Putin beteuert guten Willen gegenüber Nachbarstaaten

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Moskau, 04. Mrz (Reuters) – Präsident Wladimir Putin hat den Nachbarstaaten den guten Willen Russlands versichert und zum Verzicht auf Sanktionen aufgerufen. „Da sind keine bösen Absichten gegenüber unseren Nachbarn“, sagte er am Freitag in einer Fernseh-Übertragung.

„Ich möchte ihnen (den Ländern) raten, die Situation nicht zu eskalieren und keine Sanktionen einzuführen.“ Russland werde seinen wirtschaftlichen Verpflichtungen jetzt und in Zukunft nachkommen. Der Westen hat wegen der Invasion der Ukraine umfangreiche wirtschaftliche Strafmaßnahmen beschlossen, die auch Putins Umfeld direkt treffen sollen.

„Wir sehen keine Notwendigkeit, die Beziehungen zu erschweren oder zu verschlechtern“, sagte der Präsident weiter. Alle russischen Maßnahmen würden nur ergriffen als Reaktion auf unfreundliche Aktionen gegen die Russische Föderation. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte sich noch vergangene Woche unbeeindruckt von Sanktionen gezeigt. „Nun, wir sind daran gewöhnt. Wir wissen, dass sowieso Sanktionen verhängt werden – ob mit oder ohne Grund“, hatte er erklärt.

Regierungssprecher Dmitri Peskow rief am Freitag die russische Bevölkerung auf, sich um den Präsidenten zu scharen. Putin wird weltweit persönlich für den Angriff auf die Ukraine verantwortlich gemacht. Die meisten Kritiker unterscheiden dabei zwischen dem Staatsoberhaupt und den Bürgern.

In vielen westlichen Städten ist es zudem zu Massenkundgebungen gekommen, die sich gegen die Invasion und gegen Putin persönlich richteten. Allein in Berlin demonstrierten am Wochenende Hunderttausende Menschen.

Putin beteuert guten Willen gegenüber Nachbarstaaten

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Titelfoto: Symbolfoto 

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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