Papst prangert Gräueltaten im Krieg in der Ukraine an

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Rom, 06. Apr (Reuters) – Papst Franziskus hat Gräueltaten im Krieg in der Ukraine angeprangert und in diesem Zusammenhang auch von einem „Massaker von Butscha“ gesprochen. Dabei hielt er eine ukrainische Flagge hoch, die ihm aus der bis vor kurzem noch von russischen Truppen besetzten Stadt geschickt wurde, in der gefesselte Leichen, ein Massengrab und andere Anzeichen für Hinrichtungen von Zivilisten gefunden wurden.

„Statt Erleichterung und Hoffnung zu bringen, haben die jüngsten Nachrichten vom Krieg in der Ukraine neue Gräueltaten gebracht, wie das Massaker von Butscha“, sagte der Papst am Ende seiner wöchentlichen Audienz. „Grausamkeiten, die immer grausamer werden, auch gegen Zivilisten, wehrlose Frauen und Kinder. Sie sind Opfer, deren unschuldiges Blut zum Himmel schreit und fleht: ‚Stoppt diesen Krieg! Lasst die Waffen schweigen! Hört auf, Tod und Zerstörung zu säen‘.“ 

Die ukrainische Flagge sei ihm am Dienstag aus der Kiewer Vorstadt Butscha gebracht worden, die ein Martyrium erlitten habe, sagte der Papst. Dabei hielt er sie vor den Tausenden Zuhörern in die Höhe, die in Beifall ausbrachen. Russland weist Vorwürfe zurück, dass seine Truppen Gräueltaten an Zivilisten in Butscha begangen hätten und spricht von einer Inszenierung.

Papst prangert Gräueltaten im Krieg in der Ukraine an

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Titelfoto: Symbolfoto

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

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