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Donnerstag, Dezember 1, 2022

Pfund nach Notenbank-Aktion volatil – Renditen sinken

Expertenmeinungen

Frankfurt, 28. Sep – An den britischen Finanzmärkten bleibt es turbulent. Die Landeswährung Pfund ging am Mittwoch auf Berg- und Talfahrt, nachdem die Bank of England Bondkäufe zur Stabilisierung an den Börsen angekündigt hatte. Die britische Devise sprang daraufhin zunächst um rund ein Prozent auf 1,0837 Dollar nach oben, rauschte dann aber unmittelbar wieder auf 1,0685 Dollar nach unten. Zeitgleich griffen Investoren bei britischen Staatsanleihen zu, was die in den vergangenen Tagen auf Höhenflug gegangenen Renditen nach unten kommen ließ.

Die Rendite der besonders zinssensiblen zweijährigen britischen Anleihen sank auf 4,278 Prozent von zuvor 4,550 Prozent. Die Verzinsung der zehnjährigen Papiere sackte auf 4,373 von 4,558 Prozent ab. Die Bank of England will mit einem vorübergehenden Programm zum Kauf von Staatsanleihen für Ruhe sorgen. Ab dem 28. September werde die Notenbank Staatsbonds mit langer Laufzeit erwerben, um „geordnete Marktbedingungen wiederherzustellen“, teilte sie mit.

Der Absturz des Pfund Sterling nach der Ankündigung der neuen britischen Premierministerin Liz Truss, mit milliardenschweren Hilfen die hohen Energiepreise abfedern und zugleich die Steuern senken zu wollen, hatte die Börsen in Aufruhr versetzt. Zweifel an der Finanzierung der Projekte hatten die britische Währung zu Wochenbeginn auf ein Allzeittief von 1,0327 Dollar gedrückt. Die Rendite der zweijährigen britischen Anleihen war binnen zwei Tagen um mehr als einen vollen Prozentpunkt nach oben geschossen.

Pfund nach Notenbank-Aktion volatil – Renditen sinken

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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