US-Importpreise steigen weniger – Ukraine-Krieg dürfte bald belasten

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Washington, 16. Mrz (Reuters) – Die Inflation der US-Importe ebbt vorübergehend leicht ab. Die Einfuhrpreise lagen im Februar um 1,4 Prozent höher als im Vormonat, wie das Arbeitsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit plus 1,5 Prozent gerechnet.

Im Januar waren die Importpreise vor allem wegen teurer Energie und gestörter Lieferketten nach erster Meldung noch um 2,0 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 2011 nicht mehr. Nun revidierte das Ministerium den Wert von Jahresanfang leicht auf 1,9 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2021 kletterten die Importpreise um 10,9 Prozent und damit so stark wie seit November nicht mehr. 

Die Einfuhrpreise dürften in Folge des Ukraine-Kriegs vor allem wegen teurer Energie bald weiter steigen. Der allgemeine Inflationsdruck in den USA bleibt damit hoch und zeigt sich auch bei den Verbraucherpreisen. Denn die Teuerungsrate war im Februar mit 7,9 Prozent so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Angesichts des starken Preisauftriebs hat die US-Notenbank Fed für die am Mittwochabend anstehende geldpolitische Entscheidung eine Zinswende signalisiert, der eine Serie von Erhöhungen folgen dürfte.

US-Importpreise steigen weniger – Ukraine-Krieg dürfte bald belasten

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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