Hafenkonzern HHLA befürchtet Folgen für globale Logistikketten

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Hamburg, 24. Feb (Reuters) – Der Hamburger Hafenkonzern HHLA hält Auswirkungen auf die weltweiten Logistikketten durch den russischen Angriff auf die Ukraine für möglich.

Es sei noch zu früh, die Folgen genau einzuschätzen, sagte Konzernchef Angela Titzrath am Donnerstag in einer Videokonferenz mit Journalisten. Es sei aber davon auszugehen, dass auch russische Häfen von möglichen Sanktionen betroffen sein werden.

Die HHLA hatte den Betrieb seines Containerterminals in Odessa eingestellt, nachdem die ukrainischen Behörden den dortigen Hafen am Morgen geschlossen hatten.

Alle 480 Mitarbeiter seien in Sicherheit. Das Unternehmen habe vor Ort einen Krisenstab gebildet, um die Lage zu beobachten. Zwei Feeder-Schiffe, die an dem Terminal lagen, hätten den Hafen inzwischen verlassen können. Die HHLA betreibt am Schwarzen Meer im Süden der Ukraine seit 2001 ein großes Containerterminal und hat seither 170 Millionen Dollar investiert.

Hafenkonzern HHLA befürchtet Folgen für globale Logistikketten

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelfoto: Symbolfoto 

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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