Britische Regierung nimmt Gebote für FC Chelsea entgegen

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London, 11. Mrz (Reuters) – Kaufinteressenten für den Londoner Fußball-Verein FC Chelsea sollen sich an die britische Regierung wenden. Die Lizenz für den amtierenden Weltpokalsieger, der von den Sanktionen gegen seinen russischen Eigentümer Roman Abramowitsch betroffen ist, verbietet eigentlich einen Verkauf.

Technologieminister Chris Philp sagte am Freitag aber dem britischen Sender Sky News, die Regierung könne Bedingungen schaffen, unter denen dieser doch ermöglicht würde, wenn ein Käufer auf sie zukäme. Abramowitsch wollte den derzeitigen Tabellendritten der englischen Premier League eigentlich selbst verkaufen, nachdem der Druck auf ihn wegen seiner Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin gewachsen war. Der Milliardär hatte sich einen Erlös von mehr als drei Milliarden Pfund erhofft.

Durch die am Mittwoch verhängten Sanktionen gegen ihn steht der Klub de facto unter der Kuratel des Staates. Derzeit darf Chelsea weder Tickets verkaufen noch Spieler verpflichten oder verkaufen. Sogar der Fan-Shop musste schließen. „Wenn der Klub meint, dass diese Lizenzbedingungen geändert werden müssen, um Arbeitsplätze zu sichern, kann er jederzeit auf die Regierung zukommen“, sagte Philp. „Die rote Linie für die Regierung ist es, sicherzustellen, dass kein finanzieller Vorteil in die Hände von Abramowitsch kommt.“

Der russische Unternehmer ist mit 28,6 Prozent der größte Aktionär des an der Londoner Börse gelisteten Stahlkonzerns EvrazEVRE.L. Dort trat bis auf Vorstandschef Alexej Iwanow am Freitag der gesamte elfköpfige Verwaltungsrat zurück. Unter den Zurückgetretenen ist auch der ehemalige Voestalpine- und Siemens-Manager Karl Gruber.

Britische Regierung nimmt Gebote für FC Chelsea entgegen

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Titelfoto: Symbolfoto

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