Schweizer Börse baut nach kräftigen Zinsschritten Verluste aus

Date:

spot_img

Zürich, 22. Sep – Nach kräftigen Zinserhöhungen in den USA, Grossbritannien und der Schweiz ist die Schweizer Börse am Donnerstag erneut abgerutscht. Der Leitindex SMI sank bis kurz vor Handelsschluss um 1,0 Prozent auf 10.324 Punkte. Das entschlossene Vorgehen der Notenbanken gegen die Inflation fachten die Rezessionsängste der Anleger an. Die US-Notenbank Fed und die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhöhten die Leitzinsen jeweils um 0,75 Prozentpunkte, die Bank von England um 0,5 Prozentpunkte.

Weit oben auf den Verkaufszetteln standen konjunktursensitive Werte. Die Aktien des Finanzinvestors Partners Group brachen 7,3 Prozent ein. Höhere Zinsen verteuern Zusammenschlüsse und Zukäufe. Die Anteile des Computerzubehör-Herstellers Logitech, des Luxusgüterkonzerns Richemont und des Zementproduzenten Holcim büssten mehr als zwei Prozent ein.

Die Credit Suisse sackten mehr als vier Prozent auf ein Rekordtief von 4,68 Franken ab. Die krisengeschüttelte Bank lotet Insidern zufolge bei Grossanlegern eine milliardenschwere Stärkung der Bilanz aus.

Besser als der Gesamtmarkt hielten sich die als vergleichsweise krisensicher geltenden Indexschwergewichte Roche und Nestle mit 0,3 Prozent Kursminus beziehungsweise 0,9 Prozent Kursplus. Novartis dagegen verlor nach einer Investorenveranstaltung ohne grosse Neuigkeiten im Ausmass des Marktes 0,9 Prozent an Wert.

Schweizer Börse baut nach kräftigen Zinsschritten Verluste aus

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

Tipp: Dividenden ausländischer Aktien werden doppelt besteuert, 
dieses Finanztool erledigt Deine Rückerstattung

FUNDSCENE DAILY NEWS

FUNDSCENE DAILY NEWS - erhalte ab sofort alle wichtigen Nachrichten des Tages um 19 Uhr kostenlos per eMail in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch gefallen

BaFin schränkt Futures-Handel für Kleinanleger ein

Frankfurt, 30. Sep - Die Finanzaufsicht untersagt ab kommendem Jahr Kleinanlegern den Handel mit bestimmten riskanten Finanzderivaten. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) will mit ihrer Allgemeinverfügung...

Nike muss Lagerbestände verramschen – Adidas unter Druck

Bangalore/München, 30. Sep - Der weltgrößte Sportartikel-Konzern Nike muss seine deutlich gestiegenen Lagerbestände vor allem in Nordamerika mit Preisnachlässen abbauen. Das drückt ebenso auf die Bruttomarge...
spot_img
spot_img

The latest

Share post:

Popular

Breaking