Sonntag, Mai 3, 2026
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Mehrheit der Ostdeutschen für Kontakte zwischen Wirtschaft und AfD

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Frage von Kontakten zwischen Wirtschaftsverbänden und der AfD spaltet Deutschland.

Wie eine Forsa-Umfrage für den „Stern“ ergab, befürworten 57 Prozent der Ostdeutschen einen direkten Austausch zwischen Politikern der Partei und Unternehmensvertretern, 41 Prozent finden das falsch, zwei Prozent äußern sich nicht.

Ganz anders in Westdeutschland: Hier befürworten nur 40 Prozent solche Kontakte, 56 Prozent lehnen sie ab, vier Prozent machen keine Angaben. Deutschlandweit bedeutet das: 43 Prozent für den Austausch, 54 Prozent dagegen, drei Prozent ohne Meinung.

Ausgelöst wurde die Debatte durch den Verband der Familienunternehmer, der erst das „Kontaktverbot“ zur AfD aufgehoben hat und am Sonntag zurückgerudert ist. Die Umfrage erfolgte am Donnerstag und Freitag. AfD-Anhänger sind zu 97 Prozent gegen ein Kontaktverbot, die Wähler aller anderen Parteien zu 68 Prozent dafür. Auffällig sind die Werte für die Wähler der Unionsparteien: Zwar sind von ihnen 58 Prozent gegen den direkten Austausch zwischen AfD-Politikern und Wirtschaftsvertretern, aber immerhin 41 Prozent dafür.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa für den „Stern“ und RTL Deutschland am 27. und 28. November 2025 erhoben. Datenbasis: 1.008 Befragte.


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen geben nach – Ausverkauf bei US-Anleihen

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag nachgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.289 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.810 Punkten 0,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.340 Punkten 0,4 Prozent im Minus.

Einen Ausverkauf gab es auch bei US-Staatsanleihen, die dadurch ihre Renditeversprechen steigerten. Hintergrund dürften hier Aussagen eines japanischen Notenbankers sein, der Zinsanstiege in Japan in Aussicht gestellt hatte. Damit wurden für die Anleger japanische Anleihen interessanter. Zudem sitzen gerade in Japan viele Inhaber von US-Anleihen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1611 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8613 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 4.238 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,34 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,26 US-Dollar, das waren 88 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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Chrupalla verspricht Ausschluss von Eichwald aus AfD

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Tino Chrupalla (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Co-Vorsitzende der AfD, Tino Chrupalla, sieht Alexander Eichwald nach seinem Auftritt bei der Gründungsveranstaltung der neuen AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ nicht mehr als AfD-Mitglied.

„Er ist vor zwei Monaten in die Partei eingetreten, hat wahrscheinlich extra für diesen Auftritt diesen Parteieintritt gewählt und hat dort diese unsägliche Rede gehalten“, sagte Chrupalla am Montag im TV-Sender ntv. „Er wird die Partei wieder verlassen. Solche Leute wollen wir nicht in unserer Partei.“

Gegen Eichwald wurde nach seinem viel diskutierten Auftritt am Wochenende ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet. Er hatte sich mit seiner Rede um einen Posten im Vorstand der frisch gegründeten „Generation Deutschland“ beworben.


Foto: Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland und Polen vereinbaren Denkmal-Wettbewerb

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Deutsch-polnische Regierungskonsultationen am 01.12.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Rahmen der deutsch-polnischen Regierungskonsultationen ist am Montag ein Wettbewerb für ein Denkmal vereinbart worden.

Es soll an polnische Bürger und Opfer des Zweiten Weltkriegs und der Nazis erinnern. Wie die Bundesregierung weiter mitteilte, soll das Denkmal in Berlin entstehen und „ein Ort des Gedenkens, der Mahnung und der deutsch-polnischen Versöhnung“ werden.

Zudem wurden am Montag offiziell bedeutende Kulturgüter aus deutschen Sammlungen an Polen zurückgegeben, darunter 73 Pergamenturkunden des Deutschen Ordens aus dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz aus der Zeit zwischen 1215 und 1466, die während der Besetzung des Landes im Zweiten Weltkrieg gezielt von deutschen Archivaren aus dem Warschauer Kronenarchiv entnommen und nach Deutschland gebracht worden waren.

Darüber hinaus kehrt der „Kopf des Heiligen Jakobus des Älteren“ nach Polen zurück. Das Skulpturenfragment aus der Marienburg bei Danzig, das vermutlich in den 1950er Jahren nach Deutschland gelangte, kann nun wieder mit der dort verbliebenen lebensgroßen Apostelfigur vereint werden.


Foto: Deutsch-polnische Regierungskonsultationen am 01.12.2025, via dts Nachrichtenagentur

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20.000 Schuss Bundeswehr-Munition aus zivilem Laster gestohlen

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBurg (dts Nachrichtenagentur) – Unbekannte haben einem Bericht zufolge rund 20.000 Schuss Munition der Bundeswehr aus einem zivilen Laster erbeutet.

Das Verteidigungsministerium in Berlin bestätigte dem „Spiegel“, dass in der Nacht vom vergangenen Montag auf den Dienstag die Ladefläche des Lasters einer zivilen Spedition auf einem Parkplatz bei Burg in Sachsen-Anhalt geöffnet und Bundeswehr-Munition entwendet wurde.

Der Diebstahl fiel erst auf, als der Fahrer der Spedition am nächsten Tag zur Anlieferung der Munition in einer nahegelegenen Kaserne ankam. Nach einer ersten Überprüfung wurden rund 10.000 Schuss Gefechtsmunition für Pistolen, 9.900 Schuss Manövermunition für Sturmgewehre und sogenannte Nebel-Munition gestohlen. Bei der Manövermunition handelt es sich, anders als bei den Projektilen für Pistolen, nicht um scharfe Geschosse.

Das Ministerium sprach von einem relevanten Sicherheitsvorfall. „Wir nehmen den Diebstahl sehr ernst, da solche Munition nicht in falsche Hände fallen darf“, sagte eine Sprecherin dem „Spiegel“. Demnach habe die zivile Spedition die Sicherheitsauflagen für den sensiblen Munitionstransport missachtet. So sei vorgesehen, dass die Spedition für die Sicherheit der Bundeswehr-Fracht jederzeit Sorge trägt.

Bei der Fahrt vergangene Woche soll diese Regel nicht eingehalten worden sein. Ersten Ermittlungen zufolge war der Stopp in der Nacht zum Dienstag nicht vorgesehen. Der Fahrer hatte laut „Spiegel“ spontan entschieden, sich in einem nahegelegenen Hotel in Burg schlafen zu legen. Die Fracht auf seinem Laster soll währenddessen unbewacht gewesen sein.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommission will Verbrenner nach 2035 erlauben

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Auspuff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission öffnet die Tür für neue Fahrzeuge mit Verbrenner-Antrieb nach 2035.

Dies sei im „Auto-Paket“ vorgesehen, das die Kommission in den kommenden Wochen vorstellen will, sagten mehrere hochrangige Kommissionsmitglieder dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Auf die Frage, ob die EU nicht nur Hybridautos, sondern auch klassische Verbrenner erlauben werde, sagte Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas dem „Handelsblatt“: „Wir sind offen für alle Technologien.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte in einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) am Freitag gefordert, die EU solle bei ihrer Revision der Flottengrenzwerte ab 2035 auch „hocheffiziente“ Verbrenner berücksichtigen. „Der Brief von Kanzler Merz wurde sehr positiv aufgenommen“, sagte Tzitzikostas.

Die Kommission werde in der neuen Regelung „alle technologischen Entwicklungen“ einbeziehen – „einschließlich der Rolle von emissionsfreien und emissionsarmen Kraftstoffen und fortgeschrittenen Biokraftstoffen“. Dies sei wichtig, um einen „wirtschaftlich tragfähigen und sozial fairen“ Übergang hin zu klimaneutralen Antrieben zu ermöglichen, sagte Tzitzikostas. Zwei weitere Kommissionsbeamte bestätigten, dass man traditionelle Verbrennermotoren zulassen wolle, solange diese mit Biokraftstoffen oder E-Fuels betankt werden.


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Beiträge für Private Krankenversicherung steigen deutlich

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der Privatversicherten muss sich zum neuen Jahr auf deutlich höhere Kosten für die Krankenversicherung einstellen.

Die privaten Krankenversicherer hätten zuletzt ihre Tarife überprüft, sagte ein Sprecher des Verbands der Privaten Krankenversicherung der „Frankfurter Rundschau“. Dabei habe sich gezeigt, dass – nach aktuellem Wissensstand – für rund 60 Prozent der Privatversicherten die Beiträge zum 1. Januar 2026 steigen müssen, heißt es. „Die durchschnittliche Anpassung liegt für sie bei etwa 13 Prozent.“ Grund für die Erhöhung ist laut Verband der Privaten Krankenversicherung ein „dauerhaft starker Anstieg der medizinischen Leistungsausgaben“.

So hebt etwa die Allianz Private Krankenversicherung die Krankenversicherungsbeiträge zum 1. Januar 2026 im Schnitt um rund elf Prozent an, wie eine Unternehmenssprecherin der Zeitung mitteilte. Bei der Gothaer Krankenversicherung AG steigen die Beiträge um etwa 12,7 Prozent, bei der Barmenia Krankenversicherung AG um etwa 11,6 Prozent und bei der Hanse-Merkur um 13 Prozent, wie die Unternehmen mitteilten.

Zuletzt hatten auch die gesetzlichen Krankenkassen vor Beitragserhöhungen zum Jahresende gewarnt. Die Bundesregierung wollte die Kosten eigentlich mit einem Sparpaket stabil halten, doch der Bundesrat hatte das Gesetz vorerst gestoppt. Der Chef des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Oliver Blatt, sprach daraufhin von „schlechten Nachrichten für 75 Millionen Versicherte“ und warnte vor Beitragserhöhungen zum Jahreswechsel.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Greuther Fürth trennt sich von Trainer Thomas Kleine

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Thomas Kleine (Archiv), via dts NachrichtenagenturFürth (dts Nachrichtenagentur) – Die SpVgg Greuther Fürth hat Trainer Thomas Kleine und seine Co-Trainer Milorad Pekovic und Marco Konrad mit sofortiger Wirkung freigestellt. Das teilte der Zweitligist am Montag mit. Als Nachfolger wurde Heiko Vogel verpflichtet, der einen Vertrag bis Sommer 2027 unterschrieb.

Sportdirektor Stephan Fürstner begründete den Schritt mit den sportlichen Problemen in der laufenden Saison. Man habe es nicht geschafft, wiederkehrende Fehler abzustellen und notwendige Punkte zu holen, hieß es. Fürstner dankte Kleine, der das Team in der Vorsaison noch zum Klassenerhalt geführt hatte. Der entlassene Trainer zeigte sich enttäuscht und äußerte die Überzeugung, dass die Mannschaft den Weg auch mit ihm geschafft hätte.

Neuer Cheftrainer Heiko Vogel, zuletzt beim FC Basel tätig, wird von den Assistenten Danny Schwarz und Aleksandro Petrovic unterstützt. Vogel kündigte an, der Mannschaft Struktur vermitteln zu wollen. Die erste Trainingseinheit unter seiner Leitung findet am Dienstag um 15 Uhr statt und ist öffentlich.


Foto: Thomas Kleine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Energiepolitik: Union stellt Vorrang der Erneuerbaren infrage

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Solaranlage (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Union wächst der Druck auf eine Veränderung in der europäischen Energiepolitik.

Dabei soll das „Weimarer Dreieck“, ein Gesprächsformat zwischen Deutschland, Frankreich und Polen, eine führende Rolle einnehmen. Dies geht aus einem Positionspapier hervor, das die Fraktionsvorsitzenden-Konferenz von CDU und CSU (FVK) am Montag in Paris verabschiedet hat.

In dem fünfseitigen Dokument, über das die „Welt“ berichtet, bekräftigen die Chefs der Unionsfraktionen in den deutschen Landtagen, des Bundestages und der CDU/CSU-Gruppe in der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament eine neue Schwerpunktsetzung: Das „Weimarer Dreieck“ soll nicht weniger als eine Abkehr von der aktuellen Vorrangstellung der erneuerbaren Energien einleiten.

Darin taucht auch das Signalwort „Technologie-Neutralität“ auf. Daraus lässt sich in der Energiepolitik eine regulatorische und finanzielle Gleichstellung von Erneuerbaren und Kernenergie ableiten. „Die Grundlage für ein effektives gemeinsames Handeln ist ein klares Bekenntnis zur Technologie-Neutralität. Nur wenn wir alle verfügbaren Technologien gleichermaßen anerkennen und einsetzen – von erneuerbaren Energien über Kernkraft bis hin zu Speicher- und Netztechnologien – lassen sich Synergien optimal nutzen“, heißt es im Papier. Dies verhindere „ideologische oder einseitige Präferenzen, die Investitionen behindern oder Innovationen verzögern können“.

Dabei wird unter den Mitgliedern des „Weimarer Dreiecks“ eine Aufgabenteilung benannt: Deutschland, Frankreich und Polen verfolgten in ihrer nationalen Energiepolitik gleiche Grundanliegen: Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, doch würden diese Ziele auf unterschiedlichen Wegen umgesetzt. „Genau hierin liegt ein strategischer Vorteil. Deutschlands Stärke beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Netzinfrastruktur, Frankreichs Erfahrung mit langfristiger Planung im Bereich der Kernenergie und Polens Transformationsdynamik mit einem starken Fokus auf Sicherheit und Unabhängigkeit ergänzen sich wechselseitig“, heißt es. Schon jetzt unterstützen sich die EU-Staaten gegenseitig, wenn es zu Stromengpässen kommt, weil etwa Windkraft und Fotovoltaik in Deutschland nicht genügend Strom produzieren, oder wenn Frankreich Atommeiler zeitweise abschalten muss, weil nicht genügend Kühlwasser vorhanden ist.

Die Unionsfraktionschefs halten deshalb eine stärkere Kooperation für sinnvoll und formulieren eine größere Führungsrolle des Weimarer Dreiecks. „Als Fraktionsvorsitzendenkonferenz wollen wir diesem Format neuen Schwung geben“, so der FVK-Vorsitzende Manuel Hagel, CDU-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im März 2026. „Unsere Aufgabe ist es, aus dieser besonderen Partnerschaft eine echte Handlungsgemeinschaft zu formen – für ein Europa, das seine Zukunft selbst gestaltet.“

Hagel versteht das Format als Treiber europäischer Energiepolitik. „Die Energieversorgung entscheidet darüber, welche Rolle Europa in der globalen Ordnung spielen wird. Wer Energie beherrscht, beherrscht Wertschöpfung – und wer Wertschöpfung beherrscht, bestimmt die Zukunft“, so Hagel. Deshalb habe man die gemeinsame Erklärung zur europäischen Energiepolitik verabschiedet. „Im Weimarer Dreieck wollen wir nicht länger nur koordinieren, sondern handeln.“

Das Papier nimmt auch Bezug zum Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Dadurch sei deutlich geworden, „dass Energie weit mehr ist als eine wirtschaftliche Ressource – sie ist ein zentrales Element nationaler Sicherheit.“ Schutz und Resilienz kritischer Energieanlagen seien daher „unverzichtbar“, um die Funktionsfähigkeit des Staates, die Versorgung der Bevölkerung und die Stabilität der Wirtschaft zu gewährleisten.

„Gerade aus dieser sicherheitspolitischen Dimension heraus entsteht ein neuer Antrieb, unsere Anstrengungen enger zu bündeln. Dazu wollen wir einen regelmäßigen trilateralen Energie-Dialog im Rahmen des Weimarer Dreiecks aufbauen, um uns über Versorgungssicherheit, Netzausbau und Speichertechnologien auszutauschen“, erklären die Fraktionschefs der Union. Man strebe „die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses europäischer Energiesouveränität an“.

Es bestünden EU-Rahmenvorschriften zur Krisenvorsorge im Elektrizitätssektor, die sich, so die FVK, bewährt hätten. Doch das Weimarer Dreieck könne „diese Mechanismen rein ergänzend und operativ-pragmatisch unterstützen: durch frühe, informelle Abstimmungen zu gemeinsamen Strom-, Gas- und Wärmeszenarien, abgestimmte Einsatzpläne bei Engpässen sowie kompatible Kommunikations- und Alarmketten – auf der Basis bestehender Prozesse, ohne neue Gremien, Verfahren oder Berichtspflichten“.

Letztlich würde ein koordiniertes Vorgehen das Gewicht Deutschlands, Frankreichs und Polens innerhalb der EU erhöhen. „Entscheidungen können durch vorab abgestimmtes Verhalten stärker beeinflusst werden und es können über die Beziehungen der drei Länder insgesamt mehr EU-Staaten für eine gemeinsame europäische Energiepolitik gewonnen werden“, heißt es in dem Papier. Dies hätte, so Hagel, noch einen größeren Effekt: „In einer Welt der großen Mächte von den USA bis China gilt: Europa kommt nur voran, wenn wir gemeinsame Interessen formulieren – und sie gemeinsam durchsetzen.“


Foto: Solaranlage (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berichte: FC Augsburg trennt sich von Sandro Wagner

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Sandro Wagner (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Augsburg hat sich vom Trainerteam um Chefcoach Sandro Wagner getrennt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Damit ist für den früheren Co von Bundestrainer Julian Nagelsmann nach nur 14 Pflichtspielen schon wieder Schluss an der Seitenlinie der Fuggerstädter. Mit dem im Sommer gekommenen Wagner steht der FCA nach zwölf Spieltagen in der Bundesliga mit zehn Punkten nur auf Rang 14.

Zuletzt kassierten die Augsburger ein 0:3 bei der TSG Hoffenheim. In den letzten sechs Spielen hagelte es fünf Niederlagen, darunter ein 0:6 zu Hause gegen RB Leipzig sowie das Aus in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten VfL Bochum.


Foto: Sandro Wagner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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