Dienstag, Juli 28, 2026
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Hoffnung auf Shutdown-Ende schickt Dax auf Höhenflug

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.954 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Besonders starke Zuwächse konnten dabei die Aktien der Commerzbank, von Siemens Energy und der Deutschen Bank verzeichnen.

„Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Shutdowns in den USA hat die Sorgen der Anleger über zu hohe Bewertungen bei den großen und vom KI-Hype erfassten Technologieunternehmen für den Moment verdrängt“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. „Zwar ist das letzte Wort im Haushaltsstreit noch nicht gesprochen, doch ist man mit der Abstimmung im Senat einer Lösung zumindest mal ein ganzes Stück nähergekommen. Ob diese Aussicht allerdings ausreicht, die Ängste vor einem Platzen einer potenziellen Blase am Aktienmarkt nachhaltig zu zerstreuen, dürften erst die kommenden Stunden und Tage zeigen.“

„Der Dax in Frankfurt hat die Stimmungswende zumindest heute als Steilvorlage genutzt, die runde Marke von 24.000 Punkten zurückzuerobern. Doch die Blicke der Anleger richten sich weiter nach New York, wo die heiß gelaufenen Technologieaktien am Freitag ihre Talfahrt zunächst stoppten und mit der Nachricht über einen Kompromiss in Washington die Erholung heute fortsetzen können. Schlägt die Stimmung im Handelsverlauf nicht wieder um, könnte auch der Dax in den kommenden Tagen mit den notwendigen Anschlusskäufen seine Korrektur für beendet erklären.“

Die Region um 23.500 Zähler habe sich in den vergangenen Wochen immer wieder als ein Bollwerk und damit stabiles Fundament für eine Fortsetzung des Bullenmarktes im Dax erwiesen. „Mit dieser Art Sicherheitsnetz könnten Anleger in der ohnehin saisonal starken Börsenphase des Jahres wieder mutiger werden und beherzt bei deutschen Aktien zugreifen.“

„Wäre da nicht die insgesamt doch eher trübe Stimmung im Hinblick auf die konjunkturelle Verfassung der deutschen Wirtschaft, die den Dax mit großen Sprüngen nur noch weiter von der Realität entfernen würde. Denn auch im Vergleich zur amerikanischen Konkurrenz verläuft die Berichtssaison hierzulande eher solide und weniger spektakulär. Solidität allein dürfte aber auf Dauer nicht reichen, mit den Aktienbewertungen und Indizes in New York Schritt zu halten“, sagte Romar.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1548 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8660 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.091 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,91 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,39 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Nur 16 Prozent wollen Merz erneut als Kanzlerkandidaten

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Friedrich Merz am 06.11.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Rund ein halbes Jahr nach Amtsantritt gibt es laut einer aktuellen Forsa-Umfrage wenig Rückhalt für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Lediglich 16 Prozent der für das sogenannte „Trendbarometer“ von RTL und ntv Befragten würden den Schwesterparteien CDU und CSU raten, wieder mit Merz als gemeinsamen Kanzlerkandidaten in die nächste Bundestagswahl zu ziehen. 74 Prozent hingegen würden der Union empfehlen, jemand anderen zu nominieren.

Selbst von den Anhängern der Union raten nur 44 Prozent zu einer erneuten Nominierung von Friedrich Merz, während 43 Prozent die Aufstellung eines anderen Kandidaten favorisieren.

Gefragt wurde auch, ob „man persönlich eine erneute Kanzlerkandidatur von Merz 2029 begrüßen“ würde. Nur 18 Prozent der Bundesbürger antworteten mit Ja, 73 Prozent mit Nein. Das gilt auch für 41 Prozent der CDU/CSU-Anhänger, von denen weniger als die Hälfte – genau 47 Prozent – einen neuerlichen Anlauf von Merz begrüßen würde.

Eher geteilt fällt das Meinungsbild auf die allgemein gehaltene Frage aus, ob man das Amt des Bundeskanzlers auch im Alter von 70 Jahren noch gut ausüben kann. 45 Prozent bejahen diese Frage, 52 Prozent halten einen jüngeren Kanzler für besser. Dass man das Amt des Bundeskanzlers mit über 70 noch gut ausüben kann, glauben die Älteren deutlich häufiger als die Jüngeren und die Anhänger von Union, SPD und Grünen häufiger als die Anhänger der Linken und der AfD.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 6. und 7. November 2025 erhoben. Datenbasis: 1.002 Befragte.


Foto: Friedrich Merz am 06.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung weiß nichts von Hisbollah-Aufrüstung durch China

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Chinesische Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung weiß nach eigenen Angaben nichts von einer Aufrüstung der Hisbollah-Miliz im Libanon durch China.

„Ich habe zu diesem Vorgang keine eigenen Erkenntnisse“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Entsprechende Vorwürfe des israelischen Botschafters in Deutschland, Ron Prosor, wollte er nicht kommentieren.

Prosor hatte zuletzt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt: „In den letzten Wochen hat Peking nicht nur Flugabwehrsysteme, sondern auch Teile für das offensive Raketenprogramm geliefert.“ Die chinesische Regierung wolle den zurückgehenden Einfluss Russlands nutzen, um die iranische Regierung „stärker an sich zu binden“, so Prosor.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz hatte während des Gazakriegs Israel ebenfalls attackiert. Dem anschließenden Krieg fiel fast die gesamte Hisbollah-Führung zum Opfer. Die israelische Regierung macht nun die Entwaffnung der Hisbollah zur Bedingung für ein Ende der Angriffe und wirft der Miliz vor, sich wieder zu bewaffnen und weiterhin im Grenzgebiet militärisch aktiv zu sein.


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Amiri-Ausfall: Nagelsmann nominiert Ouedraogo nach

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Assan Ouédraogo (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Ausfall von Nadiem Amiri für die beiden finalen Spiele in der WM-Qualifikation gegen Luxemburg und die Slowakei hat Bundestrainer Julian Nagelsmann Assan Ouedraogo von RB Leipzig nachnominiert.

Das teilte der DFB am Montag mit. Ouedraogo, der zunächst zur U 21-Nationalmannschaft nach Herzogenaurach gereist war, werde am Montagabend im Teamquartier der Nationalmannschaft in Wolfsburg erwartet.

Nagelsmann sagte: „Es ist sehr schade, dass Nadiem für die beiden wichtigen Spiele ausfällt. Wir möchten seine Position im Kader gerne 1:1 nachbesetzen, deshalb haben wir uns für eine Nachnominierung von Assan Ouedraogo entschieden. Assan macht es aktuell sehr gut in der Bundesliga. Er ist ein junger Perspektivspieler, ähnlich wie Said El Mala, den wir gerne im Training sehen möchten.“

Der beim FC Schalke 04 ausgebildete Ouedraogo war 2024 zu den Sachsen gewechselt. In der aktuellen Saison gelang es dem 19-Jährigen, sich in der ersten Elf des Tabellenzweiten festzuspielen. Dabei erzielte er in der Bundesliga bislang zwei Tore und bereitete drei weitere vor.


Foto: Assan Ouédraogo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kanzler wird 70 – Senioren-Union fordert Merz zu Beitritt auf

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum anstehenden 70. Geburtstag von Bundeskanzler Friedrich Merz fordert ihn die Senioren-Union auf, der Vorfeldorganisation der CDU beizutreten.

„Seit einigen Monaten ist die Senioren-Union deutlich politischer geworden, wir werden stärker in die Partei und Gesellschaft hineinwirken, auch auf dem nächsten Parteitag werden wir mit Anträgen präsent sein“, sagte deren Vorsitzender Hubert Hüppe, gerade erst 69 Jahre alt geworden, am Montag der dts Nachrichtenagentur. „Allein aus diesen Gründen würden wir uns freuen, Herrn Bundeskanzler Friedrich Merz als Mitglied in der Senioren-Union der CDU begrüßen zu können.“

Regierungssprecher Stefan Kornelius hatte am Mittag ebenfalls auf dts-Anfrage vor Journalisten gesagt, Merz sei Vorsitzender der CDU Deutschlands, „und ich glaube, das umfasst alle Untergruppierungen der Partei“. Da lag er aber falsch: „Herr Merz ist kein Mitglied der Senioren-Union der CDU“, hieß es dazu von der Vereinigung, die ihren Sitz ebenfalls wie die Bundespartei im Konrad-Adenauer-Haus hat.

Dabei hätte der heutige Kanzler, geboren am 11. November 1955 in Brilon, schon vor zehn Jahren beitreten können. In die Senioren-Union der CDU kann aufgenommen werden, wer das 60. Lebensjahr vollendet hat, oder sogar noch früher, wenn man aus einem Beschäftigungsverhältnis ausgeschieden und in den vorläufigen oder endgültigen Ruhestand getreten ist.

Merz plant unterdessen keine große Party für seinen runden Geburtstag und wird wohl einen ganz normalen Arbeitstag absolvieren. „Der Bundeskanzler gibt diesem Datum keine größere Bedeutung“, sagte der Regierungssprecher.


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Wagenknecht tritt nicht erneut als BSW-Vorsitzende an

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht wird beim Bundesparteitag im Dezember in Magdeburg nicht erneut für den Vorsitz der von ihr gegründeten und nach ihr benannten Partei kandidieren. Das kündigte sie am Montag in Berlin an. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

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Wagenknecht zieht sich von BSW-Vorsitz zurück

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Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit am 10.11.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht zieht sich von der Parteispitze zurück. Sie werde beim Bundesparteitag im Dezember in Magdeburg nicht erneut für den Vorsitz der von ihr gegründeten und nach ihr benannten Partei kandidieren, kündigte Wagenknecht am Montag in Berlin an.

Sie werde sich aber weiter „in führender Position“ im BSW engagieren, sagte die ehemalige Linken-Politikerin. „Und ich werde die Partei in ihrem weiteren Weg und natürlich auch in den Wahlkämpfen, gerade auch im nächsten Jahr, sehr engagiert weiter unterstützen.“

Wagenknecht kündigte an, dass Fabio De Masi ihr Nachfolger an der Parteispitze werden soll. Ihre bisherige Co-Parteichefin Amira Mohamed Ali soll zudem im Amt bleiben. Wagenknecht selbst will künftig eine Grundwertekommission des BSW aufbauen und leiten. In dieser Funktion werde sie auch weiterhin Sitz und Stimme im Präsidium und Vorstand der Partei haben, sagte die Noch-Parteichefin.

Mohamed Ali kündigte unterdessen auch einen Wechsel auf dem Posten des Generalsekretärs an. Der bisherige Amtsinhaber Christian Leye soll stattdessen in einem erweiterten Präsidium stellvertretender Parteivorsitzender werden.


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Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy kommt unter Auflagen frei

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Französische Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Der französische Ex-Präsident Nicolas Sarkozy kommt nach rund drei Wochen im Gefängnis unter Auflagen wieder frei. Das entschied ein Gericht in Paris am Montag.

Sarkozy wird demnach voraussichtlich noch am Montag das Gefängnis verlassen. Zuvor war er wegen krimineller Verschwörung zur Finanzierung seines erfolgreichen Wahlkampfs 2007 mit Geldern aus Libyen zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Von weiteren Anklagepunkten war er freigesprochen worden.

Aufgrund der „außerordentlichen Schwere“ des Verbrechens war die Strafe sofort vollstreckt worden, obwohl Sarkozy Berufung eingelegt hat. Das französische Staatsgebiet darf er nach seiner Freilassung nicht verlassen. Über die Berufung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.


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Bundesregierung nimmt Appell von Afghanen in Pakistan zur Kenntnis

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Regierungspressekonferenz am 10.11.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will sich nicht öffentlich zum Appell von in Pakistan gestrandeten geflüchteten Afghanen äußern, sie nicht den Taliban auszuliefern. Öffentliche Appelle nehme man zur Kenntnis, kommentiere sie aber nicht, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Die Anliegen der Betroffenen würden ernst genommen, so Kornelius. „Wir wissen, dass die Situation vor Ort schwierig ist.“ Das Innenministerium und andere Häuser seien seit Wochen immer wieder bereit, die Details der Situation darzulegen. „Darüber hinaus gibt es keine Neuigkeiten“, so Kornelius.

In dem Papier der Afghanen, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet hatte, heißt es unter anderem: „Wir können nicht zurück nach Afghanistan. Diese Rückkehr würde für viele von uns brutal und gewaltsam enden.“ Eindringlich bitten die Geflüchteten den Kanzler nun darum, „diese schwierige Situation in einer Art zu lösen, dass wir nicht in Lebensgefahr geraten und diese verzweifelte Situation endet“.

Auch auf das Angebot des Bundesinnenministeriums von Alexander Dobrindt (CSU), für ein paar Tausend Euro auf den angekündigten Schutz zu verzichten, wird in dem Brief eingegangen: „Wir sind nicht vor Armut geflohen, sondern vor Gewalt und Tod“, schreiben die Betroffenen.


Foto: Regierungspressekonferenz am 10.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Ökonom kritisiert Deutschland für Festhalten an alten Industrien

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Markus Brunnermeier (Archiv), via dts NachrichtenagenturPrinceton (dts Nachrichtenagentur) – Markus Brunnermeier, Ökonomieprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton, kritisiert Deutschland für sein Festhalten an alten Industrien und Technologien.

„Wir leben nicht auf einer Insel, die Welt verändert sich“, sagte Brunnermeier dem „Spiegel“. „Nur weil sich E-Autos gerade schlecht verkaufen, nützt es nichts, stattdessen wieder Verbrennungsmotoren zu exportieren. Das ist in Zeiten technologischer Umwälzungen keine Lösung, auch wenn Populisten das suggerieren.“

Am Montag tritt Brunnermeier bei einem Symposium des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin auf. Seine Botschaft: „Wirtschaftspolitik muss resilient sein, also flexibel auf Erschütterungen reagieren können.“ Statt in alte Denkmuster zu verfallen, müsse Deutschland sich gezielt dem Neuen zuwenden. „Das ist die Chance für die deutsche Wirtschaft, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.“

Aus seiner Sicht müssten der Arbeitsmarkt in Deutschland und die Berufsbilder durchlässiger werden. Es gebe zu wenige Generalisten, aber zu viele Fachexperten. Es werde unterschieden zwischen Bank-, Versicherungs-, Immobilienkaufleuten und Steuerfachangestellten, so Brunnermeier. „Die könnte die KI überflüssig machen. Sinnvoller wäre, dass jeder eine Grundausbildung absolviert, etwa zum Kaufmann oder zur Kauffrau. Auf dieser Basis kann man sich immer wieder neu spezialisieren, je nachdem, welche Expertise gerade gefragt ist. Ein Job fürs ganze Leben, das ist vorbei.“


Foto: Markus Brunnermeier (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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