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Sonntag, Januar 29, 2023

Zinssorgen belasten weiter Börsen in Fernost

Expertenmeinungen

Frankfurt/Tokio, 19. Dez – Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen im kommenden Jahr lastet weiter auf der Stimmung der Anleger in Fernost. In Tokio gab der Nikkei-Index zum Wochenstart rund ein Prozent auf 27.238 Punkte nach. Für Verunsicherung sorgten Spekulationen, dass auch die Bank of Japan ihre ultralockere Haltung aufgeben könnte. Es werde in Erwägung gezogen, das zwischen der japanischen Regierung und der Zentralbank vereinbarte Inflationsziel von zwei Prozent im nächsten Jahr zu revidieren, sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen. 

Zwar bestritt die japanische Regierung, dass sie die Inflationsvereinbarung überarbeiten wolle. Dennoch zeigten sich Marktteilnehmer verunsichert. „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“, konstatierte Rodrigo Catril, Stratege bei der National Australia Bank. Vergangene Woche hatten die US-Notenbank Fed und die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinssätze erhöht und mit der Aussicht auf weitere Zinsschritte die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt.

Die chinesische Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gaben jeweils mehr als 1,5 Prozent nach.

Nachfolgend eine Übersicht mit den Kursveränderungen ausgewählter Aktienindizes und Währungen:

Indizes StandVeränderung in Prozent
Nikkei27.237,64 -1,1 
Topix1.935,41 -0,8 
Shanghai3.107,12 -1,9 
CSI3003.893,22 -1,5 
Hang Seng19.279,19 -0,9 
Kospi2.352,17 -0,3 
Euro/Dollar1,0627 
Pfund/Dollar1,2187 
Dollar/Yen135,85 
Dollar/Franken0,9300 
Dollar/Yuan6,9806 
Dollar/Won1.303,16 

Zinssorgen belasten weiter Börsen in Fernost

Quelle: Reuters

Symbolfoto: Bild von Thomas Diener auf Pixabay

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