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Mittwoch, November 30, 2022

New Yorker Börsen schließen uneinheitlich – Nasdaq stabil

Expertenmeinungen

New York, 23. Aug

Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte.DJI ging 0,5 Prozent tiefer auf 32.909 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq.IXIC notierte kaum verändert bei 12.381 Punkten. Der breit gefasste S&P 500.SPX büßte 0,2 Prozent auf 4128 Punkte ein.

Im Handelsverlauf hatten schwache Konjunkturdaten Tech-Anleger in den USA etwas aufatmen lassen. Einige hoffen, dass die US-Notenbank Fed bei ihrem weiteren geldpolitischen Kurs angesichts einer schrumpfenden Wirtschaftsaktivität etwas weniger aggressiv vorgehen könnte als bislang angenommen. 

Die Geschäfte in der US-Privatwirtschaft gingen im August den zweiten Monat in Folge zurück, der S&P-Einkaufsmanagerindex fiel auf 45 Zähler und lag damit deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Die hohe Inflation und die schärferen Kreditbedingungen der Banken verdarben Verbrauchern die Kauflaune. „Schwächere Konjunkturdaten haben eine Erholung am Aktienmarkt angekurbelt, vor allem an der Nasdaq“, sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth Management. „Sie lassen Investoren, vor allem Algorithmen, glauben, dass die Fed nicht ganz so aggressiv vorgehen wird.“ 

In dem Zusammenhang warten Anleger mit Spannung auf das Notenbankertreffen in Jackson Hole ab Donnerstag, wo Fed-Chef Jerome Powell sich zum weiteren Kurs der Notenbank äußern dürfte. Er gehe davon aus, dass Powell sich stärker für eine straffere Geldpolitik einsetzen dürfte als allgemein erwartet, sagte Chris Grisanti, Chefstratege bei MAI Capital Management. „Er wird ein weiteres Mal bekräftigen, dass das Hauptziel der Fed ist, die Inflation in den Griff zu bekommen – er ist nicht dazu da, die Aktien- oder Anleihemärkte zu unterstützen.“ 

Bei den Einzelwerten gehörten die Aktien von Ölkonzernen zu den Gewinnern. Die Papiere von Chevron legten 3,2 Prozent zu, die Titel von ExxonMobil 4,2 Prozent. Sie profitierten vom gestiegenen Ölpreis: Nordseeöl der Sorte BrentLCOc1 verteuerte sich um bis zu 3,6 Prozent auf 99,98 Dollar je Barrel, leichtes US-ÖlCLc1 kostete mit 94,22 Dollar 4,3 Prozent mehr. Saudi Arabien hatte am Montag Produktionskürzungen des Ölkartells Opec und seiner Verbündeten ins Spiel gebracht. Insidern zufolge steht ein derartiger Schritt zwar nicht unmittelbar bevor, aber könnte nötig sein, falls die Sanktionen gegen den Iran im Zuge der Atomverhandlungen aufgehoben werden und zusätzliches Öl auf den Markt kommt. 

Unter Druck gerieten dagegen die Aktien von ZoomZM.O, sie verloren 16,5 Prozent. Der Anbieter von Software für Videokonferenzen bekommt die zunehmende Konkurrenz zu spüren und schraubte nach einem Wachstumseinbruch im abgelaufenen Quartal seine Prognosen für das Gesamtjahr herunter. „Zoom bleibt ein ‚Zeigs-Mir-Unternehmen‘, bei dem die Firma ein großes Potenzial sieht, aber der Markt das nicht glauben will“, sagte Rishi Jaluria, Softwareexperte bei RBC Capital Markets.

New Yorker Börsen schließen uneinheitlich – Nasdaq stabil

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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