hat mich schockiert“, sagte Hubig den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). „Viele Menschen in Deutschland spüren: Diese brutale Tat steht nicht für sich allein. Wir erleben, wie Aggression und Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum insgesamt zunehmen.“

Der Gesetzentwurf, der bei Attacken auf Einsatz- und Rettungskräfte höhere Strafen vorsieht, sei gerade in der Abstimmung. „In diesem Rahmen prüfen wir auch, ob sich noch Anpassungen an dem Entwurf empfehlen, damit das besondere Unrecht von Angriffen gegen besonders gefährdete Berufsgruppen wie Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter noch besser abgebildet wird. „


Foto: Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Bastian Pastewka besorgt um Meinungsfreiheit

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Bastian Pastewka (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Komiker und Schauspieler Bastian Pastewka ist besorgt über die Einschnitte in die Meinungs- und Pressefreiheit in den USA. „Autokraten haben schlicht keinen Humor. Das macht sie zu mitunter lächerlichen Figuren, aber diese Lächerlichkeit darf uns nicht täuschen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Uns muss klar sein, dass das, was speziell ein US-amerikanischer Präsident momentan macht, brandgefährlich für den weltweiten Zusammenhalt ist.“

Er selbst sei noch nie zensiert worden, aber er mahnt zur Wachsamkeit. „Die kritischen Geister sind die Ersten, die von autokratischen Regierungen und möglicherweise faschistoiden Systemen gecancelt werden.“ Mit Blick auf die politischen Entwicklungen hierzulande sagte Pastewka: „Natürlich ist mir klar, dass das, was in Amerika passiert, auch ein Vorbild für andere Staaten ist. Wir erleben in Deutschland nach dem vollzogenen Rechtsruck einen Rechtsdruck.“

Die Deutschen lebten in einer sehr fragilen Demokratie, sagte der Komiker. „Die Rechtsextremen suchen Anlässe, um Richtung ARD und ZDF `Staatsfunk` zu rufen, haben aber keine Idee, was man besser machen kann. Sie wiegeln nur auf und schüren Hass.“ Pastewka findet deutliche Worte: „Da sind Entertainer und Satiriker das erste Ziel für Attacken, weil sie für eine selbstgewählte Meinung stehen.“


Foto: Bastian Pastewka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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