Lindner fordert russischen Kurswechsel – Sonst weitere Sanktionen

Date:

Berlin, 02. Mrz (Reuters) – Bundesfinanzminister Christian Lindner will wegen des Ukraine-Kriegs den Druck auf Russland verstärken. Dies werde geschehen, sollte die Regierung in Moskau nicht einlenken, sagte er am Mittwochabend nach einer außerordentlichen Videoschalte der EU-Finanzminister.

„Wir sollten zudem Maßnahmen ergreifen, um zu unterbinden, dass gelistete Personen und Institutionen auf unregulierte Kryptowerte ausweichen können.“ So soll der Druck auf russische Oligarchen und Unternehmen erhöht werden. 

Die Sanktionen gegen Russland zeigten bereits Wirkung, so FDP-Chef Lindner. Der Rubel sei stark gefallen. „Russland sieht sich gezwungen, Kapitalverkehrskontrollen einzuführen.“ Russlands Präsident Wladimir Putin sollte einsehen, dass er auf einem Irrweg sei. 

Die Sanktionen gegen Russland würden aber auch die europäische Wirtschaft treffen. „Wir sehen das bei den Energiepreisen und Lieferketten. Wir müssen uns möglicherweise auf eine längere Dauer dieses Konflikts einstellen.“ Gezielte Sanktionen könnten die stärkste Wirkung entfalten.

Lindner bekräftigte, dass sich die Folgen für die Wirtschaft noch nicht beziffern ließen. „Ich begrüße deshalb, dass wir über die Anwendung der Fiskalregeln erst entscheiden, wenn wir mehr Klarheit haben.“ In der EU wurden zuletzt Stimmen laut, die Schuldenobergrenzen auch 2023 noch ausgesetzt zu lassen.

Lindner fordert russischen Kurswechsel – Sonst weitere Sanktionen

Copyright: (c) Copyright Thomson Reuters 2022

Titelbild Copyright © Laurence Chaperon

Bild Quelle https://www.fdp.de/person/christian-lindner

Wichtige Entwicklungen zur Ukraine.

FUNDSCENE DAILY NEWS

FUNDSCENE DAILY NEWS - erhalte ab sofort alle wichtigen Nachrichten des Tages um 19 Uhr kostenlos per eMail in dein Postfach!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Das könnte dir auch gefallen

Kanzler sieht hohe hohen Energiepreise als „sozialen Sprengstoff“

Berlin, 03. Jul (Reuters) - Die Bundesregierung fürchtet zunehmend soziale und politische Verwerfungen durch die stark steigenden Energiepreise. Kanzler Olaf Scholz sprach von "sozialem Sprengstoff", wenn...

Schottische Wähler in Frage der Unabhängigkeit gespalten

London, 03. Jul (Reuters) - Die Wähler in Schottland sind in der Frage über eine Unabhängigkeit von Großbritannien in zwei beinahe gleichstarke Lager gespalten. 48 Prozent...
spot_img
spot_img

The latest

Share post:

Popular

Breaking