Scholz – Werden wegen russischer Kriegsverbrechen weitere Sanktionen beschließen

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Berlin, 03. Apr (Reuters) – Bundeskanzler Olaf Scholz hat weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. „Wir werden im Kreis der Verbündeten in den nächsten Tagen weitere Maßnahmen beschließen“, sagte er am Sonntagabend mit Hinweis auf die in Butscha bei Kiew aufgefundenen getöteten ukrainischen Zivilisten nach dem Abzug des russischen Militärs. „Putin und seine Unterstützer werden die Folgen spüren.“ Deutschland werde der Ukraine weiter Waffen liefern, damit diese sich gegen Russland verteidigen könne.

„Die Ermordung von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechen. Diese Verbrechen der russischen Streitkräfte müssen wir schonungslos aufklären“, sagte Scholz. Er sprach von grauenhaften Nachrichten und verlangte, dass internationale Organisationen Zugang zu den Gebieten nördliche von Kiew bekommen und die Taten dokumentieren müssten. „Die Täter und ihre Auftragebern müssen zur Rechenschaft gezogen werden.“ 

Scholz forderte Russland Präsident Wladimir Putin erneut zum sofortigen Waffenstillstand auf. „Es ist ein furchtbarer, sinnloser und durch nichts zur rechtfertigender Krieg“, fügte er hinzu. 

In Butscha, im Umland der ukrainischen Hauptstadt, sind laut dem Bürgermeister über 300 Einwohner während der einen Monat dauernden russischen Besatzung ums Leben gekommen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte bereits schärfere Sanktionen gegen Russland angekündigt.

Scholz – Werden wegen russischer Kriegsverbrechen weitere Sanktionen beschließen

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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