Dienstag, September 22, 2026
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Nordsee 2025 so warm wie nie – zweitwärmstes Jahr für Ostsee

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Leuchtturm List-Ost (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Nordsee hat 2025 mit einer mittleren Temperatur von 11,6 °C den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) teilte am Mittwoch mit, dass die Temperaturen im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021 um 0,9 °C höher lagen. Besonders auffällig waren die Monate Juni und Dezember, die neue Rekorde setzten.

Im gesamten Jahresverlauf lag die Oberflächentemperatur in der Nordsee mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt, in einigen Regionen sogar mehr als 1 °C darüber. Der Wärmeinhalt der Nordsee erreichte mit 1,46 Millionen Petajoule ebenfalls einen neuen Höchststand, was etwa dem Dreifachen des deutschen Primärenergieverbrauchs im Jahr 2024 entspricht.

Auch die Ostsee verzeichnete 2025 außergewöhnlich hohe Temperaturen. Mit einem Jahresmittel von 9,7 °C war es das zweitwärmste Jahr seit Beginn der BSH-Datenreihe und ein Anstieg von 1,1 °C im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021. Die Temperaturen lagen in fast allen Gebieten mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Mittel.


Foto: Leuchtturm List-Ost (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Brantner kritisiert Zurückhaltung von Merz bei Sicherheitsgarantien

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Franziska Brantner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf kritisiert, die Bundeswehr nicht direkt in der Ukraine am geplanten Schutz durch europäische Truppen zu beteiligen.

„Wir dürfen uns in Europa nicht wegducken, falls es doch zu einem Waffenstillstand oder Friedensschluss kommt, der international abgesichert werden muss“, sagte Brantner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, einen Frieden in der Ukraine gemeinsam mit unseren europäischen Partnern zu schützen, kann und darf sich Deutschland dieser Solidarität nicht verweigern“, so die Grünen-Politikerin. „Die Sicherheitsgarantien müssen so robust ausgestaltet sein, dass die Ukraine ohne permanente Angst vor neuen russischen Angriffen in die Zukunft blicken kann. Alles andere wäre kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“, sagte sie.

Brantner gab allerdings auch zu bedenken: „Bevor überhaupt über die Frage möglicher europäischer Sicherheitsgarantien oder gar einer Stationierung von Truppen in der Ukraine gesprochen werden kann, braucht es zunächst eines: die Zustimmung Wladimir Putins zu einem belastbaren Friedensabkommen.“ Ihre Hoffnung, dass er zu einem echten, verlässlichen Frieden bereit sei, sei allerdings gering, so Brantner.


Foto: Franziska Brantner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflation im Euroraum sinkt im Dezember auf 2,0 Prozent

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Geldautomat in Athen (Archiv), via dts NachrichtenagenturLuxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die jährliche Inflation im Euroraum hat im Dezember 2025 etwas nachgelassen. Sie wird auf 2,0 Prozent geschätzt, nach 2,1 Prozent im November, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mit. Gegenüber dem Vormonat kletterten die Preise um 0,2 Prozent.

Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, lag im Dezember bei 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im Vormonat. Diese „Kernrate“ wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen und beizubehalten.

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass der Bereich „Dienstleistungen“ im Dezember die höchste jährliche Rate aufweist (3,4 Prozent, gegenüber 3,5 Prozent im November). Dahinter folgen „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ (2,6 Prozent, gegenüber 2,4 Prozent im November), „Industriegütern ohne Energie“ (0,4 Prozent, gegenüber 0,5 Prozent im November) und „Energie“ (-1,9 Prozent, gegenüber -0,5 Prozent im November).

Die niedrigste Inflationsrate misst Eurostat in Zypern mit 0,1 Prozent, dahinter folgen Frankreich (0,7 Prozent) und Italien (1,2 Prozent). In Estland und der Slowakei liegt sie der Statistikbehörde zufolge dagegen bei 4,1 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 2,0 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Vortag eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent gemeldet hatte.


Foto: Geldautomat in Athen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Fahrgastverband warnt vor Winterchaos bei der Bahn

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Winter bei der Deutschen Bahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des verstärkten Wintereinbruchs in Deutschland müssen sich Reisende offenbar auf Probleme bei der Bahn einstellen. „Die Bahn ist auf den starken Wintereinbruch nicht ausreichend vorbereitet“, sagte der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Neuß ergänzte: „Es gibt bereits ein deutlich höheres Ausmaß von Zugverspätungen, von eingefrorenen Weichen und Stellwerken sowie von Lokführern, die nicht pünktlich zum Dienst kommen können.“ Der alte Bahnslogan, „alle reden vom Wetter, wir nicht“, gelte nicht mehr, so der Vorsitzende. Neuß forderte von der Bahn, für eine rechtzeitigere Kundeninformation zu sorgen.

Zugleich rief Neuß die Bahnkunden auf, auf ihre Entschädigungsansprüche zu pochen. „Die Bahn kann sich da nicht rausreden. Wir haben zwar Winterwetter, aber keine Situation, die völlig ungewöhnlich oder gar katastrophal ist. Entschädigungen müssen gezahlt werden.“


Foto: Winter bei der Deutschen Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schwache Entwicklung des Arbeitsmarkts hält zum Jahresende an

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Agentur für Arbeit (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2025 um 101.000 gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

Gegenüber dem Vormonat legte sie um 23.000 auf 2,908 Millionen zu, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mit. Saisonbereinigt hat sich die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 3.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

„Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles am Mittwoch in Nürnberg. „Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an.“

Die Unterbeschäftigung umfasst neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit und zeichnet daher ein umfassenderes Bild. Sie ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Im Dezember lag sie bei 3,572 Millionen und damit um 3.000 niedriger als vor einem Jahr.

Im letzten Monat des Jahres waren 619.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 35.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X) – ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt – stieg im Dezember 2025 um einen Punkt auf 101 Zähler. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X um fünf Punkte geringer aus.

1.033.000 Personen erhielten nach Hochrechnung der BA im Dezember 2025 Arbeitslosengeld, 102.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet auf 3,824 Millionen. Gegenüber Dezember 2024 war dies ein Rückgang um 122.000 Personen. 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter waren damit hilfebedürftig.


Foto: Agentur für Arbeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet im Plus und knackt erstmals 25.000er-Marke

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch freundlich in den Handelstag gestartet und hat erstmals die Marke von 25.000 Punkten geknackt. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 25.010 Punkten berechnet und damit 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens, Bayer und MTU, am Ende Scout24, Beiersdorf und die Commerzbank.

„Der Dax steigt aus drei Gründen: der Erleichterung darüber, dass es wegen Venezuela nicht zu einem militärischen Konflikt gekommen ist, der Aussicht auf mittelfristig sinkende Ölpreise und einer neuen Lust der Anleger auf Aktien außerhalb der USA“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Die Neujahres-Rally im Dax sei in vollem Gange. Technisch seien sogar 25.300 Punkte möglich.

Die Botschaft am globalen Ölmarkt sei unmissverständlich: Die US-Einmischung in Venezuela drohe das ohnehin übervolle globale Ölangebot weiter anschwellen zu lassen – exakt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage ohnehin schwächele, so Stanzl. „An der Chicagoer Terminbörse sitzen Profi-Trader nun in einer Zwickmühle: Sie wurden von den Ereignissen in Venezuela auf dem falschen Fuß erwischt und setzen auf steigende Preise. Fällt der Ölpreis jetzt schnell, könnten sie gezwungen sein, ihre Positionen zu verkaufen – eine Abwärtslawine bei den Preisen wäre nicht auszuschließen.“

Venezolanisches Öl könnte dem Analysten zufolge ein Katalysator für neue Zinsspekulationen werden, wenn es dazu beiträgt, die Benzinpreise in den USA zu drücken. „Politisch ist der Effekt nicht minder relevant: Sinkende Energiepreise würden es Donald Trump erleichtern, Kritik an zu hohen Lebenshaltungskosten abzuwehren. Gleichzeitig könnte ein neuer Chef der US-Notenbank fallende Inflationsraten als Rechtfertigung nutzen, den geldpolitischen Kurs zügiger zu lockern.“ Kurz gesagt: Venezuelas Öl öffne der Spekulation auf aggressivere Zinssenkungen Tür und Tor.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1678 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8563 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 60,21 US-Dollar; das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Linnemann will keine deutschen Soldaten in Ukraine zusagen

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Einigung über Sicherheitsgarantien auf dem Gipfel in Paris will CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann keine Bundeswehrsoldaten für einen Einsatz direkt in der Ukraine zusagen.

Deutschland sei natürlich dazu bereit, Frieden abzusichern, es gehe aber primär um Nato-Gebiet, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv. „Wir reden über einen Waffenstillstand, wir reden über eine Friedensmission, dass man die absichert – und das ist auch richtig.“ Die Bundeswehr sei bereits jetzt trotz der Gefahr durch Russland zur Verteidigung des Baltikums im Einsatz.

Linnemann lobte Kanzler Merz für seinen Einsatz für die Ukraine. In Paris seien die versprochenen Sicherheitsgarantien bestätigt worden. Kanzler Merz habe es geschafft, dass Europa in der Koalition der Willigen mit einer Stimme spreche.


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Einzelhandelsumsatz im Jahr 2025 gestiegen

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Büroartikel-Geschäft (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2025 real 2,4 Prozent und nominal 3,6 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2024. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach einer Schätzung am Mittwoch mit.

Nachdem die reale Umsatzentwicklung im Einzelhandel im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen war (+3,8 Prozent), schwächte sich der Zuwachs im zweiten Halbjahr ab (+1,1 Prozent). Der Anstieg im ersten Halbjahr 2025 ist unter anderem auf einen Sondereffekt durch die Umstrukturierung eines größeren Unternehmens im Internet- und Versandhandel zum Berichtsmonat August 2024 zurückzuführen, wodurch bisher in Deutschland nicht erfasste Umsätze hinzugekommen waren.

Im November 2025 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt real 0,6 Prozent und nominal 1,1 Prozent weniger um als im Oktober 2025. Im Vorjahresvergleich stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im November 2025 gegenüber November 2024 real um 1,1 Prozent und nominal um 1,9 Prozent.

Im Oktober 2025 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber September 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Anstieg von real 0,3 Prozent (vorläufiger Wert: -0,3 Prozent) und nominal 0,6 Prozent (vorläufiger Wert: -0,1 Prozent). Ursache für die hohen Revisionen sind unter anderem Nachwirkungen des im Berichtsmonat Oktober 2025 durchgeführten Stichprobenwechsels.

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im November 2025 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 1,9 Prozent und nominal um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen realen Rückgang von 0,1 Prozent und einen nominalen Anstieg von 1,5 Prozent.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im November gegenüber dem Vormonat real um 0,3 Prozent und sank nominal um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchsen die Umsätze real um 2,3 Prozent und nominal um 2,8 Prozent.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im elften Monat des Jahres gegenüber dem Vormonat ein Plus von real 0,9 Prozent und nominal 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 Prozent und nominal um 5,7 Prozent.


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Hubig fordert harte Maßnahmen nach Brandanschlag in Berlin

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Stefanie Hubig (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat konsequente Ermittlungen nach dem Brandanschlag auf Stromleitungen in Berlin angekündigt.

„Nach den aktuellen Erkenntnissen spricht viel dafür, dass der Brandanschlag in Berlin-Lichterfelde einen terroristischen Hintergrund hatte“, sagte Hubig der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Deshalb ist es konsequent, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen hat.“

„Der Brandanschlag hatte und hat gravierende Folgen für viele zehntausende Menschen“, so Hubig. Deshalb müsse und werde der Rechtsstaat mit der gebotenen Entschlossenheit sämtliche zulässigen Mittel einsetzen, um die Täter zu ermitteln und zur Verantwortung zu ziehen, sagte die Bundesjustizministerin.


Foto: Stefanie Hubig (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Deutsche CO2-Emissionen 2025 leicht gesunken

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Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Treibhausgasemissionen sind im Jahr 2025 leicht gesunken. Wie aus am Mittwoch veröffentlichten vorläufigen Zahlen der Denkfabrik Agora Energiewende hervorgeht, gingen sie um neun Millionen Tonnen bzw. 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 640 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zurück.

Damit liegen die Emissionen um 49 Prozent niedriger als im Referenzjahr 1990. Die Bundesrepublik hält damit das nationale Jahresemissionsziel für 2025 ein, insgesamt fiel die Minderung jedoch weniger als halb so hoch aus wie noch im Vorjahr.

Die Emissionsminderung 2025 ergibt sich zum einen aus Produktionsrückgängen in der energieintensiven Industrie, bedingt durch eine andauernde Nachfrageschwäche und die angespannte Lage an den Weltmärkten; und zum anderen aus einer Rekorderzeugung von Solarstrom. Die Energiewirtschaft konnte 2025 jedoch vor allem witterungsbedingt weniger Minderungen als in den Jahren zuvor erreichen.

Im Verkehr und bei Gebäuden sind die Emissionen 2025 laut Agora-Schätzung gestiegen. Bei Gebäuden nahm der Öl- und Erdgasverbrauch zum Heizen aufgrund eines kalten Jahresbeginns zu und ließ die Emissionen in diesem Bereich um drei Millionen Tonnen CO2 beziehungsweise 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ansteigen. Ein etwas höherer Kraftstoffverbrauch steigerte die Verkehrsemissionen um zwei Millionen Tonnen CO2 beziehungsweise 1,4 Prozent gegenüber 2024. Damit verfehlt die Bundesrepublik nach bisher verfügbaren Daten abermals die europäischen Klimaschutzvorgaben um rund 30 Millionen Tonnen CO2.


Foto: Windräder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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