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Donnerstag, Dezember 8, 2022

Pakistan nach Fluten vor zweiter Todeswelle – Mehr Hilfsgelder nötig

Expertenmeinungen

Genf, 03. Okt  – Die Vereinten Nationen rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, Pakistan bei der Bewältigung der schweren Überschwemmungskatastrophe dringend finanziell stärker zu unterstützen. Statt bislang 160 Millionen Dollar aktualisierten die UN am Montag die Summe in ihrem Hilfsappell auf den gut fünf Mal so hohen Betrag von 816 Millionen Dollar. So soll Pakistan geholfen werden, etwa den Anstieg von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden, in den Griff zu bekommen. Von der Katastrophe sind rund 33 Millionen Menschen oder 15 Prozent der Gesamtbevölkerung Pakistans betroffen. 

„Wir treten jetzt in eine zweite Welle von Tod und Zerstörung ein“, sagte der zuständige UN-Hilfskoordinator Julien Harneis in Genf. „Die Kindersterblichkeit wird zunehmen, und es wird ziemlich schrecklich werden, wenn wir nicht schnell handeln, um die Regierung bei der Verbesserung der Bereitstellung von Gesundheits-, Ernährungs-, Wasser- und Sanitärversorgung in den betroffenen Gebieten zu unterstützen.“ 

Bei der Hochwasserkatastrophe kamen fast 1700 Menschen ums Leben. Hunderte Städte und Dörfer wurden durch steigende Wassermassen von der Außenwelt abgeschnitten. Auslöser waren heftige Monsunregen und schmelzende Gletscher. Die Regierung und die UN sehen den Klimawandel als eigentliche Ursache.

Pakistan nach Fluten vor zweiter Todeswelle – Mehr Hilfsgelder nötig

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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