Kontaktloses Zahlen schiebt Nutzung der Girocard im zweiten Coronajahr an

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Frankfurt, 16. Feb (Reuters) – Das kontaktlose Bezahlen mit der Girocard, früher EC-Karte, an der Ladenkasse hat im zweiten Coronajahr einen weiteren Schub erhalten. Waren Anfang 2021 noch 63 Prozent aller Zahlungen im Girocard-System kontaktlos gewesen, erhöhte sich der Wert bis Ende des vergangenen Jahres auf 73 Prozent, wie die Euro Kartensystem GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft, am Mittwoch mitteilte.

Kontaktloses Zahlen mit Karte, Smartphone oder Smartwatch habe sich damit im Alltag etabliert. Insgesamt nahm das Bezahlen mit der Girocard im vergangenen Jahr um rund acht Prozent auf rund 5,9 Milliarden Transaktionen zu. Der Umsatz erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 253 Milliarden Euro.

Die Girocard ist das am meisten verbreitete und genutzte Karten-System im deutschen Einzelhandel. Ob sie allerdings in Zukunft wie bisher auch im Ausland so leicht verwendet werden kann ist fraglich, denn Mastercard will zur Jahresmitte 2023 schrittweise seine Marke Maestro in Europa abschalten.

Ohne die Maestro-Funktion auf der Girokarte ist diese aber dann womöglich nicht mehr im Ausland nutzbar. Dazu erklärte Euro Kartensysteme, auch künftig würden Banken und Sparkassen ihren Kunden Möglichkeiten bieten, im Ausland zu bezahlen oder Geld abzuheben. Ob dies mit einer separaten Karte, einer neuen Lösung oder einer neuen Funktion geschehe, obliege der Entscheidung des jeweiligen Kreditinstituts.

Kontaktloses Zahlen schiebt Nutzung der Girocard im zweiten Coronajahr an

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Titelfoto und Foto: Symbolfoto

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