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Montag, November 28, 2022

Frankreich – Russland setzt Gasversorgung als Waffe ein

Expertenmeinungen

Paris, 30. Aug – Frankreich hat Russland nach der Ankündigung von Lieferkürzungen gegen den heimischen Versorger Engie scharf kritisiert. Russland setze ganz offensichtlich die Gasversorgung als Kriegswaffe ein, sagte Energieministerin Agnes Pannier-Runacher am Dienstag dem Sender Inter Radio. Man müsse sich auf die schlimmste Möglichkeit vorbereiten – die komplette Unterbrechung der russischen Lieferungen. Die Ministerin äußerte sich nach einer Mitteilung Engies. Danach wolle der russische Gaskonzern GazpromGAZP.MM seine Lieferungen wegen Streitigkeiten über Vertragsinhalte reduzieren. Details nannte er nicht.

Ähnliche Vorwürfe wie die aus Frankreich hat auch die Bundesregierung gegen Russland erhoben. Russland führe einen Wirtschaftskrieg gegen Deutschland und den Westen, hatte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kritisiert. Am Mittwoch will Russland seine Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland für drei Tage wegen Wartungsarbeiten stoppen – nach einem bereits zehntägigen Stopp im Juli. Wie damals befürchten die betroffenen Länder, dass Russland seine ohnehin gekürzten Lieferungen durch die Röhre komplett einstellt. Abgesehen von technischen Problemen durch die Sanktionen des Westens stehe einer Wiederaufnahme der Lieferungen nichts im Wege, sagte ein Sprecher des russischen Präsidialamts.

Frankreich – Russland setzt Gasversorgung als Waffe ein

Quelle: Reuters

Titelfoto: Symbolfoto

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