Sonntag, März 15, 2026
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1. Bundesliga: Mainz und Hamburg trennen sich unentschieden

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Fábio Vieira (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FSV Mainz 05 hat sich am 23. Spieltag der Bundesliga mit einem 1:1 gegen den Hamburger SV getrennt und damit in der MEWA Arena einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt gesichert.

Mainz erwischte den engagierteren Start, während der HSV vor allem über schnelle Umschaltmomente gefährlich wurde. Bereits früh prüfte Fábio Vieira Mainzer den Schlussmann, Daniel Batz, aus der Distanz, doch der Keeper reagierte aufmerksam.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine intensive Partie mit zahlreichen Zweikämpfen. Kurz vor der Pause belohnte sich Mainz für eine couragierte Aktion über die rechte Seite. In der 42. Minute traf Nadiem Amiri nach einer halbhohen Hereingabe per Direktabnahme aus rund acht Metern zum 1:0.

In der 64. Minute fiel der Ausgleich: Fábio Vieira verwandelte einen Freistoß aus gut 23 Metern. Der Ball wurde von der Mauer entscheidend abgefälscht und landete halbhoch im rechten Eck zum 1:1.

Mainz erhöhte in der Schlussphase noch einmal den Druck. Sheraldo Becker und Paul Nebel sorgten über die Außenbahnen für Schwung, doch klare Abschlüsse blieben Mangelware. Die größte Gelegenheit vergab Becker in der 88. Minute, als sein Versuch knapp am rechten Pfosten vorbeistrich.


Foto: Fábio Vieira (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Erleichterung über Zoll-Urteil

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.626 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.910 Punkten 0,7 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.013 Punkten 0,9 Prozent im Plus.

Als „Tag der Befreiung“ feierte US-Präsident Donald Trump im April 2025 den Tag, an dem er weitreichende Zölle für gegnerische und verbündete Länder weltweit verkündete. Das Institut der deutschen Wirtschaft sprach stattdessen von einem „Epochenbruch“. Nun sind diese Zölle Geschichte: Das oberste Gericht der USA urteilte am Freitag, dass Trump für derart weitreichende Zölle eine klare Genehmigung des Kongresses benötigt, der nach der US-Verfassung für Zölle zuständig ist.

Anleger reagierten mit zurückhaltender Erleichterung auf die Entscheidung. Denn wie Trump wenige Stunden später mit einem weltweiten Zusatzzoll zeigte und wie aus dem Sondervotum von Verfassungsrichter Brett Kavanaugh hervorgeht, hat der US-Präsident andere Wege als den im April 2025 gewählten, um Zölle zu verhängen, wenn auch weniger weitreichende. Und auch im verfassungsgemäß zuständigen US-Kongress ist Trumps Partei in beiden Parlamentskammern in der Mehrheit.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1786 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8485 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 5.095 US-Dollar gezahlt (+2,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 139,00 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg geringfügig: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,68 US-Dollar, das waren zwei Cent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Nach Urteil: Trump verhängt Zusatzzoll von weltweit 10 Prozent

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Entscheidung des Obersten Gerichtshof der USA, einen Großteil der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle zu kippen, hat US-Präsident Donald Trump einen neuen Zusatzzoll von weltweit zehn Prozent verkündet.

„Heute werde ich eine Verordnung unterzeichnen, um gemäß Abschnitt 122 einen globalen Zoll von 10 Prozent zusätzlich zu unseren bereits erhobenen normalen Zöllen zu erheben, und wir leiten außerdem mehrere Untersuchungen gemäß Abschnitt 301 und andere Untersuchungen ein, um unser Land vor unfairen Handelspraktiken zu schützen“, schrieb Trump am Freitag auf seiner persönlichen Plattform.

Das Oberste Gericht der USA hatte mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen geurteilt, dass der Präsident mit seinen Zöllen nach dem „International Emergency Economic Powers Act“ (IEEPA) seine Befugnisse überschritten habe. „Der Präsident beansprucht die außerordentliche Befugnis, einseitig Zölle in unbegrenzter Höhe, Dauer und Umfang zu verhängen“, schrieb der Vorsitzende des Gerichts, John Roberts, in der Urteilsbegründung. „Angesichts des Umfangs, der Geschichte und des verfassungsrechtlichen Kontexts dieser beanspruchten Befugnis muss er eine klare Genehmigung des Kongresses zur Ausübung dieser Befugnis nachweisen.“

Bei dem nun angekündigten Zollsatz bezieht sich Trump auf eine andere gesetzliche Grundlage: Abschnitt 122 des Handelsgesetzes von 1974. Dieses erlaubt es dem Präsidenten, bis zu 15 Prozent zusätzliche Zölle für einen Zeitraum von maximal 150 Tagen zu verhängen, wenn ein großes Ungleichgewicht in der Zahlungsbilanz besteht.

Trump griff die Richter des Supreme Courts scharf an. Die „Demokraten im Gerichtshof“ seien eine „Schande für unsere Nation“, schrieb er. Sie seien „der Verfassung gegenüber illoyal“, „Narren“ und „Schoßhunde“ für Schein-Republikaner und die „radikalen linken Demokraten“. Das Gericht sei „von ausländischen Interessen“ beeinflusst worden, behauptete Trump ohne dafür Beweise vorzulegen.


Foto: Donald Trump (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Bochum gleicht gegen Nürnberg aus – Fürth siegreich

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Francis Onyeka (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum/Fürth (dts Nachrichtenagentur) – Der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg haben sich am 23. Spieltag der 2. Bundesliga mit 1:1 getrennt.

Die Gäste aus Franken erwischten den besseren Beginn und gingen in der 38. Minute in Führung: Mohamed Ali Zoma vollendete eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz zum 0:1. Bochum benötigte einige Zeit, um offensiv Akzente zu setzen, kam vor der Pause aber durch Abschlüsse von Marshall zu aussichtsreichen Möglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nürnberg hätte den Vorsprung ausbauen können, ließ jedoch gute Gelegenheiten ungenutzt. Auf der anderen Seite erhöhte Bochum den Druck und wurde in der 72. Minute belohnt: Francis Onyeka verwandelte einen Handelfmeter sicher zum 1:1.

In der Schlussphase suchten die Gastgeber den Siegtreffer, während Nürnberg auf Konter lauerte. Klare Torchancen blieben jedoch Mangelware, sodass es beim leistungsgerechten Remis blieb. Für Bochum war es ein weiteres Unentschieden in einer Serie ohne Niederlage, Nürnberg nahm zumindest einen Punkt mit auf die Heimreise.

Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat im parallel laufenden Spiel Arminia Bielefeld mit 2:1 besiegt und wichtige Punkte im Tabellenkeller gesammelt. Die Gastgeber starteten entschlossen und gingen früh in Führung: Branimir Hrgota köpfte nach einer Hereingabe von rechts aus kurzer Entfernung zum 1:0 ein (4.). Bielefeld brauchte etwas, um ins Spiel zu finden, kam aber nach einer Ecke zurück: Robin Knoche traf per Kopf zum 1:1 (19.).

Nach dem Seitenwechsel erwischte Fürth erneut den besseren Auftakt. Dennis Srbeny stellte in der 53. Minute auf 2:1. In der Folge übernahmen die Gäste zwar phasenweise die Initiative, fanden jedoch kaum Wege durch die kompakte Defensive der Hausherren.

So blieb es beim knappen Erfolg für Fürth, das im Abstiegskampf Boden gutmachte, während Bielefeld trotz mehr Spielanteilen ohne Zählbares blieb.


Foto: Francis Onyeka (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Linke will Schufa auflösen

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Janis Ehling (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesgeschäftsführer der Linken, Janis Ehling, hat die Reform des Schufa-Scores scharf kritisiert und die Abschaffung der Auskunftei gefordert. „Die Schufa ist nicht reformierbar, sie gehört abgeschafft“, sagte er dem Nachrichtenportal „Watson“.

Es dürfe nicht sein, dass ein privates Unternehmen „intimste Informationen“ über Millionen Bürger „sammelt und unbegrenzt speichert“. Zudem sei unklar, was mit diesen Daten tatsächlich geschehe. Auch der neue Score diskriminiere bestimmte Gruppen, kritisierte Ehling. Die genaue prozentuale Gewichtung der einzelnen Faktoren bleibe weiterhin intransparent.

Ehling forderte die Bundesregierung auf, die Schufa als Aktiengesellschaft aufzulösen und durch eine staatliche Behörde zu ersetzen, die neutral und transparent arbeite. Eine solche Stelle müsse ähnlich wie eine Schuldnerberatung funktionieren und Menschen dabei unterstützen, einen Weg aus der Schuldenfalle zu finden.

Zur Begründung verwies der Linken-Politiker auf die hohe Zahl überschuldeter Menschen in Deutschland. „Fast 6 Millionen Menschen sind überschuldet, auch weil das Leben in Deutschland unbezahlbar wird. Da Mieten, Lebensmittel und Energie so teuer geworden sind, müssen viele selbst bei einfachsten Anschaffungen einen Kredit aufnehmen“, sagte Ehling.


Foto: Janis Ehling (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (20.02.2026)

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Eurojackpot, via dts NachrichtenagenturHelsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 11, 17, 23, 36, 40, die beiden „Eurozahlen“ sind die 5 und die 6. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Der Eurojackpot wird seit 2012 gespielt, 19 Länder sind an der Lotterie beteiligt. Bei den Ziehungen am Dienstag und Freitag in Helsinki werden fünf Zahlen aus der Zahlenreihe 1 bis 50 gezogen und separat zwei von 12 Zahlen, die sogenannten „Eurozahlen“.


Foto: Eurojackpot, via dts Nachrichtenagentur

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Friedrich Merz mit 91,2 Prozent als CDU-Chef wiedergewählt

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Friedrich Merz ist auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart als Parteichef wiedergewählt worden. Wie aus Angaben der Parteitagsleitung hervorging, erhielt er bei der Wahl am Freitagabend 91,2 Prozent Zustimmung.

Bei seiner letzten Wahl im Jahr 2024 waren es nach Parteiangaben 89,8 Prozent gewesen. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

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Merz als CDU-Chef mit 91,2 Prozent wiedergewählt

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Friedrich Merz am 20.02.2026, via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Friedrich Merz ist auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart als Parteichef wiedergewählt worden. Wie aus Angaben der Parteitagsleitung hervorging, erhielt er bei der Wahl am Freitagabend 91,2 Prozent Zustimmung.

Bei seiner letzten Wahl im Jahr 2024 waren es 89,8 Prozent, bei seiner ersten Wahl im Januar 2022 auf einem online durchgeführten Parteitag 94,6 Prozent. Damals war eine Mitgliederbefragung vorausgegangen. Bei CDU-Vorstandswahlen wirken sich Enthaltungen, anders als bei den meisten anderen Parteien, nicht negativ auf das Ergebnis aus, sondern werden praktisch wie ungültige Stimmen gezählt und damit ignoriert – 14 Stück von 977 abgegebenen Stimmten waren es dieses Mal. Wegen technischer Probleme hatte die Wahl mit Papierstimmzetteln stattfinden müssen, anstatt, wie ursprünglich geplant, digital.

Merz hatte in seiner Grundsatzrede am Mittag einen Rundumschlag absolviert, dabei allerdings wenig Neues geboten – bis auf etwas Selbstkritik.

Breiten Raum nahmen zunächst außenpolitische Themen ein. Wie schon bei der Münchner Sicherheitskonferenz beschwor Merz das transatlantische Bündnis, mahnte aber gleichzeitig mehr Unabhängigkeit an. Die „Amerikaner sollen unsere Freunde bleiben“, sagte Merz, die USA würden allerdings selbst gerade das Interesse verlieren, „verlässlicher Taktgeber“ zu sein. Auf diese neue Situation müsse man sich nun einstellen.

In Bezug auf den Ukraine-Krieg warnte der Kanzler erneut vor einer Appeasement-Politik: „Wer heute einem naiven Pazifismus folgt, der befördert die Kriege von morgen“, so der Kanzler. Der Grönland-Konflikt habe zudem gezeigt, dass Europa etwas erreichen könne, wenn es zusammenhalte.

Zu den seiner Ansicht nach nun erforderlichen Maßnahmen gehöre einerseits ein Investieren in die Verteidigung, damit man sich „nicht erpressen lassen“ müsse, so Merz. Andererseits müsse Deutschland und Europa aber auch die Wirtschaftskraft wieder stärken – womit der Kanzler den Bogen zu innenpolitischen Themen spannte.

Dabei räumte Merz ein, in der Vergangenheit zu große Versprechungen gemacht zu haben. „Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass wir diese gewaltige Reformanstrengung nicht von heute auf morgen schaffen können, ich nehme diese Kritik an“, sagte Merz am Freitag in Stuttgart. Man müsse aber weiter mutig bleiben, es müsse „jemand auf der Brücke stehen, der antreibt“.


Foto: Friedrich Merz am 20.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Debatte um Bundeswehr-Drohnen: Stark-Gründer sieht "Doppelmoral"

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In die Debatte über die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr von einem Unternehmen, an dem auch der US-Investor Peter Thiel beteiligt ist, hat sich jetzt der Mit-Gründer Florian Seibel eingeschaltet. „Peter Thiel ist ein Weltklasse-Tech-investor“, sagte Seibel der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Sein Anteil am betroffenen Unternehmen Stark Defence liege unterhalb von zehn Prozent. Seibel hatte mit zwei Partnern im Jahr 2024 Stark gegründet, weil er mit seinem Unternehmen Quantum Systems keine Angriffswaffen produzieren konnte. Quantum stellt unbemannte Aufklärungssysteme her, die ebenfalls von der Bundeswehr getestet werden. Thiels Beteiligung an Quantum liegt laut Seibel unter fünf Prozent. Damit verfüge der Investor über keinerlei Sonderrechte oder kontrollierenden Einfluss.

Von den Grünen war im Vorfeld Kritik aufgekommen an den Plänen des Bundesverteidigungsministeriums, einem Unternehmen den Auftrag zu geben, an dem Thiel beteiligt ist. Seibel hob hervor, wie wichtig die Finanzierung durch Thiels Fonds in einer frühen Phase für die Unternehmen gewesen sei. „Er ist reingegangen, als kein anderer Europäer bereit war, uns zu finanzieren“, sagte Seibel. „Diese Doppelmoral stört mich.“


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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USA: Oberster Gerichtshof kippt Trumps Zölle

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Washington: USA: Oberster Gerichtshof kippt Trumps Zölle. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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