Montag, September 21, 2026
Start Blog Seite 31

2. Liga: Nürnberg schlägt KSC deutlich – Remis in Düsseldorf

0

Julian Justvan (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf/Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg 5:1 gegen den Karlsruher SC gewonnen.

Bereits in der ersten Halbzeit legten die Franken den Grundstein für den Sieg, als Julian Justvan mit einem Doppelpack in der 25. und 28. Minute für die Führung sorgte. Der KSC zeigte sich in der Defensive anfällig und konnte offensiv kaum Akzente setzen. Mohamed Ali Zoma konnte in der Folge in der 41. Minute noch vor der Pause für die Hausherren nachlegen.

In der zweiten Halbzeit setzte Nürnberg seinen dominanten Auftritt fort. Zoma steuerte dabei noch zwei weitere Tore in der 50. und 65. Minute bei. Der Karlsruher SC konnte zwischendurch lediglich durch einen Foulelfmeter von Marvin Wanitzek in der 58. Minute einen Ehrentreffer erzielen.

Nürnberg klettert nach dem Sieg in der Tabelle vorerst auf den achten Platz, während der KSC auf den zehnten Rang abrutscht. Für die Franken geht es am kommenden Freitag in Bochum weiter, die Karlsruher sind am Tag darauf gegen Kiel gefordert.

Die Parallelbegegnung am Freitagabend zwischen Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster endete 0:0.


Foto: Julian Justvan (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Staatsschutz ermittelt wegen möglichem Anschlagsversuch auf Özdemir

0

Cem Özdemir (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Per Zufall ist Ende Januar offenbar ein möglicher Brandanschlag auf den baden-württembergischen Grünen-Spitzenkandidaten Cem Özdemir verhindert worden. Wie der „Spiegel“ berichtet, wurde ein mit brennbarem Material gefülltes Plastikröhrchen im Gebälk eines Fachwerkgebäudes entdeckt.

Bisher war laut Polizeibericht lediglich von einem „Docht“ die Rede. Das Röhrchen war so zwischen den Balken der historischen Kelter in Metzingen (Kreis Reutlingen) platziert, dass das Holz bereits angekokelt und verrußt war. An jenem Abend waren rund 400 Menschen an den Veranstaltungsort gekommen, um Özdemirs Wahlkampfauftritt zu verfolgen. 

Die Grünen-Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg ist auf die Flamme aufmerksam geworden. „Es sah gefährlich aus“, sagte sie, „das brennende Röhrchen ist mit Absicht dort aufgestellt worden“. Keiner wisse, was geschehen wäre, wenn man es nicht entdeckt hätte. Ein anwesender Personenschützer löschte die Flamme.

Das Staatsschutzzentrum bei der Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart und das Landeskriminalamt ermitteln wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Es könnte ein politisches Motiv geben.

Özdemir erfuhr erst nach der Veranstaltung von dem Vorfall. „Zum Glück ist der brennende Gegenstand schnell gefunden worden“, sagte der Grünen-Politiker dem „Spiegel“. Die Polizei habe sehr umsichtig gehandelt. „Wahlkampf heißt für mich an erster Stelle, vor Ort zu sein, das Gespräch zu suchen.“ Das Geschehene habe ihn „sehr umgetrieben“. „Denn wo der offene Austausch angegriffen wird, steht die Basis unserer Demokratie auf dem Spiel.“


Foto: Cem Özdemir (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Klingbeil will stärkere Kooperation mit Ländern des globalen Südens

0

Straßenszene in Neu-Delhi (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sieht die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit mit den Ländern des globalen Südens.

„Es gibt Länder, die sind ja sogar von den Werten her ähnlich wie wir, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Australien. Und alle diese Länder signalisieren uns, wir wollen gerne mit euch in Europa zusammenarbeiten“, sagte er am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz den Sendern RTL und ntv. Und dann gebe es in der Tat die Länder des globalen Südens, Südafrika, Brasilien, Indien. „Und ich finde, mit denen müssen wir die Kooperation stärken, auch wenn wir nicht zu 100 Prozent einer Meinung sind mit denen. Aber die signalisieren mir auch immer wieder in den politischen Gesprächen, China und Russland sind da, wo seid ihr Europäer?“

Der SPD-Politiker sieht eine Entwicklung bei der Zusammenarbeit, „wenn es zum Beispiel um die Stärkung der Kapitalmarktunion geht“. Da müsse man jetzt einfach einen großen Schritt, ein großes Stück vorankommen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass Kooperation eine Stärke ist“, fügte er hinzu. „Und das ist ja auch etwas, was wir dem amerikanischen Präsidenten entgegensetzen. Er macht gerade `America First` und wir setzen die Kooperationen dagegen.“ Und er habe schon die feste Überzeugung, dass das am Ende der vernünftigere Weg und auch der stärkere Weg sei.


Foto: Straßenszene in Neu-Delhi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pistorius sieht ukrainische Front "festgefahren"

0

Boris Pistorius am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht die ukrainische Front „festgefahren“. „Russland setzt wahnsinnig viele Soldaten ein, um ganz geringfügig voranzukommen“, sagte er am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz den Sendern RTL und ntv. Sie verlieren demnach monatlich 30.000 Soldaten, entweder verletzt oder tot, kommen aber dafür kaum voran.

„Gleichzeitig aber, und das ist viel beängstigender und bedrohlicher für die Zivilbevölkerung in der Ukraine, nehmen die Angriffe mit Drohnen, Marschflugkörpern und anderem jede Nacht zu. Menschen sterben in den Wohnungen, weil sie erfrieren. Das ist blanker Terrorismus gegen die Zivilbevölkerung und hat mit einer militärischen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.“ Russland tue das, um die Moral der ukrainischen Bevölkerung zu brechen. Und gleichzeitig signalisiere es damit aber auch mehr als deutlich, dass es keinerlei Interesse daran habe, zu einem Frieden oder zu einem Ende des Krieges zu kommen.

Pistorius sieht Hinweise, dass Russland diesen Krieg ökonomisch nicht mehr lange fortführen kann. „Es wäre sehr verwunderlich, wenn Russland das noch sehr, sehr lange durchhalten würde. Wir sind gefordert, die Sanktionen immer wieder zu überprüfen, ob sie ausreichen, ob sie ausreichend überwacht sind.“ Man müsse die Zufuhr von Geld über Gas und Ölverkäufe „möglichst schnell, endgültig und absolut stoppen“, weil das die Zufuhr für den Krieg sei, die Geldzufuhr, die Russland brauche. „Und deswegen wird es darauf ankommen, dass wir da konsequent bleiben“, sagte Pistorius.


Foto: Boris Pistorius am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Außenminister hat Lob für Deutschland

0

Treffen zwischen deutscher und US-Delegation mit Merz und Rubio am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – US-Außenminister Marco Rubio hat Lob für den Nato-Partner Deutschland. „Rubio würdigte die deutschen Schritte zur Stärkung der Allianz“, hieß es nach einem Treffen zwischen Rubio und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz aus deutschen Regierungskreisen.

Zentrales Thema des Gesprächs sei allerdings die Situation in der Ukraine gewesen, der Stand der Verhandlungen mit Russland und die weitere Unterstützung des Landes „vor allem mit militärischen Mitteln“, wie es hieß.

Merz und Rubio hätten sich außerdem über die Situation im Nahen Osten und vor allem in Iran ausgetauscht. „Merz nutzte die Gelegenheit, vor seiner bevorstehende Reise nach China mit dem US-Außenminister über die Situation in Fernost und die handelspolitische Situation zu sprechen“, verlautete nach dem Treffen.


Foto: Treffen zwischen deutscher und US-Delegation mit Merz und Rubio am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank.

„Leicht schwächer als erwartet gestiegene Preise in den USA im Januar haben die nervösen Gemüter der Investoren zum Wochenschluss wieder etwas beruhigt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Mit den heute veröffentlichten Inflationsdaten sei der Spielraum der US-Notenbank für weitere Zinssenkungen zumindest nicht kleiner geworden. „Daraus aber abzuleiten, dass Fed-Chef Jerome Powell noch vor Ende seiner Amtszeit bereits das nächste Mal an der Zinsschraube dreht, wäre allerdings auch verfrüht. Aber da an der Börse ja Zukunft gehandelt wird, griffen Anleger mit der Aussicht auf eine weiterhin lockere Geldpolitik bei den seit gestern wieder etwas billigeren Aktien zumindest an der Wall Street zu.“

„Dem Dax in Frankfurt allerdings fehlten heute erneut die positiven Impulse, um den Rutsch von gestern aus der Bullenfalle über 25.200 Punkten wieder vergessen zu machen“, so Lipkow. „Der Index pendelte sich im Tagesverlauf in einer Handelsspanne von rund 200 Punkten um sein Eröffnungskursniveau ein. Das Handelsvolumen war dabei rückläufig und zeigt so keinerlei Panik oder Verdruss bei den Investoren.“

„Im Gegenteil: Es gab vereinzelte Kaufbereitschaft bei den Aktien von der Deutschen Börse, GEA und MTU. Auch das Schwergewicht SAP wurde gesucht. Weniger gefragt waren dagegen die Gewinneraktien der vergangenen Handelstage Siemens, Commerzbank und Siemens Energy, die heute unter Gewinnmitnahmen litten.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1858 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8433 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verdi bestreikt Cinestar und UCI am Berlinale-Wochenende

0

Berlinale Palast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Kinokonzerne Cinestar und UCI zu einem Warnstreik am Berlinale-Wochenende aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll am Cinestar CUBIX am Alexanderplatz stattfinden, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

„Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein sichtbares Zeichen: Glamouröse Filmfestspiele und prekäre Arbeitsbedingungen passen nicht zusammen“, sagte Verhandlungsführer Andreas Köhn. Während sich die Hauptstadt im Glanz der Berlinale präsentiere, kämpften viele Kinobeschäftigte weiterhin für existenzsichernde Löhne.

Cinestar habe in der laufenden Tarifrunde bislang kein Angebot vorgelegt und betrachte den gesetzlichen Mindestlohn als ausreichend. UCI bot in einem ersten Schritt eine Erhöhung um 14 Cent an; ab Januar 2027 soll dort der dann geltende Mindestlohn von 14,60 Euro gezahlt werden. Auch in Leipzig, Frankfurt und Mainz wurde zu Streiks aufgerufen.

Zentrale Forderung von Verdi ist ein Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Weitere Verhandlungstermine sind mit Cinestar für den 17. Februar 2026 und mit UCI für den 3. März 2026 angesetzt.


Foto: Berlinale Palast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Arbeitslosenquote unter Akademikern steigt drittes Jahr in Folge

0

Arbeitsamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist das dritte Jahr in Folge gestiegen. Das zeigen neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA), über die das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet.

Demnach lag die Quote im Jahr 2022 noch bei 2,2 Prozent, 2023 bei 2,5 Prozent, 2024 bei 2,9 Prozent und im Jahr 2025 bei 3,3 Prozent. Am höchsten war die Arbeitslosigkeit unter Akademikern laut BA in Berlin (5,6 Prozent). Die niedrigsten Zahlen meldeten Baden-Württemberg und Hessen (je 2,6 Prozent).

Als Grund für die steigende Arbeitslosigkeit unter Akademikern nannte die BA unter anderem die angespannte wirtschaftliche Lage. „Ein Hochschulabschluss bietet nach wie vor eine sehr gute Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, allerdings in Krisenzeiten wie diesen keinen allumfassenden Schutz“, sagte Martina Musati, Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit Baden-Württemberg.

Trotz steigender Arbeitslosenquote sind Akademiker im Schnitt kürzer ohne Job: Die durchschnittliche Dauer ihrer Arbeitslosigkeit betrug 2025 der BA zufolge 267 Tage. Beruflich Qualifizierte dagegen waren 491 Tage arbeitslos, Personen ohne berufliche oder akademische Qualifikation sogar 557 Tage.

2025 waren in Deutschland durchschnittlich insgesamt 2.948.092 Menschen arbeitslos, was einer Quote von 6,3 Prozent entspricht. 335.397 davon waren Hochschulabsolventen.


Foto: Arbeitsamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Merz mit US-Außenminister zusammengetroffen

0

Marco Rubio und Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz US-Außenminister Marco Rubio getroffen. Eingeplant war etwa eine halbe Stunde für ein bilaterales Gespräch.

Erst wenige Minute zuvor hatte Merz in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz die USA an die Bedeutung des transatlantischen Verteidigungsbündnisses erinnert. „Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, auf dem die Nato gründet. Im Zeitalter der Großmächte werden auch die USA auf dieses Vertrauen angewiesen sein“, sagte der Kanzler. „Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind.“

Den entsprechenden Teil der ansonsten auf Deutsch gehaltenen Rede wiederholte der Kanzler explizit an die USA gewandt noch einmal auf Englisch. Den Strategen im Pentagon sei die Bedeutung der Nato im Übrigen auch bereits bewusst, so Merz.


Foto: Marco Rubio und Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EU-Kommissionsvize offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche

0

Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen will bis zum Sommer eine Entscheidung über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten Europäische Union treffen. „Ich würde eine gesamteuropäische Lösung bevorzugen“, sagte die für Digitales zuständige Virkkunen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir sammeln gerade Daten, sprechen mit Experten, analysieren Studien.“ Dann werde die Kommission entscheiden.

Damit sei keine Vorentscheidung gefallen, sagte Virkkunen. „Wir müssen auch berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle sind.“ Das Schwierige sei, das richtige Alter zu finden, von dem die Nutzung sozialer Medien kein Problem mehr ist. „Ist es 13, 14 oder 16?“

Seit Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren verhängt hat, ziehen immer mehr EU-Staaten nach. Neben Spanien und Frankreich plant etwa Österreich ein solches Verbot. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts