rightmart Group schließt Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro ab

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Mit den neuen finanziellen Mitteln will rightmart Group weiter wachsen und neue digitale Rechtsdienstleistungen entwickeln

Das 2015 gegründete LegalTech-Unternehmen rightmart Group hat die nächste Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro zur weiteren Entwicklung neuer digitaler Rechtsdienstleistungen abgeschlossen. Neben der AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs AG als Leadinvestor investiert auch das rightmart Group Gründerteam. Im Zuge der Unternehmensfinanzierung hat sich das Start-up zudem von Atornix in rightmart Group umbenannt.

Das von Marco Klock und Philipp Harsleben gegründete, in Bremen ansässige Start-up rightmart Group, digitalisiert Prozesse der Rechtsvertretung und reduziert Ineffizienzen im Rechtsmarkt für Verbraucher. Zudem hat sich rightmart auf Vertrieb, Marketing sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen für Kanzleien spezialisiert. Als Technologiedienstleister arbeitet das Unternehmen daran, den Zugang zum Recht für alle Verbraucher:innen so einfach wie möglich zu gestalten.

Neue Geschäftsmodelle für mehr Recht für Verbraucher:innen

Marco Klock Gründer und CEO

Marco Klock, Gründer und CEO von rightmart Group kommentiert die abgeschlossene Finanzierungsrunde: „Mit den neuen finanziellen Mitteln möchten wir eine Plattform mit neuen Geschäftsmodellen, Finanzierungsmöglichkeiten, Technologie sowie Marketing- und Vertriebsdienstleistungen schaffen, die es Kanzleien erlaubt, attraktive Business-Cases aufzubauen. Wir konzentrieren uns dabei auf den Abbau von Ineffizienzen bei den bestehenden Kanzlei-Operations und im Verbraucherrechtsmarkt insgesamt. Wir sind davon überzeugt, dass in 5 Jahren auch nicht rechtsschutzversicherte Verbraucher einen einfachen und kostengünstigen Zugang zum Recht haben.”


Derzeit existiert in Deutschland eine rechtliche Versorgungslücke für die rund 54 Prozent der Haushalte, die keine Rechtsschutzversicherung haben. Diese Verbraucher:innen machen ihr Recht nur selten geltend, da die Kosten in der Regel den Nutzen übersteigen. Nur in Ausnahmefällen wie z.B. bei Fluggastrechten mit flightright.de oder zeitweise im Dieselskandal mit myright.de kommen Geschäftsmodelle mit einer Prozesskostenfinanzierung zum Einsatz. Die rightmart Group will in Zukunft mit Big Data und Economies of Scale neue Geschäftsmodelle entwickeln, durch die finanzielle Hürden zwischen Kanzleien und Verbraucher:innen abgebaut werden.

Atornix heißt ab jetzt rightmart Group

Zudem benennt sich Atornix in rightmart Group um. „Als IT-Dienstleister war Atornix schon immer eng mit der Verbraucherrechtskanzlei und Endkundenmarke rightmart Rechtsanwälte verbunden. Mit der Umfirmierung treten wir jetzt ganz in den Hintergrund und bestärken die Endkundenmarke rightmart, die zukünftig auch weiteren Kanzleien zur Verfügung stehen kann,” kommentiert Marco Klock die Umfirmierung von Atornix.

Das Unternehmen ist der Anbieter der beiden Plattformen hartz4widerspruch.de sowie dieselskandal-helfer.de. Über die Portale können sich Verbraucher:innen eine automatisierte Ersteinschätzung ihres Falls einholen. Bei einer positiven Ersteinschätzung haben Mandant:innen dann die Möglichkeit, Kontakt mit der Kanzlei rightmart Rechtsanwälte aufzunehmen, die unter www.rightmart.de den eigenen Endkundenauftritt pflegt.

Über die Plattform hartz4widerspruch.de werden jährlich mehr als 25.000 falsche Hartz 4-Bescheide geprüft. Das Portal dieselskandal-helfer.de hat bisher 15.000 Fälle von Geschädigten des Abgasskandals geprüft. 

Titelbild: Philipp Harsleben

Quelle Tonka GmbH

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