Donnerstag, Juni 25, 2026
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Der Anstieg der Energiepreise erhöht das Risiko von Fehlentscheidungen der Zentralbanken

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Inflation Zentralbanken Energiepreise unter Druck ARif Husain Quelle: T. Rowe Price)

Ausgangslage vor dem Krieg nicht vergessen

Angesichts des andauernden Krieges kann man leicht aus den Augen verlieren, wie die Weltwirtschaft noch vor wenigen Wochen aussah. Es ist jedoch wichtig, sich diese Ausgangslage in Erinnerung zu rufen. Wenn der Krieg endet, wird es zweifellos zusätzliche Faktoren zu bewerten geben, diese werden jedoch auf den vor dem Krieg vorherrschenden Trends aufbauen.

Inflation war bereits zuvor ein zentrales Risiko

Eine höhere Inflation war bereits ein Risiko. Bei einem kürzlich abgehaltenen Portfolio Strategietreffen bemerkte ein Kollege, dass die chinesische Innenpolitik maßgeblich zur global niedrigen Inflation beigetragen hat. Doch die jüngsten Maßnahmen in China haben das Blatt gewendet. Die zuvor disinflationären Effekte wirken nun potenziell inflationär. Damit stand das Inflationsrisiko bereits vor dem Krieg auf der Agenda.

Einfluss von KI auf Inflation bleibt unklar

Die Auswirkungen von KI auf die Inflation sind weiterhin schwer einzuschätzen. Kurzfristig wirken Investitionen in Rechenzentren eher inflationär, insbesondere durch steigende Betriebskosten. Langfristig könnte KI jedoch durch Produktivitätsgewinne und geringere Arbeitsnachfrage disinflationär wirken. Der genaue Zeithorizont bleibt jedoch unsicher.

US Wachstum vor starkem Aufschwung

Das Wachstum in den USA war auf einen deutlichen Aufschwung vorbereitet. Fiskalische Impulse, geldpolitische Lockerungen und erwartete Steuerrückerstattungen hätten einen starken wirtschaftlichen Sommer begünstigt. Auch global sorgten expansive Politikmaßnahmen für ein positives Umfeld.

Deutlich gestiegene Energiekosten verändern die Lage

Was sich verändert hat, sind vor allem die Energiekosten. Diese sind deutlich gestiegen, teilweise verbunden mit Knappheit und strukturellen Engpässen. Schäden an Infrastruktur und mögliche Blockaden wichtiger Handelsrouten könnten die Situation längerfristig belasten.

Chancen auf Deeskalation bleiben bestehen

Auch wenn die Dauer des Konflikts ungewiss ist, sprechen viele Faktoren für eine mögliche Deeskalation. Logistische, wirtschaftliche und politische Kosten erhöhen den Druck auf eine Lösung. Die Phase akuter Panik könnte daher bereits überwunden sein.

Marktbewegungen durch technische Faktoren verstärkt

Ein Großteil der Marktbewegungen ist auf die Auflösung stark nachgefragter Positionen zurückzuführen. Besonders gehebelte Positionen wurden schnell abgebaut, was zu extremen Ausschlägen geführt hat. Geringe Liquidität verstärkt diese Effekte zusätzlich.

Liquidität und Positionierung als Treiber der Volatilität

Einige Märkte waren zeitweise weniger liquide als während der COVID Pandemie. In Kombination mit überfüllten Positionen führte dies zu überdurchschnittlichen Bewegungen, etwa bei Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit.

Inflationsschutz gewinnt an Bedeutung

Angesichts steigender Inflation erscheint der Ausbau von Inflationsschutz im Portfolio sinnvoll. Inflationsgebundene Wertpapiere wirken derzeit attraktiv, da die erwarteten Preissteigerungen hoch bleiben dürften.

Zentralbanken vor schwierigen Entscheidungen

Die Reaktionen der Zentralbanken auf steigende Energiepreise bergen Risiken. Sowohl zu starke Zinserhöhungen als auch Untätigkeit könnten negative Folgen haben. Politische Motive könnten diese Entscheidungen zusätzlich beeinflussen.

Währungen bieten Chancen durch höhere Volatilität

Im Devisenmarkt wird mit steigender Volatilität gerechnet. Dies eröffnet Chancen für zusätzliche Renditen. Der US Dollar profitierte zuletzt eher von Positionsauflösungen als von seiner Rolle als sicherer Hafen.

Zinsmärkte bieten attraktive Relative Value Chancen

Besonders im globalen Zinsmarkt ergeben sich interessante Möglichkeiten. Die Unterschiede zwischen Märkten sind aktuell so groß wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Strategien entlang der Zinskurve könnten attraktive Renditen bei moderatem Risiko ermöglichen.

Marktkommentar von Arif Husain, Leiter Global Fixed Income und Chief Investment Officer bei T. Rowe Price

Bild Quelle: T. Rowe Price

Quelle TE Communications GmbH

Asiens Batterie-Dominanz ist zementiert – Europa kämpft um Nischen

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Batteriemarkt Batterien Europa im globalen Wettbewerb Stian Ueland Quelle: DNB Asset Management

Batteriemarkt wächst rasant, bleibt aber konzentriert

40 % Wachstum im Jahr 2025 – der Batteriemarkt boomt. Doch hinter den beeindruckenden Zahlen verbirgt sich ein Markt, der von wenigen asiatischen Akteuren dominiert wird und westliche Investoren vor strategische Fragen stellt.

Europa steht dabei vor einem strukturellen Wettbewerbsproblem. Zwar existieren mit Akteuren wie PowerCo, Verkor oder ACC erste industrielle Ansätze, doch im globalen Vergleich fehlt es weiterhin an Skaleneffekten, Kosteneffizienz und technologischem Vorsprung. Ein Großteil der Produktionskapazitäten in Europa wird derzeit von chinesischen oder südkoreanischen Unternehmen kontrolliert. Europäische Anbieter dürften daher kurzfristig kaum in der Lage sein, im Massenmarkt mit den führenden internationalen Herstellern gleichzuziehen.

Chancen für Europa in spezialisierten Segmenten

Dennoch gibt es Nischen, in denen Europa strategisch relevant bleiben kann. Dazu zählen hochwertige Batteriezellen, regulierte Märkte sowie Anwendungen, bei denen Versorgungssicherheit eine zentrale Rolle spielt. In diesen Segmenten sehen wir realistische Chancen für europäische Anbieter, sich zu behaupten – auch wenn der Wettbewerb global strukturell herausfordernd bleibt.

Markt wird von wenigen globalen Playern dominiert

Der Markt wird derzeit maßgeblich von wenigen großen Anbietern geprägt. Unternehmen wie CATL und BYD verfügen über signifikante Wettbewerbsvorteile – sowohl technologisch als auch in der Kostenstruktur. CATL kombiniert starke Forschungs- und Entwicklungskapazitäten mit kontinuierlichen Fortschritten in der Zellchemie und treibt damit Effizienz sowie Kostensenkungen voran. Diese Innovationskraft ist ein wesentlicher Grund für die führende Marktstellung. Aus Investorensicht bleiben beide Unternehmen zentrale Bausteine im Batterie Exposure.

Für Investoren ist zudem die gesamte Wertschöpfungskette relevant. Neben Zellherstellern spielen auch Rohstoff und Systemanbieter eine Rolle. Dazu zählen etwa Albemarle als wichtiger Zulieferer für Batteriematerialien sowie Sunrun und Enphase, die Batterien in dezentrale Energiesysteme integrieren.

Geopolitische Abhängigkeiten als Risiko

Gleichzeitig stellt die Abhängigkeit von einzelnen Regionen eine strategische Herausforderung für westliche Volkswirtschaften dar. Politische Initiativen zur Diversifizierung der Lieferketten sind bereits sichtbar, wovon insbesondere südkoreanische Anbieter profitieren könnten. Eine vollständige Entkopplung erscheint jedoch weder realistisch noch ökonomisch sinnvoll, da sie mit deutlich höheren Kosten verbunden wäre.

In den USA zeigt sich ein differenziertes Bild. Der Markt wird maßgeblich von asiatischen Herstellern in Kooperation mit lokalen Automobilkonzernen geprägt. Die Nachfrageentwicklung leidet derzeit unter einer moderateren Dynamik im Bereich Elektromobilität. Gleichzeitig bleibt offen, inwieweit Unternehmen wie Tesla ihre Ambitionen zur Eigenproduktion von Batteriezellen erfolgreich skalieren können.

Batterien als Schlüsseltechnologie der Energiewende

Langfristig bleibt der strukturelle Wachstumstrend intakt. Batterien sind ein zentraler Baustein der Energiewende – nicht nur im Mobilitätssektor, sondern zunehmend auch als Speicherlösung zur Stabilisierung der Stromnetze. Gerade vor dem Hintergrund wachsender Volatilität in der Energieerzeugung und steigender Stromnachfrage kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu. So können Batteriespeicher kurzfristig helfen, Angebot und Nachfrage im Stromsystem auszugleichen und Engpässe im Netz zu überbrücken.

Lithium Ionen Technologie bleibt dominant

Technologisch sehen wir derzeit keine kurzfristige Disruption der Lithium Ionen Technologie. Alternative Ansätze wie Natrium Ionen Batterien könnten in spezifischen Anwendungen an Bedeutung gewinnen, doch die bestehende Infrastruktur, Skalierung und kontinuierliche Weiterentwicklung sprechen dafür, dass Lithium Ionen auf absehbare Zeit dominant bleiben wird.

Investoren müssen selektiv vorgehen

Für Investoren bedeutet dies, dass der Batteriemarkt weiterhin erhebliches Wachstumspotenzial bietet, jedoch stark konzentriert und von geopolitischen sowie technologischen Faktoren geprägt ist. Selektivität bleibt entscheidend – sowohl entlang der Wertschöpfungskette als auch mit Blick auf regionale Unterschiede und strukturelle Wettbewerbsvorteile.

Marktkommentar von Stian UelandPortfoliomanager bei DNB Asset Management

Bild Quelle: DNB Asset Management

Quelle TE Communications GmbH

Hohe Sparquoten, hohe Immobilienpreise

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ABS Spreads europäische Verbraucher im Fokus Egbert Bronsema (Quelle: Aegon Asset Management)

Europäische Verbraucher können wirtschaftliche Schocks abfedern

Die geopolitischen Entwicklungen sind nach wie vor äußerst ungewiss, und oft reichen schon wenige Beiträge auf X oder Truth Social aus, um die Ölmärkte in die eine oder andere Richtung stark in Bewegung zu versetzen. Auch wenn die Lage sehr unbeständig ist, können wir uns dennoch ein deutlich fundierteres Bild von dem damit verbundenen fundamentalen Kreditrisiko für unsere ABS Bestände machen.

Insgesamt sind wir mit einem gut positionierten und recht konservativen Portfolio in diese Phase der Volatilität gestartet, und obwohl die Renditen negativ waren, hielt sich der Kursrückgang mit rund minus 20 Basispunkten im Monatsverlauf in Grenzen. Die Spreads bei ABS haben sich relativ stabil gezeigt und sind nur geringfügig aufgeweitet, insbesondere im Vergleich zu Unternehmensanleihen und anderen Risikoanlagen. Die Marktreaktion war von Risikoscheu geprägt, verlief jedoch geordnet. Teile des Marktes mit höherem Beta, insbesondere Mezzanine Tranchen, zeigten eine größere Sensitivität, während vorrangige ABS und Investment Grade ABS weiterhin gut unterstützt wurden. Die Primäremissionen bei ABS halten weiterhin an, und die Clearing Spreads sind im Vergleich zum Februar nicht wesentlich weiter ausgeweitet, da der Primärmarkt offen bleibt und die Liquidität an den Sekundärmärkten weiterhin gut ist.

Es ist wichtig zu beachten, dass das zugrunde liegende Risiko des Fonds überwiegend auf den europäischen Verbraucher ausgerichtet ist. Selbst wenn sich unser Basisszenario nicht bewahrheitet und der Konflikt über einen längeren Zeitraum andauert, ist der europäische Verbraucher im Allgemeinen gut aufgestellt, um erhebliche wirtschaftliche Schocks abzufedern. Die Sparquoten sind europaweit nach wie vor hoch, die Immobilienpreise sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, und der Arbeitsmarkt ist robust.

ABS von Nahostkonflikt und Energiepreisen abgeschirmt

Anhaltend hohe Energiepreise würden die Wirtschaft zweifellos belasten, was sich letztendlich in einer gewissen Schwäche in den eher konjunkturabhängigen, energieintensiven Sektoren niederschlagen dürfte. Der Arbeitskräftemangel in nicht konjunkturabhängigen Sektoren wie dem Gesundheitswesen, dem Bildungswesen und den öffentlichen Dienstleistungen dürfte jedoch dazu beitragen, die Gesamtauswirkungen auf die Beschäftigung abzumildern. In der Regel hatten europäische Verbraucher kaum Schwierigkeiten, ihre Schulden zu bedienen, solange sie einen Arbeitsplatz hatten.

Dies ist einer der Hauptgründe, warum ABS Wertpapiere relativ abgeschirmt bleiben. Sie weisen nur ein begrenztes direktes Engagement und eine minimale direkte Verknüpfung mit der geopolitischen Lage im Nahen Osten oder den Energieversorgungsketten auf. Dank ihrer kurzen Laufzeiten und variablen Zinsstrukturen sind sie im Vergleich zu Unternehmensanleihen mit langer Laufzeit weniger anfällig für Marktwertschwankungen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach hochwertigen, spreadstabilen Anlagen robust, insbesondere bei Anlegern, die in volatileren Märkten auf defensive Renditen setzen.

Wir gehen davon aus, dass die Volatilität bei Unternehmensanleihen weiterhin hoch bleiben wird, was für das Portfolio angesichts unseres Engagements über unsere CLO Investitionen von Bedeutung ist. CLO Bestände machen derzeit fast 25 Prozent des Fonds aus, Stand März 2026. Die Kreditmärkte insgesamt haben deutlich auf den geopolitischen Schock reagiert.

Die Spreads von Investment Grade Unternehmensanleihen haben sich weltweit ausgeweitet und verzeichneten damit die stärkste Bewegung seit mehreren Monaten nach der Eskalation im Zusammenhang mit dem Iran und der gesamten Region. Der Bloomberg Corporate Credit Index OAS beispielsweise stieg von 63 Ende Januar auf derzeit 92 über Swaps, Stand März 2026.

Auch CDS Indizes und Risikoprämien haben sich regionenübergreifend ausgeweitet, da Anleger neben den inflationären Auswirkungen höherer Energiepreise auch die geopolitischen Tail Risiken neu bewerten.

Dies bildet den Hintergrund, vor dem sich der Handel mit ABS bisher entwickelt hat, da die Spread Bewegungen bislang begrenzt und moderat waren. Zwar haben sich die Spreads bei ABS ausgeweitet, doch sind die Spread Bewegungen in Sektoren mit höherem Beta, wie beispielsweise CLOs, sowie weiter unten in der Kapitalstruktur bei BB und B bei einer sich steilenden Kreditkurve ausgeprägter. Bei vorrangigen Tranchen und konsumbezogenen ABS war trotz der allgemein risikoscheuen Stimmung nur eine moderate Ausweitung zu beobachten. Bei konsumbezogenen ABS, einschließlich Auto und Verbraucherkrediten, kam es zu einer gewissen Abschwächung der Geld Brief Spannen im Sekundärmarkt, jedoch ohne ungeordnete Neubewertung.

Zwar ist das Emissionsvolumen im Vergleich zum Februar geringer, doch funktioniert der Primärmarkt weiterhin. Jüngste europäische ABS Transaktionen wurden erfolgreich bepreist, und die Orderbücher sind nach wie vor gut gefüllt. Betrachtet man den Bloomberg Pan European Floating Rate Benchmark, der keine CLOs, sondern ausschließlich RMBS und ABS mit Investment Grade Rating enthält, so hat sich der OAS leicht von 65 Ende Januar auf derzeit 69, Stand März 2026, ausgeweitet.

Anleihen halten Stresstests weiter stand

Bei CLOs war eine etwas ausgeprägtere Ausweitung der Spreads zu beobachten. AAA Anleihen sind weiterhin gut gestützt, insbesondere im Vergleich zu Unternehmensanleihen einzelner Emittenten. Die Nachfrage von Banken und Versicherern nach variabel verzinslichen, hochwertigen Papieren hat die Spitze der Kapitalstruktur weiterhin gestützt, auch wenn die Kreditmärkte insgesamt eine risikoaverse Haltung einnahmen. Gleichzeitig befinden sich die Primärmärkte in einer abwartenden Haltung. Zwar wurden einige Transaktionen platziert, jedoch mit größeren Emissionsabschlägen als noch im Februar. Bei Mezzanine CLOs ist eine deutlichere Spread Reaktion zu beobachten, wobei sich die Spreads der BB und B Tranchen stärker ausweiten.

Dies spiegelt das höhere Beta gegenüber den Spreads der zugrunde liegenden Kredite und eine größere Sensitivität gegenüber der Volatilität an den Leveraged Loan Märkten wider. Wichtig ist, dass die Ausweitung eher preis als flussgetrieben zu sein scheint, da es bislang noch keine Anzeichen für Zwangsverkäufe gibt und die Sekundärliquidität weiterhin verfügbar ist, auch wenn sich die Geld Brief Spannen ausgeweitet haben. Was den zugrunde liegenden Kreditmarkt betrifft, so war eine gewisse Abschwächung zu beobachten, die durch eine risikoaverse Stimmung und erneute Inflationssorgen im Zusammenhang mit höheren Ölpreisen getrieben wurde.

Es ist jedoch zu keinem Einfrieren der Kreditliquidität gekommen, und die Auswirkungen sind im Vergleich zu früheren geopolitischen Schocks nach wie vor gering. Zwar würde sich ein deutlich schwächeres wirtschaftliches Umfeld auf diesen Sektor auswirken, doch zeigen unsere Stresstests, dass alle Anleihen in unserem Portfolio einem wirtschaftlichen Schock standhalten können, der deutlich schwerwiegender ist als die globale Finanzkrise. Wir sind daher weiterhin von der zugrunde liegenden Bonität aller unserer Bestände überzeugt.

Marktkommentar von Egbert Bronsema, Senior Portfolio Manager, Aegon European ABS Fund bei Aegon Asset Management

Bild Quelle: Aegon Asset Management

Quelle: TE Communications GmbH

BarmeniaGothaer setzt auf Bloomberg und Clearwater Analytics für ein zukunftssicheres Front-to-Back Kapitalanlagemanagement

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Plattform für Kapitalanlagemanagement und Datenbasis Fotos von Gerrit Heine und Josef Sommeregger (v.l.n.r., Quelle: BarmeniaGothaer Asset Management / CWAN).

Einheitliche Datenbasis für bessere Investmententscheidungen

Eine einheitliche Datenbasis und eine Gesamtportfoliosicht über liquide und illiquide Vermögenswerte hinweg verbessern Transparenz, Risikoüberwachung und Investmententscheidungen

BOISE, Idaho; CHICAGO; NEW YORK; MUNICH; FRANKFURT A.M., 31. März 2026 — Bloomberg und Clearwater Analytics (NYSE: CWAN) gaben heute bekannt, dass sich die BarmeniaGothaer Asset Management AG, einer der zehn größten Versicherungs-Asset-Manager in Deutschland mit einem verwalteten Vermögen von über 50 Milliarden Euro, für eine umfassende Front to Back Investmentplattform entschieden hat, die die Vorteile von Bloomberg Buy Side Solutions mit der Middle und Back Office Management Plattform von Clearwater Analytics kombiniert.

Zusammenschluss als Chance für Transformation

Der Zusammenschluss der Barmenia und Gothaer im Jahr 2024 hat die Chance eröffnet, zwei unterschiedliche System und Datenlandschaften erfolgreich zusammenzuführen und dadurch das Investmentmanagement auf ein neues Niveau zu heben.

Modernes Kapitalanlagemanagement durch Integration

Durch die Integration von Bloomberg Buy Side Solutions und Clearwater Analytics gestaltet die BarmeniaGothaer Asset Management AG ein modernes, zukunftsfähiges Kapitalanlagemanagement, das optimal auf die Ziele der Organisation abgestimmt ist und modernste Technologien für den gesamten Investmentlebenszyklus bereitstellt.

Ganzheitliche Plattform für den Investmentlebenszyklus

Die BarmeniaGothaer Asset Management AG ist ein Multi Asset Buy Side OEMS Kunde von Bloomberg und nutzt Bloomberg AIM als Investment Book of Record sowie als OMS und Bloomberg PORT Enterprise für Risiko und Attributionsanalysen. Clearwater bildet künftig die technologische Basis für das gesamte Middle und Backoffice des Kapitalanlagemanagements, einschließlich Accounting, Datenabgleich, regulatorischem Reporting, Performance sowie Compliance und Risikofunktionen über alle Anlageklassen hinweg. Die Plattform schafft zudem eine zuverlässige Single Source of Truth Datenbasis über den gesamten Investmentlebenszyklus.

Effizienz, Transparenz und Automatisierung im Fokus

Mit Bloomberg Buy Side Solutions und der cloud nativen Clearwater Plattform bündelt die BarmeniaGothaer Asset Management AG die Vorteile zweier führender Anbieter. Ziel ist es, die Komplexität zu reduzieren, Transparenz zu erhöhen und Arbeitsabläufe stärker zu automatisieren, während gleichzeitig Wachstum und der Einsatz moderner Technologien wie Cloud und künstliche Intelligenz unterstützt werden.

Auflösung von Datensilos und neue Datenqualität

Ein zentraler Baustein der neuen Systemlandschaft ist die cloud native Plattform von Clearwater Analytics, die bestehende Datensilos aufbricht und durch tägliche Datenbereinigung und Abgleich eine konsistente Datenbasis schafft. Die Integration ermöglicht eine ganzheitliche Sicht über alle Anlageklassen hinweg und unterstützt konsistente Analysen von Risiko, Performance und Allokationen.

Strategische Partnerschaft für globale Kunden

Durch die Zusammenarbeit von Bloomberg und Clearwater entsteht eine skalierbare Architektur, die Asset Ownern weltweit eine konsistente Sicht auf ihre Portfolios bietet. Dies führt zu mehr Transparenz, besserer Risikoüberwachung und fundierteren Investmententscheidungen sowie zu effizienteren Workflows entlang des gesamten Investmentprozesses.

Skalierbare Architektur für die Zukunft

Die neue Front to Back Architektur verbessert die Genauigkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten erheblich und steigert gleichzeitig die Agilität in den Geschäftsprozessen. Dadurch können sich Teams stärker auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren und regulatorische Anforderungen effizient erfüllen.

Neue Standards für Investmentplattformen

Die Partnerschaft zwischen Bloomberg und Clearwater zeigt, wie die Kombination aus Trading und Portfolioanalyse mit einer cloud nativen Plattform signifikante Vorteile schafft. Die Implementierung bei der BarmeniaGothaer Asset Management AG verdeutlicht, wie moderne Technologien die Komplexität reduzieren und gleichzeitig leistungsfähige, zukunftssichere Investmentplattformen ermöglichen.

Fotos von Gerrit Heine und Josef Sommeregger (v.l.n.r., Quelle: BarmeniaGothaer Asset Management / CWAN).

Quelle TE Communications GmbH

Europa nach wie vor günstig bewertet

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Europa Wachstum Aktien im Bewertungsvergleich Francesco Sedati_Eurizon

Europäische Aktien weisen nach wie vor einen erheblichen Abschlag gegenüber den US-Aktien auf, obwohl für die Jahre 2026 und 2027 eine ähnliche Gewinnentwicklung erwartet wird. Diese Bewertungslücke stellt nach wie vor eine Chance dar, die sich mit der Zeit teilweise schließen dürfte, sobald Europa durch fiskal- und wirtschaftspolitische Maßnahmen sowie Regulierungsreformen wieder verstärkt auf Wachstum in Europa setzt. Der Konflikt im Iran ist unserer Ansicht nach ein kurzfristiger Rückschlag in diesem Konvergenzprozess, da die höheren Energiekosten Europa gegenüber den USA benachteiligen. Angesichts der Tatsache, dass wir davon ausgehen, dass der Konflikt nur vorübergehend ist, sehen wir die aktuelle Volatilität als Möglichkeit für Anleger.

Makroökonische Faktoren wie Zinssenkungen oder wirtschaftliche Stabilisierung bleiben wichtige Performance-Treiber, da sie einen Wirtschafts- und Gewinnwachstumspfad unterstützen dürften, der sich dem der USA annähert. Die Reaktion der EZB auf den Anstieg der Ölpreise und möglicherweise der Inflation zu bewerten, wird wichtig sein, um zu verstehen, ob die Unterstützung des Wachstums Vorrang vor der Preisstabilisierung erhält.

Nachhaltige Dynamik oder kurzfristige Erholung?

Wir glauben, dass hinter der Erholung Europas mehrere strukturelle Treiber stehen: fiskalische Impulse, ein Prozess der Banken- und Finanzintegration sowie eine klare und sichtbare Umstrukturierung des Unternehmenssektors, die in vielen Ländern, angefangen bei Deutschland, stattfindet. Dies stimmt uns zuversichtlich, dass es sich nicht nur um eine vorübergehende und zyklische Entwicklung handelt, sondern dass alle Voraussetzungen gegeben sind, um wieder an Schwung zu gewinnen, sobald sich der Konflikt im Iran beruhigt hat.

Europa ist angesichts des potenziellen Wachstums, das es in den nächsten Jahren entfalten kann, günstig bewertet. Zudem stellt es ein wichtiges Element der Diversifizierung dar, da sich die Wachstumsmotoren von denen in den USA und Asien unterscheiden. Diese werden weitgehend, wenn nicht sogar ausschließlich von Technologie und KI angetrieben. Die US-Märkte werden stark von einigen wenigen großen Technologieunternehmen dominiert. Dieses Konzentrationsrisiko für Portfolioentscheidungen ist in der Tat relevant, da ein Großteil der Performance von wenigen Aktien und Positionen an den US-Märkten getrieben wird. Wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, können Zweifel an der Nachhaltigkeit des Technologie- oder KI-Trends erhebliche Auswirkungen auf den absoluten Drawdown des Portfolios haben. Deshalb ist Europa eine diversifizierende Komponente in einem Portfolio, da sein Wachstum auf anderen Treibern beruht: Wirtschaftsausgaben, die Erholung des Konsums und Banken.

Aus Sektorensicht waren Banken in den letzten Jahren ein bedeutender Treiber für Europa und sind aus Sicht der Kapitalrückführung weiterhin attraktiv. Auch den Industriesektor sehen wir als interessant an, da er im Mittelpunkt der Haushaltspläne (Verteidigung, Infrastruktur) und der Ausgaben für Rechenzentren steht. Schließlich profitieren auch die Versorger stark von der Elektrifizierung der Netze und der Stromversorgung von Rechenzentren.

Kommentar von Francesco Sedati, Head of Equity Research and Management bei Eurizon

Bild Quelle: Eurizon

Quelle TE Communications GmbH

Deutschland und USA weniger von Energieimporten aus der Golfregion abhängig als China und Japan

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global Magdalena Polan_PGIM Fixed Income

Bei der Betrachtung der globalen Auswirkungen des Krieges im Iran untersuchen wir die Anfälligkeit der einzelnen Länder unter verschiedenen Gesichtspunkten. Dazu zählen die Abhängigkeit von Energieimporten aus der Golfregion, der politische Handlungsspielraum im Kontext der makroökonomischen Rahmenbedingungen, Puffer gegen Extremrisiken sowie strukturelle Faktoren. So erscheinen Japan und China beispielsweise aus Sicht der Energieimporte aus der Golfregion anfälliger, während afrikanische Ölexporteure, die USA, Großbritannien und Deutschland weniger exponiert zu sein scheinen.  

In Bezug auf die oben genannten Aspekte fallen Pakistan, Sri Lanka und Ägypten in die Kategorie „anfällig“, mit Ausnahme der strukturellen Faktoren. Malaysia, Peru, Polen und die USA fallen in den meisten Kategorien in den Bereich „stabil“, mit Ausnahme des politischen Handlungsspielraums für die USA. 

Mit Blick auf die Aussichten für das globale Wachstum sind wir nicht der Ansicht, dass die Bedingungen bereits die Phase einer „Nachfragezerstörung“ erreicht haben. Eine Möglichkeit, die Auswirkungen des Preisanstiegs abzuschätzen, besteht darin, dass jeder nachhaltige Anstieg der Rohölpreise um 10 % das globale Wachstum um 0,1 Prozentpunkte verringern könnte. Das bedeutet, dass ein langfristiger Preisanstieg um 60 % zu einem Rückgang um 0,6 Prozentpunkte führen könnte. 

Aus globaler Marktperspektive haben die Preise von Vermögenswerten stärker auf den Iran-Konflikt reagiert als in vergleichbaren historischen Zeiträumen  – beispielsweise Tage mit Öl- bzw. Aktienkursanstiegen oder -rückgängen von +1,0 % bzw. -0,5 % seit 2010. Dies deutet darauf hin, dass die jüngsten Entwicklungen eher durch Positionsauflösungen als durch eine plötzliche Neubewertung der Fundamentaldaten beeinflusst wurden. 

Kommentar Magdalena Polan, Head of EM Macro Research bei PGIM

Bild Quelle: PGIM

Quelle TE Communications GmbH

Die Märkte halten sich gut. Die eigentliche Bewährungsprobe steht noch bevor

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Inflation Märkte Aktien im Spannungsfeld Marktkommentar von Sebastien Page, Head of Global Multi-Asset und Chief Investment Officer bei T. Rowe Price

Zwei zentrale Botschaften für Anleger

Zwei Botschaften an die Anleger zum jetzigen Zeitpunkt: Diese Situation wird vorübergehen, aber es könnte länger dauern, als die Märkte erwarten.

Die Märkte haben schon früher geopolitische Schocks erlebt und blicken in der Regel darüber hinweg. Doch diesmal ist das Ausmaß anders, insbesondere beim Öl. Die Preise haben sich bereits weit über historische Muster hinausbewegt, und es gibt kein klares Drehbuch für die weitere Entwicklung. Ein Weg zur Lösung existiert, doch der Zeitplan bleibt ungewiss.

Ölpreis, Inflation und Zinsen im Zusammenspiel

Geopolitische Faktoren treiben den Ölpreis in die Höhe, schüren die Inflation, halten die Zinsen auf hohem Niveau und erhöhen das Risiko einer Wachstumskrise. Und es scheint, als stünden wir noch am Anfang dieser Kette. Dennoch halten sich die Märkte gut.

Widerstandsfähige Märkte trotz Unsicherheit

Die Aktien sind nur leicht im Minus, und die Volatilität ist nie wirklich in die Höhe geschnellt. Der Grund ist einfach: Die Wirtschaft wächst weiterhin. Das nominale Wachstum bleibt solide, die Verbraucher sind widerstandsfähig, die fiskalischen Stützungsmaßnahmen wirken noch nach, und Investitionen in KI treiben die Gewinne weiter an.

Diese Widerstandsfähigkeit hat diesen Zyklus geprägt. Trotz Kriegen, Inflationsschocks, aggressiven Zinserhöhungen und Belastungen im Bankensektor seit 2022 haben Aktien dank Konjunkturmaßnahmen und Gewinnen weiterhin starke Zuwächse erzielt.

Hohe Bewertungen als Risikofaktor

Die Bewertungen sind jedoch hoch, was weniger Spielraum für Fehler lässt, sollten sich die Bedingungen verschlechtern.

Asset Allocation zwischen Vorsicht und Chancen

Die Positionierung unseres Asset Allocation Ausschusses spiegelt dieses Gleichgewicht wider: nicht pessimistisch, aber auch nicht risikofreudig. Neutral zwischen Aktien und Anleihen, mit Schwerpunkt auf Realwerten, internationalen Aktien und Small Caps, neben Inflationsabsicherungen und Absicherung gegen Kursrückgänge. Wenn sich die Stimmung ins Positive wendet, reagieren Small Caps tendenziell schnell.

Geldpolitik und Perspektiven für Anleihen

Was die Fed betrifft, könnten Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen verfrüht sein. Die Inflation liegt weiterhin über dem Trend und steigt weiter an, was bedeutet, dass eine weitere Straffung nicht ausgeschlossen werden kann. Dies spricht für eine Präferenz für Anleihen mit kürzerer Laufzeit. Im Bereich Private Credit mag es vereinzelte Stressfaktoren geben, aber kein systemisches Risiko. Das System ist weniger verschuldet und weniger vernetzt als in vergangenen Zyklen.

Marktkommentar von Sebastien Page, Head of Global Multi-Asset und Chief Investment Officer bei T. Rowe Price

Bild Quelle: T. Rowe Price

Quelle TE Communications GmbH

Euro Investment Grade: Fokus auf Versorger und eine Laufzeit von 4-7 Jahren

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Spreads Inflation Euro Investment Grade Anleihen Marktkommentar von David Zahn, Leiter European Fixed Income bei Franklin Templeton

Geopolitische Spannungen und Inflation im Fokus

Geopolitische Spannungen treiben die Inflation an. Folgewirkungen auf Energie, Lieferketten und Logistik dürften den Druck langfristig aufrechterhalten. Die Zentralbanken reagieren: Die EZB könnte früher als erwartet und mehrfach die Zinsen anheben, während auch von der Fed keine Zinssenkungen mehr erwartet werden. Trotz dieser Neubewertung haben sich die Märkte bisher geordnet gezeigt. Die Kreditspreads erweisen sich als überraschend widerstandsfähig. Das globale Wachstum bleibt zwar relativ robust, doch die Kombination aus steigender Inflation und wachsender Unsicherheit sorgt für ein zunehmend turbulentes Umfeld.

Euro Investment Grade Anleihen als Stabilitätsanker

Der Markt wirkt derzeit unruhig. Geopolitische Spannungen und Ölpreisschwankungen sorgen für Turbulenzen und die technische Unterstützung hat nachgelassen. In diesem Umfeld spielen Euro Investment Grade Anleihen eine klare, pragmatische Rolle: Sie federn Schocks ab und können Erträge erzielen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Fundamentaldaten und Bewertung im aktuellen Umfeld

Fundamental sind wir konstruktiv eingestellt, aber in Bezug auf die nahe Zukunft ausdrücklich vorsichtig. Zwar bleiben die Fundamentaldaten solide und die Renditen sind im historischen Vergleich hoch, doch sind die Spreads mit rund 91 Basispunkten und einer Worst Case Rendite von fast 3,64 Prozent relativ eng und lassen nur wenig Spielraum für Überraschungen. Der Sektor ist daher nicht immun gegen Phasen der Volatilität. Jede solche Phase könnte die Spreads deutlich ausweiten. Für Anleger liegt der Vorteil darin, dass Euro Investment Grade Anleihen im Vergleich zu Bargeld und vielen traditionellen Sparoptionen hohe Erträge bieten und gleichzeitig eine hohe Bonität aufweisen. Diese Kombination kann die Anlageklasse zu einer nützlichen, defensiven Ertragskomponente in einer Multi Asset Allokation machen, vorausgesetzt, die Anleger akzeptieren das Potenzial für episodische Volatilität und vermeiden es, Renditen in Anleihen mit niedrigerem Rating hinterherzujagen.

Breite als Vorteil in einem sich wandelnden Marktumfeld

Das Euro IG Universum ist breit gefächert und umfasst Versorger, Finanzwerte, Industriewerte und weitere, darunter auch internationale Emittenten, die ihre Finanzierungsquellen diversifizieren und ihre Anlegerbasis erweitern möchten. Vor dem Hintergrund von Zöllen, branchenweiten Umbrüchen und politischer Fragmentierung verringert diese Breite das Konzentrationsrisiko und hilft dabei, eine übermäßige Abhängigkeit von einem einzelnen Markt oder Thema zu vermeiden. Unsere Research Ergebnisse zeigen, dass Versorger ein relativ breit aufgestellter und defensiver Sektor sind. Wir empfehlen einen selektiven Ansatz bei Finanzwerten und bleiben gegenüber Titeln mit geringerer Qualität weiterhin vorsichtig.

Duration und Strategie im Zinsumfeld

Wenn Märkte eine Autobahn sind, dann ist die Duration die Geschwindigkeit, mit der man fährt. In einem Umfeld mit längerfristig höheren Zinsen bevorzugen wir eine angemessene Geschwindigkeit, genügend Duration, um Erträge zu erzielen, aber nicht so viel, dass ein plötzlicher Anstieg der Renditen die Anleger ungeschützt lässt. Unsere Analyse identifiziert den Bereich von 4 bis 7 Jahren als pragmatischen Sweet Spot. Wir bevorzugen eine Verbesserung der Bonität gegenüber Investitionen in Anleihen mit niedrigerem Rating, um Rendite zu erzielen. Diese Kombination zielt darauf ab, Erträge zu erzielen und gleichzeitig das Abwärtsrisiko zu begrenzen, falls die Volatilität sprunghaft ansteigt.

Begrenzte Puffer und Chancen für Anleger

Die deutlichsten Negativszenarien zeigen sich im Energiesektor. Anhaltend hohe Öl oder Gaspreise könnten die Inflation erneut beschleunigen und die Arbeit der EZB erschweren. Dies würde den Renditen Aufwärtsdruck ausüben und die Spreads ausweiten. Auch technische Faktoren spielen eine Rolle. Eine schwächere Nachfrage oder Zwangsverkäufe aufgrund von Problemen bei privaten Krediten könnten die Entwicklungen an den öffentlichen Märkten verstärken. Da die Spreads derzeit nicht besonders breit sind, verfügt der Markt nur über begrenzte Puffer. Jede negative Überraschung könnte sich daher schnell in einer deutlichen Ausweitung der Spreads niederschlagen. Wir beobachten diese Risiken genau und dimensionieren die Engagements so, dass die Portfolios in allen ungünstigen Szenarien widerstandsfähig sind.

Ein Anstieg der Spreads auf ein deutlich höheres Niveau wäre aus unserer Sicht eine unwillkommene kurzfristige Entwicklung. Gleichzeitig würde eine solche Ausweitung wahrscheinlich attraktive Chancen für geduldige Anleger schaffen, sofern die Fundamentaldaten der Emittenten solide bleiben. In der Praxis bedeutet dies, dass wir derzeit defensiv bleiben, uns aber die Möglichkeit offenhalten, hochwertige Euro Investment Grade Anleihen zu besseren Einstiegsniveaus zu kaufen, sollten sich überzeugende Wertchancen durch Marktverwerfungen ergeben.

Marktkommentar von David Zahn, Leiter European Fixed Income bei Franklin Templeton

Bild Quelle: Franklin Templeton

Quelle  Franklin Templeton

Fossiler Boom auf Zeit: Warum die Energiekrise Erneuerbaren in die Karten spielt

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Energien Energie Investitionen im Wandel der Märkte Marktkommentar von Dr. Malte Kirchner, Head of German-speaking Europe bei DNB Asset Management

Geopolitik treibt Energiemärkte an

Geopolitische Konflikte haben die Energiemärkte zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit katapultiert. Steigende Öl und Gaspreise infolge eskalierender Spannungen im Nahen Osten sorgen kurzfristig für ein Comeback fossiler Energien an den Börsen. Doch hinter der aktuellen Rally steckt ein fragiles Fundament und für Anleger zeichnet sich bereits ab, dass die langfristigen Gewinner woanders zu finden sind.

Energiekrisen als Beschleuniger der Elektrifizierung

Paradoxerweise wirken geopolitische Energiekrisen heute nicht mehr bremsend, sondern beschleunigend auf die Elektrifizierung, weil sie die Verwundbarkeit fossiler Systeme offenlegen. Der unmittelbare Effekt ist klar: Höhere Energiepreise treiben die Margen klassischer Öl und Gasproduzenten nach oben. In einem Umfeld eingeschränkter Versorgung und stabil gehaltener Fördermengen profitieren fossile Energiekonzerne kurzfristig von steigenden Spotpreisen. Entsprechend reagieren auch die Aktienkurse. Doch diese Dynamik ist trügerisch. Historisch betrachtet waren solche Preisschübe selten von Dauer. Dauerhaft hohe Ölpreise wirken dämpfend auf die Nachfrage und erhöhen gleichzeitig die Volatilität, ein Umfeld, das langfristige Investitionsentscheidungen erschwert. Hinzu kommt die strukturelle Verwundbarkeit: Fossile Energie bleibt eng an geopolitische Risiken gebunden und damit systemisch anfällig für Krisen.

Erneuerbare Energien auf Wachstumskurs

Dem gegenüber steht ein struktureller Wandel, der sich zunehmend beschleunigt und sich auch an den Kapitalmärkten widerspiegelt. Erneuerbare Energien haben mittlerweile eine neue Größenordnung erreicht. Seit 2025 erzeugen sie weltweit mehr Strom als Kohle, ihr Anteil steigt weiter und dürfte 2026 bereits rund 36 Prozent erreichen.

Investmentchancen entlang der Energiewende

Für Anleger entscheidend ist dabei, wie sich diese Entwicklung in konkrete Investmentopportunitäten übersetzt. Die Wertschöpfung der Energiewende ist breit gefächert, von Energieerzeugung über Effizienzlösungen bis hin zur industriellen Transformation. Genau hier setzen spezialisierte Unternehmen an, die unterschiedliche Teile dieser Entwicklung abdecken.

So steht etwa Ørsted stellvertretend für den Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung, insbesondere im Bereich Offshore Wind. Darling Ingredients adressiert die steigende Nachfrage nach Ressourceneffizienz und nachhaltigen Inputfaktoren, während Novonesis Novozymes mit biotechnologischen Lösungen industrielle Prozesse effizienter und nachhaltiger gestaltet. Zusammen spiegeln diese Unternehmen zentrale Bausteine der Energiewende wider, von der Stromproduktion über Kreislaufwirtschaft bis hin zur Effizienzsteigerung.

Strukturelle Vorteile gegenüber fossilen Energien

Der Investmentcase unterscheidet sich damit grundlegend von fossilen Energien. Während Öl und Gasunternehmen stark von kurzfristigen Preisschwankungen abhängen, basiert das Wachstum erneuerbarer Energien zunehmend auf struktureller Nachfrage. Ein zentraler Treiber ist die stark steigende Stromnachfrage, insbesondere durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. Allein Rechenzentren dürften ihren Energiebedarf massiv ausweiten und damit zusätzlichen Druck auf die Strominfrastruktur ausüben.

Kapitalströme und langfristige Trends

Hinzu kommt die massive Kapitalallokation. Weltweit flossen zuletzt rund 2,2 Billionen US Dollar in erneuerbare Energien, ein erheblicher Teil davon in Solar, Netze und Batteriespeicher. Diese Investitionen sind weniger zyklisch als im fossilen Sektor und folgen langfristigen politischen und wirtschaftlichen Zielsetzungen.

Energiesicherheit als Investitionsfaktor

Auch der Aspekt der Energiesicherheit gewinnt an Bedeutung. Jede zusätzlich erzeugte Kilowattstunde aus Wind oder Solarenergie reduziert die Abhängigkeit von geopolitisch sensiblen Regionen. In einem Umfeld wachsender Unsicherheit wird dieser Faktor zunehmend investitionsrelevant.

Für Anleger ergibt sich daraus ein klares Spannungsfeld: Fossile Energien können kurzfristig von Krisen profitieren und taktische Chancen bieten. Doch strukturell sprechen die Trends für erneuerbare Energien, getragen von steigender Nachfrage, massiven Investitionen und technologischer Skalierung. Gerade Unternehmen, die entlang der Wertschöpfungskette der Energiewende positioniert sind, von Erzeugung über Effizienz bis Netzinfrastruktur, profitieren von diesen strukturellen Trends. Genau hier liegt der Fokus spezialisierter Investmentstrategien.

Die Herausforderung der richtigen Selektion

Die entscheidende Herausforderung liegt in der Selektion. Denn auch im Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien profitieren nicht alle Unternehmen gleichermaßen. Erfolgreiche Investments konzentrieren sich auf Anbieter, die entlang der Wertschöpfungskette gut positioniert sind, von Energieerzeugung über Effizienz bis hin zu neuen industriellen Lösungen.

Marktkommentar von Dr. Malte Kirchner, Head of German-speaking Europe bei DNB Asset Management

Bild Quelle: DNB Asset Management

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China überholt den Westen im Rennen um den selbstfahrenden Lastwagen

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Lastwagen autonom Elektrifizierung im Gütertransport Foto von Audun Wickstrand-Iversen (Quelle: DNB Asset Management)

Die stille Revolution auf der Autobahn

Die Revolution rollt leise über die Autobahn. Noch sitzt in den meisten Lastwagen ein Fahrer, doch die Technologie, die ihn eines Tages ersetzen könnte, fährt bereits mit. Kameras, Radar, künstliche Intelligenz und leistungsfähige Batterien verändern derzeit eine der ältesten Industrien der modernen Wirtschaft: den Gütertransport. Was lange nach Science Fiction klang, wird zunehmend zum industriellen Projekt. Selbstfahrende Lastwagen stehen kurz davor, die Logistik grundlegend zu verändern, mit Folgen weit über die Transportbranche hinaus.

Die Kostenrevolution im Gütertransport

Der wirtschaftliche Treiber hinter dieser Entwicklung ist einfach zu verstehen. Gütertransport ist ein margenschwaches Geschäft, in dem jeder eingesparte Franken pro Kilometer zählt. In der klassischen Diesel Logistik entfallen ein grosser Teil der Kosten auf den Fahrer selbst. Löhne, Sozialabgaben und gesetzliche Ruhezeiten bestimmen, wie viel ein Lastwagen pro Tag tatsächlich fahren kann. Autonome Fahrzeuge versprechen, dieses Kostenmodell aufzubrechen. In vielen Transportnetzen machen Fahrerkosten rund 30 bis 50 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Lastwagens aus. Wenn ein Fahrzeug ohne Fahrer betrieben werden kann, verändert sich die Rechnung fundamental.

Hinzu kommt die Elektrifizierung. Elektromotoren benötigen weniger Wartung, Strom ist vielerorts günstiger als Diesel, und digitale Systeme können Fahrweise, Geschwindigkeit und Routen optimieren. In Kombination mit autonomer Technologie entsteht ein neues Kostenmodell. Studien und Branchenanalysen zeigen, dass selbstfahrende Lastwagen in bestimmten Einsatzbereichen bereits heute 13 bis 40 Prozent günstiger betrieben werden können als konventionelle Diesel Lkw. Bis 2030 könnte der Kostenvorteil in manchen Segmenten sogar bis zu 50 Prozent erreichen.

Ein weiterer Effekt entsteht durch die Nutzung der Fahrzeuge selbst. Ein menschlicher Fahrer darf in vielen Ländern nur rund zehn Stunden pro Tag fahren, danach greifen gesetzliche Ruhezeiten. Ein autonomer Lastwagen dagegen kann nahezu rund um die Uhr unterwegs sein. Aus Sicht eines Logistikunternehmens bedeutet das eine deutlich höhere Kapitalrendite auf das Fahrzeug. Der gleiche Lastwagen transportiert mehr Güter pro Tag und kann Strecken schneller abdecken. Für Lieferketten, die immer stärker auf Geschwindigkeit und Planbarkeit angewiesen sind, ist das ein entscheidender Vorteil.

China als Taktgeber der Industrie

Wie schnell sich diese Technologie durchsetzt, hängt stark von der Region ab. Besonders weit fortgeschritten ist die Entwicklung derzeit in China. Dort hat der Staat die Elektrifizierung und Digitalisierung des Schwerverkehrs zu einer industriepolitischen Priorität erklärt. Hersteller wie BYD oder Geely entwickeln elektrische Lastwagen, während Technologieunternehmen autonome Systeme beisteuern. Das Ergebnis ist eine ungewöhnlich schnelle Skalierung des Marktes.

Die Zahlen sind eindrücklich. Im Jahr 2025 wurden in China mehr als 231000 neue elektrische oder hybride Lastwagen verkauft, ein Wachstum von rund 182 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Dezember desselben Jahres machten elektrifizierte Modelle erstmals mehr als die Hälfte der Neuzulassungen aus und übertrafen damit Dieselantriebe. Auch bei der autonomen Technologie liegt China vorne. Tausende selbstfahrende Lastwagen sind bereits im kommerziellen Einsatz, vor allem auf klar definierten Strecken zwischen Logistikzentren, Häfen oder Industrieanlagen. Zusammen legen sie täglich mehr als eine Million Kilometer zurück. Unternehmen wie Inceptio oder Pony.ai haben bereits Hunderte Millionen Test und Betriebskilometer gesammelt.

Der Vorsprung Chinas beruht auf einem Zusammenspiel aus staatlicher Förderung, Infrastrukturinvestitionen und industrieller Strategie. Subventionen senken die Anschaffungskosten für Elektrofahrzeuge, während gleichzeitig Lade oder Batteriewechselstationen aufgebaut werden. Je mehr Fahrzeuge auf der Strasse sind, desto mehr Daten sammeln die autonomen Systeme. Diese Daten wiederum verbessern die künstliche Intelligenz der Fahrzeuge, ein Kreislauf, der die Entwicklung beschleunigt.

Amerika setzt auf Technologie

In den USA zeigt sich ein anderes Bild. Technologisch sind amerikanische Unternehmen teilweise führend, doch die Marktdurchdringung ist noch gering. Elektrische Schwerlastfahrzeuge machen bislang nur einen kleinen Teil des Marktes aus, und auch autonome Systeme befinden sich überwiegend in Pilotprojekten. Dennoch entstehen gerade hier einige der ambitioniertesten Projekte der Branche. Das Technologieunternehmen Aurora beispielsweise testet autonome Transporte auf langen Autobahnstrecken im Süden der USA. Eine der Teststrecken verbindet Fort Worth in Texas mit Phoenix in Arizona, eine Distanz von rund 1600 Kilometern. Ein autonomer Lastwagen kann diese Strecke theoretisch ohne Pause zurücklegen, während ein menschlicher Fahrer gesetzlich nach maximal elf Stunden Fahrtzeit stoppen muss.

Auch andere Unternehmen arbeiten an ähnlichen Konzepten. Kodiak Robotics entwickelt autonome Systeme für Ferntransporte, während Tesla versucht, mit seinem elektrischen Sattelschlepper Semi eine neue Fahrzeugplattform zu etablieren. Die Serienproduktion wurde mehrfach verschoben, doch langfristig plant das Unternehmen Produktionskapazitäten von bis zu 50000 Lastwagen pro Jahr.

Europa unter regulatorischem Druck

Europa bewegt sich zwischen diesen beiden Modellen. Hier wird die Transformation weniger durch Technologieunternehmen als durch Regulierung vorangetrieben. Die EU hat ambitionierte Klimaziele für den Schwerverkehr formuliert. Hersteller müssen ihre CO2 Emissionen bis 2025 um 15 Prozent und bis 2030 um 45 Prozent gegenüber dem Niveau von 2019 senken. Diese Vorgaben zwingen die Branche, in elektrische Antriebe zu investieren. Hersteller wie Volvo Trucks, Scania oder Daimler Truck haben bereits Serienmodelle elektrischer Lastwagen auf den Markt gebracht. Dennoch befindet sich der Markt noch in einer frühen Phase. Im Jahr 2025 lag der Anteil emissionsfreier Lastwagen bei rund drei Prozent der Neuzulassungen in Europa.

Autonome Systeme werden in Europa voraussichtlich langsamer eingeführt als in China oder in einigen US Bundesstaaten. Die komplexe Regulierung, dicht besiedelte Verkehrsnetze und die Vielzahl nationaler Zuständigkeiten machen den Einsatz fahrerloser Fahrzeuge schwieriger. Daher konzentrieren sich viele Projekte zunächst auf kontrollierte Umgebungen wie Häfen, Logistikzentren oder feste Transportkorridore.

Wenn Logistik zum Softwaregeschäft wird

Die wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung könnten weit über die Transportbranche hinausreichen. Elektrische Lastwagen senken nicht nur die Kosten für Logistikunternehmen, sondern verändern auch die Nachfrage nach Energie. Wenn Schwertransporte zunehmend elektrisch betrieben werden, sinkt langfristig der Bedarf an Diesel. Erste Hinweise darauf sind bereits sichtbar, insbesondere in China, wo die Elektrifizierung des Schwerverkehrs schneller voranschreitet als von vielen Analysten erwartet.

Gleichzeitig entstehen neue Wertschöpfungsketten. Der Wettbewerb verlagert sich von Motoren und Getrieben hin zu Batterietechnologie, Softwareplattformen und Daten. Sensoren wie LiDAR und Radar, leistungsfähige Halbleiter und künstliche Intelligenz werden zu zentralen Komponenten der Fahrzeuge. Unternehmen, die diese Technologien liefern, könnten zu den wichtigsten Profiteuren der kommenden Logistikrevolution zählen.

Ein neuer Investitionszyklus

Für Investoren stellt sich damit eine klassische Frage der Technologiewirtschaft: Wann ist der richtige Zeitpunkt, um einzusteigen? Viele disruptive Innovationen folgen einem ähnlichen Muster. In den frühen Jahren sind Kosten hoch, Geschäftsmodelle unsicher und der Markt klein. Doch wenn die Technologie einmal wirtschaftlich wird, kann die Verbreitung sehr schnell wachsen.

Der Markt für selbstfahrende Lastwagen könnte sich genau an diesem Übergang befinden. Während China bereits in eine Phase schneller Skalierung eintritt, stehen Europa und die USA noch am Anfang der Entwicklung. Sollte sich die Kombination aus Elektrifizierung und autonomem Fahren tatsächlich als kostengünstiger erweisen als der traditionelle Dieseltransport, könnte sich der Schwerverkehr in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren stärker verändern als in den fünfzig Jahren zuvor.

Die Lastwagen der Zukunft werden dann weniger wie klassische Fahrzeuge funktionieren und mehr wie mobile Rechenzentren auf Rädern.

Sie werden Daten sammeln, miteinander kommunizieren und ihre Routen selbst optimieren. Für die Logistikbranche bedeutet das einen radikalen Effizienzgewinn. Für Investoren eröffnet sich ein neues industrielles Ökosystem, und für die Autobahn ein Bild, das lange nur in Visionen existierte: Kolonnen von Lastwagen, die scheinbar von selbst fahren.

Marktkommentar von Audun Wickstrand-Iversen, Portfoliomanager DNB Disruptive Opportunities bei DNB Asset Management

Bild Quelle: DNB Asset Management

Quelle TE Communications GmbH