Montag, März 23, 2026
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US-Außenminister hat Lob für Deutschland

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Treffen zwischen deutscher und US-Delegation mit Merz und Rubio am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – US-Außenminister Marco Rubio hat Lob für den Nato-Partner Deutschland. „Rubio würdigte die deutschen Schritte zur Stärkung der Allianz“, hieß es nach einem Treffen zwischen Rubio und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz aus deutschen Regierungskreisen.

Zentrales Thema des Gesprächs sei allerdings die Situation in der Ukraine gewesen, der Stand der Verhandlungen mit Russland und die weitere Unterstützung des Landes „vor allem mit militärischen Mitteln“, wie es hieß.

Merz und Rubio hätten sich außerdem über die Situation im Nahen Osten und vor allem in Iran ausgetauscht. „Merz nutzte die Gelegenheit, vor seiner bevorstehende Reise nach China mit dem US-Außenminister über die Situation in Fernost und die handelspolitische Situation zu sprechen“, verlautete nach dem Treffen.


Foto: Treffen zwischen deutscher und US-Delegation mit Merz und Rubio am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Dax schließt nach US-Inflationsdaten im Plus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.915 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Börse, MTU und Gea, am Ende die Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank.

„Leicht schwächer als erwartet gestiegene Preise in den USA im Januar haben die nervösen Gemüter der Investoren zum Wochenschluss wieder etwas beruhigt“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Mit den heute veröffentlichten Inflationsdaten sei der Spielraum der US-Notenbank für weitere Zinssenkungen zumindest nicht kleiner geworden. „Daraus aber abzuleiten, dass Fed-Chef Jerome Powell noch vor Ende seiner Amtszeit bereits das nächste Mal an der Zinsschraube dreht, wäre allerdings auch verfrüht. Aber da an der Börse ja Zukunft gehandelt wird, griffen Anleger mit der Aussicht auf eine weiterhin lockere Geldpolitik bei den seit gestern wieder etwas billigeren Aktien zumindest an der Wall Street zu.“

„Dem Dax in Frankfurt allerdings fehlten heute erneut die positiven Impulse, um den Rutsch von gestern aus der Bullenfalle über 25.200 Punkten wieder vergessen zu machen“, so Lipkow. „Der Index pendelte sich im Tagesverlauf in einer Handelsspanne von rund 200 Punkten um sein Eröffnungskursniveau ein. Das Handelsvolumen war dabei rückläufig und zeigt so keinerlei Panik oder Verdruss bei den Investoren.“

„Im Gegenteil: Es gab vereinzelte Kaufbereitschaft bei den Aktien von der Deutschen Börse, GEA und MTU. Auch das Schwergewicht SAP wurde gesucht. Weniger gefragt waren dagegen die Gewinneraktien der vergangenen Handelstage Siemens, Commerzbank und Siemens Energy, die heute unter Gewinnmitnahmen litten.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1858 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8433 Euro zu haben.


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Verdi bestreikt Cinestar und UCI am Berlinale-Wochenende

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Berlinale Palast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Kinokonzerne Cinestar und UCI zu einem Warnstreik am Berlinale-Wochenende aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll am Cinestar CUBIX am Alexanderplatz stattfinden, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

„Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein sichtbares Zeichen: Glamouröse Filmfestspiele und prekäre Arbeitsbedingungen passen nicht zusammen“, sagte Verhandlungsführer Andreas Köhn. Während sich die Hauptstadt im Glanz der Berlinale präsentiere, kämpften viele Kinobeschäftigte weiterhin für existenzsichernde Löhne.

Cinestar habe in der laufenden Tarifrunde bislang kein Angebot vorgelegt und betrachte den gesetzlichen Mindestlohn als ausreichend. UCI bot in einem ersten Schritt eine Erhöhung um 14 Cent an; ab Januar 2027 soll dort der dann geltende Mindestlohn von 14,60 Euro gezahlt werden. Auch in Leipzig, Frankfurt und Mainz wurde zu Streiks aufgerufen.

Zentrale Forderung von Verdi ist ein Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Weitere Verhandlungstermine sind mit Cinestar für den 17. Februar 2026 und mit UCI für den 3. März 2026 angesetzt.


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Arbeitslosenquote unter Akademikern steigt drittes Jahr in Folge

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Arbeitsamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist das dritte Jahr in Folge gestiegen. Das zeigen neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA), über die das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet.

Demnach lag die Quote im Jahr 2022 noch bei 2,2 Prozent, 2023 bei 2,5 Prozent, 2024 bei 2,9 Prozent und im Jahr 2025 bei 3,3 Prozent. Am höchsten war die Arbeitslosigkeit unter Akademikern laut BA in Berlin (5,6 Prozent). Die niedrigsten Zahlen meldeten Baden-Württemberg und Hessen (je 2,6 Prozent).

Als Grund für die steigende Arbeitslosigkeit unter Akademikern nannte die BA unter anderem die angespannte wirtschaftliche Lage. „Ein Hochschulabschluss bietet nach wie vor eine sehr gute Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, allerdings in Krisenzeiten wie diesen keinen allumfassenden Schutz“, sagte Martina Musati, Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit Baden-Württemberg.

Trotz steigender Arbeitslosenquote sind Akademiker im Schnitt kürzer ohne Job: Die durchschnittliche Dauer ihrer Arbeitslosigkeit betrug 2025 der BA zufolge 267 Tage. Beruflich Qualifizierte dagegen waren 491 Tage arbeitslos, Personen ohne berufliche oder akademische Qualifikation sogar 557 Tage.

2025 waren in Deutschland durchschnittlich insgesamt 2.948.092 Menschen arbeitslos, was einer Quote von 6,3 Prozent entspricht. 335.397 davon waren Hochschulabsolventen.


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Merz mit US-Außenminister zusammengetroffen

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Marco Rubio und Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz US-Außenminister Marco Rubio getroffen. Eingeplant war etwa eine halbe Stunde für ein bilaterales Gespräch.

Erst wenige Minute zuvor hatte Merz in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz die USA an die Bedeutung des transatlantischen Verteidigungsbündnisses erinnert. „Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, auf dem die Nato gründet. Im Zeitalter der Großmächte werden auch die USA auf dieses Vertrauen angewiesen sein“, sagte der Kanzler. „Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind.“

Den entsprechenden Teil der ansonsten auf Deutsch gehaltenen Rede wiederholte der Kanzler explizit an die USA gewandt noch einmal auf Englisch. Den Strategen im Pentagon sei die Bedeutung der Nato im Übrigen auch bereits bewusst, so Merz.


Foto: Marco Rubio und Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommissionsvize offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche

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Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen will bis zum Sommer eine Entscheidung über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten Europäische Union treffen. „Ich würde eine gesamteuropäische Lösung bevorzugen“, sagte die für Digitales zuständige Virkkunen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir sammeln gerade Daten, sprechen mit Experten, analysieren Studien.“ Dann werde die Kommission entscheiden.

Damit sei keine Vorentscheidung gefallen, sagte Virkkunen. „Wir müssen auch berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle sind.“ Das Schwierige sei, das richtige Alter zu finden, von dem die Nutzung sozialer Medien kein Problem mehr ist. „Ist es 13, 14 oder 16?“

Seit Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren verhängt hat, ziehen immer mehr EU-Staaten nach. Neben Spanien und Frankreich plant etwa Österreich ein solches Verbot. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bad Bunny stürmt an Spitze der Album- und Single-Charts

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Frau mit Kopfhörern, via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Nach drei Auszeichnungen bei den diesjährigen Grammy Awards und einem denkwürdigen Super-Bowl-Auftritt ist der US-Sänger und Rapper Bad Bunny sowohl an die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts als auch der Single-Charts gestürmt. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Bei den Alben rangiert seine 2025er-Platte „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“, zu der ein Vinyl-Reissue erschienen ist, vor dem Soundtrack zum Videospiel-Hit „Clair Obscur: Expedition 33“ sowie dem Album „Durch die Blume“ der Sängerin Sophia.

In den Single-Charts landet Bad Bunnys Song „DtMF“ an der Spitze. Der gebürtige Puerto-Ricaner platzierte zudem sieben weitere Songs in den Charts, darunter unter anderem „NUEVAYoL“ (sieben) und „BAILE INoLVIDABLE“ (zwölf).

Pünktlich zum Start des Straßenkarnevals setzt sich derweil über ein Zehntel der Single-Hitliste aus Party- und Stimmungshits zusammen. Dazu zählen neue Ohrwürmer wie „Karnevalsmaus“ (Druckluft, 13), Longseller wie „Wackelkontakt“ (Oimara, 15) und Rückkehrer wie „Nie mehr Fastelovend“ (Querbeat, 51). Vorwochensiegerin Ayliva („Renn“) zieht sich auf die vierte Stelle zurück und lässt sowohl Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, zwei) als auch Zara Larsson („Lush Life“, drei) vorbei.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Frau mit Kopfhörern, via dts Nachrichtenagentur

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US-Inflationsrate im Januar bei 2,4 Prozent

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – In den USA ist die Inflationsrate im Januar auf 2,4 Prozent gesunken, nach 2,7 Prozent im Vormonat. Das teilte die US-Statistikbehörde am Freitag mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

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CSU pocht auf enge Zusammenarbeit mit den USA

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Martin Huber (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Generalsekretär Martin Huber hält das transatlantische Verteidigungsbündnis für unverzichtbar und ruft gleichzeitig zu mehr Investitionen in Verteidigung und Wirtschaft auf. „Es mag sein, dass die transatlantische Brücke schmaler geworden ist, aber sie ist nach wie vor da und sie muss auch da sein“, sagte Huber den Sendern RTL und ntv am Freitag.

Zwei Drittel der Investitionen innerhalb der Nato würden beispielsweise von den USA geschultert. Es sei klar, dass es ohne die USA nicht gehe, so Huber. „Weder militärisch noch nachrichtendienstlich.“

Vor diesem Hintergrund gelte es, die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Dafür werde in Deutschland schon einiges getan. „Wir haben in Deutschland ja auch die Bereichsausnahme beschlossen, um mehr zu investieren in die Bundeswehr, in die Ausrüstung“, sagte Huber. „Und insofern brauchen wir natürlich auch in Europa diesen Impuls, mehr zu investieren in die eigene Verteidigung.“

Muskeln könne man nur spielen lassen, wenn man die Muskeln auch habe, so der CSU-Generalsekretär weiter. In die eigene Stärke zu investieren, sei Grundvoraussetzung dafür, um „auf Augenhöhe“ mit anderen zu sprechen. „Wir müssen in Europa aus unserem Dornröschenschlaf erwachen und Wirtschaft und Verteidigung ganz stark in den Mittelpunkt stellen.“


Foto: Martin Huber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutsche Bahn will Mitarbeiter mit Bodycams ausstatten

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DB Sicherheit (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter Anfang Februar will die Deutsche Bahn weitere Maßnahmen zur Sicherheit ihrer Mitarbeiter ergreifen.

„Wir wollen allen Mitarbeitenden im Kundenkontakt, nicht nur im Regionalverkehr, sondern auch im Fernverkehr, auch an den Bahnhöfen noch in 2026 eine Bodycam zur Verfügung stellen“, kündigte Bahn-Chefin Evelyn Palla am Freitag an. „Wichtig ist auch, dass wir weiter prüfen mit den verantwortlichen Stellen, dass im Einsatz der Bodycams auch Tonaufnahmen möglich sind.“ Dies wäre für die Aufklärung und für die Prävention von großer Bedeutung.

Palla plant, 200 zusätzliche Sicherheitskräfte einzustellen. Es soll überprüft werden, ob auch deren Sicherheitsausrüstung verbessert werden kann. Für Mitarbeiter im Kundenbetrieb soll ein Notfallknopf eingeführt werden.

Zudem kündigte sie an, dass ab dem 1. März bei DB Regio die verpflichtende Ausweiskontrolle im Rahmen der Ticketkontrolle aufgehoben werden soll. „Denn wir wissen, dass insbesondere aus dieser Ausweiskontrolle ein hohes Eskalationspotenzial resultiert“, sagte Palla. Künftig soll es im Ermessen des prüfenden Mitarbeiters liegen, ob die Ausweiskontrolle vorgenommen wird oder nicht.


Foto: DB Sicherheit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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