Sonntag, Mai 3, 2026
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Auch Sozialverband fordert mehr Steuergeld für Krankenversicherung

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Krankenhausbett (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Debatte um die Finanzierung der Kranken- und Pflegeversicherung hat auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) mehr Steuermittel für die beiden Sozialversicherungen gefordert.

Durch den demografischen Wandel und die Reformträgheit der letzten Jahrzehnte lägen vor der jetzigen Bundesregierung riesige Aufgaben, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Insbesondere müssen kurzfristig die versicherungsfremden Leistungen aus Steuermitteln finanziert werden“, so Engelmeier weiter.

Nötig seien darüber hinaus auch strukturelle Änderungen. „Für die Krankenversicherung brauchen wir eine echte Bürgerversicherung, die die Finanzierungsbasis stärkt, die Leistungsfähigkeit verbessert und sie insgesamt zukunftsfest macht“, so die Verbandschefin.

Auch die bestehende Pflegeversicherung sei zu einer Vollversicherung als Pflege-Bürgerversicherung weiterzuentwickeln. „Sie sichert damit das Pflegerisiko vollständig ab, die Kosten übernimmt die Solidargemeinschaft – jede und jeder nach seiner Leistungsfähigkeit. Bis dahin brauchen wir eine Begrenzung der Eigenanteile“, forderte Engelmeier.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte auf mehr Haushaltsmittel für die Kranken- und Pflegeversicherung gepocht. Mit Blick auf den gestiegenen Eigenanteil bei Heimunterbringung innerhalb der Pflegeversicherung sprach sich Warken dafür aus, den Anstieg zu stoppen.


Foto: Krankenhausbett (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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64 Festnahmen im Umfeld des CSD in Berlin – 3 Polizisten verletzt

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Parade zum Christopher-Street-Day in Berlin am 26.07.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Umfeld der Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin hat es 64 Festnahmen gegeben. Das teilte die Berliner Polizei in der Nacht mit.

Unter anderem sei es dabei um Beleidigung, Körperverletzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen gegangen. Drei Einsatzkräfte seien verletzt worden. Mutmaßlich wurden bei der Statistik auch Vorgänge im Zuge einer von Neonazis organisierten Gegendemo mitberücksichtigt.

Bei einem separat betrachteten linken Aufzug in Kreuzberg gab es weitere 57 Festnahmen. Hier unter anderem wegen Landfriedensbruchs, Tätlichen Angriffs sowie des Widerstands und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Dabei wurden 17 Einsatzkräfte verletzt.


Foto: Parade zum Christopher-Street-Day in Berlin am 26.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Hausärzte begrüßen Anliegen für weniger Arzt-Patienten-Kontakte

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Markus Beier, hat das Vorhaben der Bundesgesundheitsministerin begrüßt, die Zahl der Arzt-Patienten-Kontakte zu reduzieren.

„Das Gesundheitswesen ist überkomplex. Häufig können die Patientinnen und Patienten gar nicht wissen, wo sie mit ihrem spezifischen medizinischen Problem richtig aufgehoben sind. Auch deswegen haben wir in Deutschland so viele Arzt-Patienten-Kontakte“, sagte Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels könne man sich diese Kontaktdichte in Zukunft kaum noch leisten.

Beier reagierte damit auf Aussagen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärt hatte, Deutsche gingen häufiger zum Arzt als die Menschen in anderen Ländern. „Das führt allerdings nicht dazu, dass sie deswegen unbedingt gesünder sind oder länger leben. Deswegen brauchen wir mehr Steuerung, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden und um Patienten, die darauf dringend angewiesen sind, schnellere Termine bei Haus- und Fachärzten zu verschaffen“, so Warken, die zudem bekräftigte, ein Primärarztsystem einführen zu wollen.

Hausärzteverbandschef Beier sprach sich erneut für ein solches System aus. „Mit einem flächendeckenden Primärarztsystem, bei dem die Hausarztpraxen konsequent die ersten Ansprechpartner sind, könnten wir mehr Struktur in das Gesundheitssystem bringen“, sagte Beier. Die Patienten würden schneller dorthin gelotst werden, wo ihnen geholfen werden könne. Das könne Arztkontakte sparen und gleichzeitig die Qualität der Versorgung erhöhen. „Hier hat Frau Warken vollkommen recht. In anderen europäischen Ländern ist das längst die Regel“, so Beier. Er verwies auch auf ein freiwilliges, bereits bestehendes Primärarztsystem, das Hausarztmodell. Die gesetzlichen Krankenkassen sind dazu verpflichtet, eine hausarztzentrierte Versorgung (HzV) anzubieten.

„Die Bundesregierung und Frau Warken sollten darauf aufbauen und dieses Modell stärken. Das steht so auch richtigerweise im Koalitionsvertrag. Wenn wir jetzt anfangen würden, alles komplett neu aufzubauen, dann würde das wahrscheinlich viele Jahre dauern“, so Beier. Diese Zeit hätte man aber nicht mehr.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Diakonie Katastrophenhilfe verurteilt Syrien-Abschiebeforderungen

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Asylbewerberunterkunft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, hat sich gegen Forderungen nach einer Abschiebung von straffälligen Syrern aus Deutschland in ihr instabiles Heimatland gewandt. „Grundsätzlich sehen wir Abschiebungen kritisch, besonders wenn es um Länder mit humanitären Krisen geht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben) zum Abschluss einer Reise durch Syrien.

„In Syrien halte ich die Sicherheitslage für zu volatil, um Menschen dorthin abzuschieben. Erst vor wenigen Tagen ist es in Suwaida im Süden zu Kämpfen mit hunderten Toten gekommen. Davor gab es in der Küstenregion schwere Zusammenstöße.“ Der Staat sei noch schwach und nicht in der Lage, überall Verantwortung zu übernehmen. „Auch aus humanitärer Sicht verbieten sich Abschiebungen“, sagte Keßler.

„Seit dem Sturz des Assad-Regimes sind rund 1,7 Millionen Flüchtlinge in ihre Heimatorte zurückgekehrt, rund eine halbe Million davon aus dem Ausland. Schon jetzt ist die marode Infrastruktur völlig überlastet.“ Man müsse eher darauf hinarbeiten „dass die Lebensbedingungen in Syrien so werden, dass die Menschen mit Würde zurückkehren können. Wenn die Bedingungen entsprechend sind, werden viele Syrer freiwillig zurückkehren“, so der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist das humanitäre Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland und engagiert sich unter anderem in Syrien.


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Israel will wieder Luft-Hilfslieferungen im Gazastreifen abwerfen

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Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Die israelische Armee (IDF) hat angekündigt, die Bevölkerung des Gazastreifens aus der Luft mit Vorräten versorgen zu wollen. „Der Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft wird wieder aufgenommen“, schrieb die IDF am Samstagabend auf „X“. „Der Abwurf umfasst sieben Paletten mit Mehl, Zucker und Konserven.“

Zudem werde man jemanden beauftragen, die „sichere Bewegung von UN-Konvois mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu ermöglichen“. In besiedelten Gebieten könnten „humanitäre Pausen eingeleitet werden, um die Hilfe zu erleichtern“, hieß es weiter. „Eine Stromleitung von Israel zu einer Entsalzungsanlage im Gazastreifen wurde wiederhergestellt, wodurch die tägliche Wasserproduktion auf 20.000 Kubikmeter gesteigert wurde“, schreibt das israelische Militär.

Die israelischen Streitkräfte behaupten, dass es in Gaza keine Hungersnot gebe. Dies sei „eine falsche Kampagne der Hamas“. Die Verantwortung für die Nahrungsmittelverteilung liege bei den Vereinten Nationen und internationalen Hilfsorganisationen. Daher werde von den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen erwartet, „die Effektivität der Hilfsverteilung zu verbessern und sicherzustellen, dass die Hilfe nicht die Hamas erreicht“.

Internationale Hilfsorganisation beklagen schon lange die humanitäre Lage im Gazastreifen, den kaum Nahrungsmittel erreichten. Laut dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ist jedes fünfte Kind in Gaza von Mangelernährung betroffen. Martin Frick vom UN-Welternährungsprogramm beschrieb die Situation in Gaza jüngst als „Hölle auf Erden“.

Die israelische Armee sieht dennoch keinen Grund, ihr militärisches Vorgehen im Gazastreifen zu stoppen: „Die Kampfhandlungen haben nicht aufgehört. Wir werden weiterhin in Gaza operieren, um alle Geiseln freizulassen und die Hamas sowohl über als auch unter der Erde zu besiegen“, schreibt die IDF auf „X“.


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Hunderttausende bei Berliner CSD – Festnahmen bei Gegendemo

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Parade zum Christopher-Street-Day am 26.07.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berliner Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) hat am Samstag mehrere hunderttausend Teilnehmer angelockt. Eine genaue Teilnehmerzahl stand bis zum Abend noch nicht fest, in den letzten Jahren war von bis zu einer Million Menschen die Rede gewesen.

Die Polizei war wie immer mit einem Großaufgebot im Einsatz – und bekam auch zu tun. Im Zuge einer von Neonazis angemeldeten Gegendemo wurden am Alexanderplatz sechs Personen festgenommen, darunter die Anmelderin. Es wurden Verfahren wegen Beleidigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. 400 Personen waren für die Gegendemo angemeldet, es kamen aber nur etwa 40 bis 60 Personen.

Ärger gab es dann am Abend bei einem angezeigtem Aufzug in Kreuzberg, an dem rund 10.000 Personen teilnahmen, darunter rund 800 Personen mit pro-palästinischem Bezug. Im Laufe des Aufzuges soll es wiederholt zum Ausrufen von antisemitischen Parolen gekommen sein, einzelne Personen wurden festgenommen, woraufhin zu Farbbeutelwürfen auf Einsatzkräfte kam und die Demo schließlich von der Polizei aufgelöst wurde.


Foto: Parade zum Christopher-Street-Day am 26.07.2025, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Gladbach verleiht Stürmer Cvancara an Antalyaspor

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Tomas Cvancara (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach verleiht Stürmer Tomas Cvancara bis zum Ende der Saison 2025/26 an den türkischen Erstligisten Antalyaspor. Das teilte der Club vom Niederrhein am Samstagabend mit. Am Mittag hatte der Verein zuvor den Kauf von Shuto Machino aus Kiel vermeldet.

„Tomas bekommt durch diese Leihe in einem anderen Umfeld eine neue Chance, sein Potenzial umzusetzen. Wir sind davon überzeugt, dass das in dieser Situation für beide Seiten die beste Lösung ist“, sagte Borussias Geschäftsführer Sport Roland Virkus.

Cvancara wechselte im Sommer 2023 von Sparta Prag zur Borussia. Er kam in seiner ersten Saison für die Fohlen trotz einer rund zweimonatigen Verletzungspause in 24 Einsätzen auf sechs Tore und zwei Vorlagen. In der zurückliegenden Saison 2024/25 stand der Tscheche in 30 Partien auf dem Platz und erzielte zwei Tore.


Foto: Tomas Cvancara (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz pocht in Salzburg auf stärkere europäische Zusammenarbeit

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Christian Stocker und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturSalzburg (dts Nachrichtenagentur) – Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz haben sich in Salzburg zu einem Gespräch über zentrale europäische Themen getroffen. Dabei standen unter anderem die illegale Migration, die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Sicherheitslage auf dem Kontinent im Mittelpunkt, wie das Bundeskanzleramt mitteilte. Es war bereits das dritte Treffen der beiden Regierungschefs in diesem Jahr.

Stocker hob die enge Zusammenarbeit zwischen Österreich und Deutschland hervor. Beide Länder wollten beim Thema Migration an einem Strang ziehen und setzten sich für die vollständige Umsetzung des Asyl- und Migrationspakts ein. Auch die geopolitischen Herausforderungen, darunter der Krieg in der Ukraine und die Lage im Nahen Osten, wurden besprochen. Stocker forderte mehr humanitäre Hilfe für Gaza und unterstützte Israels Recht auf Selbstverteidigung.

Weitere Themen waren der EU-Finanzrahmen und die Verkehrssituation am Brenner. Stocker kritisierte den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission als zu ambitioniert und plädierte für einen effizienteren Einsatz der Mittel. Beim Brenner-Thema warb er um deutsche Unterstützung für den Basistunnel und eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene.


Foto: Christian Stocker und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (26.07.2025)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 6, 7, 17, 28, 37, 42, die Superzahl ist die 7. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 2196440. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 795773 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug elf Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Weimer besorgt um Unabhängigkeit bei ProSiebenSat.1

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ProSiebenSat.1 Media AG (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kulturstaatsminister Wolfram Weimer befürchtet den Verlust der journalistischen Unabhängigkeit bei ProSiebenSat.1, sollte das deutsche Medienunternehmen unter die vollständige Kontrolle der italienischen Holding MFE kommen, an der Pier Silvio Berlusconi maßgeblich beteiligt ist. „Es hat eine Übernahmeschlacht begonnen, über deren Ausgang ich mir Sorgen mache“, sagte Weimer dem „Spiegel“: „Meine Besorgnis kreist um die Frage, ob die journalistische und wirtschaftliche Unabhängigkeit auch nach einem Eigentümerwechsel gewahrt bleibt.“

Die italienische Holding MFE, an der Pier Silvio Berlusconi maßgeblich beteiligt ist, hält bereits etwa 30 Prozent an ProSiebenSat.1. Jetzt liefert sie sich mit der tschechischen PPF-Gruppe einen Bieterkampf um die vollständige Kontrolle des deutschen Medienunternehmens, schreibt der „Spiegel“. Bis zum 13. August laufen demnach ihre Kaufofferten an die Aktionäre parallel.

Weimer hat Berlusconi nun zu einem Gespräch ins Kanzleramt geladen. Das Treffen soll im September stattfinden. „Ich erwarte bei diesem Vorgang Transparenz, und wir prüfen und betreiben eine offene Folgenabschätzung“, so Weimer. „Wir müssen wissen, wie die politische Einflussnahme von neuen, ausländischen Eigentümern beschaffen sein wird. Wie wird die journalistische Qualität und Unabhängigkeit gewahrt? Was heißt das für den TV-Standort Deutschland? Die Fragen haben eine hohe Relevanz für die Wahrung der Medienfreiheit in Deutschland. Deswegen kümmere ich mich darum.“

Berlusconis Vater, der frühere italienische Ministerpräsident und Medienunternehmer Silvio Berlusconi, galt als enger Vertrauter des russischen Präsidenten Wladimir Putin. „Wenn ein ausländischer Investor einen derart wichtige Institution der Meinungsbildung in Deutschland übernimmt und kontrollieren könnte“, sagte Weimer dem „Spiegel“. „Dann sollten wir schon genau hinschauen, wer dahinter steht und welche Verbindungen dabei Einfluss haben. Das wird Inhalt meines Gespräches mit Herrn Berlusconi sein.“


Foto: ProSiebenSat.1 Media AG (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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