Montag, Mai 11, 2026
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Regierungsbildung: Woidke und Wagenknecht treffen sich diese Woche

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Dietmar Woidke am 23.09.2024, via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und BSW-Chefin Sahra Wagenknecht wollen sich „noch in dieser Woche“ treffen, um über eine mögliche Koalition in Brandenburg zu beraten. Ein entsprechender Termin sei vereinbart, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Wagenknechts Umfeld.

Zu Ort und Zeitpunkt des Treffens gibt es bislang keine näheren Informationen. Aus BSW-Kreisen in Potsdam hieß es am Mittwoch, es sei wahrscheinlich, dass in der kommenden Woche mit konkreten Gesprächen mit der SPD begonnen werden könne.

Wagenknecht hatte am Dienstag in Berlin auf einem vorherigen Austausch mit Woidke bestanden. Außerdem erklärte sie, Woidke habe sich noch nicht bei ihr gemeldet. „Wenn man sich in eine gemeinsame Regierung begibt oder den Weg einschlägt, möchte ich, dass es damit beginnt, sich persönlich kennenzulernen und zusammenzusetzen“, sagte sie vor Journalisten im Bundestag.

Die BSW-Chefin hatte bereits den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer (CDU), und Thüringens CDU-Chef Mario Voigt zu vertraulichen Gesprächen in Berlin getroffen. Auch in diesen beiden Ländern laufen Gespräche über eine Koalition unter Beteiligung der Wagenknecht-Partei.


Foto: Dietmar Woidke am 23.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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EU-Länder stimmen für Abschwächung des Schutzes von Wölfen

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Jägersitz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der EU-Staaten haben sich auf eine Abschwächung des Schutzes von Wölfen geeinigt. Die entsprechende Entscheidung der Vertreter der EU-Staaten sei am Mittwoch mit der Stimme Deutschlands erfolgt, berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Diplomatenkreise.

Die Jagd auf Wölfe dürfte mit der Entscheidung vereinfacht werden, allerdings hat das Gesetz noch nicht die letzte Hürde genommen. Konkret soll der Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt werden. Änderungen der Pläne sind bis zur finalen Abstimmung noch möglich.

Innerhalb der Bundesregierung hatte sich vor allem Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) lange gegen die Änderung ausgesprochen, jetzt hat sie aber ihre Position geändert.


Foto: Jägersitz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verdächtiger stellt sich nach weiterer Explosion in Köln

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Nach einer weiteren Explosion in Köln hat sich am Mittwoch ein Verdächtiger gestellt. Zusammenhänge zu den Explosionen in den vergangenen Wochen seien allerdings nach derzeitigen Erkenntnissen nicht gegeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Der jüngste Vorfall hatte sich in der Nacht zu Mittwoch in Köln-Pesch ereignet – ein Café war im Anschluss ausgebrannt. Rettungskräfte behandelten vor Ort zwei leichtverletzte Bewohner des Mehrfamilienhauses, in welchem sich das Café befindet, mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Aufgrund erster Ermittlungen hatte sich am Vormittag ein Tatverdacht gegen einen Mann erhärtet, der den Behörden zufolge Bezüge zu dem ausgebrannten Café hat. Während der laufenden Fahndung stellte sich der Beschuldigte am Mittag im Beisein seines Rechtsbeistands bei der Polizei. Die Ermittlungen zu einem mutmaßlich zweiten Flüchtigen dauerten zunächst noch an.


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Kabinett beschließt Liberalisierung von Nutzhanf

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Landwirtschaftsministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung hat eine Liberalisierung von Nutzhanf beschlossen. Das Kabinett billigte am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne).

Mit der Änderung soll der Anbau von Nutzhanf erleichtert und der Umgang damit liberalisiert werden. Dafür wird die sogenannte Missbrauchsklausel gestrichen und der Indoor-Anbau von Nutzhanf zugelassen.

„Gerade in Zeiten der Klimakrise räumen wir Landwirten, die auf ihren Feldern oder in ihren Hallen etwas Neues ausprobieren wollen, Steine aus dem Weg“, sagte Özdemir. Denn Nutzhanf biete der Landwirtschaft viele Chancen: „Er enthält kaum rauscherzeugendes THC, ist anspruchslos, braucht kaum Pflanzenschutzmittel, Dünger und Wasser, verbessert Böden und bietet Lebensraum für Insekten.“

Die Ernte könne zudem auf unterschiedlichste Weise verarbeitet werden von Lebensmitteln bis zu Textilien. „Mit der Missbrauchsklausel wurden eigentlich unbescholtene Nutzhanf-Anbauer trotz bester Absichten kriminalisiert.“ Nun sei es an der Zeit, „darüber Gras wachsen zu lassen“.

Nutzhanf enthält im Gegensatz zu Konsumcannabis wenig Tetrahydrocannabinol (THC) – erlaubt sind grundsätzlich nicht mehr als 0,3 Prozent. Im Jahr 2023 wurde die Pflanze in Deutschland auf 5.834 Hektar angebaut. Die Anbaufläche hat sich in den vergangenen Jahren nicht so vergrößert, wie es aus Sicht der Bundesregierung wünschenswert wäre. Dies habe wirtschaftliche Gründe und zudem mit einem hohen Maß an Bürokratie zu tun, so das Landwirtschaftsministerium.


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Scholz nimmt Rücktritt der Grünen-Spitze "zur Kenntnis"

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Ricarda Lang und Omid Nouripour bei ihrer Wiederwahl auf der 49. Bundesdelegiertenkonferenz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht nach dem angekündigten Rücktritt der Grünen-Spitze um Omid Nouripour und Ricarda Lang kein Machtvakuum in der Ampelkoalition.

„Zunächst einmal hat der Bundeskanzler die Entscheidung von Ricarda Lang und auch Omid Nouripour heute Vormittag zur Kenntnis genommen“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Er habe mit den beiden „eng und vertrauensvoll“ zusammengearbeitet, sei auch persönlich mit ihnen eng verbunden und bedauere diesen Schritt.

„Ansonsten gehört das in demokratischen Verfahren immer wieder dazu, dass es Wechsel gibt, auch im Führungspersonal von Parteien und das hat keinerlei Auswirkungen auf die Koalition“, fügte Hebestreit hinzu. Zudem seien die beiden auch noch bis zum Parteitag der Grünen im November im Amt. Insofern gebe es da auch keinerlei Lücken zu befürchten. Es sei ein „normaler demokratischer Prozess“, den man „zur Kenntnis“ nehme, sagte der Regierungssprecher.


Foto: Ricarda Lang und Omid Nouripour bei ihrer Wiederwahl auf der 49. Bundesdelegiertenkonferenz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax bleibt am Mittag im Minus – SAP stürzt ab

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.915 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Abschläge gab es bei SAP. Hintergrund sind offenbar Medienberichte über Ermittlungen wegen des Verdachts von Preisabsprachen in den USA. Auch die Papiere von BMW und Infineon ließen am Mittag deutlich nach. Entgegen dem Trend zulegen konnten dagegen unter anderem die Aktien von Siemens Healthineers, Siemens Energy und Beiersdorf.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1184 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8941 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 74,67 US-Dollar; das waren 50 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann fordert nach Grünen-Rücktritten frühere Bundestagswahl

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Carsten Linnemann am 23.09.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert nach der Rücktrittsankündigung des Grünen-Vorstands eine vorgezogene Bundestagswahl. „Noch ein Jahr Ampel wird unser Land nicht verkraften“, sagte Linnemann der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

„Ich bleibe dabei: An Neuwahlen führt kein Weg vorbei.“ Die Grünen hätten „persönliche Konsequenzen“ aus den „desolaten“ Wahlergebnissen gezogen, sagte der CDU-Generalsekretär. Bei der Landtagswahl in Brandenburg am vorigen Sonntag waren die Grünen nicht mehr in den Landtag gewählt worden. „Das ist ein respektabler Schritt von Omid Nouripour und Ricarda Lang.“

Das Problem sei aber ein anderes: „Die Grünen müssen ihre Politik grundsätzlich ändern“, sagte Linnemann. „Die grüne Blockadehaltung bei der Migrationspolitik und Robert Habecks ideologisches Mikromanagement im Wirtschaftsministerium schaden unserem Land.“


Foto: Carsten Linnemann am 23.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Unternehmenswachstum trotz Wirtschaftskrise – geht das überhaupt?

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wachstum

In einer Zeit, in der sich Unternehmen oft mit wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert sehen, klingt das Thema Wachstum zunächst widersprüchlich.

Wie soll man expandieren, wenn die Märkte stagnieren, Kosten steigen und Liquidität knapp wird? Doch genau in solchen Zeiten zeigen sich Unternehmen, die in der Lage sind, kreative und flexible Wege zu finden, besonders erfolgreich. Aber wie gelingt es, unter diesen herausfordernden Bedingungen trotzdem zu wachsen?

Cashflow im Griff haben

Eine der größten Hürden während einer Wirtschaftskrise ist der Cashflow. Unternehmen müssen ihre Rechnungen begleichen, haben jedoch oft mit langen Zahlungszielen zu kämpfen. Wenn Kunden erst nach 60 oder gar 90 Tagen zahlen, wird die eigene Liquidität schnell knapp. Das Resultat? Wachstumsprojekte müssen auf Eis gelegt werden und die Geschäftsprozesse verlangsamen sich. Doch es gibt Wege, diesem Problem zu begegnen. Durch intelligente Finanzlösungen lassen sich Außenstände in liquide Mittel verwandeln – und das innerhalb kürzester Zeit.

Finanzierungsmodelle, die auf Flexibilität setzen, gewinnen in solchen Situationen enorm an Bedeutung. Denn wer die eigene Liquidität effektiv managt, bleibt handlungsfähig. Ein Unternehmen, das seine Finanzen klug plant und flexibel bleibt, kann auch in Krisenzeiten Marktchancen nutzen und sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschaffen.

Flexibel und liquide – der Schlüssel zu Wachstum

Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig kurzfristige Finanzierungslösungen sind. Unternehmen müssen nicht nur ihre laufenden Kosten decken, sondern auch schnell auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren können. Lange Vertragsbedingungen oder komplizierte Finanzierungsprozesse helfen hier wenig. Vielmehr ist Flexibilität gefragt – und die Fähigkeit, jederzeit über liquide Mittel zu verfügen.

Ein besonders effektives Instrument ist die Vorfinanzierung von Rechnungen. Damit können Unternehmen ihre offenen Forderungen sofort in Liquidität umwandeln, ohne auf den Zahlungseingang ihrer Kunden warten zu müssen. Das gibt ihnen nicht nur die nötige finanzielle Sicherheit, sondern auch den Spielraum, um in Wachstum zu investieren. Flexibilität bedeutet hier, dass Unternehmen unabhängig von langen Zahlungsfristen bleiben und sich schnell auf neue Marktanforderungen einstellen können.

Digitalisierung und Automatisierung: Effizienz für Unternehmen

Effizienz spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Finanzprozesse zu optimieren. Die Digitalisierung hat es möglich gemacht, Finanzierungsanfragen in Echtzeit zu bearbeiten und Rechnungen automatisch zu verarbeiten. Solche Plattformen bieten Unternehmen die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Rechnungsfinanzierung zu automatisieren und damit wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen. Dadurch wird nicht nur die Liquidität gesichert, sondern auch die Verwaltung vereinfacht.

Digitale Finanzlösungen sind besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein wertvolles Werkzeug. Sie ermöglichen es Unternehmen, jederzeit Zugriff auf liquide Mittel zu haben und so flexibel auf neue Geschäftsmöglichkeiten zu reagieren. Mit diesen innovativen Technologien können Unternehmen die eigene Buchhaltung entlasten und gleichzeitig sicherstellen, dass sie ihre Finanzen jederzeit im Griff haben.

Chancen in der Krise

Es ist eine alte Weisheit: Krisen bieten auch Chancen. Unternehmen, die liquide sind und ihre Finanzen klug managen, haben oft die Möglichkeit, in schwierigen Zeiten zu wachsen. Sie können neue Geschäftsfelder erschließen, von günstigeren Einkaufsmöglichkeiten profitieren oder Mitbewerber überholen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Dabei kommt es jedoch darauf an, nicht nur kurzfristig zu denken, sondern langfristige Strategien zu verfolgen.

Durch flexible Finanzierungsmodelle lässt sich die eigene Liquidität so steuern, dass Investitionen in neue Projekte möglich sind. Unternehmen, die in der Lage sind, schnell auf Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig ihre Liquidität im Blick zu behalten, können nicht nur überleben, sondern gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Fazit: Liquidität ist der Schlüssel zu Wachstum

Auch in einer Wirtschaftskrise ist Wachstum möglich, wenn Unternehmen auf flexible Finanzierungsmodelle setzen. Wer seine Liquidität im Griff hat, bleibt handlungsfähig und kann Marktchancen nutzen, die sich in Krisenzeiten bieten. Kurzfristige Finanzierungslösungen, wie die Vorfinanzierung von Rechnungen, ermöglichen es, auch bei langen Zahlungsfristen liquide zu bleiben und so den Grundstein für weiteres Wachstum zu legen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kommt es mehr denn je darauf an, klug zu planen und flexibel zu handeln. Nur so können Unternehmen ihre Position stärken und trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter wachsen.

Bild@Thorsten de Jong/ Finyoz

Autor: Thorsten de Jong ist Mitgründer und Geschäftsführer von Finyoz, einer Plattform zur sofortigen Rechnungsfinanzierung, die Unternehmen und Investoren innovative Lösungen zur Liquiditätssicherung bietet.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Enginsight stärkt mit €6 Millionen den Mittelstand vor Cyberangriffen

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Bild: Enginsight Gründerfoto vlnr Mario Jandeck, Max Tarantik, Eric Range (c)Enginsight

Enginsight, ein erfahrener, deutscher Anbieter einer All-in-one-Cybersecurity-Plattform für den Mittelstand, hat eine neue Finanzierungsrunde unter der Führung von UVC Partners erfolgreich abgeschlossen.

Unter den Co-Investoren ist Carsten Maschmeyer mit seinem Fonds seed+speed sowie bm‑t beteiligungsmanagement thüringen GmbH, Brandenburg VENTURES GmbH, Smart Infrastructure Ventures und Talanx AG. Mit dem frischen Kapital in Höhe von €6 Millionen will das Unternehmen seine Mission, den deutschen Mittelstand vor der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe zu schützen, noch intensiver verfolgen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die 99,4 Prozent der deutschen Wirtschaft ausmachen, sind besonders anfällig für Cyberangriffe, da ihnen oft die nötigen Ressourcen und das Know-how fehlen, um sich gegen die immer komplexer werdenden Bedrohungen zu schützen. Laut dem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jährlich herausgibt, verursachten allein im Jahr 2022 Cyberattacken Schäden in Höhe von 203 Milliarden Euro.

Kein Wunder, dass in unterschiedlichsten Lageberichten nach mehr Engagement in Cybersicherheit – sowohl von der Politik als auch von Organisationen – verlangt wird. Enginsight richtet seine Lösungen genau an diejenigen, die von der Gefahr am größten betroffen sind. Das Unternehmen möchte mit seiner innovativen Plattform den Mittelstand vor den wirtschaftlichen Schäden solcher Angriffe bewahren. Dabei können KMU jeder Größe und Branche – vom Steuerberater um die Ecke bis hin zum Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitenden von dem Angebot profitieren.

„Unser Ziel ist es, IT-Verantwortliche im Mittelstand zu entlasten und ihnen die nötige Transparenz und Kontrolle über ihre Netzwerke zu geben,“ erklärt Mario Jandeck, Mitgründer und CEO von Enginsight. „Täglich werden rund 21.000 IT-Systeme erfolgreich angegriffen – eine enorme Bedrohung, wenn man bedenkt, wie sensibel und wichtig Unternehmensdaten sind. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz, der auf Angriffserkennung und -abwehr sowie der automatisierten Reaktion auf Angriffe basiert, können Unternehmen proaktiv handeln und sich schützen.“

Dringender Handlungsbedarf bei Sicherheitslücken in KMU

Trotz der wachsenden Bedrohungslage haben zu wenige KMUs in Sachen Sicherheit nachgelegt. Empirische Erhebungen des Beratungsunternehmens Deloitte zeigten, dass bei 53 Prozent der Befragten die Aufdeckung einer Cyberattacke bis zu sieben Tage dauerte. Dabei ist die fehlende Reaktionsschnelligkeit nicht weniger gravierend als die Tatsache, dass nur 62 Prozent der Kleinstunternehmen regelmäßig Sicherheitsupdates installiert haben, und gerade einmal 18 Prozent überhaupt über einen Notfallplan verfügen. “Diese allgemein bekannten Defizite verstärken die Gefahr, da Cyberkriminelle KMUs immer stärker in ihr Blickfeld nehmen. Mit unserer automatisierten Komplettlösung sagen wir den Angreifern den Kampf an und versetzen KMUs in die Lage, ihre IT-Landschaft umfassend zu restrukturieren und für die Zukunft zu wappnen”, erklärt Max Tarantik, COO von Enginsight.

Cybersecurity „Made in Germany“ für den Mittelstand

Enginsight setzt auf eine 100 Prozent in Deutschland entwickelte Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse des deutschen Mittelstands zugeschnitten ist. Andreas Unseld, General Partner bei UVC Partners: „Aus unserer Perspektive ist der Mangel an ganzheitlichen Lösungen, die erschwinglich und schnell umsetzbar sind, die größte Hürde für viele Mittelständler. Kunden von Enginsight profitieren von einer vorkonfigurierten Plattform, die in der Regel innerhalb eines Tages implementiert und betriebsbereit ist. Dabei kombiniert das Unternehmen Angriffserkennung, Überwachung und Reaktion in einem einzigen System – ohne den Einsatz mehrerer isolierter Tools. Genau deshalb glauben wir, dass Enginsight mit seinem Angebot den Nerv der Zeit trifft.“

“Gerade die Verfügbarkeit von IT-Sicherheitsfachkräften stellt einen immerwährenden Engpass bei KMUs dar. Enginsight schließt diese Lücke, da die Lösungen ohne größeren zusätzlichen Zeitaufwand durch Fachkräfte betrieben werden können. Aus diesem Grund ist Enginsight für IT-Dienstleistungsunternehmen, die mit KMU-Kunden arbeiten, besonders wertvoll.”, sagt Jakob Banhardt, Investment Manager bei UVC Partners.

„Wir sind stolz darauf, wie Enginsight ihr Produktportfolio in den letzten Jahren erweitert und verbessert hat. Nicht nur Großunternehmen stehen immer öfter im Zentrum von Cyberangriffen, auch der Mittelstand und kleinere Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Software- und Hardwaresysteme ernsthaft zu schützen. Enginsight gibt Wirtschaft und Verwaltung eine All-in-one-Security-Plattform plus Support und Beratung an die Hand, die einen Rund-Um-Schutz Made in Germany bietet,” ergänzt Alexander Kölpin, Investor und Managing Director bei seed + speed Ventures.

Zukunftsstrategie: Wachstum und Expansion

Mit der neuen Finanzierungsrunde plant Enginsight, seine Marktführerschaft im DACH-Raum auszubauen und sich auch international zu etablieren. Der Fokus liegt dabei auf gezielten Branding-Kampagnen, dem Ausbau des Vertriebs und der Entwicklung neuer Partnerschaften. Gleichzeitig wird die Software weiterentwickelt, um den Schutz für den Mittelstand stetig zu optimieren und zukunftsfähig zu halten.

Autor: Maria Poursaiadi

Bild: Enginsight Gründerfoto vlnr Mario Jandeck, Max Tarantik, Eric Range (c)Enginsight

1 Quelle Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2023.html?nn=129410

2 Quelle Lagebericht Cybersicherheit: ENISA FORESIGHT CYBERSECURITY THREATS FOR 2030 – UPDATE: https://www.enisa.europa.eu/publications/enisa-foresight-cybersecurity-threats-for-2030

3 Quelle: Deloitte Private, Cyber Security im Mittelstand: https://www2.deloitte.com/de/de/pages/mittelstand/contents/cyber-security-im-mittelstand-studie.html

4 Quelle siehe Fußnote 1

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH

Israel meldet weitere "umfangreiche" Luftangriffe im Libanon

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Israelische Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturTel Aviv (dts Nachrichtenagentur) – Israel hat am Mittwoch nach eigenen Angaben erneut zahlreiche Luftangriffe gegen Ziele im Libanon gestartet. Man führe „umfangreiche Angriffe“ im Südlibanon und in der Bekaa-Ebene durch, teilten die israelischen Streitkräfte mit.

Zuvor seien im Gebiet von Obergaliläa etwa 40 Projektile identifiziert worden, die vom Libanon in israelisches Gebiet eingedrungen seien, hieß es. Mehrere Geschosse seien abgefangen worden. Es seien keine Verletzten gemeldet worden.

Die Hisbollah feuere auch weiterhin Geschosse „auf zivile Gebiete und Einrichtungen an der israelischen Heimatfront“ ab, so die Streitkräfte weiter. Gleichzeitig bombardiere man „Terrorziele“ und Waffenlager der Hisbollah im Libanon.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts