Donnerstag, Juli 23, 2026
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Nagelsmann holt Said El Mala erstmals ins DFB-Team

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Said El Mala (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Fußballnationalmannschaft wird mit zwei Rückkehrern und einem Newcomer in die Endphase der WM-Qualifikation gehen. Wie der DFB am Donnerstag mitteilte, nominierte Bundestrainer Julian Nagelsmann den Offensivspieler Said El Mala von Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln erstmals für Spiele der A-Nationalmannschaft.

„Said El Mala soll sich mit all seiner Unbekümmertheit und Unbeschwertheit bei uns zeigen“, sagte Nagelsmann. „Wir haben die Talente aus unserer U 21 im Blick und wollen ihnen in Absprache mit Toni Di Salvo immer mal wieder die Chance geben, sich auch bei der A-Nationalmannschaft zu präsentieren.“

Darüber hinaus kehren Leroy Sané und Malick Thiaw in den Kader zurück. Sané (Galatasaray Istanbul) hat bislang 70 Länderspiele für Deutschland bestritten, U 21-Europameister Thiaw (Newcastle United) drei. „Mit Leroy Sané war ich durchgängig in einem sehr guten Austausch, er hat sich seine Nominierung mit guten Leistungen in der Champions League und der Süper Lig erarbeitet“, so Nagelsmann. „Malick Thiaw ist Stammspieler in der Premier League und nach seinem Wechsel nach England auf Anhieb eine der Stützen in der Mannschaft.“

Insgesamt hat der Bundestrainer 25 Spieler für die Länderspiele gegen Luxemburg (14. November in Luxemburg) und die Slowakei (17. November in Leipzig) nominiert, darunter vier Torhüter.


Foto: Said El Mala (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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KAS sieht Israel-Solidarität der AfD als politische Strategie

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Konrad-Adenauer-Stiftung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 präsentiert sich die AfD verstärkt als „proisraelische Partei“. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, über die der „Spiegel“ berichtet.

Dies diene jedoch vor allem der „politischen Instrumentalisierung“, so die Autoren. Laut der Analyse hänge der Erfolg der AfD eng mit ihrer Ablehnung von Muslimen zusammen. „Die Betonung und Rechtfertigung ihres `muslimfeindlichen` Markenkerns“ sei die zentrale Funktion der angeblichen Israel-Solidarität. Die AfD wolle von ihrem Antisemitismus ablenken. Aussagen führender AfD-Politikerinnen wie Beatrix von Storch und Alice Weidel inszenieren demnach die Partei als „einzige Unterstützerin jüdischer Interessen“.

Der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, der ehemalige Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), widerspricht: „Hinter der vermeintlichen Israel-Solidarität der AfD verbergen sich völkischer Nationalismus und Verschwörungsdenken, Hass auf Muslime und Antisemitismus.“ Die Menschen in Israel wie die Juden in Deutschland verdienten „ernst gemeinten, echten Rückhalt – und keine politisch inszenierte Scheinsolidarität einer rechtsextremen Partei“.

Die Autoren der Analyse in der Konrad-Adenauer-Stiftung sehen in der vermeintlichen proisraelischen Haltung der AfD ein „Täuschungsmanöver“, das rechtsextreme Positionen gesellschaftsfähig machen solle. Tatsächlich befürworteten AfD-Anhänger demnach überdurchschnittlich oft antisemitische Aussagen.


Foto: Konrad-Adenauer-Stiftung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax weiter leicht im Minus – Geschäftszahlen im Fokus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits eher schwachen Start bis zum Mittag weiter knapp im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.025 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Vortagsniveau. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, die Deutsche Post und Rheinmetall, am Ende die Deutsche Börse, Heidelberg Materials und Brenntag.

„Die Marktteilnehmer fokussieren sich verstärkt auf die Aktien von Zalando und der DHL, die heute mit guten Quartalsergebnissen aufwarten konnten“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Verkauft würden dagegen die Aktien der Heidelberg Materials, die mit ihren Daten nicht mehr überzeugen.

„Es lässt sich eine gewisse Müdigkeit bei den Investoren ausmachen, die sich derzeit sehr stark auf die mikroökonomische Ebene konzentrieren müssen“, so Lipkow. „Die übergeordneten Makro-Daten zeigen weiterhin ein sehr gemischtes Konjunkturbild für Deutschland auf. Selbst die Deutsche Bundesbank hat in einem Rundschreiben vor systemischen Risiken im Kreditvergleich durch die unklare konjunkturelle Situation gewarnt.“

„Das Gesamtbild sollte weiterhin zur Vorsicht mahnen“, sagte der Analyst. Das setzten einige Investoren derzeit auch um und verkaufen Bestände in deutschen Aktien.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1512 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8687 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 63,93 US-Dollar; das waren 41 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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EU-Kommission prüft Absprachen zwischen Deutscher Börse und Nasdaq

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Nasdaq (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Kommission hat eine förmliche kartellrechtliche Untersuchung gegen die Deutsche Börse eingeleitet. Man wolle mögliche Absprachen zwischen der Deutschen Börse und der Nasdaq prüfen, teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Die Untersuchung betrifft die Bereiche Notierung, Handel und Clearing von Finanzderivaten.

Die Kommission befürchtet, dass die beiden Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen abgestimmt haben könnten, um nicht miteinander zu konkurrieren. Darüber hinaus befürchte man, dass die Unternehmen die Nachfrage aufgeteilt, Preise abgestimmt und sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht haben könnten, hieß es weiter.

Sollten sich die Vermutungen bestätigen, würde das gegen die EU-Wettbewerbsvorschriften verstoßen, die Kartelle und wettbewerbsbeschränkende Geschäftspraktiken verbieten. Solche Praktiken könnten zu einer Marktfragmentierung führen und sich negativ auf Preise und Qualität der angebotenen Dienstleistungen auswirken. Die Kommission will der Prüfung Vorrang einräumen. Das Verfahren werde ergebnisoffen geführt, so die Wettbewerbshüter.


Foto: Nasdaq (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: AfD-Politiker wollen Dimitri Medwedew treffen

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Rainer Rothfuß (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – AfD-Abgeordnete wollen Mitte November im russischen Sotschi offenbar Dmitri Medwedew treffen, den Vorsitzenden der Regierungspartei „Einiges Russland“. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

Mehrere Abgeordnete bestätigten demnach, dass voraussichtlich sowohl die Bundestagsabgeordneten Rainer Rothfuß und Steffen Kotré zur Konferenz nach Sotschi reisen werden, als auch der Europaabgeordnete Hans Neuhoff und Jörg Urban, der Vorsitzende des AfD-Landesverbands Sachsen.

Kotré und Rothfuß hätten ihre Reise nach Russland bestätigt, schreibt das Portal, Rothfuß zudem auch seine Teilnahme an einer Diskussionsrunde mit Medwedew. Urban soll eine Anfrage von T-Online mehrere Tage unbeantwortet gelassen haben. Neuhoff habe auf eine Anfrage am Donnerstag zunächst nicht reagiert, hieß es. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Rothfuß sagte T-Online: „Ich werde an der Konferenz und am Abend zuvor schon an einer Diskussionsrunde mit Dmitri Medwedew teilnehmen.“

Der fraktionslose luxemburgische EU-Abgeordnete Fernand Katheiser bestätigte auf Anfrage des Nachrichtenportals ebenfalls seine geplante Reise nach Sotschi. Er hoffe dort auf ein Treffen mit dem Ausschussvorsitzenden Leonid Sluzk, den er vor Mitte Oktober in Genf traf.

Er bestätigte weiter einen Bericht der regierungsnahen russischen Zeitung „Iswestija“, dass in Sotschi über das von der EU eingefrorene Vermögen der russischen Zentralbank gesprochen werden solle. „Ich bestätige, dass ich denke, dass dieses Thema diskutiert werden wird und werden sollte.“ Er arbeite daran, eine Konferenz mit russischen und europäischen Parlamentariern zu organisieren, möglicherweise in der Türkei.


Foto: Rainer Rothfuß (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drogenbeauftragter drängt auf Nachbesserungen am Cannabisgesetz

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) warnt vor einer Vermischung von medizinischem Cannabis und Freizeitkonsum und fordert Nachbesserungen am Cannabisgesetz. „Das jetzige Gesetz ist in sich widersprüchlich und muss deshalb nachgebessert werden“, sagte Streeck den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Cannabis bleibe eine Droge, deren Konsum insbesondere bei jungen Menschen unter 25 Jahren „das Risiko schwerer Psychosen deutlich erhöht“.

Ein großes Problem sei, dass Medizinalcannabis in der öffentlichen Debatte häufig mit Freizeitkonsum gleichgesetzt werde. „Das halte ich für gefährlich, denn das sind zwei völlig verschiedene Dinge“, so Streeck. „Viele Substanzen, die wir in der Klinik als Medikamente verschreiben, sind auf der Straße höchst gefährliche Drogen.“ Für medizinische Anwendungen dürften die hohen Anforderungen an Diagnosen und Verschreibungspflicht „niemals aufgeweicht werden“. Andernfalls schwäche dies das Vertrauen in das Gesundheitssystem.

Streeck sprach sich zudem für einen stärkeren Jugendschutz sowie mehr Aufklärung, Prävention und Hilfsangebote aus. Minderjährige, die beim Kiffen auffielen, hätten früher automatisch Zugang zur Suchthilfe gehabt – „dieser Weg ist durch die Teillegalisierung weggefallen, und das ist ein echtes Problem“.

Zugleich mahnte der CDU-Politiker, Konsumierende nicht zu kriminalisieren. „Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis. Diese Menschen müssen wir vom Schwarzmarkt wegführen – nicht durch falsche Strenge wieder dorthin zurückdrängen. Es geht um Schutz und Vernunft zugleich.“


Foto: „Smoke-in“ vor dem Brandenburger Tor (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Mehrheit nutzt Mobilitätsapps

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Fahrgäste in einer Straßenbahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Rund drei Viertel (76 Prozent) der Smartphone-Nutzer in Deutschland haben Mobilitätsapps installiert, die zum Beispiel zur Fahrauskunft, Ticketbuchung oder Nutzung von Sharing-Angeboten dienen. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom.

Während insgesamt 29 Prozent auf nur eine einzige App setzen, hat die Mehrheit gleich mehrere zur Hand: zwei Mobilitätsapps nutzen 36 Prozent, drei Apps 20 Prozent. Jeder Zehnte hat sogar vier oder mehr Mobilitätsapps auf dem Smartphone installiert.

99 Prozent der Nutzer legen bei Mobilitätsapps Wert auf einfache Bedienbarkeit. 79 Prozent ist die Buchbarkeit möglichst vieler Anbieter und Verkehrsmittel innerhalb einer App wichtig sowie die Möglichkeit, alle Tickets bzw. Verkehrsmittel für eine Route in einem Schritt buchen zu können.

Der Vergleich von Preisen und CO2-Emissionen spielt mit 79 bzw. 78 Prozent ebenfalls für viele Nutzer eine wichtige Rolle. Rund drei Viertel (74 Prozent) möchten möglichst viele verschiedene Bezahlmöglichkeiten zur Auswahl haben. Die Einbindung von Treuekarten und Bonusprogrammen ist immerhin noch 69 Prozent wichtig, integrierte Assistenzangebote, die zum Beispiel mittels künstlicher Intelligenz die Buchung vereinfachen, noch für 67 Prozent.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.004 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 882 Nutzer von Smartphones. Die Befragung fand im Zeitraum von der 28. bis zur 32. Kalenderwoche 2025 statt.


Foto: Fahrgäste in einer Straßenbahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundestag hebt Immunität von AfD-Politiker Scheirich auf

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Raimond Scheirich (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat am Donnerstag die Immunität des AfD-Abgeordneten Raimond Scheirich aufgehoben. Das Parlament fasste am Vormittag ohne Aussprache mit den Stimmen von Union, SPD, Grünen und Linken einen entsprechenden Beschluss. Die AfD-Fraktion enthielt sich ihrer Stimme.

Hintergrund ist eine Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung zu Immunitätsangelegenheiten. Mit dem Beschluss genehmigte das Parlament den Vollzug gerichtlicher Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse gegen Scheirich. Die weiteren Hintergründe waren zunächst unklar.


Foto: Raimond Scheirich (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Bei Umzug droht Überlastung bei Mietzahlungen

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Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wohnraum gilt als bezahlbar, wenn die Mietbelastung höchstens 30 Prozent des Haushaltseinkommens beträgt. Eine Studie des Eigentümerverbandes Haus & Grund, über die das „Handelsblatt“ berichtet, zeigt, dass dieser Wert nach einem Umzug teils deutlich überschritten wird – vor allem in Großstädten und Ballungsräumen.

Berlin war demnach im Jahr 2024 die teuerste Stadt für einen Wohnungswechsel. Familien müssen hier nach einem Umzug inzwischen mehr als 32 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Nettokaltmiete zahlen. Alleinlebende müssen 41,9 Prozent ihres Einkommens für die Miete zahlen, wenn sie in der Hauptstadt eine neue Wohnung anmieten. Hohe Mietbelastungsquoten treffen Alleinlebende auch in München mit 41,2 Prozent, in Offenbach am Main mit 40,2 Prozent, in Frankfurt am Main mit 38,2 Prozent und in Freiburg im Breisgau mit 36,3 Prozent.

Im Schnitt mussten Familien mit Kindern Stand 2024 nach einem Umzug 19,4 Prozent ihres Haushaltseinkommens für die Nettokaltmiete aufwenden. Bei Alleinlebenden waren es 26,3 Prozent. Diese Angebotsmieten – also die Preise, die bei Neuvermietungen auf den Immobilienportalen aufgerufen werden – stehen Bestandsmieten gegenüber, die in den vergangenen neun Jahren weitgehend stabil geblieben sind. Die Folge ist laut Haus und Grund der „Lock-in-Effekt“: Für viele Haushalte entstehe „ein klarer wirtschaftlicher Anreiz, in der aktuellen Wohnung zu verbleiben, auch wenn ein Umzug aus beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Gründen eigentlich sinnvoll wäre“. Der Eigentümerverband fordert darum, mehr Wohnungen zu schaffen und auf Mietpreisregulierung wie durch die Mietpreisbremse zu verzichten.


Foto: Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Welthungerhilfe fordert mehr Geld für Klimaanpassung

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Mathias Mogge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs bei der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30) hat der Generalsekretär der Welthungerhilfe, Mathias Mogge, von Deutschland und anderen Industrienationen deutlich mehr Geld für Klimaanpassungsmaßnahmen in besonders vom Klimawandel betroffenen Ländern gefordert.

„Wir fordern von Deutschland und dem Globalen Norden deutlich mehr Geld für Klimaanpassung“, sagte Mogge vor dem sogenannten Leaders-Summit, zu dem auch Bundeskanzler Friedrich Merz anreist, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Finanzierungslücke sei enorm und treffe diejenigen Länder am stärksten, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben.

Die geplanten Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit im Haushalt 2026 würden die Lage weiter verschärfen. „Eine gerechte und nachhaltige Klimapolitik braucht jetzt mehr Mittel, nicht weniger – denn bereits heute bedroht die Klimakrise in vielen Weltregionen die Landwirtschaft und verschärft den Hunger der Menschen“, so Mogge weiter. Die Folgen der Klimakrise würden immer drastischer, gleichzeitig rücke die Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommens in weite Ferne. Mogges Botschaft für die COP30: „Nur wenn Klimapolitik auch Hunger bekämpft, kann sie gerecht und nachhaltig sein.“


Foto: Mathias Mogge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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