Brickwise: Handelsplattform für digitale Immobilienanteile 

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Einfacher, transparenter und kostengünstiger Zugang zum Immobilienmarkt

Stell Dich doch bitte kurz unseren Lesern vor!

Brickwise ist ein in Wien und München ansässiges Immobilien-FinTech, das Europas erste App-basierte Handelsplattform für digitale Immobilienanteile betreibt. Das Besondere: Bereits ab EUR 100,- können digitalisierte Anteile an Wohnungen, Villen, Zinshäusern und Gewerbeimmobilien über den virtuellen Marktplatz von Brickwise mit nur wenigen Klicks ge- und verkauft werden. Investor:innen profitieren wie Wohnungs- oder Hauseigentümer:innen von Mieteinnahmen und partizipieren an der zukünftigen Wertentwicklung der Immobilien.

Rechtlich handelt es sich bei den Immobilienanteilen um tokenisierte Wertpapiere. Um das Angebot auf der Brickwise Handelsplattform für jede:n einfach und schnell zugänglich zu machen, zerteilt Brickwise die Immobilien und überträgt die Anteile in ein Blockchain-basiertes Register. Die Blockchain übernimmt dabei die Funktion eines digitalen Grundbuchs, auf dem alle Transaktionen verschlüsselt und fälschungssicher dokumentiert sind. Langwierige, kostspielige und komplexe Immobilientransaktionen gehören somit der Vergangenheit an.

Warum habt Ihr Euch entschieden, Brickwise zu gründen?

Gerade in Zeiten steigender Inflation stellen Sachwerte eine attraktive Portfoliobeimischung dar und können dazu beitragen, das Gesamtrisiko innerhalb des Portfolios zu optimieren. Gleichzeitig schließen die üblicherweise hohen Einstiegspreise und -hürden viele Anleger:innen vom Immobilienmarkt aus. Das wollten wir mit Brickwise ändern. 

Welche Vision steckt dahinter?

Bei Brickwise sind wir davon überzeugt, die Welt wäre eine bessere, wenn jede:r die Möglichkeit hätte, Immobilienanteile zu besitzen. Aus diesem Grund bieten wir mit Brickwise allen Investor:innen einen einfachen, transparenten und kostengünstigen Zugang zum Immobilienmarkt an.

Von der Idee bis zum Start, was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie habt ihr Euch finanziert?

Neben der rechtlichen, technischen und organisatorischen Umsetzung unserer Vision war sicherlich die Finanzierung eine große Herausforderung für unser Start Up. Brickwise hat vor dem offiziellen Marktstart mehrere Finanzierungsrunden durchlaufen. Nach zwei Seed Investments erhielt Brickwise eine sechsstellige Förderung im Rahmen des Förderprogramms Innovation der Wiener Wirtschaftsagentur. In einer dritten Finanzierungsrunde haben sich mehrere deutsche und österreichische Venture Capital-Investoren im Rahmen einer Kapitalerhöhung beteiligt. An der Spitze steht das Münchner Investmenthaus yabeo. Aus Österreich kommen zu den ursprünglichen Seed-Investoren Herbert und Aaron Waldner (Riedergarten Immobilien) das Beratungsunternehmen 42virtual sowie Business Angel Nikolaus Stadler (mantaray) hinzu. Beide bringen neben Kapital auch eine strategische Partnerschaft ein.

Wer ist Eure Zielgruppe?

Bei Brickwise denken wir das klassische Immobilieninvestment neu und ermöglichen es ab sofort allen Investor:innen, ihre Immobilienanteile dezentral, direkt und in Echtzeit zu übertragen. Das Mindestinvestment beträgt 100 Euro. Damit wird der Immobilienmarkt auch für jene Investor:innen zugänglich, die sich ein Investment bisher nicht leisten konnten.

Wie funktioniert Brickwise? Wo liegen die Vorteile?

Wie bei einer traditionellen Wertpapierbörse kommt der Preis der Immobilienanteile auf der digitalen Brickwise Handelsplattform durch Angebot und Nachfrage zustande. Bei der Erstemission überprüft Brickwise den angebotenen Preis auf Plausibilität. Die Brickwise Handelsplattform ermöglicht die tägliche Handelbarkeit der Anteile – und zwar 24/7/365. Bei Kauf bzw. Verkauf fällt jeweils eine Gebühr in Höhe von 1,5 Prozent des Kauf-/Verkaufspreises an. Brickwise sorgt dafür, dass alle Transaktionen transparent, sicher und ordnungsgemäß abgewickelt werden.

Die digitalen Immobilienanteile sind als Wertpapiere die auf einer Blockchain gespeichert, die man sich wie ein digitales Grundbuch vorstellen kann. Darüber hinaus wird für jeden einzelnen Inhaber eines digitalen Immobilienanteils ein echtes Pfandrecht ins herkömmliche Grundbuch eingetragen. D.h. jeder digitale Immobilienanteil ist in Höhe der Nominale grundbücherlich besichert. Damit ist sichergestellt, dass Brickwise-Investoren immer als erste ihr Geld erhalten. Gleichzeitig gehören langwierige, kostspielige und komplexe Immobilientransaktionen der Vergangenheit an.

Aus der Verwahrung der digitalen Immobilienanteile auf einer Blockchain ergibt sich ein weiterer Vorteil: Es fallen keine Depotkosten an. Gewinne aus Anteilsverkäufen müssen von den Investor:innen versteuert werden, dafür stellt Brickwise aber einen umfassenden Report zur Verfügung, anhand dessen die entsprechenden Informationen in die Steuererklärung übernommen werden können. 

Wie ist das Feedback?

Wir haben sowohl von Investor:innenseite als auch seitens der Immobilienwirtschaft unglaublich positive Rückmeldungen erhalten. Dies zeigt uns, dass wir mit unserem Angebot den Nerv der Zeit getroffen haben, was uns optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

Wo seht ihr Euch in 5 Jahren?

Geplant ist, dass die App-basierte Brickwise Handelsplattform EU-weit verfügbar ist und wir Immobilien in möglichst vielen Ländern und Städten im Angebot haben. Je größer das Angebot, desto einfacher ist es für unsere Investor:innen ein risikooptimiertes Portfolio zusammenzustellen.

Wie verändert sich der Immobilienmarkt in den kommenden Monaten?

Gerade in Zeiten mit steigender Inflation sind Immobilien attraktive Anlageobjekte. Daher werden wir in den kommenden Monaten – wenn nicht sogar Jahren – weiter steigende Preise erleben. Für unsere Investor:innen bedeutet das, dass sie nicht nur von den monatlichen Mieteinnahmen profitieren sondern auch ein Wertsteigerungspotenzial ihrer Immobilienanteile erwarten dürfen.

Welche Events sollte man 2022 nicht verpassen?

Wenn die erste Immobilie aus Deutschland auf unserer Plattform gelistet wird.

Fotograf/Bildquellen Vicky Posch

Wir bedanken uns bei  Michael Murg für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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