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Mittwoch, November 30, 2022

Israels Regierungschef verteidigt Scholz im Streit um Abbas-Bemerkung

Expertenmeinungen

Berlin, 12. Sep- Israels Ministerpräsidentin Jair Lapid hat Bundeskanzler Olaf Scholz im Streit um Holocaust-Äußerung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas in Schutz genommen. Abbas habe Scholz überrascht, sagte Lapid am Montag in Berlin, wo er Scholz nach einem Treffen als „Freund“ bezeichnete. Er sei dem Kanzler sehr dankbar dafür, dass dieser dann sehr schnell und deutlich Stellung genommen habe. Scholz selbst betonte, dass er und die Bundesregierung entschlossen gegen jede Form des Antisemitismus vorgingen und der Holocaust nicht relativiert werden dürfe. Er forderte die palästinensische Autonomiebehörde zu einer demokratische Entwicklung auf. Dies werde die nötige Zwei-Staaten-Lösung überhaupt erst möglich machen. 

Abbas hatte vor wenigen Tagen im Kanzleramt im Beisein von Scholz gesagt, Israel sei für 50 Holocausts an den Palästinensern verantwortlich. Scholz war dafür kritisiert worden, dass er nicht sofort widersprach. Er verurteilte die Abbas-Äußerungen aber wenig später. In der Pressekonferenz hatte sich Scholz bereits von einem Apartheid-Vorwurf von Abbas gegen Israel distanziert und Wahlen in den Palästinenser-Gebieten angemahnt.

Israels Regierungschef verteidigt Scholz im Streit um Abbas-Bemerkung

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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