Samstag, Mai 2, 2026
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Stopp von Integrationskursen nicht mit SPD abgesprochen

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Stopp von Integrationskursen durch das Bundesinnenministerium war offenbar nicht mit der SPD abgesprochen. „Es gab beim Thema Integrationskurse keine Absprache mit uns“, sagte deren stellvertretender integrationspolitischer Sprecher Hakan Demir, der für das Thema zuständig ist, dem „Tagesspiegel“. „Wir wurden nicht beteiligt.“

„Die Entscheidung des Innenministers ist eine Katastrophe“, fügte Demir hinzu. „Ich verstehe nicht, warum man beim einzigen Posten, bei dem es um Integration und Teilhabe geht, plötzlich sparen will.“ Das Geld sei für dieses Jahr bereits im Haushalt abgebildet.

Demir kritisierte: „Die Zahl der Menschen, die zu uns gekommen und jetzt hier sind, hat sich nicht plötzlich stark verringert“, sagte Demir. „Der Bedarf besteht weiterhin.“ Gleichzeitig verließen in den nächsten Jahren Millionen Menschen den Arbeitsmarkt, gab Demir zu bedenken: „Wir brauchen Menschen, die hierbleiben und uns da unterstützen.“

Auch die Grünen sehen das kritisch. „Es ist heuchlerisch, Integration zu fordern und gleichzeitig die Integrationskurse auszubremsen“, sagte Marcel Emmerich, innenpolitischer Sprecher der Grünen, dem Tagesspiegel: „Alexander Dobrindt macht sich mit der Blockade zu Deutschlands größtem Integrationsverweigerer.“

Jeder wisse, dass gerade Investitionen in Integrationskurse sich auszahlten, denn sie förderten Sprache, Arbeit, Teilhabe und den sozialen Zusammenhalt. „Es ist schlicht falsch, auf knappe Gelder zu verweisen, wo doch gerade das Innenministerium mit der Reform der Schuldenbremse über erhebliche neue Spielräume verfügt“, fügte Emmerich hinzu. „Mit den Kürzungen verschärft er die Probleme, die er selbst lautstark beklagt. Statt Integration zur Priorität zu machen, dreht er ausgerechnet den wirksamsten Instrumenten den Geldhahn zu.“


Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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In Berlin wächst die Sorge über AfD-Kontakte zu Trumps Umfeld

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Donald-Trump-T-Shirts (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz wächst in Berlin die Sorge über die Folgen einer wachsenden Nähe zwischen Teilen der US-Republikaner und der AfD. „Die AfD-Vertreter reden Deutschland in den USA schlecht, machen sich europafeindliche Tendenzen in der US-Administration zu eigen und versuchen sich über Kulturkampf-Themen und krude Vergleiche mit US-innenpolitischen Themen anzubiedern“, sagte der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Metin Hakverdi (SPD), dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

Hakverdi warb für einen Dialog. „Ich pflege enge Kontakte in den USA, sowohl zu den Demokraten als auch zu den Republikanern, auch ins MAGA-Lager. Das ist im Interesse unseres Landes wichtig“, sagte er. Ziel sei es, deutsche und europäische Positionen zu erklären und „Fehlwahrnehmungen im Gespräch zu korrigieren“. Viele Republikaner seien mit der Außenpolitik ihres Präsidenten nicht einverstanden, sprächen das aber öffentlich nicht aus. Dennoch seien sie eine wichtige „Gegenkraft“ gegen manche Entwicklungen im Weißen Haus.

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, sagte dem „Handelsblatt“, Trump und sein enges Umfeld pflegten „eine gefährliche Nähe zur AfD – wie auch umgekehrt“. Davor müsse man Deutschland und auch die EU schützen. „Es ist kein Geheimnis, dass Trump, AfD und Co. unseren Kontinent spalten und durch ein autoritäres System ersetzen wollen“. Aufgabe der Bundesregierung und der Regierungsfraktionen müsse daher sein, „neue politische Partner in den USA zu finden und die bisherigen liberalen Kräfte weiter zu stärken“. Die MAGA-Bewegung sei ein „klarer Gegner“, sagte er.


Foto: Donald-Trump-T-Shirts (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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DGB will Vermögende stärker in Verantwortung nehmen

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DGB (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der unterschiedlichen Vorschläge von Union und SPD zur Finanzierung des Sozialstaats fordert der DGB, die Reichen im Land stärker in den Blick zu nehmen. „Diejenigen, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen, müssen stärker in die Verantwortung“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell den Zeitungen der „Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft“ (Donnerstagsausgaben). „Wir brauchen eine Debatte darüber, die Vermögen gerechter zu verteilen. Da gibt es enorme Unwuchten“, so Körzell.

Der Gewerkschaftsvertreter forderte unter anderem eine Erbschaftsteuer ohne Ausnahmen für große Betriebsvermögen und stattdessen Stundungsregelungen für Betriebe. Man müsse zudem darüber reden, wie Vermögende insgesamt stärker an den Kosten von Infrastruktur, Bundeswehr und demografischem Wandel beteiligt werden könnten. Auch an die Zinserträge der Sparer will Körzell ran. „Es kann aber beispielsweise auch nicht sein, dass wir Kapitalerträge pauschal mit 25 Prozent besteuern und in der Einkommenssteuer einen progressiven Anstieg haben“, so Körzell.

Weil Einnahmen aus Erbschaft- und Vermögensteuer den Ländern zustehen, sollte man aus seiner Sicht für den Bund über eine Vermögensabgabe nachdenken – nach der „riesige Vermögen zusätzlich einen bestimmten Prozentsatz einmalig abgeben“. Laut Körzell sollte mit großen Freibeträgen gearbeitet werden. „Aber es kann nicht sein, dass die Milliardäre in diesem Land immer reicher werden, die Verteilung immer ungerechter“, so das DGB-Vorstandsmitglied.


Foto: DGB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gabriel fordert EU-Gemeinschaftsschulden für Rüstung

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Sigmar Gabriel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke und frühere Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hält neue EU-Gemeinschaftsschulden für Rüstungsprojekte in Europa für unausweichlich und plädiert zudem für eine direkte Unterstützung Deutschlands bei den Verteidigungsanstrengungen Frankreichs und Polens.

Die Deutschen „dürfen nicht länger die finanzpolitischen Taliban in Europa spielen“, sagte Gabriel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Deutschland sage immer, die Verteidigungsausgaben seien Sache der nationalen Haushalte, aber auch hierzulande könnten sie ja zum großen Teil nur noch über Schulden finanziert werden.

„Der Draghi-Bericht für die EU fordert zu Recht, zur Finanzierung der europäischen Verteidigung auch gemeinschaftlich in Europa Schulden aufzunehmen“, sagte Gabriel. Das sei zwar teuer und berge auch Risiken. „Aber russische Truppen an der Grenze zu Polen sind ein größeres Risiko und übrigens auch teurer.“ Gabriel warnte: „Die Not wird jeden Monat größer, schon wegen der Bedrohungslage. Sollen wir warten, bis die erste Drohne über Berlin fliegt?“

Der Vorsitzende der Atlantik-Brücke schlug zugleich vor, Deutschland solle Frankreich und Polen bei deren Verteidigungsbemühungen unterstützen: „Warum bieten wir den Franzosen nicht an, die Verteidigungsausgaben unserer beiden Länder zusammenzubringen und mit dem deutschen AAA-Rating zu finanzieren?“ Das wäre eine enorme Entlastung für den französischen Haushalt und würde zeigen, dass die deutsch-französische Freundschaft tatsächlich etwas wert seien, meinte der frühere SPD-Vorsitzende. „Stattdessen beschwören wir sie immer nur und schauen zu, wie Frankreich in Echtzeit abrutscht.“

Mit Blick auf Polen meinte Gabriel: Wenn ohnehin dreieinhalb Prozent des Bruttosozialprodukts für Verteidigung ausgegeben werden solle, „warum geben wir nicht 0,5 Prozent davon in die bestehenden Nato-Fonds zur Stärkung der Ostflanke?“ Er mahnte: „Man kann durchaus Fantasie entwickeln, wie man vom großen Gerede zu praktischem Handeln kommt.“

Kritisch äußerte sich Gabriel zu Forderungen nach einer europäischen Atombombe: „Das Richtige zum falschen Zeitpunkt ist in der Regel auch falsch. Wenn man sich nicht mal konventionell verteidigen kann, sollte man nicht dicke Backen bei der Nuklearfrage machen“, sagte der frühere Vizekanzler. Er habe durchaus Zweifel, dass ein US-Präsident bereit wäre, seine Atomwaffen einzusetzen, sollten die Russen das Baltikum angreifen. „Aber die Antwort muss sein, uns in der konventionellen Verteidigung so stark zu machen, dass Putin den Angriff erst gar nicht probiert.“


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Grüne sehen Kinder durch Grundsicherungssanktionen gefährdet

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Kinder in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung sieht in den schärferen Sanktionen der neuen Grundsicherung keine große Gefahr für Kinder, auch wenn Eltern die Leistungen komplett gestrichen werden sollten. Aufgrund verschiedener Schutzmechanismen teile man die Einschätzung nicht, „dass es durch die Neuregelungen zu potenziell erheblichen Auswirkungen auf Kinder kommen wird“, heißt es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen, über die der „Stern“ berichtet. 

Aus der Oppositionsfraktion kommt dafür scharfe Kritik. Bei dem Gesetzentwurf habe man auch die potenziellen Auswirkungen auf Kinder berücksichtigt, so das Arbeitsministerium in seiner Antwort. „Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass Kinder und Jugendliche sowohl bei Leistungsminderungen eines Elternteils als auch bei der neuen Regelung zur Nicht-Erreichbarkeit bei drei aufeinanderfolgenden Meldeversäumnissen umfassend geschützt werden.“ 

Den Grünen-Abgeordneten Timon Dzienus überzeugt das nicht. „Wenn man die Eltern sanktioniert, leiden am Ende immer die Kinder“, sagte der Arbeits- und Sozialpolitiker dem “Stern“. Schon heute seien 1,8 Millionen Kinder in der Grundsicherung, jede dritte Person bei der Tafel minderjährig. „Kein Kind sollte in Armut aufwachsen und kein Kind hat es verdient, von der eigenen Regierung sanktioniert zu werden. Das ist ein sozialpolitischer Skandal.“

Das Arbeitsministerium von Ministerin Bärbel Bas (SPD) verweist in seiner Antwort auf verschiedene „Schutzmechanismen“. So werde ausschließlich der Regelbedarf der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person gemindert, die die Pflichtverletzungen oder das Meldeversäumnis begangen hätten. Entfalle der komplette Leistungsanspruch, weil eine erwerbsfähige Person nicht erreichbar ist, würden die Kosten der Unterkunft auf die übrigen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft verteilt und direkt an den Vermieter gezahlt werden.


Foto: Kinder in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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MTU drängt auf europäischen Kampfjet

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Tornado (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Münchner Triebwerkhersteller und Dax-Konzern MTU drängt auf eine politische Einigung für den Bau eines europäischen Kampfflugzeugs und unterstützt auch den Vorschlag, zwei Jets herzustellen.

„Die Zeit drängt, es muss zügig eine Entscheidung geben“, sagte der MTU-Vorstandsvorsitzende Johannes Bussmann der „Süddeutschen Zeitung“. Es gehe schließlich um die Verteidigungsfähigkeit Europas. „Wir brauchen ein europäisches Kampfflugzeug“, so Bussmann. Der Eurofighter allein werde nicht die Zukunft sein. Die Alternative wäre, weitere Kampfjets vom Typ F35 in den USA zu bestellen. Aber eine solche Abhängigkeit sei „in dieser neuen Welt gefährlich“.

Zuletzt gab es um das Kampfflieger-Projekt FCAS erheblichen Streit. Bussmann meint dazu: „Was oft übersehen wird: Es sind vor allem zwei Industriepartner, die Schwierigkeiten haben, zusammenzuarbeiten, das sind Airbus und Dassault. Bei den Triebwerkherstellern, also bei MTU und Safran, läuft es zum Beispiel sehr gut.“

MTU unterstütze auch den neuen Vorschlag, zwei Kampfjets zu entwickeln, einen kleineren und einen etwas größeren. Bussmann sprach von einer „zweitbesten Lösung“ und sagte der SZ: „Der Vorteil wäre sogar, dass so die Bedürfnisse der Kunden, also der Streitkräfte der einzelnen Länder, besser befriedigt werden könnten.“ Dabei wäre es günstiger, wenn beide Triebwerke aus dem gleichen Konsortium kämen anstatt aus zwei voneinander losgelösten Entwicklungen.

MTU will zudem das Militärgeschäft weiter ausbauen. „Mit einem europäischen Vorgehen kann sich unser Umsatzvolumen im Verteidigungsgeschäft in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln“, sagte Bussmann. Die Situation in der Ukraine zeige gerade, dass sich Kriegsführung und Verteidigung massiv ändern. Der MTU-Chef weiter: „Es gibt viele Anwendungsgebiete, bei denen die MTU mit ihren Kompetenzen mitspielen kann. Wiederverwendbare Drohnen etwa, die mit unserer Antriebstechnologie fliegen könnten.“


Foto: Tornado (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FC Bayern wirft RB Leipzig aus dem DFB-Pokal

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Harry Kane (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Im Viertelfinale des DFB-Pokals hat sich der FC Bayern München mit 2:0 gegen RB Leipzig durchgesetzt.

Die Partie begann recht ausgeglichen. Bereits in der vierten Minute sorgte Christoph Baumgartner für die vermeintliche Führung der Gäste, doch der Treffer wurde nach einer VAR-Prüfung wegen Abseits aberkannt. Die Bayern dominierten anschließend das Spielgeschehen, konnten jedoch zunächst keine weiteren Tore erzielen. Leipzig verteidigte derweil kompakt und setzte auf Konter.

Im Verlauf der zweiten Halbzeit konnten sich die Bayern dann entscheidend absetzen. Harry Kane brachte die Münchner in der 64. Minute per Foulelfmeter in Führung, nachdem Josip Stanisic im Strafraum von Leipzigs Torwart Maarten Vandevoordt gefoult worden war. Kurz darauf erhöhte Luis Diaz in der 67. Minute auf 2:0, nachdem er einen präzisen Pass von Olise verwertete. Bei diesem Stand blieb es am Ende auch.

Für die Bayern geht es am Samstag in der Liga gegen Werder Bremen weiter, Leipzig ist am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Die Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinales findet ebenfalls am Sonntag statt.


Foto: Harry Kane (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen uneinheitlich – US-Arbeitsmarkt überraschend dynamisch

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New York Stock Exchange (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch erneut uneinheitlich geschlossen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.121 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Handelstag am Vortag.

Der Nasdaq 100 ging dagegen bei 25.201 Punkten 0,3 Prozent höher aus dem Handel, während der breiter aufgestellte S&P 500 den Tag mit 6.941 Punkten fast unverändert beendete.

Für etwas Rückenwind sorgte im Laufe des Tages der Arbeitsmarktbericht für Januar. Außerhalb des US-Landwirtschaftssektors wurden im Januar 130.000 neue Stellen geschaffen. Die Arbeitslosenquote fiel von 4,4 Prozent auf 4,3 Prozent.

„Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich im Januar überraschend dynamisch“, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. „Der Gesundheitssektor und die Baubranche stellten im Januar mehr Personen ein, während im öffentlichen Sektor und in der Finanzbranche Stellen abgebaut wurden.“ Interessant seien dieses Mal aber auch die Revisionen der Vergangenheitswerte. Vor allem die von neu gegründeten Unternehmen geschaffenen Stellen werden dabei häufig deutlich überschätzt. Die Beschäftigung wurde per 1. März 2025 um knapp 900.000 Stellen nach unten revidiert.

„Fed-Chef Jerome Powell hat zuletzt von Abwärtsrisiken am US-Arbeitsmarkt gesprochen. Mit dem heutigen Zahlenwerk dürfte dieser Wortlaut als überholt gelten“, so Gitzel. Powell dürfte sich aber dennoch in seiner vorsichtigen Haltung hinsichtlich weiterer Zinssenkungen bestätigt fühlen: Der Januar-Arbeitsmarkt gebe jedenfalls keinen Anlass für eine rasche geldpolitische Lockerung.


Foto: New York Stock Exchange (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Pistorius: "Arctic Sentry" ist keine Grönland-Mission

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Grönland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) handelt es sich bei der angekündigten Nato-Mission „Arctic Sentry“ nicht um eine Grönland-Mission. Es gehe auch „nicht um eine Antwort auf Donald Trump“, sagte er im ZDF-„Heute Journal“.

„Es geht hier darum, klar zu machen – das, was wir seit Jahren praktizieren – nämlich die Arktis und den hohen Norden und deren Sicherheit sehr ernst zu nehmen, weil diese Sicherheit für uns als Nato, als Europäer aber auch für Nordamerika von essenzieller Bedeutung ist.“ Grönland sei Teil der Arktis, aber es gehe darum, in der Arktis Präsenz zu zeigen und das als Nato. „Das ist richtig und gut und deswegen beteiligen wir uns da“, sagte der Minister.

Für die Mission „Arctic Sentry“ wird Deutschland in einem ersten Schritt vier Kampfjets entsenden.


Foto: Grönland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Dawson`s Creek"-Star James Van Der Beek ist tot

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Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Schauspieler James Van Der Beek ist tot. Er sei am Mittwochmorgen friedlich eingeschlafen, heißt es in einer Mitteilung, die über seinen offiziellen Instagram-Account veröffentlicht wurde.

Van Der Beek, der vor allem für seine Hauptrolle in der Serie „Dawson`s Creek“ bekannt war, wurde 48 Jahre alt. In dem Beitrag hieß es, Van Der Beek habe seine letzten Tage mit Mut, Glauben und Würde verbracht. Die Familie bat um Privatsphäre, während sie um ihren geliebten Ehemann, Vater, Sohn, Bruder und Freund trauere.

Van Der Beek hatte im November 2024 bekannt gegeben, dass er an Darmkrebs im Stadium 3 leide.

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