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Lottozahlen vom Mittwoch (03.12.2025)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 21, 27, 29, 37, 44, 49, die Superzahl ist die 6. Im Jackpot liegen derzeit 19 Millionen Euro.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 8032759. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 066501 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt geringfügig nach – Gegenwind aus den USA

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.694 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im Laufe des Tages seine Zugewinne ab und drehte am Nachmittag ins Minus.

„Mit den erneut überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten aus den USA dürften nun auch noch die letzten Zweifler an einer Zinssenkung der US-Notenbank in der kommenden Woche ins Lager der fast 90-prozentigen Mehrheit wechseln“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. Statt der erwarteten 40.000 neu geschaffenen Stellen in der Privatwirtschaft im November seien mit 32.000 fast ebenso viele weggefallen.

„Neben den unsicheren makroökonomischen Perspektiven dürfte hier auch immer mehr die zweite, unschöne Seite der Medaille des Einzugs der Künstlichen Intelligenz in das Arbeitsleben zum Vorschein kommen“, erklärte sie. „Denn was auf der einen Seite die Gewinne der entsprechenden Unternehmen in die Höhe treibt, könnte vielen Menschen in fast allen Unternehmen ihren Job kosten, die dann als Konsumenten erst einmal wegfielen.“

„So positiv eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der weltweit größten Volkswirtschaft also auch auf den ersten Blick scheint: Kommt sie als potenzieller Verhinderer eines konjunkturellen Abschwungs daher, könnte der fade Beigeschmack die Stimmung am Aktienmarkt schnell kippen lassen“, kommentierte Romar.

So sei auch zu erklären, dass die Wall Street nicht wie gewohnt positiv auf die Zahlen reagiert habe. „Bleibt die Frage, wer schneller ist: die lockere Geldpolitik eines Kevin Hassett oder der Kollaps am Arbeitsmarkt und folgend eine steigende Zahl von Konsumverweigerern mit dem Risiko einer Rezession? Die eingetrübte Stimmung in New York war dann auch in Frankfurt zu spüren, wo der Dax am Nachmittag seine Gewinne wieder abgeben musste.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Airbus, Eon und Infineon an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Mercedes Benz und der Commerzbank.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Januar kostete 28 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg für seine Verhältnisse deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,18 US-Dollar, das waren 73 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1662 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8575 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Intensivmediziner befürworten Ausweitung der Grippe-Impfempfehlung

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Impfung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Intensivmediziner drängen angesichts einer erwarteten frühen Grippewelle auf eine Ausweitung der Impfempfehlung in Deutschland. Auf dem Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) in Hamburg forderte Divi-Präsident Florian Hoffmann die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, die Influenza-Impfung künftig allen Menschen ab sechs Monaten zu empfehlen, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Die Stiko empfiehlt die Grippe-Impfung derzeit für Menschen ab 60 Jahren und Risikogruppen. Eigene Daten der Intensivmediziner-Vereinigung zeigen, dass in der vergangenen Saison viele Kinder schwer an Influenza erkrankten – darunter viele ohne Vorerkrankungen. Insgesamt seien von Januar bis Mai etwa 135.000 Menschen wegen der Grippe im Krankenhaus behandelt worden, darunter knapp 30.000 Minderjährige. 500 Kinder und Jugendliche mussten laut Divi beatmet werden, 82 seien gestorben.

Die Intensivmediziner sehen Kinder und Jugendliche nicht nur als besonders gefährdet, sondern auch als wesentliche Treiber der Infektionsketten. Eine breitere Impfkampagne könne deshalb über den Schutz der Kinder hinaus dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus in Familien und Schulen einzudämmen. Hoffmann kritisierte die bislang niedrigen Impfquoten in Deutschland und sprach von einem deutlich unterschätzten Virus, das sicher „kein Schnüpfchen“ sei.

Doch der Vorstoß ist umstritten. Die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), Nicole Töpfner, sagte, die meisten gesunden Kinder und Jugendlichen überstünden eine Grippe gut. Eine allgemeine Impfempfehlung für alle halte die DGPI deshalb für nicht zwingend. Vorrangig sei der Schutz von Risikogruppen und deren Kontaktpersonen. Eltern gesunder Kinder könnten sich auch ohne Stiko-Empfehlung dazu entscheiden, ihre Kinder impfen zu lassen.

Auch die Stiko äußerte sich zurückhaltend. Berit Lange, Vorsitzende der AG Influenza, sagte, man befinde sich zwar bereits im Anstieg der Grippewelle, aber im erwartbaren Rahmen. Eine Abweichung vom üblichen Verfahren zur Anpassung von Empfehlungen sei daher derzeit nicht vorgesehen. Das Thema habe jedoch in der Stiko hohe Priorität, und man arbeite „so schnell wie möglich“ an der Bewertung der verfügbaren Daten.


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Uefa: Deutschland wird 2029 Gastgeber für Fußball-EM der Frauen

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UEFA-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturNyon (dts Nachrichtenagentur) – Die Fußball-EM der Frauen kommt 2029 nach Deutschland. Das entschied das Exekutivkomitee der Union Europäischer Fußballverbände (Uefa) am Mittwoch in Nyon.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzte sich mit seinem Konzept unter dem Titel „WE`29 – Together We Rise“ gegen die Bewerbung von Polen sowie gegen eine gemeinsame Bewerbung von Dänemark und Schweden durch. Zuvor hatten die Verbände Portugals und Italiens bereits ihre Bewerbungen zurückgezogen.

„Ein Traum wird wahr. Nach 2001 dürfen wir wieder Gastgeber einer Frauen-Euro in Deutschland sein“, sagte Heike Ullrich, DFB-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball. „Ab heute und bis in den Sommer 2029 hinein werden wir mit aller Energie darauf hinarbeiten, eine EM auszurichten, auf die die Uefa und die gesamte europäische Fußballfamilie stolz sein können. Dabei geht es nicht nur um Management- und Organisationsfragen, sondern vor allem um die positiven Effekte des Turniers auf die Entwicklung des Frauenfußballs in Europa.“

DFB-Präsident Bernd Neuendorf zeigte sich dankbar für das Vertrauen der Uefa. „Wir sind absolut überzeugt, dass das Turnier in Deutschland mehr als eine Millionen Fans anziehen und die Uefa erstmals mit einer Frauen-Europameisterschaft einen finanziellen Gewinn erzielen wird“, sagte er. „Wir freuen uns darauf, im Sommer 2029 ein großes Fest des Frauenfußballs zu feiern.“


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Rutte will nach Ukraine-Verhandlungen Russland weiter Druck machen

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Mark Rutte (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem Vertreter der USA und Russlands sich am Dienstag zu Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine in Moskau getroffen haben, hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch angekündigt, den Druck auf Russland aufrecht erhalten zu wollen.

„Die Nato bleibt hier, die Nato macht weiter“, sagte er. „Die Ukraine bekommt, was sie braucht, und das ist auch Druck auf Russland.“ Man müsse daran denken, dass Russland monatlich 20.000 Soldaten verliere.

Die Nato müsse gegen jede Aggression zurückschlagen können und jeden Zentimeter des Nato-Gebiets verteidigen können, so Rutte. „Dabei wenden wir uns auch gegen hybride Bedrohungen, ob Sabotage oder andere Versuche, unsere Gesellschaft zu destabilisieren.“

Der Nato-Generalsekretär forderte alle Länder auf, ihre Zusagen einzuhalten, um das Ziel von 5 Milliarden Dollar zur Finanzierung der Ukraine einzuhalten. Kanada, Deutschland, Norwegen und Polen wollen Rutte zufolge mehr Mittel für die Ukraine bereitstellen. Zwei Drittel der Nato-Mitglieder hätten sich der Initiative im Außenministertreffen angeschlossen.

Rutte begrüßte die Bemühungen Trumps um einen gerechten Frieden. Konkret wollte er das Treffen in Moskau nicht kommentieren, um den Prozess nicht komplizierter zu machen. Er stellte jedoch erneut fest, dass es auf der Welt nur einen Menschen gebe, der den Krieg gegen die Ukraine beenden könne.


Foto: Mark Rutte (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommission legt Vorschläge zur Finanzierung der Ukraine vor

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat am Mittwoch zwei Lösungen zur Finanzierung der Ukraine für die nächsten beiden Jahre vorgestellt. Zum einen geht es um EU-Anleihen, die sich auf den EU-Haushalt stützen würden. Zum anderen um ein „Reparationsdarlehen“.

„Wir schlagen vor, ein Reparationsdarlehen zu schaffen, bei dem die Barguthaben aus immobilisierten russischen Vermögenswerten in der EU mit starken Garantien für unsere Mitgliedstaaten verwendet werden“, erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen (CDU). „Wir erhöhen die Kosten für Russlands Angriffskrieg. Und dies sollte ein weiterer Anreiz für Russland sein, sich am Verhandlungstisch zu engagieren.“

Konkret hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung zur Einrichtung eines „Reparationsdarlehens“ vorgelegt sowie einen Vorschlag, jede Übertragung immobilisierter Vermögenswerte der russischen Zentralbank nach Russland zu verbieten. Darüber hinaus geht es darum, Garantien für das Reparationsdarlehen einzuführen, mit denen die EU-Mitgliedstaaten und Finanzinstitute vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen geschützt werden sollen. Außerdem soll der aktuelle mehrjährige Finanzrahmen der EU geändert werden, um die Verwendung des EU-Haushalts zur Untermauerung eines Darlehens an die Ukraine zu ermöglichen.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Tanken im Wochenvergleich etwas günstiger

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Aral-Tankstelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Wochenvergleich gesunken. Laut einer aktuellen Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt aktuell 1,671 Euro, was einem Rückgang von 1,1 Cent entspricht. Diesel verbilligte sich um 2,6 Cent und lag bei durchschnittlich 1,628 Euro.

Laut ADAC sind die rückläufigen Preise auf dem Kraftstoffmarkt aus mehreren Gründen gerechtfertigt. Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent lag mit gut 62 US-Dollar auf dem Niveau der Vorwoche. Der im Vergleich zu den Vorwochen niedrigere Ölpreis wurde jedoch erst jetzt an die Autofahrer weitergegeben. Zudem notierte der Euro im Verhältnis zum US-Dollar etwas stärker, was ebenfalls zu niedrigeren Preisen an den Tankstellen führte.

Trotz der Preissenkungen kritisierte der ADAC die aktuelle Höhe der Kraftstoffpreise, insbesondere für Diesel. Der Preisunterschied zwischen Diesel und Super E10 beträgt lediglich 4,3 Cent, obwohl der steuerliche Unterschied rund 20 Cent pro Liter beträgt.


Foto: Aral-Tankstelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland erhält erstmals "territoriale Flugkörperabwehr"

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Verteidigungsministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr hat am Standort Schönewalde das Arrow-Luftverteidigungssystem in Betrieb genommen, welches erstmals eine „territoriale Flugkörperabwehr“ ermöglicht. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium am Mittwoch mit. Das System erweitert demnach die bestehende Luftverteidigungsarchitektur um eine äußere Schale und bietet die Möglichkeit zur Frühwarnung und zum Schutz vor weitreichenden ballistischen Raketen.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte, dass Deutschland mit dem neuen System seine zentrale Rolle im Herzen Europas stärke und Verantwortung übernehme. „Damit schützen wir also nicht nur uns, sondern auch unsere Partner. Wir stärken damit den europäischen Pfeiler der Nato und übernehmen ein Nato-Planungsziel.“

Das Arrow-System, welches in einer israelisch-amerikanischen Kooperation entwickelt wurde, besteht aus einem Kontrollzentrum, Radargeräten und Abschussvorrichtungen. Es wird in den kommenden Monaten und Jahren weiter ausgebaut, um eine optimale Abdeckung des gesamten Territoriums der Bundesrepublik zu gewährleisten. Weitere Einzelheiten unterliegen der militärischen Geheimhaltung.


Foto: Verteidigungsministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Verteidigungsausschuss sagt Ukraine-Reise wegen AfD-Politiker ab

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Ukrainische Flagge in Kiew (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung des Europäischen Parlaments (SEDE) hat offenbar eine Reise in die Ukraine aufgrund der geplanten Teilnahme eines AfD-Politikers abgesagt. Das berichtet die „Welt“.

Es geht demnach um den Europaabgeordneten Hans Neuhoff. Neuhoff war von der Rechtsaußen-Fraktion Europa der Souveränen Nationen (ESN) für die Delegationsreise des Ausschusses nominiert worden, die am vergangenen Montag nach Kiew starten sollte und zuvor aus Sicherheitsgründen geheim gehalten worden war. Insgesamt sollten acht Abgeordnete verschiedener Fraktionen an der Reise teilnehmen.

Im Brief von Neuhoff an die Parlamentspräsidentin Roberta Metsola heißt es: „Am Freitag, den 28. November, informierte mich der Ausschusssekretär telefonisch darüber, dass die ukrainischen Behörden Ihrem Büro mitgeteilt hätten, dass man beabsichtige, mir die Einreise in die Ukraine zu verweigern. Als Begründung wurden angebliche politische Verbindungen meiner Person zur Russischen Föderation sowie ein angeblicher unerlaubter Aufenthalt in den von Russland besetzten Gebieten des Donbas angegeben.“

Und: „Am Samstag, den 29. November, informierte die Vorsitzende des SEDE-Ausschusses die Delegationsmitglieder, dass sie der Präsidentin empfohlen habe, die Mission zu verschieben, da die Ukraine ein Mitglied der Delegation offensichtlich als Sicherheitsrisiko einschätze.“ Am Sonntag wurde die Mission demnach abgesagt. Die Ausschussvorsitzende Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) bestätigte dies der „Welt“.

Strack-Zimmermann sagte, es habe im Raum gestanden, „dass die Ukrainer Neuhoff nicht einreisen lassen“. Die FDP-Politikerin sagte weiter: „Ukrainische Vertreter haben mir gesagt, dass sie Neuhoff für ein Sicherheitsrisiko halten. Auch ich finde das, deswegen bin ich auch nicht gewillt, mit ihm eine gefährliche Reise in die Ukraine anzutreten, bei der wir dann vor Ort keine sinnvollen Gespräche führen können.“

Im Brief an die Parlamentspräsidentin Metsola weist Neuhoff die Vorwürfe zurück. Diese seien „völlig unbegründet“, heißt es darin. Ihm sei verweigert worden, „eine schriftliche Bestätigung der ukrainischen Behörden oder zumindest eine schriftliche Mitteilung Ihres Büros über die erhobenen Einwände“ zu erhalten. „Ich unterhalte keine politischen Beziehungen zur Russischen Föderation“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Eine Sprecherin der ukrainischen Botschaft in Deutschland teilte mit: „Die prorussischen Positionen von Herrn Hans Neuhoff sind uns selbstverständlich bekannt. Wir verfolgen seine öffentlichen Äußerungen zur Ukraine, einschließlich der Aufrufe zur Kapitulation und der Relativierung russischer Verbrechen. Das Thema Einreisesperre werden wir jedoch nicht kommentieren.“


Foto: Ukrainische Flagge in Kiew (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Weg für Rentenpaket frei – Linke will sich enthalten

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Heidi Reichinnek und Sören Pellmann am 02.12.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Weg für die Rentenreform der schwarz-roten Bundesregierung ist wohl trotz des Widerstands einiger Abgeordneter der Union frei. Die Linksfraktion teilte am Mittwoch mit, dass sie sich bei der Abstimmung enthalten wird. Da der Koalition eine einfache Mehrheit reicht, würden einige Nein-Stimmen aus der Union auch nicht mehr ins Gewicht fallen.

Die Union und insbesondere die Junge Gruppe hätten in den letzten Wochen ein „Machtspielchen“ auf dem Rücken von Millionen Rentnern im ganzen Land ausgetragen, sagte Linksfraktionschefin Heidi Reichinnek. Dabei sei es „wirklich das absolute Minimum“, bei einem Rentenniveau von 48 Prozent eine Haltelinie zu ziehen. „Als Linke sagen wir klar: Das Rentenniveau muss wieder auf lebensstandardsichernde 53 Prozent erhöht werden.“

„Wir werden nicht akzeptieren, dass das Rentenniveau noch weiter gedrückt wird, und haben uns als Fraktion deshalb entschlossen, uns bei der voraussichtlich am Freitag anstehenden Abstimmung zum Rentenpaket der Regierung zu enthalten“, fügte Reichinnek hinzu. „An uns wird es somit nicht scheitern, dass das Rentenniveau stabilisiert wird.“


Foto: Heidi Reichinnek und Sören Pellmann am 02.12.2025, via dts Nachrichtenagentur

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