Sonntag, März 8, 2026
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Großteil der AfD-Fraktion boykottiert Trauerfeier für Rita Süssmuth

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Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth am 24.02.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Großteil der AfD-Fraktion ist dem Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth im Bundestag am Dienstag ferngeblieben. Zwar war die erste Reihe unter anderem mit den Partei- und Fraktionschefs Alice Weidel und Tino Chrupalla besetzt, aber dahinter lichteten sich die Reihen dann schnell.

Insgesamt erschienen nur rund 30 von über 150 AfD-Abgeordneten -rund 80 Prozent waren nicht da. Die anderen Bundestagsfraktionen waren dagegen jeweils überwiegend vertreten.

Die CDU-Politikerin Süssmuth war von 1985 bis 1988 Familienministerin und von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages. Sie war am 1. Februar im Alter von 88 Jahren gestorben.


Foto: Trauerstaatsakt für Rita Süssmuth am 24.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Cashflow im Alltag: Wie junge Menschen heute smarter mit Geld planen als früher

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Cashflow Geldplanung Finanzplanung im Alltag. Image by Gerd Altmann from Pixabay

Geldplanung ist heute alltagstauglicher geworden

Geld war für viele junge Menschen früher ein Thema, das oft nebenbei lief: Das Gehalt kam, die Fixkosten wurden bezahlt – und am Monatsende blieb übrig, was übrig blieb. Planung bedeutete häufig vor allem eines: hoffen, dass es reicht.

Heute hat sich dieser Blick deutlich verändert. Junge Erwachsene organisieren ihre Finanzen bewusster, nicht unbedingt komplizierter, sondern smarter. Der Fokus liegt weniger auf starren Sparregeln, sondern auf einem realistischen Verständnis für den eigenen finanziellen Alltag. Genau hier wird ein Begriff immer wichtiger: Cashflow.

Cashflow steht für den Überblick darüber, was monatlich tatsächlich verfügbar ist – und wie flexibel Sie mit Ihrem Geld bleiben. Moderne Finanzplanung beginnt nicht erst beim Investieren, sondern bei den Entscheidungen im Alltag: beim Bezahlen, Konsumieren, Absichern und Strukturieren.

Im nächsten Abschnitt sehen Sie, warum Cashflow heute als praktischer Kompass gilt – besonders für eine Generation, die digital denkt und bewusst handeln möchte.

Was Cashflow im Alltag wirklich bedeutet

Cashflow klingt zunächst nach Unternehmenssprache, ist im Alltag jedoch erstaunlich einfach. Es geht um eine klare Rechnung:

  • Einnahmen
  • minus Ausgaben
  • ergibt finanziellen Spielraum

Dieser Spielraum entscheidet darüber, wie entspannt ein Monat verläuft. Junge Menschen setzen deshalb stärker darauf, nicht nur „zu sparen“, sondern ihre Geldströme aktiv zu steuern. Statt sich allein auf das Jahresende oder große Ziele zu konzentrieren, wird der Alltag optimiert: Miete, Mobilität, Freizeit, Abos – alles wird transparenter.

Ein großer Vorteil: Digitale Konten, Echtzeit-Zahlungen und moderne Banking-Services machen es leichter, den Überblick zu behalten. Finanzbildung spielt dabei ebenfalls eine wachsende Rolle. Institutionen wie die Deutsche Bundesbank stellen hilfreiche Grundlagen bereit, um Zahlungsverkehr und Budgetierung besser zu verstehen.

Cashflow bedeutet damit nicht Verzicht, sondern Klarheit. Wer weiß, wie viel Geld im Monat frei bleibt, kann bewusster entscheiden – und moderne Tools helfen dabei, diesen Prozess einfacher umzusetzen als früher.

Die neue Generation denkt in Systemen statt nur in Sparzielen

Früher war Geldplanung oft an ein einzelnes Ziel gebunden: ein Urlaub, ein neues Auto oder einfach ein „Notgroschen“. Viele Menschen haben gespart, wenn am Monatsende etwas übrig blieb. Junge Erwachsene gehen heute häufiger anders vor – sie bauen Systeme, die automatisch für Stabilität sorgen.

Das beginnt bei einfachen Routinen:

  • Ein fester Betrag wird direkt nach Gehaltseingang zur Seite gelegt
  • Fixkosten werden strukturiert eingeplant
  • Variable Ausgaben bekommen ein klares Limit

So entsteht ein Finanzalltag, der nicht von Zufall abhängt, sondern von Übersicht. Diese Denkweise ist besonders relevant, weil moderne Lebensmodelle weniger vorhersehbar geworden sind. Wechselnde Jobs, flexible Arbeitsformen und steigende Lebenshaltungskosten erfordern Anpassungsfähigkeit.

Gleichzeitig spielt das Thema Selbstbestimmung eine größere Rolle. Viele junge Menschen möchten Geld nicht nur verwalten, sondern bewusster einsetzen – für Lebensqualität, Sicherheit und langfristige Optionen. Cashflow wird dadurch zu einem Werkzeug für Freiheit, nicht nur für Kontrolle.

Ein wichtiger Unterschied zu früher: Planung muss heute nicht perfekt sein. Sie muss vor allem funktionieren. Digitale Budgets, automatische Kategorien und regelmäßige Analysen helfen dabei, kleine Entscheidungen im Alltag besser zu steuern – ohne komplizierte Excel-Tabellen oder starre Sparregeln.

Der Effekt ist klar: Wer in Systemen denkt, schafft nicht nur mehr Struktur, sondern auch mehr Ruhe im Kopf. Finanzplanung wird dadurch weniger belastend und deutlich alltagstauglicher.

Smarte Helfer: Apps, Karten und digitale Kontrolle

Die Art, wie junge Menschen heute mit Geld umgehen, hängt stark mit den Werkzeugen zusammen, die ihnen zur Verfügung stehen. Während frühere Generationen Kontoauszüge sammelten oder einmal pro Monat den Kontostand prüften, läuft Finanzorganisation heute in Echtzeit.

Banking-Apps zeigen sofort:

  • welche Ausgaben gerade anfallen
  • wie viel Budget noch frei ist
  • wo sich Kosten unbemerkt summieren

Diese Transparenz verändert den Alltag spürbar. Geld wird nicht nur verwaltet, sondern aktiv begleitet. Viele junge Erwachsene nutzen Push-Benachrichtigungen, automatische Kategorien oder digitale Sparregeln, um ihre Ausgaben bewusst zu steuern.

Auch Kreditkarten spielen dabei eine neue Rolle. Sie werden zunehmend als flexibles Zahlungsmittel genutzt, nicht als Risiko. Besonders wichtig ist hier ein smarter Umgang mit Vorteilen wie:

  • Reiseleistungen
  • Cashback-Systemen
  • besseren Zahlungsoptionen im Ausland

Parallel wächst das Bewusstsein dafür, dass moderne Finanzplanung nicht nur aus Zahlen besteht, sondern auch aus Schutz. Digitale Zahlungen bedeuten Komfort – aber auch Verantwortung im Umgang mit Daten und Sicherheit.

Gerade deshalb gewinnen Lösungen an Bedeutung, die finanzielle Prozesse technisch absichern und Verbraucher zuverlässig unterstützen. Anbieter wie Finalarm Finanzmagsazin stehen für digitale Sicherheitslösungen für moderne Zahlungsprozesse, die helfen, finanzielle Abläufe im Alltag sicherer und besser kontrollierbar zu machen.

Das zeigt deutlich: Junge Menschen planen nicht nur smarter – sie denken auch ganzheitlicher. Cashflow bedeutet heute nicht nur, Geld übrig zu haben, sondern es sicher, bewusst und flexibel einsetzen zu können.

Sicherheit wird Teil der Finanzplanung

Moderne Geldplanung endet heute nicht mehr beim Budget oder bei der richtigen Kreditkarte. Ein Aspekt, der für junge Menschen deutlich wichtiger geworden ist als früher, ist digitale Sicherheit.

Denn je mehr Finanzprozesse online stattfinden, desto stärker rücken neue Risiken in den Alltag:

  • Betrug bei Online-Zahlungen
  • Datenmissbrauch bei unsicheren Portalen
  • Identitätsdiebstahl durch Phishing

Junge Erwachsene wachsen in einer digitalen Welt auf – und sie wissen, dass Komfort immer auch Schutz braucht. Cashflow bedeutet deshalb nicht nur finanziellen Spielraum, sondern auch die Fähigkeit, sich vor unerwarteten Verlusten zu sichern.

Diese Entwicklung zeigt sich auch darin, dass viele gezielt auf sichere Zahlungswege achten, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren oder Anbieter bevorzugen, die digitale Finanzprozesse professionell absichern.

Sicherheit wird damit zu einem festen Bestandteil moderner Finanzkompetenz. Wer den eigenen Cashflow im Alltag optimiert, denkt nicht nur an Einnahmen und Ausgaben – sondern auch daran, finanzielle Stabilität langfristig vor Störungen zu bewahren.

Was früher anders war – und warum sich der Alltag verändert hat

Der smartere Umgang junger Menschen mit Cashflow ist kein Zufall. Er ist vor allem eine Reaktion auf eine Lebensrealität, die sich in den letzten Jahren deutlich verändert hat.

Frühere Generationen hatten oft ein stabileres finanzielles Grundmodell: Ein fester Job, ein konstantes Einkommen, weniger digitale Ausgaben und deutlich weniger finanzielle Komplexität im Alltag. Geldplanung war meist einfacher, weil weniger Faktoren gleichzeitig eine Rolle spielten.

Heute sieht die Situation anders aus:

  • Lebenshaltungskosten steigen schneller
  • Arbeitsmodelle sind flexibler, aber weniger vorhersehbar
  • Digitale Abos und Online-Konsum belasten Budgets kontinuierlich
  • Finanzentscheidungen müssen häufiger angepasst werden

Hinzu kommt, dass junge Menschen mit mehr Auswahl leben – bei Konten, Karten, Versicherungen und digitalen Services. Diese Vielfalt bringt Chancen, erfordert aber auch mehr Übersicht.

Ein weiterer Unterschied: Transparenz ist heute sofort verfügbar. Wer früher erst Wochen später merkte, dass das Konto knapp wird, erkennt heute direkt nach der Zahlung, wie sich eine Ausgabe auf den Monat auswirkt. Diese Echtzeit-Perspektive verändert die Beziehung zu Geld grundlegend.

Cashflow wird dadurch weniger zu einem reinen Finanzbegriff, sondern zu einem Alltagsprinzip. Junge Menschen planen nicht unbedingt mehr, weil sie müssen – sondern weil sie dadurch mehr Kontrolle und Freiheit gewinnen.

Cashflow ist der neue Alltagskompass

Cashflow ist heute weit mehr als ein Begriff aus der Finanzwelt. Für viele junge Menschen ist er zu einem praktischen Orientierungssystem geworden – mitten im Alltag, zwischen digitalen Zahlungen, flexiblen Lebensmodellen und dem Wunsch nach finanzieller Freiheit.

Der Unterschied zu früher liegt nicht darin, dass junge Erwachsene plötzlich alle Finanzexperten sind. Der Wandel besteht eher darin, dass Geldplanung heute:

  • transparenter
  • alltagstauglicher
  • digital unterstützt
  • stärker mit Sicherheit verbunden

Cashflow bedeutet nicht nur, Ausgaben zu reduzieren. Es bedeutet vor allem, bewusst zu steuern, was möglich ist – Monat für Monat. Systeme statt spontane Entscheidungen, Echtzeit-Überblick statt Unsicherheit, Absicherung statt Risiko.

Gerade durch moderne Tools, flexible Zahlungsmodelle und neue Sicherheitslösungen wird finanzielle Organisation zugänglicher. Wer den eigenen Cashflow versteht, kann stabiler planen, entspannter konsumieren und langfristig klüger handeln.

Damit wird klar: Smarte Geldplanung ist kein Trend, sondern eine neue Form von Alltagskompetenz – und Cashflow ist der Kompass, der dabei hilft, den Überblick zu behalten.

Autor Selin Eksi

Bild Image by Gerd Altmann from Pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt

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Würzburg (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Würzburg: Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

Foto/Quelle: dts

Heiner Wilmer neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofkonferenz

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Heiner Wilmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturWürzburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, ist zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden.

Das teilte die Bischofskonferenz am Dienstag in Würzburg mit. Er folgt damit auf Bischof Georg Bätzing und wird die Kirchenorganisation in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.

Wilmer wurde 1961 in Schapen im Emsland geboren. Im August 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. Am 31. Mai 1987 wurde Wilmer in Freiburg zum Priester geweiht. Von 1987 bis 1993 studierte er in Rom und Freiburg. Nach verschiedenen Stationen als Referendar und Lehrer in Meppen, Vechta und der New Yorker Bronx wurde er Schulleiter des Gymnasiums Leoninum in Handrup. Von 2007 bis 2015 war Wilmer Provinzial der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn und im Anschluss bis 2018 Generaloberer der Herz-Jesu-Priester in Rom.

Am 6. April 2018 wurde Heiner Wilmer von Papst Franziskus zum 71. Bischof von Hildesheim ernannt, am 1. September 2018 wurde er zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. In der Deutschen Bischofskonferenz ist er seit September 2021 Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Er war von 2019 bis 2024 Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax.

Der Vorsitzende vertritt die Deutsche Bischofskonferenz nach außen. Er ist dabei an die Beschlüsse der Vollversammlung und des Ständigen Rates gebunden. Liegen zu einer bestimmten Frage keine Beschlüsse der Vollversammlung oder des Ständigen Rates vor, so ist der Vorsitzende gehalten, einen entsprechenden Beschluss herbeizuführen. Ist das nicht möglich, so ist wenigstens das Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der zuständigen Kommission anzustreben.

In dringenden Fällen kann der Vorsitzende der Bischofskonferenz von sich aus Erklärungen abgeben. Er unterrichtet die Mitglieder der Bischofskonferenz. Der stellvertretende Vorsitzende übernimmt die Aufgaben des Vorsitzenden, wenn bei rechtmäßiger Verhinderung dieser ihn mit seiner Vertretung betraut oder er auch daran gehindert ist.


Foto: Heiner Wilmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berichte: Holstein Kiel trennt sich von Trainer Rapp

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Marcel Rapp (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Zweitligist Holstein Kiel hat offenbar Cheftrainer Marcel Rapp mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden.

Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend. Nach fünf Niederlagen in Folge in der 2. Bundesliga und dem Abrutschen auf Rang 14 zog der Verein die Reißleine. Das jüngste 1:3 gegen Karlsruhe war den Berichten zufolge der endgültige Auslöser für die Entscheidung. Auch Co-Trainer Alexander Hahn muss demnach den Verein verlassen.

Rapp, der über vier Jahre die Geschicke der Mannschaft leitete, äußerte sich gegenüber Sky Sport zu seinem Abschied. Holstein Kiel werde für ihn immer ein besonderer Verein bleiben, und er wünsche dem Klub nur das Beste. Er sei überzeugt, dass die sportlichen Herausforderungen gemeinsam hätten gemeistert werden können. Rapp ergänzte, dass er weiterhin große Lust habe, an der Seitenlinie zu arbeiten.

Die Kieler Verantwortlichen stehen nun vor der Aufgabe, zeitnah einen Nachfolger zu finden. Der neue Trainer wird gleich zu Beginn mit schwierigen Aufgaben konfrontiert: Am kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen die SV Elversberg an, gefolgt von einer Partie gegen Darmstadt 98. Die Mannschaft befindet sich derzeit in einer kritischen Lage, da der Abstiegs-Relegationsrang nur einen Punkt entfernt ist.


Foto: Marcel Rapp (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Tourismuskoordinator fordert von Fifa Sicherheitsgarantien für WM

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Fußball (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts einer massiven Welle der Gewalt im WM-Gastgeberland Mexiko fordert der Tourismuskoordinator der Bundesregierung, Christoph Ploß (CDU), den Weltfußballverband Fifa zum Handeln auf.

„Die Fifa muss in Zusammenarbeit mit den Regierungen Kanadas, der USA und Mexikos sicherstellen, dass Fans nicht gefährdet und die Sicherheitsvorgaben durch die Gastgeberländer eingehalten werden“, sagte Ploß dem „Handelsblatt“.

Mexiko richtet das Turnier ab Juni gemeinsam mit den USA und Kanada aus. In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. Ausgelöst wurden die Unruhen durch den Tod des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera. Der als „El Mencho“ bekannte Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) war am Sonntag bei einem von den USA unterstützten Militäreinsatz von Spezialkräften getötet worden. In der Folge war es auch in der WM-Stadt Guadalajara zu schweren Zwischenfällen gekommen.

Ploß sagte, dass der „Schutz deutscher Touristen“ für die Bundesregierung eine „sehr hohe Priorität“ habe. Man werde die Lage in den Ausrichterländern daher „kontinuierlich im Blick behalten“ und Reisende regelmäßig informieren. „Touristen, die zur WM reisen wollen, können sich vorab auf den Seiten des Auswärtigen Amtes informieren“, sagte der CDU-Politiker.


Foto: Fußball (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verdi ruft bundesweit zu Streiks im ÖPNV auf

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Haltestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Streiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf.

Verdi teilte am Dienstag mit, dass in zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen am Freitag keine Busse und Bahnen fahren werden. In vielen Tarifbereichen soll der Streik auch auf den Samstag ausgeweitet werden.

Betroffen sind 150 öffentliche Verkehrsunternehmen und Busbetriebe in allen Bundesländern mit insgesamt rund 100.000 Beschäftigten. Verdi verhandelt hauptsächlich mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden über Arbeitsbedingungen, insbesondere über Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie über höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In einigen Regionen wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.

Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende, sagte, dass die Verhandlungen insgesamt kaum Fortschritte machten, obwohl es in einigen Bereichen bereits vier Runden gegeben habe. Sie ergänzte, dass die Belastungen im Fahrdienst viel zu hoch seien und das Personalproblem sich weiter verschärfe. Die Gewerkschaft erwartet an den Streiktagen ähnliche Auswirkungen wie beim ersten bundesweiten Streiktag am 2. Februar, als der Verkehr in mehr als 100 Unternehmen für 24 Stunden vollständig zum Erliegen kam.


Foto: Haltestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet im Minus – Vorsicht dominiert

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.935 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Derzeit fällt es den Anlegern schwer, sich ein richtiges Bild über die Gesamtsituation an den Finanzmärkten zu machen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Ihre Handelsaktivitäten gleichen deshalb einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen. Neben bekannten Themen wie dem Zollstreit, dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran und den konjunkturellen Entwicklungen flammen immer wieder die Sorgen über massive disruptive Auswirkungen der KI-Technologie in einzelnen Sektoren auf.“

„So gab es gestern in New York erneut starke Verkäufe bei etlichen Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Die Investoren können derzeit kaum abschätzen, wie groß der Einfluss auf das operative Geschäft sein wird und welche Gewinneinbußen dadurch zu erwarten sind. Das Thema bleibt weiterhin ein Belastungsthema und rüttelt an einem der bisherigen Stützpfeiler des Bullenmarktes an der Wall Street.“

„In Asien lag der Fokus auf den Handelsaktivitäten in Japan und China nach den Feiertagen. Insgesamt ließen sich die Investoren dort nicht aus der Ruhe bringen und verhalfen den Indizes zu Gewinnen. Die Dynamik dürfte sich jedoch nur begrenzt auf den europäischen Handel übertragen, da die Abhängigkeit von den US-Finanzmärkten höher ist.“

Nach den Kursabschlägen bei den zyklischen Automotive-Unternehmen zeigten sich zum Handelsbeginn einige Schnäppchenjäger und kauften selektiv die Aktien von VW, Mercedes-Benz und BMW. „Die Zahlen von Fresenius Medical Care kamen nicht besonders gut an und werden mit einem Kursabschlag quittiert. Die Jahreszahlen lagen durch Einsparungen über den Erwartungen der Analysten, jedoch bleibt der Ausblick verhalten“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1790 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8482 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.172 US-Dollar gezahlt (-1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,04 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,49 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Linke: Merz soll China für Ukraine-Verhandlungen gewinnen

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Wang Yi und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Jan van Aken fordert Kanzler Friedrich Merz (CDU) auf, China für Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und Russland zu gewinnen.

„Wenn Xi Jinping ruft, würde Putin kommen“, sagte van Aken dem Nachrichtenportal T-Online. „Genau dieses besondere Verhältnis ist in den Bemühungen um den Frieden in der Ukraine ein Gewinn und keine Bürde; das muss Merz endlich begreifen.“

Der Kanzler bricht an diesem Dienstag zu seinem ersten Besuch in China auf. Van Aken begrüßt die Reise, kritisiert sie jedoch auch als „überfällig“. Es gehe darum, den Krieg in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden, so van Aken. China werde Russland zwar nicht in den Rücken fallen, doch das Land habe bereits seine Bereitschaft signalisiert, zu vermitteln. „Dafür müsste der Bundeskanzler einen Schritt auf China zugehen.“

Van Aken mahnte zudem einen Kurswechsel im Umgang mit China an. Es sei nicht hilfreich, „dass Merz vor seiner Reise erstmal Beschimpfungen in Richtung China schickt, wenn er kritisiert, dass China die Abhängigkeiten anderer systematisch ausnutze und einen globalen Gestaltungsanspruch erhebe“. Zwar sei die Politik Chinas kritikwürdig, in Sachen Menschenrechte habe das Land keine gute Bilanz. „Wenn aber deutsche Politiker nur mit Forderungen und Kritik gegenüber China auftreten, sehe ich die Chancen auf eine friedlichere Welt schmelzen – und die brauchen wir dringend.“

Merz müsse deswegen signalisieren, dass China ein Platz in der Weltpolitik zustehe, etwa indem Deutschland Chinas Anliegen unterstütze, den IWF zu reformieren. Der Linken-Politiker kritisiert in dem Zusammenhang, dass internationale Organisationen wie der IWF und der UN-Sicherheitsrat westlich dominiert und nicht geeignet seien, die Weltprobleme zu lösen. „Wir müssen neue Wege gehen, denn auch der Westen hat die Abhängigkeiten anderer systematisch ausgenutzt – nur Europa hat bisher davon profitiert“, so van Aken. Damit sei aber Schluss, wie die Debatte um Grönland gezeigt habe.


Foto: Wang Yi und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Anteil ausländischer Ärzte deutlich gestiegen

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Ärzte (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland arbeiten immer mehr ausländische Ärzte. In der Human- und Zahnmedizin ist ihr Anteil in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, hatten 13 Prozent oder 64.000 Ärzte im Jahr 2024 keine deutsche Staatsangehörigkeit. Zehn Jahre zuvor waren es noch 7 Prozent oder 30.000. Zum Vergleich: Bei den Erwerbstätigen insgesamt lag der Anteil jener mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2024 bei 15 Prozent (2014: 9 Prozent). Von den ausländischen Ärzten im Jahr 2024 war knapp die Hälfte (49 Prozent) jünger als 35 Jahre, unter den deutschen Ärzten waren es 18 Prozent.

Dass vor allem in den vergangenen zehn Jahren viele Ärzte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind, zeigt sich auch mit Blick auf die Einwanderungsgeschichte der Erwerbstätigen. In der Human- und Zahnmedizin arbeiteten 2024 insgesamt 121.000 aus dem Ausland zugewanderte Ärzte, das war knapp ein Viertel (24 Prozent) der gesamten Ärzteschaft. Ein Teil der zugewanderten Ärzte besitzt inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft, wie die oben angeführten Zahlen zur Staatsangehörigkeit dieser Berufsgruppe zeigen. 51.000 oder 42 Prozent der zugewanderten Ärzte waren weniger als zehn Jahre in Deutschland. Dabei kann keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zugewanderten in der Human- und Zahnmedizin ihre Ausbildung bereits vollständig im Ausland abgeschlossen hatten.

Neben dem Medizinstudium und der Approbation hierzulande können auch im Ausland erworbene Abschlüsse mit voller Gleichwertigkeit anerkannt werden. Im Jahr 2024 waren Ärzte nach Pflegefachfrauen und -männern die Berufsgruppe mit den zweitmeisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Rund 7.000 Ärzte mit ausländischem Abschluss erhielten die Anerkennung mit voller Gleichwertigkeit in Deutschland. Darunter waren 21 Prozent oder gut 1.400 Deutsche, gefolgt von 11 Prozent oder knapp 800 Syrern. Zahnärzte lagen auf Rang 7 der Berufe mit den meisten Anerkennungen ausländischer Abschlüsse. Im Jahr 2024 wurden in der Zahnmedizin knapp 700 ausländische Abschlüsse als voll gleichwertig anerkannt. Die meisten Anerkennungen erhielten auch hier deutsche Zahnärzte (46 Prozent oder rund 300), gefolgt von syrischen (12 Prozent oder rund 100).

Die Daten über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zeigen, dass viele Medizinstudierende aus Deutschland den Umweg über ein Studium im Ausland wählen – oft um die Zulassungsbeschränkungen des Studienfachs hierzulande zu umgehen. Nach den aktuellsten Daten zu deutschen Medizinstudierenden im Ausland studierten im Berichtsjahr 2023 in Österreich rund 2.600 deutsche Studierende Humanmedizin, in Ungarn waren es 2024 knapp 1.900. Auch in der Zahnmedizin zog es die meisten deutschen Auslandsstudierenden nach Österreich (500) und Ungarn (300).

In Deutschland ist die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester in der Humanmedizin in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich gestiegen. Im Wintersemester 2024/2025 begannen 15.900 Studierende ein Studium der Humanmedizin. Das waren 30 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2014/2015: 12.200). In der Zahnmedizin hat sich die Zahl der Studienanfänger in den vergangenen Jahren kaum verändert und lag im Wintersemester 2024/2025 mit knapp 2.000 Studierenden lediglich um 1 Prozent über der im Wintersemester 2014/2015. Zum Vergleich: Die Zahl der Studienanfänger im 1. Fachsemester ist über alle Fächergruppen hinweg im selben Zeitraum um 3 Prozent gesunken auf 651.000 im Wintersemester 2024/2025.

Ein großer Teil der Ärzte in Deutschland dürfte in den nächsten Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden: Im Jahr 2024 waren 31 Prozent der Ärzte in der Human- und Zahnmedizin 55 Jahre und älter. Der Anteil dieser Altersgruppe lag damit über dem bei allen Erwerbstätigen (27 Prozent). Insgesamt ist die Zahl der Ärzte in der Human- und Zahnmedizin binnen zehn Jahren zwar um gut ein Fünftel (21 Prozent) auf 497.000 im Jahr 2024 gestiegen. Doch auch der Anteil der Altersgruppe 55plus hat bei den Ärzten zugenommen: Zehn Jahre zuvor hatte er in der Human- und Zahnmedizin noch bei 29 Prozent gelegen. Dagegen ist der Anteil der Mediziner im mittleren Alter gesunken: 47 Prozent waren 35 bis 54 Jahre alt, 2014 waren es noch 52 Prozent. Der Anteil junger Berufskollegen unter 35 Jahren ist leicht gestiegen und lag zuletzt bei 22 Prozent (2014: 19 Prozent). Einen großen Anteil daran haben die ausländischen Ärzte: Von ihnen war im Jahr 2024 knapp die Hälfte (49 Prozent) jünger als 35 Jahre.

Die Arbeitszeiten von Ärzten in der Human- und Zahnmedizin sind in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu den Erwerbstätigen insgesamt überdurchschnittlich stark gesunken. Ein Grund für diese Entwicklung ist der gestiegene Anteil der Teilzeitarbeit. Arbeiteten 2014 noch 15 Prozent der Ärzte in Teilzeit, waren es 2024 bereits 28 Prozent. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum von 28 Prozent auf 31 Prozent.

Dennoch zählen Ärzte nach wie vor zu den Erwerbstätigen mit überdurchschnittlich langen Arbeitszeiten. 2024 leisteten sie normalerweise im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche (46,0 Stunden in Vollzeit, 25,6 Stunden in Teilzeit). Das waren rund sechs Stunden pro Woche mehr als bei Erwerbstätigen insgesamt, die durchschnittlich 34,4 Stunden pro Woche arbeiteten (40,3 Stunden in Vollzeit, 20,9 Stunden in Teilzeit).

Innerhalb der Human- und Zahnmedizin unterscheiden sich die Arbeitszeiten je nach Fachrichtung teils erheblich. In der Chirurgie arbeiteten Fachärzte in Vollzeit im Schnitt 49,7 Stunden pro Woche und damit rund sechseinhalb Stunden mehr als Zahnärzte und Kieferorthopäden (43,1 Wochenstunden in Vollzeit), so Destatis.


Foto: Ärzte (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts