Venionaire Capital legt ersten österreichischen Kryptofonds auf

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Fonds Tigris Web3 investiert ausschließlich in digitale Assets

Der Wiener Venture Capital Spezialist Venionaire Capital legt mit „Tigris Web3“ den ersten österreichischen Kryptofonds auf, der zu 100 % in digitale Assets investiert. Nun wurde Tigris Web3 von der Finanzmarktaufsicht (FMA) als Alternativer Investmentfonds (AIF) registriert. Damit wird nun das bereits eingezahlte Kapital der Initiatoren investiert, während auch die Platzierung von Fondsanteilen bei externen professionellen Anlegern in vollem Gange ist. Der Fonds wird in den revolutionärsten, technologischen, Paradigmenwechsel des 21. Jahrhunderts investieren, in sogenannte Web3-Protokolle, die das Fundament eines dezentralen Internets der Zukunft, frei von heutigen Tech-Giganten, bilden.

Web3: Die nächste Generation des Internets

Am Beginn stand mit der Einführung des Internets das „Web1“. Das danach entstehende „Web2“ wurde von userorientierten Anwendungen der Big Tech Unternehmen wie Google, Amazon, Microsoft oder Facebook dominiert, die allesamt im Silicon Valley entstanden sind und enorme Datenmengen zentral verwalten. Die Kontrolle über die Daten bedeutet letztlich auch Beschränkung des Zugangs. Mit dem „Web3“ steht nun die nächste Generation des Internets vor der Tür: Es entsteht ein dezentrales, demokratisches System, in dem viele Akteure gemeinsam die Kontrolle über die Daten ausüben und somit auch ein völlig neues Level an Datensicherheit realisieren.

Der Tigris Web3 Fonds unterstützt diese nächste Generation des Internets, indem er Investments in digitale Werte (sogenannte Token) ermöglicht, wobei nur Token ausgewählt werden, die strengen Vorgaben nach Sicherheit, Technologie und konkreter Anwendbarkeit entsprechen. Moderne Protokolle ermöglichen Investmentmanagern, etwa im Bereich DeFi (Decentralized Finance), durch spezifische Strategien (z.B. sogenannte Delta-Neutral-Strategien) die sonst sehr hohen Kursausschläge der Krypto-Assetklasse drastisch zu reduzieren.

Österreichischer Internet-Pionier Peter Augustin an Bord

Mit Peter Augustin ist ein Pionier des Web1 als Initiator des Fonds und Venture Partner involviert: Augustin, der im Jahr 1996 den Internetprovider Inode gründete, kommt nach einer unternehmerischen Pause wieder in den Technologiesektor zurück. „Peter Augustin beweist erneut seinen Riecher für Megatrends. Das Timing ist aus unserer Sicht jetzt perfekt – international haben zuletzt viele führende Venture Fonds begonnen, das Thema Web3 mit eigenen Vehikeln zu bespielen. Die Qualität der Projekte ist gestiegen und am Markt kristallisieren sich erste Anzeichen einer wahren Revolution der Internet-Infrastruktur heraus“, erklärt Venionaire Capital Gründer und Geschäftsführer Berthold Baurek-Karlic.  

Strenge Vorgaben seitens der Regulierungsbehörde erfüllt

Die Regulierung Alternativer Investmentfonds ist in Europa besonders streng. Risikofreudige, erfahrene, professionelle Anleger, können ab April 2022 (ab einem Mindestinvestment von EUR 100.000,–) über die Venionaire Investment GmbH den ersten in Österreich registrierten Kryptofonds zeichnen. „Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung in diesem Sektor erscheint es mir sehr visionär bereits heute in diesen riesigen, globalen Markt zu investieren. Mit der Erfahrung, die ich bereits in den 1990er Jahren im Web1 sammeln durfte, weiß ich, dass ein zehnjähriger Zeithorizont anzuberaumen ist, um hier die entsprechenden Erfolge einfahren zu können. Auf der regulatorischen und technischen Seite habe ich mit Venionaire den perfekten Partner für die Umsetzung des Fonds gefunden“, so Peter Augustin, Venture Partner bei Venionaire Investment.

In den vergangenen sechs Monaten prüfte die Finanzmarkt Aufsicht in einem rigorosen Registrierungsprozesses Themen wie Anlegerschutz, Anti-Geldwäsche und viele andere wichtige Aspekte. Christian Zwick, Partner im Corporate/M&A Team der Kanzlei Binder Grösswang, der die Fondsregistrierung aktiv begleitete, ergänzt: „Die rechtliche Umsetzung dieses Projekts war äußerst spannend und herausfordernd, da die Registrierung eines Fonds nach den Regelungen des AIFMG, der ausschließlich in Krypto-Assets veranlagt, rechtliches Neuland in Österreich war“.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild:

Links: Berthold Baurek-Karlic (Venionaire Capital Gründer und Geschäftsführer)
Rechts: Peter Augustin (Venture Partner bei Venionaire Investment) Copyright: Venionaire Capital GmbH

Quelle Ketchum Publico GmbH

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