Donnerstag, August 13, 2026
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Pharmakonzern Sanofi rechnet weiter mit Covid-Impfstoff im ersten Quartal

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Paris, 04. Feb (Reuters) – Der französische Pharmakonzern Sanofi erwartet weiter eine Zulassung seines Corona-Impfstoffes im ersten Quartal. Dieser soll dann auch dabei helfen, den Gewinn in diesem Jahr weiter zu steigern.

2022 solle der Gewinn pro Aktie im niedrigen zweistelligen Bereich wachsen, teilte der Konzern am Freitag mit. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres betrug dieser 1,38 Euro pro Aktie nach 1,22 Euro im Jahr davor, der Umsatz legte um 4,1 Prozent zu auf 9,9 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr stieg der Gewinn pro Aktie um 15,5 Prozent zu konstanten Wechselkursen.

Sanofi

Sanofi, obwohl einer der weltweit größten Impfstoffhersteller, war im Rennen um ein Vakzin gegen Covid-19 zurückgefallen. Zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline haben die Franzosen ein Mittel auf Proteinbasis entwickelt, einer eher konventionellen Vorgehensweise.

Es wird derzeit getestet. Ursprünglich hatten die beiden Firmen eine Zulassung für das erste Halbjahr 2021 anvisiert, dieser Termin wurde dann auf Ende 2021 verschoben, im Dezember wurde dann das erste Quartal diesen Jahres genannt. Damit rechne man immer noch, vorbehaltlich der Endergebnisse der Studie, auf die man noch warte, sagte Finanzchef Jean-Baptiste Chasseloup de Chatillon.

Pharmakonzern Sanofi rechnet weiter mit Covid-Impfstoff im ersten Quartal

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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Deutschland und USA „Taktgeber“ bei möglichen Russland-Sanktionen

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Berlin, 04. Feb (Reuters) – Die USA und Deutschland waren nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen „Taktgeber“ bei der Erarbeitung einer Liste möglicher Sanktionen gegen Russland im Falle eines Angriffs auf die Ukraine. Die transatlantische Zusammenarbeit sei sehr eng und vertrauensvoll, sagte ein Regierungsvertreter am Freitag in Berlin.

Bundeskanzler Olaf Scholz werde bei seinem Antrittsbesuch in Washington am Montag bei US-Präsident Joe Biden über den Russland-Ukraine-Konflikt, China und die derzeitige deutsche G7-Präsidentschaft sprechen. Der Kanzler werde zudem übernächste Woche nach Kiew und Moskau reisen. Offiziell sind die Reisen in die Ukraine und Russland noch nicht angekündigt.

Deutschland

Der französische Präsident Emmanuel Macron reist am kommenden Montag zu Gesprächen über die Ukraine-Krise nach Russland. Am Dienstag folge ein Besuch in der Ukraine, teilte das Präsidialamt in Paris mit. Dem Vertreter der Bundesregierung zufolge gibt es eine enge Abstimmung zwischen Deutschland und Frankreich. 

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EZB-Beobachter schrauben Inflationsprognose für 2022 kräftig hoch

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Frankfurt, 04. Feb (Reuters) – Experten der EZB-Geldpolitik haben ihre Inflationserwartungen für die Euro-Zone in diesem Jahr deutlich nach oben korrigiert.

Sie gehen jetzt von einem Anstieg der Verbraucherpreise von 3,0 Prozent aus, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Im Herbst hatten sie noch einen Wert von 1,9 Prozent veranschlagt.

Die EZB strebt 2,0 Prozent Inflation als optimales Niveau für die Wirtschaft an. Doch angesichts zuletzt hochschießender Energiepreise ist die Teuerung im Euro-Raum im Januar mit 5,1 Prozent deutlich über die Zielmarke hinausgeschossen.

EZB

Für das Jahr 2023 rechnen die Experten jetzt mit einer Inflationsrate von 1,8 Prozent. Im Herbst hatten sie 1,7 Prozent erwartet. Für 2024 gehen die von der EZB befragten Volkswirte von einer Teuerungsrate von 1,9 Prozent aus.

Längerfristig sagen sie der EZB bei der Inflation einen Punktlandung auf der Zielmarke von 2,0 Prozent voraus. In der Herbstprognose hatten sie 1,9 Prozent veranschlagt. Die EZB befragt vier Mal im Jahr Volkswirte zu deren Wachstums- und Inflationsprognosen. Bei den geldpolitischen Beratungen der Zentralbank spielen diese Umfrageergebnisse stets eine wichtige Rolle. 

EZB-Beobachter schrauben Inflationsprognose für 2022 kräftig hoch

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Amazon verdoppelt Gewinn und erhöht Prime-Preise in den USA

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Update 10:13 Uhr

Palo Alto/Bangalore, 04. Feb (Reuters) – Eine Verdoppelung des Quartalsgewinns und höhere Preise für den Prime-Service in den USA haben die Aktien des Internetriesen Amazon beflügelt. Die Papiere stiegen im nachbörslichen US-Handel um bis zu 17 Prozent. Im Frankfurter Handel legten die Aktien am Freitagmorgen um zwölf Prozent zu.

Die Beteiligung am Elektroautobauer Rivian zahlte sich für Amazon aus: Im vierten Quartal stieg der Nettogewinn auf 14,3 Milliarden Dollar von 7,2 Milliarden Dollar im Vorjahr, wie der weltgrößte Onlinehändler am Donnerstagabend mitteilte.

Darin enthalten ist ein Vorsteuergewinn von 11,8 Milliarden Dollar aus der Beteiligung an Rivian – der E-Autobauer war im November an die Börse gegangen. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 137,4 Milliarden Dollar. Kosten verursachten unter anderem Betriebsunterbrechungen wegen der rasanten Ausbreitung der Corona-Omikron-Variante, Bonuszahlungen, um Personal in einem angespannten Arbeitsmarkt anzulocken, und höhere Transportkosten.

Amazon

PRIME WIRD IN DEN USA TEURER

Für noch mehr Euphorie an den Börsen sorgte auch die Ankündigung des Internetriesen, in den USA mehr Geld für seine Prime-Mitgliedschaft kassieren zu wollen. Damit will Amazon höhere Fracht- und Lohnkosten ausgleichen. Die monatlichen Gebühren für den Prime-Service steigen in den USA auf 14,99 von bisher 12,99 Dollar. Die Jahresgebühr werde auf 139 von 119 Dollar angehoben. In den USA war der Preis für Prime zuletzt vor vier Jahren von damals 99 Dollar erhöht worden.

Amazon-Finanzchef Brian Olsavsky sagte in einer Telefonkonferenz, er rechne damit, dass einige Prime-Nutzer kündigten, aber in der Vergangenheit habe sich dies in Grenzen gehalten. Der Umsatz pro Prime-Mitglied sei während der Pandemie deutlich gestiegen.

Analysten hatten eine Preiserhöhung erwartet. „Es wird langsam Zeit“, hatte Experte Michael Pachter von Wedbush Securities vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen gesagt und auf die höheren Transportkosten verwiesen. In den USA nutzt eine Mehrheit der Haushalte Prime, weltweit gibt es mehr als 200 Mio. Abonnenten.

CORONAPROBLEME HALTEN AN

Unterbrechungen im Betrieb, eine geringere Produktivität und Inflationsdruck sorgten laut Finanzchef Olsavsky für Kosten von mehr als vier Milliarden Dollar. Belastungen im Zusammenhang mit Arbeitskräften werde es auch im laufenden Quartal geben, aber in etwas geringerem Maße.

So rechnet Amazon im ersten Quartal mit einem Nettoumsatz zwischen 112 und 117 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von drei bis acht Prozent entspricht. Am Markt war mit 120 Milliarden Dollar jedoch noch mehr erwartet worden.

Der Cloudservice des Internetriesen Amazon Web Services (AWS) verzeichnete wegen des Trends zum Homeoffice und Online-Spielen im abgelaufenen Quartal einen Umsatzsprung von 40 Prozent auf 17,8 Milliarden Dollar. Von Refinitiv befragte Analysten hatten mit 17,3 Milliarden gerechnet. 

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Putin verspricht China neue Gaslieferungen

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Moskau, 04. Feb (Reuters) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat China mehr Gaslieferungen versprochen. Russland sei bereit für ein neues Abkommen, das China künftig zehn Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zusichern würde, sagte er am Freitag bei einem Besuch bei Chinas Präsident Xi Jinping in Peking. Es gebe neue Lösungen auch für den Ölsektor.

China hat für seine schnell wachsende Industrie großen Bedarf an Energieimporten. Für Russland stellen die Lieferungen aus ostsibirischen Gasquellen an asiatische Länder wiederum eine zweite Verkaufsschiene neben den Lieferungen an Europa dar. Putin war aus Anlass der Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele nach Peking gereist.

Putin verspricht China neue Gaslieferungen

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Minister nach Rücktrittswelle in Downing Street – Johnson übernimmt Führung

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London, 04. Feb (Reuters) – Nach dem Abgang von gleich vier engen Mitarbeitern des britischen Premierministers Boris Johnson erhält dieser Rückendeckung von seinem Wirtschaftsminister. Auf die Frage, was denn los sei in der Downing Street, dem Dienstsitz des Premiers, antwortete Greg Hands am Freitag im Sender Sky: „Rücktritte wurden vorgenommen, Rücktritte wurden akzeptiert.“ Johnson übernehme die Führung.

Downing Street

Der Regierungschef steht wegen mehrerer Partys in der Downing Street während der Corona-Lockdowns massiv unter Druck. Zudem wird ihm unter anderem von Finanzminister Rishi Sunak zur Last gelegt, sich nicht für heftig kritisierte Äußerungen über Oppositionschef Keir Starmer entschuldigt zu haben. Am Donnerstag traten innerhalb weniger Stunden vier von Johnsons wichtigsten direkten Mitarbeitern zurück: Stabschef Dan Rosenfield, Privatsekretär Martin Reynolds, Kommunikationschef Jack Doyle und Chef-Politikberaterin Munir Mirza. 

Minister nach Rücktrittswelle in Downing Street – Johnson übernimmt Führung

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Ford kann trotz Gewinnsprung an der Börse nicht punkten

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Detroit, 04. Feb (Reuters) – Ford blickt nach einem kräftigen Gewinnanstieg optimistisch ins laufende Jahr. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen vervierfachte sich 2021 auf zehn Milliarden Dollar, wie der gemessen am Absatz nach Toyota und General Motors drittgrößte Autobauer in den USA am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte.

Unter dem Strich war der Anstieg sogar noch größer, da der Konzern durch den Börsengang des Elektroautobauers Rivian von einem milliardenschweren Buchgewinn seiner Beteiligung profitierte. Dadurch landete der Reingewinn im vergangenen Jahr bei 17,9 Milliarden Dollar. 2020 hatte Ford wegen des laufenden Umbaus und weiterer Belastungen einen Verlust von 1,3 Milliarden ausgewiesen.

Ford

Für das laufende Jahr stellte Konzernchef Jim Farley beim bereinigten operativen Ergebnis eine Spanne von 11,5 bis 12,5 Milliarden Dollar in Aussicht, ein Anstieg um 15 bis 25 Prozent. Bei Anlegern konnte er damit dennoch nicht punkten, weil das Schlussquartal 2021 wegen Lieferengpässen schlechter als von Analysten erwartet ausgefallen war. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel um bis zu fünf Prozent nach. Grund für die Enttäuschung an der Wall Street war auch, dass Ford für 2022 eine langsamere Erholung der Produktion prognostizierte als der Lokalrivale GM.

Die maue Reaktion auf die Ergebnisse stellt Farley vor eine Herausforderung. Denn, wenn er die Börse nicht von seinem Kurs überzeugen kann, könnte dies die Beschleunigung des Umbaus des Unternehmens zu einem führenden Anbieter von Elektroautos erschweren, glauben Experten. Mit 36 Milliarden Dollar an Barmitteln und einer Liquidität von 52 Milliarden Dollar geht der Konzern finanziell allerdings gut gerüstet ins laufende Jahr. Seine Produktionskapazitäten für Batteriefahrzeuge will Ford bis 2023 auf 600.000 Einheiten verdoppeln.

WETTE AUF E-MOBILITÄT

Die amerikanischen Autobauer weiten angesichts der zunehmenden Konkurrenz in der E-Mobilität ihre Investitionen derzeit massiv aus. General Motors hatte bei der Bilanzvorlage vor wenigen Tagen angekündigt, mehr als die bis 2025 angekündigten 35 Milliarden Dollar auszugeben, um die Einführung neuer E-Autos zu beschleunigen. Den Takt gibt der Elektroauto-Pionier Tesla vor, der demnächst in Texas sein zweites Werk eröffnet.

In der Branche wird erwartet, dass Ford seine Investitionen ebenfalls ausweitet. Einem Medienbericht von Anfang Februar zufolge will der Konzern aus Dearborn in den nächsten fünf bis zehn Jahren zwischen zehn und 20 Milliarden Dollar zusätzlich in die Hand nehmen. Ford hatte im vergangenen Jahr bereits im Rahmen seines Plans „Ford+“ Ausgaben von mehr als 30 Milliarden Dollar bis 2030 für Elektroautos und die Entwicklung von Batterien angekündigt.

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Renditen für russische und ukrainische Anleihen steigen – aber die Ukraine profitiert von westlicher Unterstützung

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Renditen

Ein Marktkommentar von Giancarlo Perasso, Lead Economist CEEMA, Macroeconomic Research bei PGIM Fixed Income:

„Wir erwarten nicht, dass sich die Situation zwischen Russland und der Ukraine in absehbarer Zeit entspannen wird. Angesichts des mutmaßlichen Ziels Russlands, seinen sogenannten „weichen Unterbauch“ durch Länder zu stärken, die Moskau untergeordnet sind, vermuten wir, dass die Diplomatie und hybride Angriffe (z. B. Cyberangriffe, Sabotage usw.) fortgesetzt werden. Letztere verschärfen den Druck auf die Ukraine kontinuierlich.

Russische Staatsanleihen weiteten sich letzte Woche um ca. 30 Basispunkte aus und sind seit Jahresanfang bis zum aktuellen Zeitpunkt 100 Basispunkte gestiegen. Aus fundamentaler Sicht erscheinen die Renditenaufschläge für Russland derzeit attraktiv. Angesichts der anhaltenden Möglichkeit von Sanktionen bleiben wir jedoch vorsichtig und gehen davon aus, dass die Situation auch in Zukunft schwierig bleiben wird. Die Spreads der ukrainischen Staatsanleihen haben sich im bisherigen Jahresvergleich um etwa 400 Basispunkte auf ca. 920 Basispunkte ausgeweitet, und wir halten einen Zahlungsausfall angesichts der voraussichtlichen Unterstützung durch den IWF und den Westen weiterhin für unwahrscheinlich.“

Renditen für russische und ukrainische Anleihen steigen – aber die Ukraine profitiert von westlicher Unterstützung

Titelfoto von Giancarlo Perasso (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Credit Suisse gibt Vermögensverwaltung in afrikanischen Ländern auf

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Zürich, 04. Feb (Reuters) – Die Credit Suisse zieht sich aus dem Vermögensverwaltungsgeschäft in einer Reihe von afrikanischen Ländern zurück. Die vermögenden Privatkunden sollen dabei zur britischen Barclays wechseln, wie ein Sprecher des Schweizer Instituts am Freitag erklärte und damit einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte.

Credit Suisse

„Die Credit Suisse hat mit Barclays eine Vereinbarung über die Vermittlung von Private-Banking-Kunden unterzeichnet, die Teil des Plans ist, sich aus neun nicht zum Kerngeschäft gehörenden Wealth-Management-Märkten zurückzuziehen, vor allem in Afrika südlich der Sahara“, hieß es.

In Südafrika bleibe Credit Suisse weiterhin aktiv. Der Schritt erfolge im Nachgang zu der im November 2021 bekanntgegeben Anpassung der Konzernstrategie. 

Credit Suisse gibt Vermögensverwaltung in afrikanischen Ländern auf

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Russland – Haben US-Dokument zu Sicherheitsgarantien nicht weitergegeben

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Moskau, 04. Feb (Reuters) – Russland hat nach eigenen Angaben keine vertraulichen US-Dokumente im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise an die Presse durchsickern lassen.

Entsprechende Vorwürfe der amerikanischen Staatssekretärin Victoria Nuland gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass seien verblüffend, erklärte die russische Botschaft in den USA am Freitag. Die USA sollten „sich lieber auf den Kern der russischen Bedenken konzentrieren, statt sich an Verschwörungstheorien zu beteiligen“.

Dokument

Es geht um die Antwort der USA auf von Russland geforderte Sicherheitsgarantien wie etwa die Zusage, dass die Ukraine der Nato nicht beitreten wird.

Die spanische Zeitung „El Pais“ hatte unter Berufung auf vertrauliche Dokumente berichtet, die USA seien zu Gesprächen mit Russland über einen Verzicht auf Truppen- und Raketen-Stationierungen in der Ukraine bereit. Die USA würden auf landgestützte Raketen oder Kampftruppen dort verzichten, wenn Russland dies ebenfalls tue, berichtete das Blatt. Zudem könne über die Begrenzung von US-Atomwaffen in Ost-Europa gesprochen werden. 

Russland – Haben US-Dokument zu Sicherheitsgarantien nicht weitergegeben

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