New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.395 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.862 Punkten 0,3 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.797 Punkten 0,4 Prozent im Minus.
Anleger wägten am Donnerstag die Wahrscheinlichkeit und die Folgen einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran ab. Während die Bundeswehr Soldaten aus dem Nordirak abzieht und der polnische Premierminister Donald Tusk polnische Bürger zum Verlassen des Irans innerhalb weniger Stunden aufruft, pocht US-Präsident Donald Trump auf einen Deal mit dem Regime in Teheran innerhalb von zehn bis 15 Tagen. Beide Parteien bereiten sich auf eine Eskalation vor: Laut einem Bericht des „Wall Street Journals“ haben die USA im Nahen Osten so viel Luftstreitmacht gebündelt wie seit der Irak-Invasion 2003 nicht mehr.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1770 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8496 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 5.000 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 136,57 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,93 US-Dollar, das waren 2,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur
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Genf (dts Nachrichtenagentur) – Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen kommt zu dem Schluss, dass die Rapid Support Forces (RSF) im Sudan eine koordinierte Zerstörungskampagne gegen nicht-arabische Gemeinschaften in und um Al-Faschir durchgeführt haben, deren Merkmale auf Völkermord hindeuten. Das geht aus einem Bericht hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Bundesparteitag der CDU, der an diesem Freitag in Stuttgart beginnen soll, haben sich mehrere Politiker der Partei hinter den Parteivorsitzenden, Bundeskanzler Friedrich Merz, gestellt und zugleich Reformen gefordert.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der Bitte aus der syrischen Regierung um Geduld bei Abschiebungen setzen Unionspolitiker auf schnelle Rückführungen. „Bleiberechte richten sich nicht nach Wünschen der Herkunftsländer, sondern danach, ob ein Schutzanspruch besteht. Dieser ist jedoch nach dem Sturz des Assad-Regimes entfallen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, dem „Focus“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Deutschen Bundestags, Julia Klöckner, mahnt angesichts der Vorwürfe gegen die AfD zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuermitteln.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union (EU) und Großbritannien planen, ihre Beziehungen zügig neu zu verhandeln. Beide Seiten haben vereinbart, noch vor der parlamentarischen Sommerpause in Großbritannien im Juli einen Gipfel mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und dem britischen Premier Keir Starmer abzuhalten, berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf mehrere „Eingeweihte“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft die Beschäftigten der Autobahn GmbH für den 23. und den 24. Februar zu Streiks, Kundgebungen und Aktionen an den neun Niederlassungen der bundeseigenen Gesellschaft, der Berliner Zentrale, in mehreren Autobahnmeistereien und in Tunnelleitzentralen in Nordrhein-Westfalen auf. Ziel sei, kurz vor dem dritten Verhandlungstermin in der Tarifrunde erneut den Druck auf den Arbeitgeber zu erhöhen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Antrag für Bundesparteitag der CDU in Stuttgart sieht vor, dass die Strafmündigkeit von 14 auf 12 Jahre abgesenkt werden soll. Das berichtet „Bild“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf einen Initiativantrag aus dem Berliner CDU-Landesverband. Bisher sind Kinder unter 14 vor dem Gesetz schuldunfähig.
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Mastercard-CEO Michael Miebach sieht sein Kreditkartenunternehmen als möglichen Partner für den digitalen Euro.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Zum sechsten Gedenktag des Anschlags von Hanau wirft die Grüne Jugend der Parteimutter vor, nicht hart genug gegen Rassismus und Extremismus vorzugehen.