Sonntag, März 8, 2026
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Steinmeier bei Halbfinale der Frauen-EM im Stadion

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Frank-Walter Steinmeier (Archiv), via dts NachrichtenagenturZürich (dts Nachrichtenagentur) – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Mittwochabend beim Halbfinale der Frauen-Fußball-EM in Zürich zwischen Deutschland und Spanien im Stadion sein. Das teilte das Bundespräsidialamt am Dienstag mit.

Das Spiel im Stadion Letzigrund beginnt am Mittwoch um 21 Uhr. Gegen den amtierenden Weltmeister Spanien gilt die DFB-Auswahl als Außenseiter, dürfte nach dem Triumph im Elfmeterschießen nach langer Unterzahl gegen Frankreich im Viertelfinale aber besonders motiviert sein.

Für eine persönliche Unterstützung durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) müssten die deutschen Fußballerinnen allerdings das Finale erreichen. Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte am Montag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur angekündigt, dass Merz das Endspiel am Sonntag in Basel besuchen würde, falls die DFB-Frauen sich dafür qualifizieren sollten.


Foto: Frank-Walter Steinmeier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drei Tote in Niederbayern gefunden – Tatverdächtiger festgenommen

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturZwiesel (dts Nachrichtenagentur) – In einem Mehrfamilienhaus in Zwiesel im niederbayerischen Landkreis Regen sind am Montag drei tote Personen aufgefunden worden. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger sei festgenommen worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der 37-Jährige hatte sich demnach bei den österreichischen Polizeibehörden in Linz gemeldet und mitgeteilt, drei Personen getötet zu haben. Bei der Nachschau in dem vom Beschuldigten bewohnten Mehrfamilienhaus in Zwiesel wurden drei tote Personen aufgefunden.

Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen – aktuell wird seine Auslieferung veranlasst. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Deggendorf und der Kriminalpolizeistation Deggendorf laufen.


Foto: Polizeiabsperrung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umweltminister will mehr Tempo beim Verbrenner-Ausstieg

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Auspuff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) spricht sich für einen beschleunigten Ausstieg aus Verbrennungsmotoren aus. „Grundsätzlich brauchen wir mehr Speed an dieser Stelle“, sagte Schneider den Sendern RTL und ntv.

Das von der Industrie an die EU vorgeschlagene Verbot von Verbrennern in Dienst- und Mietwagenflotten wolle er sich genau anschauen. „Ich finde das einen interessanten Ansatz. Je früher wir quasi einen Markthochlauf stärker bekommen“, so Schneider. Ein regulatorischer Ansatz könne helfen, die Ziele in der Autotechnologie umzusetzen. Abschließend könne er das erst bewerten, wenn die EU tatsächlich Vorschläge unterbreitet.

Bislang hat die Kommission lediglich zugesagt, eine solche Regulierung zu prüfen. Der Vorschlag wurde von Automobilherstellern unterbreitet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich am Montag bereits ablehnend dazu geäußert.


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Studie: 320 Millionen Bäume sterben jährlich durch Blitze

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Wald (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Forscher der Technischen Universität München haben berechnet, dass weltweit jedes Jahr etwa 320 Millionen Bäume durch Blitzeinschläge absterben. Die Wissenschaftler nutzten für die Studie ein erweitertes Vegetationsmodell, das auch regionale Unterschiede und Auswirkungen auf die Kohlenstoffspeicherung berücksichtigt. Die Untersuchung zeigt, dass der Einfluss von Blitzen auf Wälder bisher unterschätzt wurde.

Demnach setzt der durch Blitze verursachte Baumverlust jährlich zwischen 770 und 1.090 Millionen Tonnen CO2 frei. Diese Menge liegt fast so hoch wie die Emissionen aus der Verbrennung lebender Pflanzen bei Waldbränden. Besonders betroffen sind aktuell tropische Regionen, doch durch den Klimawandel könnte die Blitzhäufigkeit auch in mittleren Breiten zunehmen.

Die Forscher weisen darauf hin, dass ihre Zahlen nur direkte Blitzschäden erfassen. Durch Blitze ausgelöste Brände sind nicht eingerechnet. Die Studie wurde im Fachjournal „Global Change Biology“ veröffentlicht und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.


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18-Jähriger in Österreich wegen Anschlagsplänen festgenommen

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Österreichische Polizisten (Archiv), via dts NachrichtenagenturWien (dts Nachrichtenagentur) – Ein 18-jähriger Österreicher mit mazedonischen Wurzeln ist in der Steiermark festgenommen worden. Er stehe im Verdacht, Anschlagspläne auf die westliche Gesellschaft vorbereitet zu haben, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag mit.

Nach einem Hinweis aus dem Ausland ermittelte das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) Steiermark gegen den Mann. Der in Bruck-Mürzzuschlag lebende Verdächtige soll sich im Internet mit Bombenbauplänen beschäftigt und Kontakt zu einer islamischen Terrororganisation im Ausland gehabt haben.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Festnahme an. Der 18-Jährige wurde am Sonntag bei der Einreise nach Österreich festgenommen. Bei seiner Vernehmung beschwichtigte er die Absichten von Anschlagsplänen. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt eingeliefert und befindet sich bis auf Weiteres in Haft. Ein Antrag auf Untersuchungshaft wurde bereits gestellt.


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Dax startet im Minus – Berichtssaison nimmt Fahrt auf

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag mit Kursverlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.205 Punkten berechnet und damit 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten FMC, Daimler Truck und Fresenius, am Ende Sartorius, Infineon und Merck.

„Da die Berichtssaison beginnt und die Zollunsicherheit die Anleger zum Warten zwingt, macht man ebenso viel Sommerpause auf dem Frankfurter Parkett, wie es gerade so möglich ist“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die Volatilität sei raus. „Allerdings ist sich jeder Marktteilnehmer bewusst, dass die Risiken in den Zollstreitigkeiten mit den USA zuletzt zugenommen haben.“ Die Anleger stünden Gewehr bei Fuß, um im Notfall handlungsbereit zu sein.

„Viele dürften ihre Positionen mit Stopp-Orders gegen Verluste abgesichert haben. Diese dürften bereits unter 24.150 und dann unterhalb von 23.900 Punkten liegen“, so Stanzl. Darunter könnte es also zu automatischen Sicherheitsverkäufen kommen. Die Quartalszahlen wie vom Dax-Schwergewicht SAP am Dienstagabend dürften dann die Bereitschaft der anderen testen, im Notfall als Schnäppchenjäger aufzutreten und günstigere Kurse zum Einstieg zu nutzen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 68,78 US-Dollar; das waren 43 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Umweltminister findet Merz` Klima-Aussagen "ein wenig verunglückt"

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Carsten Schneider (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) geht fest davon aus, dass Bundeskanzler Friedrich Merz zum Ziel der Klimaneutralität 2045 für Deutschland steht.

Er habe sich dazu bei zwei Gelegenheiten eindeutig geäußert – dass er die weltweiten Verabredungen Deutschlands „dann ein bisschen relativiert“ habe, sei vor allem für die Frage, wie die Leute zu mehr Klimaschutz motiviert werden können, problematisch, sagte Schneider den Sendern RTL und ntv. „Ich würde mal sagen, ein wenig verunglückt.“

Trotzdem sei die Linie klar: Deutschland habe die Chance, durch den Export von klimafreundlichen Technologien von einem Wachstumsmarkt zu profitieren.

Mit Blick auf die Energiewende fordert Schneider unterdessen eine klare Priorisierung der Erneuerbaren Energien. „Die Erneuerbaren sind die sauberste und kostengünstigste Energiequelle, die wir in Deutschland haben. Nur durch sie erreichen wir unsere Klimaziele 2030“, so der Minister. Deutschland habe seine Stromversorgung in weiten Teilen bereits umgestellt. Deswegen hätten die Erneuerbaren Energien „absolut Vorfahrt“. „Und darauf werde ich nicht nur Wert legen, sondern das auch durchsetzen“, so Schneider.


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Zahl der Habilitationen 2024 gesunken

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Bücher in einer Bibliothek (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Insgesamt 1.564 Wissenschaftler haben im Jahr 2024 ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, sank die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr (1.592 Habilitationen) um 1,8 Prozent. Dabei sank die Zahl der Habilitationen von Männern um 0,8 Prozent auf 996, die von Frauen um 3,0 Prozent auf 568.

Für das Jahr 2024 ergibt sich mit 36 Prozent ein vergleichbarer Frauenanteil an den Habilitationen wie im Vorjahr (37 Prozent). Im Jahr 2014 hatte er noch bei 28 Prozent gelegen. In der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften betrug der Frauenanteil 42 Prozent, im MINT-Bereich (Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften) lediglich 25 Prozent.

Absolut gesehen entfielen die meisten Habilitationen 2024 bei Frauen (334) wie bei Männern (574) auf die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Insgesamt wurden 58 Prozent aller Habilitationen in dieser Fächergruppe abgeschlossen. Darüber hinaus entfielen 15 Prozent der Habilitationen auf den MINT-Bereich und 13 Prozent auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften.

Das Durchschnittsalter der im Jahr 2024 Habilitierten lag wie in den Vorjahren bei 42 Jahren. 178 Habilitationen in Deutschland wurden von ausländischen Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Der Ausländeranteil lag damit bei elf Prozent, zehn Jahre zuvor hatte er bei neun Prozent gelegen.


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Dobrindt wirft Berlin mangelnde Prüfung bei Einbürgerungen vor

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Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wirft dem Berliner Landesamt für Einwanderung (LEA) einen falschen Kurs bei der Einbürgerung von Migranten vor und kritisiert, dass Migranten ihre Anträge auf Einbürgerung ausschließlich digital stellen können.

„Eine Einbürgerung setzt auch voraus, dass der Antragsteller sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennt und erklärt, dass er keine verfassungsfeindlichen Bestrebungen verfolgt“, sagte er der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Jeder Antragsteller muss sich zur besonderen historischen Verantwortung insbesondere für den Schutz jüdischen Lebens bekennen.“ Er könne sich schlecht vorstellen, dass das ohne persönliche Vorsprache funktioniere. „Die Genauigkeit der Prüfung kann dabei der einzige Maßstab sein und nicht eine vermeintliche Quotenerreichung.“

Dobrindt reagierte damit auch auf Berichte, wonach das LEA seine Mitarbeiter aufgefordert haben soll, die Zahl der Einbürgerungen in diesem Jahr zu verdoppeln. Aus internen LEA-Protokollen, über welche die Zeitung berichtet, geht hervor, dass die Behördenleitung bis zu Jahresende die Zielmarke von 40.000 Einbürgerungen vorgegeben hat.


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union weist Spekulationen über Abtreibungslegalisierung zurück

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Elisabeth Winkelmeier-Becker (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU-Rechtspolitikerin Elisabeth Winkelmeier-Becker hat Spekulationen über eine implizierte Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Koalitionsvertrag zurückgewiesen.

„Es wurde vereinbart, Paragraf 218 unverändert zu lassen und `das ungeborene Leben bestmöglich zu schützen`“, sagte die Abgeordnete dem Focus. „Nichts anderes kann in die Abrede hineininterpretiert werden, die Kostenübernahme zu verbessern, die in vielen Fällen als Sozialleistung aus Steuermitteln beantragt werden kann.“ Die Abwicklung erfolge weitgehend durch die Krankenkassen. „Daran soll angeknüpft werden, wenn im Koalitionsvertrag eine Verbesserung `über die heutige Regelung hinaus` vereinbart ist“.

Hintergrund ist eine Debatte über den Koalitionsvertrag, wonach für Frauen in Schwangerschaftskonflikten „die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung über die heutigen Regelungen hinaus“ erweitert werden soll. Allerdings darf die Krankenkasse Abtreibungen nach der Beratungsregel nicht übernehmen, weil sie zwar straffrei, aber nicht rechtmäßig sind. Die SPD-Kandidatin für das Verfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, sagte im ZDF: „Also geht auch dieser Koalitionsvertrag davon aus, dass der Schwangerschaftsabbruch in der Frühphase rechtmäßig ist.“

Winkelmeier-Becker verneinte diese Interpretation und schlug stattdessen vor, die Einkommensgrenze bei der Unterstützung von Sozialbedürftigen zu verändern: „Hier kommt etwa eine Anpassung der Einkommensgrenzen infrage.“ Grundsätzlich regte sie an, die Partner der Schwangeren stärker in die Pflicht zu nehmen. „Ich finde übrigens, dass die Kosten von den Partnern der Schwangeren getragen werden müssten“, fügte die Abgeordnete hinzu. „Nach meinem Eindruck lassen viele Männer die Frauen in der ganzen Situation allein. Sowohl bei der Entscheidung über die Schwangerschaft als auch bei den Kosten für einen Abbruch.“


Foto: Elisabeth Winkelmeier-Becker (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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