Dienstag, September 22, 2026
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Insider: USA sollen Militärbasen auf Grönland übernehmen

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US-Fahne am Hauptquartier des Arktisk Kommando auf Grönland, via dts NachrichtenagenturDavos/Nuuk (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem US-Präsident Donald Trump seine Zoll-Drohung gegen Dänemark und weitere europäische Staaten zurückgenommen und eine Einigung angekündigt hat, sickern erste Details durch. Aus Nato-Kreisen hieß es, Rutte habe einen Vorschlag eingebracht, der neben der Einrichtung einer neuen Überwachungsmission der Allianz im hohen Norden auch die Übernahme von Militärbasen in Grönland durch die USA vorsieht, wie die FAZ schreibt.

Entsprechende Überlegungen gab es wohl auch schon vorher. Zwei Quellen aus Nato-Kreisen hätten der Zeitung nun bestätigt, dass sich dieser Plan am Vorbild der britischen Militärbasen auf Zypern orientiere, hieß es. Dort verfügt die Regierung in London über zwei Luftwaffenstützpunkte, Akrotiri und Dhekelia, die zum britischen Staatsgebiet gehören. Diese Gebiete blieben beim Vereinigten Königreich, als die Kolonie Zypern 1960 in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Ihr Status ist in dem Vertrag geregelt, mit dem die Republik Zypern geschaffen wurde. Die beiden Militärstützpunkte werden als britisches Überseegebiet geführt und stehen als „Sovereign Base Areas“ unter der Verwaltung des britischen Verteidigungsministeriums. Sie dürfen allein für militärische Zwecke genutzt, also nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden. Und sie sind kein eigener Staat.

Derzeit sind die USA nur auf einem Stützpunkt in Grönland präsent, der dem Weltraumkommando untersteht: der „Pituffik Space Base“, die früher „Thule Air Base“ hieß. Im Kalten Krieg unterhielt Washington insgesamt 17 Stützpunkte auf der Insel. Grundsätzlich haben sich die Regierungen in Kopenhagen und Nuuk dafür offen gezeigt, dass Washington seine militärische Präsenz wieder erhöht. Gemäß einer Vereinbarung von 2004 wäre das auch problemlos möglich.


Foto: US-Fahne am Hauptquartier des Arktisk Kommando auf Grönland, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Börsen drehen nach Trumps Zoll-Wende auf

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Wallstreet (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, zum 1. Februar doch keine Strafzölle auf verschiedene europäische Länder zu erheben, mit Erleichterung reagiert. Die wichtigsten Indizes gingen sprunghaft nach oben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.077 Punkten berechnet, 1,2 Prozent höher als am Vortag.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit 6.876 Punkten ebenfalls 1,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende bei 25.327 Punkten 1,4 Prozent stärker.

Trump hatte am Abend am Rande seines Besuchs auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos mitgeteilt, es habe ein „sehr produktives Treffen“ mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte gegeben, dabei sei „die Grundlage für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und die gesamte Arktis geschaffen“ worden. Bereits vorher hatte er vor laufenden Kameras gesagt, er wolle zwar weiterhin Grönland kaufen, aber nicht mit Gewalt übernehmen.

Auch die Rede in Davos hatte schon für einen kleinen Setzer nach oben an den wichtigsten Börsen gesorgt. Einerseits wohl wegen der im Grunde versöhnlicheren Tönen gegenüber Grönland und Dänemark, andererseits aber womöglich auch, weil Trump an anderer Stelle in seiner Rede eine „Verdoppelung“ an den Aktienmärkten prophezeite – was sich als selbsterfüllend herausstellen könnte.

Der Goldpreis konnte über den ganzen Tag gesehen deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.821 US-Dollar gezahlt (+1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,65 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 65,30 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1685 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8558 Euro zu haben.


Foto: Wallstreet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Heeres-Inspekteur baut weiter auf Kooperation mit USA

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Christian Freuding (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Heeres-Inspekteur Christian Freuding geht weiter von einer engen militärischen Zusammenarbeit mit den USA aus. „Die Amerikaner haben bei Aufklärung, Logistik, Führungsfähigkeit und weitreichenden Waffensystemen Fähigkeiten, die uns momentan noch fehlen“, sagte der Generalleutnant dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Deshalb brauchen wir auch weiterhin den Schulterschluss mit den USA. Und wir wollen diese Partnerschaft auch, weil wir überzeugt sind, dass uns im transatlantischen Verbund die Wahrung des Friedens durch Abschreckung am besten gelingt.“

Zu seinem amerikanischen Ansprechpartner, dem Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa und Afrika, habe er sehr gute Beziehungen, sagte der Bundeswehr-General weiter. „Wir sprechen nahezu wöchentlich – professionell und vertrauensvoll.“

Die Aufrüstung des Heeres sieht der Inspekteur auf einem guten Weg. So würden zum Beispiel die an die Ukraine abgegebenen Panzerhaubitzen bis zum Jahresende alle ersetzt. Auch die Beschaffung von Kampf- und Schützenpanzern gehe voran. „Natürlich würde ich mir als Inspekteur wünschen, dass alles noch schneller geht. Aber ich glaube, wir haben die Talsohle durchschritten.“

Von der Industrie erwartet der Offizier, die Produktionskapazitäten noch rascher hochzufahren. „Alle nehmen Geschwindigkeit auf, aber rüstungsindustriell sind wir noch auf dem Beschleunigungsstreifen“, erklärte Freuding. Schwierigkeiten bereiten dem Heer Lieferverzögerungen und die Probleme bei der Einführung des neuen Digitalfunks: „Wir bestellen – und wir müssen bekommen, was wir vereinbart haben: in Qualität und Zeit“, betonte der Generalleutnant.


Foto: Christian Freuding (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Trump verkündet Einigung im Grönland-Konflikt – Keine Strafzölle

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Nuuk auf Grönland am 19.01.2026, via dts NachrichtenagenturDavos (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump hat die für 1. Februar im Zuge des Grönland-Konflikts angedrohten Strafzölle wieder abgesagt. „Nach einem sehr produktiven Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte haben wir die Grundlage für ein künftiges Abkommen in Bezug auf Grönland und die gesamte Arktis geschaffen“, schrieb Trump am Mittwochabend auf seiner Plattform „Truth Social“.

Und weiter: „Diese Lösung wird, falls sie zustande kommt, ein großer Gewinn für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle Nato-Staaten sein.“ Aufgrund dieser Vereinbarung werde er die für den 1. Februar geplanten Zölle nicht erheben.

Weitere Gespräche über das geplante Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ in Bezug auf Grönland würden noch stattfinden. Diese Gespräche sollen Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, der Sondergesandte Steve Witkoff und weitere Personen werden „je nach Bedarf“ führen.


Foto: Nuuk auf Grönland am 19.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Champions League: Eintracht nach Blamage in Baku ausgeschieden

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Kaua Santos (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaku (dts Nachrichtenagentur) – In der Champions League hat sich Eintracht Frankfurt am Mittwochabend bei Qarabag in Baku blamiert und wird nicht mehr Weiterkommen. In einem turbulenten Spiel unterlag die SGE den Aserbaidschanern trotz zwischenzeitlicher Führung mit 2:3 – das entscheidende Tor fiel tief in der Nachspielzeit.

Die Partie begann aus Frankfurter Sicht denkbar ungünstig. Qarabag setzte die Gäste früh unter Druck und nutzte gleich eine der ersten Aktionen: Nach einer Hereingabe und einem Abpraller im Strafraum reagierte Camilo Durán in der 4. Minute am schnellsten und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die frühe Führung verlieh den Hausherren spürbaren Schwung, doch Frankfurt zeigte eine schnelle Reaktion. Nur sechs Minuten später nahm Can Uzun einen zweiten Ball an der Strafraumkante auf und traf mit einem platzierten Abschluss ins linke untere Eck zum 1:1-Ausgleich.

In der Folge entwickelte sich eine intensive erste Halbzeit, in der Qarabag insgesamt mehr Ballbesitz hatte und immer wieder gefährlich nach vorne kam. Besonders über die linke Seite sorgten die Gastgeber für Unruhe, während Eintracht kompakt verteidigte und auf Umschaltmomente lauerte. Klare Torchancen blieben auf beiden Seiten rar, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst die Hausherren das Geschehen. Frankfurt tat sich schwer, offensive Akzente zu setzen, während Qarabag geduldig nach Lücken suchte. Die entscheidende Phase begann in der Schlussviertelstunde: Nach einem Zweikampf im Strafraum entschied Schiedsrichter Sandro Schärer in der 76. Minute auf Elfmeter für die SGE. Fares Chaibi übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Hessen.

Der Jubel währte jedoch nur kurz. Bereits zwei Minuten später kam Qarabag zurück: Nach einem schnellen Vorstoß über die linke Seite legte Cəfərquliyev präzise nach innen, wo erneut Camilo Durán eingelaufen war und aus kurzer Distanz zum 2:2 traf. In der offenen Schlussphase drängten beide Teams auf den Sieg, da ein Remis keinem wirklich half.

Als vieles bereits auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Qarabag in der vierten Minute der Nachspielzeit eiskalt zu. Matheus Silva setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in den Strafraum. Dort startete Bəhlul Mustafazadə in eine Lücke und schoss die Gastgeber mit dem 3:2 ins Glück. Kurz darauf war Schluss.

Für Eintracht Frankfurt ist die Niederlage ein schwerer Schlag, da die Hessen für ihre Restchance auf das Weiterkommen zwingend einen Sieg benötigt hätten. Qarabag hingegen darf nach dem späten Triumph weiter von den Playoffs träumen.


Foto: Kaua Santos (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung lehnt Beitritt zu Trumps "Friedensrat" ab

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Auswärtiges Amt (Archiv), via dts NachrichtenagenturDavos/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung lehnt eine Teilnahme an dem von US-Präsident Donald Trump geplanten „Friedensrat“ ab. Das geht aus einer internen Weisung hervor, die das Auswärtige Amt am vergangenen Wochenende für ein Treffen der EU-Botschafter in Brüssel formulierte und über die der „Spiegel“ berichtet.

Trumps „globale internationale Organisation für Peacebuilding“ wird darin als „Gegenentwurf“ zu den Vereinten Nationen bezeichnet, Trump als „Vorsitzendem ad personam kommen in diesem Entwurf umfassende Entscheidungsrechte zu“, heißt es weiter. Und: „Beitritt in der vorliegenden Form nicht möglich“.

Die Bundesregierung sei der festen Überzeugung, dass man „die internationale Ordnung mit den Vereinten Nationen und ihrer Charta im Zentrum“ stärken müsse. Trumps „Friedensrat“ gehe „allerdings – für uns überraschend – weit über Gaza“ und die zugehörige Resolution des UN-Sicherheitsrates aus dem vergangenen Jahr hinaus, schreiben die Diplomaten.


Foto: Auswärtiges Amt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (21.01.2025)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Mittwochabend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 5, 10, 15, 24, 27, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6387394. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 804751 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Im Jackpot liegen aktuell 14 Millionen Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Experten sorgen sich um deutsche Goldreserven in den USA

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Hier lagert deutsches Gold: Federal Reserve in New York, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Im Umfeld der Bundesbank und in der Politik werden vermehrt Forderungen laut, die deutschen Goldreserven im Wert von derzeit rund 164 Milliarden Euro aus New York abzuziehen.

Der frühere Leiter der Forschungsabteilung der Bundesbank, Emanuel Mönch, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe): „Angesichts der geopolitischen Situation scheint es aktuell riskant, so viel Gold in den USA zu lagern. Im Sinne einer größeren strategischen Unabhängigkeit von den USA wäre die Bundesbank darum gut beraten, über eine Rückholaktion nachzudenken.“

Auch die finanzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Katharina Beck, bringt eine Verlagerung ins Spiel. Die Goldreserven seien „ein wichtiger Stabilitäts- und Vertrauensanker. Sie dürfen auf keinen Fall zum Spielball geopolitischer Auseinandersetzungen werden.“ Solange US-Präsident Donald Trump regiert, könne man das wohl am sichersten ausschließen, „wenn die Goldreserven ab jetzt in Deutschland verwahrt werden“.

Die Bundesbank lagert 1.236 Tonnen Gold bei der regionalen US-Notenbank Fed in New York. Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt eine Verlagerung ab. Unterstützung erhält er von den Regierungsfraktionen im Bundestag. Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, sagte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe), es sei sinnvoll, einen Teil der Reserven in den USA zu lagern. „In der aktuellen Lage öffentlichkeitswirksam über einen Abzug der Goldreserven zu spekulieren, ist dagegen nicht förderlich.“

Die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Frauke Heiligenstadt, kann Sorgen um die Goldreserven nach eigenen Angaben zwar nachvollziehen, rät aber von „Panik“ ab: „Die deutschen Goldreserven sind gut diversifiziert angelegt.“ Die Hälfte liege in Frankfurt, „sodass unsere Handlungsfähigkeit sichergestellt ist“. Der Standort New York sei sinnvoll, denn „Deutschland, Europa und die USA sind finanzpolitisch eng miteinander verbunden“.


Foto: Hier lagert deutsches Gold: Federal Reserve in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Dax gibt nach – Aber Trump-Rede sorgt für etwas Entspannung

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nach einer kräftigen Talfahrt seine Verluste gegen Ende hin reduziert, aber dennoch im Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.561 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter Vortagesschluss.

Einen spürbaren Sprung nach oben gab es am Nachmittag, während US-Präsident Donald Trump gerade seine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hielt. Zwar erneuerte Trump dabei seinen Anspruch, Grönland kaufen zu wollen, die Drohung für den Fall, dass Dänemark dies ablehnt, wurde aber von einer militärischen Annexion zu einem „we will remember“ herabgestuft.

Der Goldpreis legte trotzdem weiter zu und erklomm ein neues Allzeithoch. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.847 US-Dollar gezahlt (+1,7 Prozent) – mehr als jemals zuvor. Das entspricht einem Preis von 133,08 Euro pro Gramm, auch das hat es bisher noch nie gegeben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer unterwegs: Ein Euro kostete 1,1709 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8540 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Umsatz im Mittelstand sinkt

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Euroscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Eine mögliche wirtschaftliche Erholung zur Jahreswende ist in den Unternehmen des Mittelstands noch nicht angekommen. Der Umsatz der kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) ist im November um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken, zeigen Daten des Softwarehaues Datev, die die FAZ veröffentlicht.

Der Umsatzindex liegt demnach so niedrig wie zuletzt im Juni. Im vergangenen Jahr insgesamt haben die Umsätze im Mittelstand nahezu stagniert, mit einer leichten Tendenz nach unten.

Das deutliche Umsatzminus im Dezember sät Zweifel an der These, dass Deutschland kurz vor einer konjunkturellen Wende zum Besseren stehe. Zuletzt hatten mehr Aufträge für die Industrie und eine anziehende Produktion im verarbeitenden Gewerbe diese Wendevermutung gestärkt.

Der Datev-Mittelstandsindikator deutet nun darauf hin, dass die Lage bei weitem noch nicht rosig aussieht. Das hat besonderes Gewicht, weil Datev, der Informationsdienstleister für die steuerverarbeitenden Berufe, für den Indikator direkt auf anonymisierte Umsatzdaten von KMU zurückgreift. Es ist so eine erste Einschätzung der wirtschaftlichen Lage am Jahresende auf Basis harter Wirtschaftsdaten.

Sinkende Umsätze verzeichneten gemäß der Datev-Analyse alle Branchen mit Ausnahme des Baugewerbes. Im Einzelhandel blieb das Weihnachtsgeschäft aus. „2025 war ein verlorenes Jahr für den Mittelstand“, sagte Robert Mayr, der Vorstandsvorsitzende der Datev-Genossenschaft. Vor allem Kleinst- und kleine Unternehmen spürten die andauernde Kaufzurückhaltung, die steigenden Kosten und den strukturellen Wandel.

Die schlechte Lage der KMU spiegelt auch die Entwicklung der Beschäftigung. Der entsprechende Datev-Teilindex fiel in der saisonbereinigten Rechnung um 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Vor allem im verarbeitenden Gewerbe und in der Gastronomie ging Beschäftigung verloren. Der Indikator für die Lohnentwicklung zeigt für Dezember einen andauernden Kostendruck für die kleinen und mittleren Unternehmen. Löhne und Gehälter im Mittelstand stiegen um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit stärker als die Inflation.


Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts