Freitag, August 21, 2026
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CL: BVB verspielt Sieg – Leverkusen rettet spät ein Unentschieden

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Julian Brandt (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund/Leverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat am 6. Spieltag der Champions League trotz klarer Überlegenheit nur ein 2:2 gegen FK Bodö/Glimt erreicht, während Bayer Leverkusen sich im Duell mit Newcastle United dank eines späten Treffers ebenfalls mit einem 2:2 begnügt hat.

Dortmund hatte früh das Spielgeschehen an sich gezogen und war in der 18. Minute in Führung gegangen, als Julian Brandt einen Fehler der Gäste nutzte und aus rund zwölf Metern zum 1:0 traf. Trotz zahlreicher Chancen verpasste der BVB das zweite Tor – und wurde dafür vor der Pause bestraft: Nach einer kurz ausgeführten Ecke traf Haitam Aleesami per Kopf zum 1:1 (42.).

Nach dem Seitenwechsel legte Dortmund wieder schwungvoll los. Ein abgewehrter Kopfball von Beier landete vor den Füßen von Julian Brandt, der aus kurzer Distanz zum 2:1 einschob und damit seinen Doppelpack perfekt machte (51.). Doch auch dieser Vorsprung hielt nicht. Während einer kurzen Dortmunder Unterzahl nach der Verletzung von Anselmino kam Bodö in den Strafraum, wo Jens Petter Hauge einen abgefälschten Ball aufnahm und zum 2:2 vollendete (75.). In der Schlussphase drängte Dortmund auf den Sieg, scheiterte aber mehrfach an Torhüter Haikin.

Bayer Leverkusen ging in der Partie gegen Newcastle United zunächst durch ein Eigentor von Bruno Guimarães in der 13. Minute in Führung. Newcastle wurde nach der Pause aktiver – und profitierte von einem Fehler im Bayer-Strafraum: Flekken traf im Dribbling Gegenspieler Woltemade, woraufhin Anthony Gordon den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1 verwandelte (51.).

Die Gäste drehten die Partie wenig später, als Gordon von links flankte und Lewis Miley aus sechs Metern zum 1:2 einköpfte (74.). Bayer antwortete mit zunehmendem Druck – und wurde belohnt: Nach einem schnellen Kombinationseinstieg spielte Maza den passenden Ball auf Alejandro Grimaldo, der zum 2:2 einschoss (88.).


Foto: Julian Brandt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen deutlich zu – Fed signalisiert Zinssenkung für 2026

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.058 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.887 Punkten 0,7 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.776 Punkten 0,4 Prozent im Plus.

Es gebe keinen Pfad, der frei von Risiko ist, erklärte Jerome Powell, Chef der Federal Reserve, nachdem die Zentralbank am Mittwoch den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt hat. Innerhalb der Fed wächst derweil die Uneinigkeit darüber, ob die Risiken hinsichtlich des Ziels der Preisstabilität oder hinsichtlich des Ziels der Maximalbeschäftigung größer sind. Im am Mittwoch veröffentlichten „dot plot“ ist diese zunehmende Spaltung ebenfalls zu sehen. Die Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed geht jedoch davon aus, dass 2026 nur noch ein Zinsschritt folgen wird.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,1693 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8552 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.226 US-Dollar gezahlt (+0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 116,21 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 62,65 US-Dollar, das waren 71 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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PCK Schwedt: Große Mengen Öl aus Pipeline ausgetreten

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Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv), via dts NachrichtenagenturGramzow/Zehnebeck (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch ist es an einer Pipeline, die zur PCK Raffinerie Schwedt gehört, an einem Schieber nahe Gramzow/Zehnebeck zu einer Havarie gekommen. Dabei ist Öl in großen Mengen ausgetreten, teilte das Brandenburger Umweltministerium mit. Nach Angaben der Ortsfeuerwehr Schwedt/Oder schoss das Öl in einer Fontäne von rund zehn bis zwölf Metern in die Höhe.

Das Unternehmen erklärte, dass die PCK-Werkfeuerwehr, örtliche Feuerwehren, die Gefahrstoffeinheit Uckermark sowie die Werkseinsatzleitung der PCK mit schwerem Gerät im Einsatz zur Eindämmung des Schadens sind. Oberste Priorität habe die Sicherheit aller Beteiligten sowie der Schutz der Umwelt. Alle zuständigen Behörden seien informiert.

Nach derzeitigen ersten Erkenntnissen wurde der Vorfall durch vorbereitende Arbeiten für einen geplanten Sicherheitstest an der Pipeline am Donnerstag verursacht. Eine absichtliche Fremdeinwirkung kann laut PCK Schwedt derzeit ausgeschlossen werden.

Die Integrierte Leitstelle Nordost warnt Anwohner vor einer starken Geruchsbelästigung. Es wird geraten, Türen und Fenster zu schließen. Landesumweltministerin Hanka Mittelstädt (SPD) will sich am Donnerstag vor Ort ein Bild über das Ausmaß der Schäden zu machen, sich über den Stand der Rettungsarbeiten informieren und weitere Hilfen koordinieren.


Foto: Raffinerie PCK in Schwedt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: US-Reise von AfD-Politikern kostet über 50.000 Euro

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AfD-Bundestagsfraktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Für eine anstehende Reise von AfD-Abgeordneten nach New York entstehen den öffentlichen Kassen offenbar hohe Kosten. „In dieser Woche reisen acht Mitglieder der AfD-Fraktion zu mehrtägigen politischen Gesprächen in die USA“, sagte ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion der „Bild“ (Donnerstagausgabe). „Für diese Fraktionsreisen nach den Bestimmungen des Deutschen Bundestages fallen insgesamt Kosten in Höhe von 57.000 Euro an.“

Die Bundestagsverwaltung bestätigt der Zeitung auf Anfrage, dass die USA-Reise aus Mitteln der AfD-Bundestagsfraktion finanziert ist. Die tatsächlichen Kosten für die US-Reise könnten laut „Bild“ noch höher liegen. Es reisen demnach ebenfalls sieben Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt und weitere Abgeordnete des EU-Parlaments nach New York.

„Die Abgeordneten der Fraktion werden die Reisekosten im zulässigen Rahmen anschließend gegenüber dem Landtag beziehungsweise der Fraktion abrechnen“, sagte ein Sprecher der Fraktion im Magdeburger Landtag der Zeitung. Es müsse aber abgewartet werden, welche Rechnungen die Delegation tatsächlich einreicht. Ein „Fraktionsinsider aus Magdeburg“ schätzte laut „Bild“, dass die Reise für das Team aus Sachsen-Anhalt rund 50.000 Euro kosten werde.


Foto: AfD-Bundestagsfraktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Notenbank senkt Leitzins erneut um 25 Basispunkte

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Federal Reserve (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins auf eine Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent gesenkt. Das teilte die Zentralbank am Mittwoch mit.

Die Entscheidung war im Vorfeld erwartet worden, fiel jedoch nicht einstimmig. Während der Vorsitzende der Notenbank, Jerome Powell, und die Mehrheit der Mitglieder des Offenmarktausschusses für den Schritt stimmten, plädierte Stephen Miran wie auch schon bei der letzten Sitzung für eine stärkere Absenkung. Jeffrey Schmid, der erneut eine Zinspause forderte, erhielt dieses Mal Unterstützung von Austan Goolsbee.

Die US-Notenbank erklärte in einer gemeinsamen Mitteilung, dass die jüngsten Indikatoren darauf hindeuteten, dass sich die Wirtschaftstätigkeit in moderatem Tempo ausgeweitet habe. Der Beschäftigungszuwachs habe sich in diesem Jahr verlangsamt, und die Arbeitslosenquote sei bis September leicht gestiegen, hieß es. Die jüngsten Indikatoren stehen aus Sicht der Fed im Einklang mit diesen Entwicklungen. Die Inflation sei seit Jahresbeginn gestiegen und bleibe weiterhin etwas erhöht.

Erneut hieß es, dass man bereit sei, den geldpolitischen Kurs anzupassen, „wenn Risiken auftauchen, die das Erreichen der Ziele des Ausschusses behindern könnten“. Dabei werde man „eine Vielzahl von Informationen berücksichtigen, darunter Daten zu den Arbeitsmarktbedingungen, zum Inflationsdruck und zu den Inflationserwartungen sowie zu den finanziellen und internationalen Entwicklungen“.

Von hohen Zinsen erwarten sich die Notenbanker typischerweise eine Senkung der allgemeinen Teuerung. Diese sind aber schlecht für die Aktienmärkte und für wirtschaftliche Investitionen. Zu niedrige Zinsen dagegen könnten die Inflation anfeuern.


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Fed senkt Leitzins um 25 Basispunkte

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins im Dollarraum erneut um 25 Basispunkte gesenkt. Er werde künftig in einer Spanne zwischen 3,50 und 3,75 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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Lottozahlen vom Mittwoch (10.12.2025)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 11, 12, 13, 17, 24, die Superzahl ist die 8. Im Jackpot liegen derzeit 25 Millionen Euro.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9980064. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 296652 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kramp-Karrenbauer beharrt auf Kandidatur für Adenauer-Stiftung

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Annegret Kramp-Karrenbauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will auf ihre Kandidatur für den Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) nicht verzichten. „Es hat sich am Sachstand nichts geändert“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) auf die Frage, ob sie weiterhin kandidieren wolle. Eine Woche vor der Entscheidung zeichnet sich damit immer noch keine einvernehmliche Lösung über den KAS-Vorsitz ab.

Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz setzt sich für Unionsfraktionsvize Günter Krings als Vorsitzenden ein. Vor einem Monat hatte aber auch Kramp-Karrenbauer öffentlich erklärt, dass sie kandidieren wolle.

In der CDU bemüht man sich deshalb seit Wochen darum, eine Kampfkandidatur zwischen Krings und Kramp-Karrenbauer um den Stiftungsvorsitz zu vermeiden. Eine Niederlage oder ein Rückzug von Krings würde auch als Niederlage von Merz gewertet werden.

Über den Vorsitz wird die Mitgliederversammlung der Stiftung am 19. Dezember entscheiden. Derzeit gibt es 52 wahlberechtigte Mitglieder, unter ihnen ist auch Merz. Der bisherige Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, der langjährige Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), hatte seinen Rückzug angekündigt und will bei der Wahl nicht erneut antreten.


Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Reiche sieht bei Industriestrompreis keine Verzögerungen

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Ruhrgebiet (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht keine Verzögerungen bei der Einführung eines vergünstigten „Industriestrompreises“ für die energieintensive Industrie. „Wir halten Wort: Der Industriestrompreis kommt“, sagte Reiche dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Die Abstimmungen laufen planmäßig, das Verfahren mit der Europäischen Kommission geht voran – und wir nutzen jeden beihilferechtlichen Spielraum, um unsere Industrie zu stärken.“

Reiche soll am Mittwochabend im Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD zum Stand beim Industriestrompreis berichterstatten. Der Koalitionsausschuss hatte sich Anfang November darauf verständigt, dass Unternehmen ab 2027 den Industriestrompreis beantragen und rückwirkend ab 2026 ausgezahlt bekommen können. Dieser soll bei fünf Cent pro Kilowattstunde liegen.

Reiche stellte klar, dass Verzögerungen am Plan nicht abzusehen seien. „Wir entlasten die Unternehmen mit Wirkung zum 1.1.2026 weiter bei den Strompreisen, verhindern Standortverlagerungen und sichern Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Schlüsselbranchen unseres Landes“, erklärte sie und sprach von einem „Durchbruch, für den wir lange gekämpft haben“.

Die Ministerin reagierte damit auch auf Äußerungen des Koalitionspartners. Am Mittwochmorgen hatte der erste parlamentarische Geschäftsführer der SPD, Dirk Wiese, Kritik an einem Veto von Reiche bei den neuen Bürgergeld-Regeln geübt. Er würde sich von der Wirtschaftsministerin manchmal wünschen, „sie würde sich mit der gleichen Energie beim Industriestrompreis dafür einsetzen, dass eine wirkliche Entlastung bei den Unternehmen ankommt“, hatte Wiese gesagt.


Foto: Ruhrgebiet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt geringfügig nach – Öl und Gas günstiger

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.130 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start im Minus baute der Dax am Vormittag seine Verluste aus, bevor er sich am Nachmittag dem Vortagesschluss wieder annäherte.

„Der Dax 40 verweilt weiter in einer abwartenden Haltung und bewegt sich im bisherigen Handelsverlauf kaum von der Stelle“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. Auch die Verteilung von Gewinnern und Verlierern habe sich nicht groß geändert und spiegle die Haltung der Investoren vor dem Zinsentscheid in den USA sehr gut wider. „Die Karten werden ab morgen wieder neu gemischt und dann wird sich zeigen, ob sich die Jahresendrallye fortsetzen wird oder aber zum Ende kommen wird.“

An der Spitze der Kursliste in Frankfurt standen bis kurz vor Handelsschluss die Papiere von Siemens Energy, Fresenius und Fresenius Medical Care. Am Tabellenende fanden sich die Akten von Rheinmetall, Infineon und Deutscher Börse wieder.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Januar kostete 27 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,45 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1647 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8586 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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