Freitag, Mai 8, 2026
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Dax kaum verändert – wenig Dynamik vor Weihnachtstagen

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat sich der Dax kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.283 Punkten berechnet, nur ein paar Punkte weniger als am vorherigen Handelstag.

Zuwächse konnten unter anderem die Aktien von Infineon, Fresenius und Zalando verzeichnen. Am anderen Ende der Kursliste fanden sich dagegen die Commerzbank, Eon und RWE wieder.

„Die Marktteilnehmer halten sich kurz vor dem Jahresende zurück und stehen derzeit an den Seitenlinien“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das Handelsvolumen ist stark rückläufig und die Investoren gehen sehr selektiv bei ihrer Aktienauswahl vor.“

„Im Fokus stehen verstärkt die Trendaktien aus den vergangenen Handelsmonaten. Kurz vor der Jahresschlussbörse geht kaum ein Marktteilnehmer mehr unnötige Risiken ein und beschränkt sich auf den Erhalt der bisher erzielten Jahresrendite. Die Handelsimpulse nehmen ebenfalls weiter ab und somit haben einige Investoren bereits ihre Bücher geschlossen“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1755 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8507 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.437 US-Dollar gezahlt (+2,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,35 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,80 US-Dollar, das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Chris Rea gestorben

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London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Sänger und Songwriter Chris Rea ist im Alter von 74 Jahren gestorben.

Das teilte ein Sprecher seiner Familie der BBC mit. Rea, bekannt für den Weihnachtshit „Driving Home for Christmas“, starb demnach am Montag im Krankenhaus nach kurzer Krankheit im Beisein seiner Familie.

Rea hatte im Laufe seiner Karriere zahlreiche Hits, darunter „Auberge“, „On the Beach“ und „Road to Hell“. Aber besonders mit dem 1986 erstmals veröffentlichten „Driving Home for Christmas“, das die Geschichte eines müden Reisenden erzählt, der sich durch dichten Verkehr nach Hause kämpft, schuf er einen Weihnachtsklassiker.

Der in Middlesbrough geborene Musiker litt über die Jahre an verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Nach einer Diagnose mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Alter von 33 Jahren ließ er sich die Bauchspeicheldrüse entfernen. 2016 erlitt er einen Schlaganfall.

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Pistorius: Beteiligung an Friedenstruppe "hypothetische Überlegung"

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Bundeswehr-Soldat mit Pistole (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsminister Boris Pistorius hält eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer Friedenstruppe in der Ukraine für „hypothetische Überlegungen“.

Der russische Präsident Wladimir Putin sei „noch nicht mal zu einem Waffenstillstand bereit“, sagte Pistorius der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die Europäer hätten bereits „ihre grundsätzliche Bereitschaft“ zu einer „von Europa geführten Truppe“ erklärt. Damit sei klar: „Jetzt sind die USA am Zug.“ Sie müssten sich maßgeblich an Sicherheitsgarantien beteiligen. „Gemeinsam haben wir eine enorme Abschreckungskraft“, sagte Pistorius.

Er zeigt sich skeptisch, ob die Verhandlungen zwischen Europäern, der Ukraine und den USA in der vergangenen Woche einem Frieden in der Ukraine tatsächlich nähergebracht haben. „Der Einzige, der den Krieg sofort beenden könnte, ist Wladimir Putin“, so Pistorius. Trotz der Bemühungen um einen Waffenstillstand gebe es „keine Anzeichen aus Moskau“ dafür. Dennoch seien die Verhandlungen wichtig gewesen. „Kanzler Merz hat klargemacht, dass die Europäer bei den Verhandlungen zur Zukunft der Ukraine ein Wörtchen mitzureden haben.“

In Deutschland sei die „sicherheitspolitische Lage so prekär wie seit 80 Jahren nicht mehr“, sagte Pistorius. Bei Begegnungen mit Schülern sage er daher stets: „Denk daran, wie du hier lebst. Du kannst lieben, wen du willst. Du kannst studieren, was du willst, und demonstrieren, wofür oder wogegen du willst.“ Es lohne sich, „für dieses Leben in Freiheit“ einzustehen und ein paar Monate Dienst zu leisten.


Foto: Bundeswehr-Soldat mit Pistole (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gesundheitsministerin Warken weist Wechselgerüchte zurück

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Nina Warken (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat einen Wechsel auf die Landesebene ausgeschlossen.

„Als ehemalige Generalsekretärin in Baden-Württemberg bleibe ich der Landespartei natürlich verbunden“, sagte Warken dem „Spiegel“. „Aber mein Job gefällt mir.“

In der CDU kursiert das Gerücht, Warken wolle im Frühjahr nach Baden-Württemberg wechseln, um dort nach der Landtagswahl im März Ministerin zu werden. Die CDU-Politikerin wies das strikt zurück. Auf die Frage, ob sie ihr Amt in der Bundesregierung aufgeben wolle, sagte Warken: „Auf keinen Fall. Einen Wechsel nach Stuttgart schließe ich aus.“


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Vorstoß aus Kiel: SPD will Zuckersteuer nach britischem Vorbild

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Coca Cola in einem Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Fraktion im Bundestag begrüßt die Debatte um die Einführung einer bundesweiten Zuckersteuer.

Franziska Kersten, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der „Rheinischen Post“: „Wir begrüßen den Vorschlag aus Schleswig-Holstein sehr. Wir als SPD-Bundestagsfraktion haben bereits eine Regelung nach britischem Vorbild gefordert.“

Dabei geht es um eine Herstellerabgabe für Softdrinks ab einem Zuckeranteil von fünf Gramm Zucker auf 100 Milliliter. „Es wäre schön, wenn durch den Einsatz des CDU-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein auch in Deutschland Bewegung in die Diskussion käme“, sagte Kersten.

„Softdrinks werden insbesondere von Kindern und Jugendlichen konsumiert und gelten laut Weltgesundheitsorganisation WHO als besonderes Risiko für Übergewicht“, so die SPD-Politikerin. Rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen seien übergewichtig, ein Drittel davon adipös. „Langfristige Folgen sind oft chronische Erkrankungen, eingeschränkte Lebensqualität und hohe Kosten für das Gesundheitssystem. Das dürfen und können wir uns nicht mehr leisten“, erklärte sie.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte eine Bundesratsinitiative zur Einführung einer Zuckersteuer angekündigt.


Foto: Coca Cola in einem Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hardt hält schnellen Frieden in Ukraine für unwahrscheinlich

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Jürgen Hardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hält ein Friedensabkommen für die Ukraine in absehbarer Zeit für unwahrscheinlich.

Hardt sagte am Montag im RBB-Inforadio, dass er nicht davon ausgehe, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen Frieden auf dem Verhandlungsweg wolle: „Putin versucht, den amerikanischen Präsidenten und uns alle hinzuhalten. Er glaubt, dass er einen Sieg in der Ukraine erringen kann.“

Das wäre für Europa insgesamt eine negative Entwicklung: „Alle Vorschläge, die die Europäische Union jetzt gemeinsam mit den Amerikanern und Ukrainern gemacht hat, werden von Putin als nicht ausreichend erachtet“ – und das, obwohl sie „für Russland auch einen erheblichen Gewinn darstellen würden, man denke zum Beispiel an die territorialen Zugewinne“, so Hardt

Der CDU-Politiker konstatierte: „Ich fürchte, es wird nicht zu einem Frieden auf der Basis dieses Beschlusses von Berlin vom vergangenen Montag kommen.“


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Rufe aus CDU nach Debatte über Ottawa-Konvention

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Bastian Ernst (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Verteidigungspolitiker Bastian Ernst und der Militärhistoriker Sönke Neitzel haben sich angesichts der russischen Bedrohung dafür ausgesprochen, die deutsche Beteiligung am internationalen Verbot von Landminen zu überprüfen.

„Diese Debatte ist politisch sicher unbequem, Wahlen gewinnt man damit nicht, Nobelpreise schon gar nicht“, sagte Ernst der „Welt“ (Dienstagsausgabe). „Aber unsere Aufgabe ist, Deutschland und unsere Verbündeten abschreckungsfähig zu machen. Viele unserer Partner im Baltikum und in Skandinavien sind überzeugt, dass Minen und Sperrsysteme ein zentraler Baustein dieser Abschreckung sind.“ Neben der Ukraine haben Finnland, Polen und die drei baltischen Staaten ihren Ausstieg aus der Ottawa-Konvention eingeleitet, einem Rüstungskontrollabkommen, das Einsatz, Lagerung, Produktion und Export von Antipersonenminen verbietet.

„Natürlich hat ein Vertragsbruch Kosten: Reputationsverlust, Kritik der internationalen Öffentlichkeit“, sagte Neitzel. Deutschland könne deshalb sagen: „Wir halten Buchstabe für Buchstabe an der Konvention fest, liefern keine Minen, schützen unsere Truppen nicht mit solchen Sperren – und riskieren, im Zweifel den Krieg zu verlieren. Dann hätten wir moralisch sauber verloren. Aber ist das unser Ziel?“

Am Ende gehe es darum, die Nato-Gebiete zu schützen, so Neitzel: „Die deutsche Debatte blendet diese militärische Pragmatik oft aus.“ Der Historiker warnte davor, die Fehler der Drohnen-Debatte zu wiederholen. „Die Bewaffnung von fünf Heron-Drohnen wurde ein Jahrzehnt lang moralisch überhöht diskutiert, während andere Staaten längst Loitering Munition und moderne Drohnensysteme entwickelt haben. Heute merken wir, wie weit wir zurückliegen – weil wir Diskussionen geführt haben, die mit der militärischen Realität wenig zu tun hatten“, sagte Neitzel.

Ernst plädierte dafür, industrielle Kapazitäten zur Minenproduktion in Deutschland aufzubauen. „Die baltischen und skandinavischen Staaten können das nur begrenzt; auch eine zu große Abhängigkeit von den USA wäre problematisch“, so der CDU-Politiker. „Wir werden diese Systeme wahrscheinlich nicht zuerst in Deutschland einsetzen. Aber wir müssen sie unseren Partnern bereitstellen können – und die eigenen Streitkräfte so integrieren, dass wir in einem Land wie Litauen nicht plötzlich vor Ort improvisieren müssen.“


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VW beendet Agenturmodell in ganz Europa

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Volkswagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturWolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Volkswagen steigt europaweit aus dem Agenturmodell für Privatkunden aus und kehrt beim Verkauf von Elektroautos zum klassischen Händlermodell zurück. Das bestätigte Markenvertriebsvorstand Martin Sander dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Wir setzen auf die unternehmerische Stärke unserer Händler – sie ist durch kein Modell zu ersetzen“, sagte Sander. Das Agenturmodell bleibe lediglich im Flottengeschäft bestehen, wo es sich „seit Jahren bewährt“ habe.

Mit dem Schritt beendet VW einen jahrelangen Konflikt mit seinen Vertriebspartnern. Der Konzern hatte den Agenturvertrieb 2020 für Elektroautos eingeführt, inspiriert vom Direktvertrieb des US-Herstellers Tesla. Dabei übernahm VW Preisgestaltung und Absatzrisiken, Händler waren in dem Modell reine Vermittler und erhielten geringere Margen. In der Praxis erwies sich das Modell als komplex und konfliktträchtig.

Noch im Frühjahr 2024 hatte VW geprüft, das Agenturmodell auch auf Verbrenner auszuweiten. Diese Pläne sind nun vom Tisch. In Deutschland war der Ausstieg bereits Ende 2024 beschlossen worden. Nun folgen alle europäischen Märkte.


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Arbeitgeber loben Reiche-Vorstoß zu Arbeitszeiten

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Katherina Reiche (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes BDA, Steffen Kampeter, begrüßt die jüngsten Vorstöße von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), damit die Beschäftigten in Deutschland insgesamt mehr arbeiten.

„Bundesministerin Reiche hat recht: Deutschland braucht mehr Vollzeit und weniger Teilzeit“, sagte Kampeter dem Nachrichtenportal T-Online. „Die Sozialabgaben müssen runter, alle brauchen mehr Netto vom Brutto auf dem Konto. Wir werden alle länger arbeiten müssen, auch weil wir bei besserer Gesundheit immer älter werden.“ Die abschlagsfreie „Rente ab 63“ könne sofort abgeschafft werden. „Und auch Bürokratierückbau wird zu mehr Arbeit und Innovationen führen – denn unsinnige Vorschriften und Ineffizienzen demotivieren so gut wie jeden Arbeitnehmer“, so Kampeter.

Zugleich sagte er: „Arbeit sichert Wohlstand und soziale Sicherheit. Sie schafft Struktur im Leben und gibt den Menschen auch Orientierung und Sinnstiftung.“ Ihn störe eine Debatte nach dem Motto „Arbeit ist lästig – mehr arbeiten ist lästiger“. Es brauche eine „lebendige Arbeitsgesellschaft und kein Bashing der Fleißigen“.


Foto: Katherina Reiche (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung will nicht über Explosion in Moskau spekulieren

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Polizistin in Russland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will nach der Explosion einer Autobombe in Moskau, bei der am Montagmorgen ein russischer General getötet wurde, nicht über die Hintergründe spekulieren.

„Ich kenne auch die Medienberichte, aber darüber hinaus habe ich keine Erkenntnisse“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Sie wolle deshalb auch „keine weiteren Ableitungen treffen“.

Die russischen Behörden hatten zuvor mitgeteilt, dass der Leiter der Abteilung für operative Ausbildung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Fanil Sarwarow, bei der Explosion in Moskau ums Leben gekommen sei. Die Ermittler verfolgen demnach zahlreiche Spuren in Bezug auf den Vorfall. Eine davon sei, dass „das Verbrechen von ukrainischen Geheimdiensten orchestriert wurde“.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow teilte unterdessen mit, dass der russische Präsident Wladimir Putin umgehend über den Vorfall informiert worden sei.


Foto: Polizistin in Russland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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